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Videobotschaft

"Man lernt nie aus"

Francesco Palermo meldet sich zu Wort: "Sehr depremierende, aber enorm nützliche Erfahrung, habe viel verstanden: Wahre Feinde der Autonomie sitzen in Südtirol."
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Kommentare

Bild des Benutzers Günther Mair
Herr Senator Palermo, mein Beileid in dieser Sache. Ich habe mich dieser Tage mit Franz Thaler und seinem Buch beschäftigt und das wäre sicher auch für Sie gewinnbringender gewesen. Ich habe mir das Dokument Ihrer Rede (http://salto.bz/sites/salto.bz/files/palermo_29_october.pdf) angesehen und halte die dort enthaltene, grundlegende These ("three challenges and three incentives") für sehr interessant. Schade dass es hier nicht mehr um die Sache geht. Die aktuelle Herausforderung der Anpassung der genannten Einrichtungen (oder das Risiko "zu versagen sich anzupassen", wenn wir es umdrehen wollen) spiegelt das überall zu spürende Symptom der Verkrustung der Institutionen wieder. Dadurch kann es zur Marginalisierung der Institutionen kommen, so wie wir es ja leider auch bei den Vereinten Nationen sehen (aber auch auf staatlicher oder provinzieller Ebene)... Wie gesagt: schade, dass es nirgends um die Sache und eine gepflegte und wünschenswerte Diskussion um Problemstellung und Lösungsvorschlägen zu Ihrer These geht.
Bild des Benutzers Sepp Bacher
Ich wünschte, dass Francesco Palermo - auf diesem Portal oder in anderem Rahmen - seine Thesen, die Erfahrungen und Theorien, die dazu geführt haben, ausführlicher darlegt und erklärt, was es auch mit Südtirol zu tun hat, dann könnten wir darüber diskutieren. Neue Überlegungen können immer hilfreich sein!
Bild des Benutzers Günther Mair
Mmmm.... ob er das macht oder nicht steht im sicher frei. Grundsätzliches vielleicht trotzdem vorweg: er leitet damit ein, dass es nun 40 Jahre seit der Schlussakte von Helsinki (KSZE > OSZE, https://www.osce.org/de/mc/39503?download=true) und 25 Jahre nach dem Kopenhagener Dokument (http://www.osce.org/de/secretariat/81886?download=true) sind - 20 Jahre seit es das Rahmenabkommen zum Schutz nationaler Minderheiten gibt. In der These teilt er die letzten 25 Jahre in 3 Blöcke von Herausforderungen und dazugehörigen Anreizen ein, welche für die Staaten notwendig waren, um eben diese Herausforderungen anzugehen. Der letzte Block betrifft dabei die "heutigen Herausforderungen" und dementsprechend ist das Thema "heutige Anreize" noch nicht klar greifbar, da noch gar nicht feststeht wie unsere heutigen Schwierigkeiten zu bewältigen sind. Seiner Meinung nach liegt die Herausforderung bei der Anpassungsfähigkeit der "Instrumente" der OSZE (speziell des Rahmenabkommens und der Rolle des Hohen Kommissars für nationale Minderheiten - heute wie heute übrigens eine Frau). Senator Palermo erläutert anschließend (a) was "Anpassung" für ihn bedeutet, (b) wie man damit umgehen kann (und sollte) und (c) in welchen Umgebungen eine Anpassung notwendig ist bevor er zum Abschluss kommt. Der letzte Punkt "(c)" ist das jetzt hier überall breit-gemußte, leidige Thema bei dem es (meiner Interpretation zufolge) viel mutwilliger Fehlinterpretation bedarf, um zu den jetzt kontrovers diskutierten Schlüssen zu kommen. Ich würde das ja auch gerne noch übersetzen (ist ja wirklich sehr sehr kurz), aber ich bin mir nicht mal sicher ob die nächste "Interpretation" gewünscht ist... ;-)
Bild des Benutzers Sepp Bacher
Danke Günther für die Erläuterungen! Sicher ist die Hetzkampagne der Dolomiten und die weiteren mutwilligen Fehlinterpretationen abzulehnen. Mein Vorschlag zielte darauf ab, nicht im "Dreckhaufen" stecken zu bleiben, sondern auch etwas Positives herauszuholen. Sicher könnte auch bei einer solches Diskussion alles Positive durch Fehlinterpretation und Polemik im Keime erstickt oder zu Nichte gemacht werden.
Bild des Benutzers Sepp Bacher
Das Wort "Hetzkampagne" nehme ich zurück. Es entspricht nicht dem, was sagen wollte!
Bild des Benutzers Gabriele Di Luca
Allievi di Goebbels... "Wenn man eine große Lüge erzählt und sie oft genug wiederholt, dann werden die Leute sie am Ende glauben". http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20151102_OTS0112/fpoe-neubauer-senator-palermo-spricht-sich-offen-gegen-suedtirol-autonomie-aus
Bild des Benutzers Günther Mair
Der Hammer... aber wie wahr, wie wahr... und wir haben von solchen Kandidaten auch ein paar im Landtag (falls der eine oder andere ab und zu hinhorcht was da von sich gegeben wird).
Bild des Benutzers Maurizio Ferrandi
Mi meraviglio della meraviglia del senatore Palermo ( cui va tutta la mia solidarietà per il vergognoso linciaggio). Da sempre i peggiori nemici dell'autonomia allignano tra il Brennero e Salorno. Sono gli antiautonomisti dichiarati che votano per i partiti della destra nazionalista sudtirolese. Sono gli eredi di quella parte consistente della SVP che dal 1945 in poi ha lottato contro la prima e la seconda autonomia, contro il paccchetto e contro la chiusura del pacchetto, salvo poi servirsene a man bassa per costruire un sistema di potere. Sono gli italiani nazionalisti che non hanno mai perdonato a De Gasperi la firma di quel trattato. Sono tutti gli "aktivisten" e i "sinceri patrioti" che giocherebbero volentieri alla guerra civile per avere nuovi morti cui intitolare nuovi monumenti. tutta merce locale, a chilometro zero. Garantita da duecent'anni di reciproco sbudellamento ideologico.
Bild des Benutzers Sepp Bacher
Bitte nicht vergessen: bevor in Südtirol die deutschen patriotischen und rechten Kräfte erstarkt sind, war es wohl die italienische Rechte (MSI), die vor inzwischen Jahrzehnten mit Parolen gegen Proporz und Zweisprachigkeit, usw. für Spannung sorgte und dem politischen Extremismus (auch mit Terror - schon vergessen) wieder aufflammen ließ.
Bild des Benutzers ferdinand tessadri
Ja das musste ja kommen. Wie schön dass man aufrechnen kann wer der Erste war, und wieviel Tote es da gegeben hat. Aber wenigtens haben Sie jetzt aufgehört Palermos detailierten Lebenslauf zu verlangen um festzustellen ob er intelligent genug ist bei so einem Kongress sprechen zu können. Während Sie der, etwas eigenartige Lebenslauf, dieses Herr Gstrein, offensichtlich nicht interessiert. Sie haben ihm und den Schreiberlingen aufs Wort geglaubt anstatt von diesen den Beweis für ihre Anklage, oder Verleumdung, wie es Palermo sagt, zu verlangen. Ich finde das unerhört.
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