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Heimweh

Heimat-Treue?

Die Ethnologin und Historikerin Sabine Merler vergleicht historische und gegenwärtige Heimatkonzepte.
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Kommentare

Bild des Benutzers Alfonse Zanardi
Alfonse Zanardi 15.11.2014, 00:53
Lesenswerter, wenn auch – durch die Natur der Sache – verwirrender Artikel. Für die von der "Heimat" Entfernten entsteht im Kopf ein eigenständiger Topos, der sich vermutlich zunehmend abkoppelt von seinem Ursprung, Erinnerung hat nur begrenzt mit Realität zu tun. Real "Heimkommen" ist dann meist enttäuschend, weil es nicht mehr stimmt. Man ist besser beraten seinen Bonsai-Garten ohne Abgleich nach aussen zu pflegen: eine gut strukturierte Nostalgie ohne Illusion der Rekonstitution kann eine feine Sache sein. Umso schlimmer trifft es jene, die ihre Heimat nie verlassen haben. Sie müssen kein Traumbild verteidigen und können sich nicht so gut in die Tasche lügen. Sie leben im banalen Jetzt oder sehen z.B. ihre tagtägliche "Heimat" womöglich unwillkommenen Veränderungen ausgesetzt. Sie haben im Vergleich zur Immagination der Exilanten aber viel geringere Einflussmöglichkeiten auf ihre "Heimat". Darin liegt bei entsprechender Geisteshaltung durchaus Konfliktpotential.
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