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Vuoi governare?

Impara a rispettare le istituzioni!

Messi sotto esame dal presidente della repubblica Sergio Mattarella Matteo Salvini e Luigi Di Maio sono stati bocciati al test di responsabilità governativa.
Community-Beitrag von Karl Gudauner28.05.2018
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Kommentare

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Benno Kusstatscher 28.05.2018, 20:14

A volte, leggere l'ovvio è una cosa eccezionale. Danke Karl.

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Karl Trojer 29.05.2018, 10:25

Lieber Karl, ich bin beeindruckt von der hohen Qualität Deiner italienischen Sprache und der Klarheit Deiner umfassenden Aussagen !

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gianluca rossi 29.05.2018, 10:54

Analisi pienamente condivisibile... ma non so quanto, alla prova dei fatti, la scelta del Presidente della Repubblica potrà giocare a favore dell'obiettivo auspicato di una maggiore "maturità consapevole" della cittadinanza; temo invece che spingerà esattamente nella direzione opposta fornendo a M5S e Lega la possibilità di passare per vittime del "sistema", offrendo loro su un piatto d'argento la possibilità di inasprire ulteriormente uno scontro in cui è evidente che tali forze hanno gioco molto, ma molto, facile... per giunta liberandole (per il momento) dall'obbligo di manternere, al governo del paese, le iperboliche promesse fatte in campagna elettorale...

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rheticus rheticus 29.05.2018, 16:22

Il sottotitolo potrebbe anche leggersi così: "Messo sotto esame da Matteo Salvini e Luigi Di Maio il presidente della repubblica Sergio Mattarella è stato bocciato al test di responsabilità governativa"; infatti il titolo III della costituzione, all' art. 92 recita "Il Presidente della Repubblica nomina il Presidente del Consiglio dei ministri e, su proposta di questo, i ministri." Come si fa a rimandare al voto un paese pur in presenza di una maggioranza parlamentare. E se questa maggioranza si ripresentasse fra qualche mese che si fa? Di nuovo nuove elezioni?
E come si fa a dire che l'intransigenza è stata dimostrata da Matteo Salvini nel volere Savona come ministro? Perchè, l'ntransigenza del presidente della repubblica nel non voler accettare il ministro proposto da Conte è forse più legittima?

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Karl Gudauner 29.05.2018, 19:10

La decisione di Mattarella è legittima e la pretesa di Salvini di scavalcare la costituzione no. La costituzione individua nel presidente della repubblica colui che NOMINA il presidente del consiglio ed i ministri. Se ne deve quindi assumere lui la responsabilità. Perciò è necessario un ACCORDO sulle nomine. Salvini voleva scavalcare questo principio dell'ordinamento costituzionale esautorando la figura istituzionale del presidente della repubblica. Oltre ad un atteggiamento disprezzante nei confronti della figura istituzionale del presidente della repubblica ha dimostrato scarsa attitudine al compromesso. Cambiare un ministro su venti sarebbe stato facile e non avrebbe in alcun modo intaccato la realizzazione del suo progetto di "cambiamento". Savona avrebbe potuto fungere da ministro ombra e fornire pieno supporto al nuovo governo. Se proprio necessario ed opportuno, avrebbero potuto inserirlo nel governo nell'ambito di un rimpasto successivo. Di fronte alla decisione di andare al governo e di realizzare le riforme promesse Salvini, del quale non si può affermare che sia telecomandato dai mercati, si è fermato, ponendo un aut aut non accettabile. È Salvini stesso che con ciò ha impedito che venisse instaurato un governo che non sia succube ai mercati. Aveva in mano la possibilità di cambiare il paese e non l'ha afferrata. Le arrabbiature post factum sono palesemente pretestuose, ma potrebbero sortire effetti di affezionamento ad una leadership "prima gli italiani" alla prossima tornata elettorale.

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19 amet 29.05.2018, 22:22

Art. 92 Il Presidente incaricato "propone" i ministri al Capo dello Stato. La proposta non deve essere accolta a tutti costi, anche in presenza di persone inadeguate. Scalfaro si è rifiutato a nominare il ladro Previti, avvocato di Berlusconi. Altri presidenti hanno fatto lo stesso. Ciampi ha rifiutato di nominare Maroni alla carica di Ministro della Giustizia. Il Presidente delle Repubblica deve guardare agli interessi di tutto il popolo e non di quella metà che ha votato questi incompetenti.

