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Eine EU gegen Angst

Der Trend "Ware+Kapital vor Mensch"

Der Trend "Ware+Kapital vor Mensch" ist leider weltweit ein Hammer. Leider wird der Großteil der Wählerschaft weltweit von Angst und Fremdenfeindlichkeit beherrscht
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Der derzeitige Trend "Ware+Kapital vor Mensch" ist leider weltweit ein Hammer (siehe auch China oder indien). Leider wird der Großteil der Wählerschaft weltweit von Angstmache und damit Fremdenfeindlichkeit dominiert. Hier geht es nicht um links oder rechts, es geht darum, welchen Menschen, in Demokratien, Macht gegeben wird. Denjenigen Parteien, die "christlich" in ihrem Namen führen und sich gleichzeitig fremdenfeindlich verhalten, sollten die christlichen Kirchen medial das Recht auf "christlich" aberkennen. Einen Ausweg aus dieser Entwicklung sehe ich im sich Konzentrieren aufs Wesentliche. Was ist wesentlich für den einzelnen Menschen und seine Gemeinschaften ? Schein oder Sein ? Es geht um wenige, wesentliche Werte wie Freiheit, Gleichheit, Solidarität, Subsidiarität. Wenn jemand einer Gemeinschaft angehören will und z.B. Solidarität für diese Gemeinschaft als wesentlicher Wert anerkannt wird, dann ist Solidarität für alle verpflichtend und nicht der Freiwilligkeit preisgegeben; freiwillig ist der Verbleib in dieser Gemeinschaft. Für Europa, das immer noch das weltweit bedeutenste Friedensprojekt ist und aufgewertet werden muss, wird eine Weiterentwicklung in 2 Geschwindigkeiten immer dringlicher. Europa muss zu einer Staaten-Föderation finden, die in der Umsetzung von Macht das Prinzip der Subsidiarität (diese ist etwas anderes als eine "Regionalisierung") lebt, und jenen Staaten, die derzeit noch nationalstaatlicher bleiben wollen, die Möglichkeit zu späteren Beitritten anbietet, Diese Föderation muss in erster Linie eine Wertegemeinschaft sein.
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Kommentare

Bild des Benutzers Georg Lechner

Die EU ist leider schon lange kein Friedensprojekt mehr. Definitiv hat sie diesen Anspruch mit der ungestraften Teilnahme vieler Mitglieder an völkerrechtswidrigen Kriegen (1999 gegen Serbien, 2003 gegen den Irak) verwirkt. Sollte jemand bezweifeln, dass es dabei hauptsächlich um die Durchsetzung von geostrategischen und neoliberalen Machtinteressen ging, kann ich entsprechende Artikel namhaft machen.
Durch die faktische Übermacht des EU-Rates (gesetzgebende Körperschaft neben dem EP; schlägt die Mitglieder der Kommission vor; in Funktion als Parteispitze an der Nominierung der Mitglieder im Wahlvorschlag zu den Parlamentswahlen mit maßgeblichem Einfluss ausgestattet) wirkt die EU als zerstrittener Haufen, der sich nur auf Steuergeldverschwendung für Rüstungsausgaben einig wird. Dabei bewahrt die EU via Kommission die Bürger der Mitgliedsstaaten vor allzukrassen Blödheiten der nationalstaatlichen Regierungen.

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