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Christine Plank 30.05.2018, 07:31

Das, was ich als einfache Staatsbürgerin und Steuerzahlerin will, ist, dass dieser neoliberale Wahnsinn aufhört; seit mindestens zwanzig Jahren wird der Sozialstaat abgebaut, werden die Steuern für die hohen Einkommen gesenkt und die Finanzmärkte dereguliert. Geld gibt’s en masse, denn Reichtum nimmt täglich zu. Ich kann den Thatcherischen Leitsatz TINA (there is no alternity) einfach nicht mehr hören. Ich habe weder di Maio noch Salvini gewählt, aber, ich geb’s zu, die beiden wurden mir immer sympathischer. Ich glaub schon, dass es vielen Menschen so geht wie mir, das Empfinden, dass etwas mächtig schief läuft. Man muss nicht gleich die ganze EU abschaffen wollen, bloß weil man einiges an ihr nicht mag, aber vielleicht täte sie gut daran, Einsicht zu zeigen, zuzugeben, dass Fehler gemacht wurden, vielleicht erkennen, dass das Volk nicht mitgenommen wurde bei der Entscheidung für oder gegen den Euro. Einfach von oben herab, so geht das nicht.
Bereits Varoufakis in Griechenland hat‘s probiert, er wollte den griechischen Oligarchen den Kampf ansagen, wie die Sache ausgegangen ist, ist bekannt. In diesem Interview erklärt er ausführlich wie die Dinge gelaufen sind: https://www.youtube.com/watch?v=7kLS06QtWNE
Und ich glaube auch nicht mehr was ich täglich in den Nachrichten höre, bzw. höre ich nichts über die tatsächlichen Hintergründe. Das, was sich hinter den Kulissen abspielt, wüsst ich gern! Eine andere Sichtweise der Ereignisse in Italien habe ich hier gefunden: https://kenfm.de/die-mattarella-krise/ und einen weiteren interessanten Artikel hier: https://www.nachdenkseiten.de/?p=44150
Warum glaub ich diesen Berichten, gehe ich da Populisten auf den Leim, oder ergeben bestimmte Vorkommnisse durch diese Sichtweise plötzlich einen Sinn? Ja, so sieht’s aus in meinem Kopf, das sind die Gedanken einer einfachen Staatsbürgerin, geschrieben in der Sprache des Volkes.

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Benno Kusstatscher 30.05.2018, 08:25

Wer sich Jahre lang übermaßen verschuldet, wird irgendwann von den Kreditgebern seiner Souveranität beraubt. Dann sind die Banken böse und man verliert jeden Handlungsspielraum, vor allem jenen, der zusätzliche Investitionen benötigen würde. Noch vor eineinhalb Jahren höhnten Kommentatoren auch hier auf Salto, dass wir es uns ungestraft leisten könnten, das Renzi-Referendum abzulehnen (das wohlbemerkt so einige bittere, auch unnötige Pillen beinhaltete). M5S und Lega legen es darauf an, andere Renzi-Reformen rückgängig zu machen und deren einziges Rezept ist, über erneute Investitionen die Kreisläufe in Schwung zu bringen, grad so, als würde noch irgendjemand Italien weiteren Kredit geben wollen. Man kann der bösen Finanzwelt vorwerfen, dass die Draghi-EZB die Leitzinsen bei Null hält. Sonst wäre Italien schon lange zahlungsunfähig. Wie aber kann man potentiellen Kreditgebern vorwerfen, einem störrischen, unfähigen Kunden kein weiteres Geld mehr geben zu wollen?

Wenn eine Gemeinde bankrott geht, wird sie kommissarisch verwaltet. Ein Provinz auch. Das gibt es alles in Italien. Wenn aber der Staat bankrott geht, strebt man Selbstverwirklichung an und lässt sich mit Märchen die Welt schön reden und beschließt jenen nicht mehr zu glauben, die an die allernormalsten Grundprinzipien der Logik erinnern. Lieber wird man blindwütend und schreit in geschlossenen Reihen: "böse Kreditgeber!"

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Manfred Klotz 30.05.2018, 12:26

Genau! Leider werden Ihre Ausführungen genau bei denen, die sie sich zu herzen nehmen sollten, Perlen für die Schweine bleiben.

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Benno Kusstatscher 30.05.2018, 13:16

Mit menschlicher Abwertung erreichen wir wohl gar nichts. Überzeugungsarbeit funktioniert nur auf Augenhöhe und darf uns auch einige Mühe Wert sein. Christine Plank hatte auf ehrliche Weise selbstzweifelnde Fragen aufgeworfen und ich möchte sie vor dem "Perlen für die Schweine" in Schutz nehmen, sowie alle anderen Leser auch. Interessanterweise erreicht man Andersdenkende auch via Salto. Das ist bei den üblichen rechts/links-Debatten eher weniger der Fall.

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Manfred Klotz 30.05.2018, 15:38

Ich bezog mich nicht auf das Kommentar von Christine Plank, sondern allgemein auf die grassiernde Dummheit im Wählervolk. Wer sich also angesprochen fühlt, darf das, alle anderen müssen sich darob keine grauen Haare wachsen lassen.

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Manfred Klotz 30.05.2018, 12:27

Sehr guter Beitrag, trifft genau ins Schwarze. Leider ist er für Lega-Wähler unverständlich.

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