Umwelt | Mure Meran

Straße nach Schenna öffnet wieder

Nach dem Murenabgang zwischen Meran und Hafling könnte die Straße nach Schenna mit Donnerstag, 2. Juli, wieder öffnen.
DO/SALTO

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Die Aufräum- und Sicherungsarbeiten nach dem Murenabgang am Weissplatterbach schreiten voran. Bis Mittwoch, 1. Juli, wurden bereits mehr als 10.000 Kubikmeter Schlamm- und Geröllmaterial entfernt. Sofern die Wetterbedingungen stabil bleiben und keine weiteren starken Niederschläge auftreten, könnte die Instandsetzung der Bachbetten des Weissplatterbachs und des Naifbachs bis Donnerstag, 2. Juli, abgeschlossen werden. 

Damit wäre auch eine Wiederöffnung der Landesstraße 8 nach Schenna in beide Richtungen ab 17 Uhr möglich.

Häuser müssen freigelegt werden

Die Feuerwehren arbeiten unterdessen daran, Zugänge freizulegen und die betroffenen Wohnhäuser von Schlamm und Geröll zu befreien. In einigen Räumen erreichten die Ablagerungen laut Gemeinde eine Höhe von bis zu drei Metern. Von den 39 Personen, die im Gemeindegebiet von Meran infolge der Mure evakuiert worden waren, konnten 22 inzwischen in ihre Wohnungen zurückkehren.

Nach Abschluss der Aufräumarbeiten soll die Wildbachverbauung entlang des linken Ufers des Weissplatterbachs, auf Höhe der Häuser der Familie Tomasi, einen provisorischen Schutzdamm errichten. Dieser soll das Risiko neuer Überschwemmungen bei starken Niederschlägen verringern.

„Heute wurde ein wichtiger Fortschritt erzielt. Der Weißplatterbach konnte wieder in sein Flussbett geführt werden und fließt jetzt wieder unterirdisch in den Naifbach. Somit fließt er nicht mehr über die Straße und wenn die Lage stabil bleibt, kann die Landesstraße 8 nach Schenna morgen, Donnerstag, 2. Juli, nach 17 Uhr in beide Richtungen wieder für den Verkehr geöffnet werden“, so Bürgermeisterin Katharina Zeller. Die endgültige Bestätigung erfolge nach der nächsten Einsatzbesprechung. Auch der Stadtrat für Infrastrukturen Christoph Mitterhofer dankt allen Einsatzkräften für ihren Einsatz.

Zur Unterstützung der betroffenen Familien hat der Bäuerliche Notstandsfonds eine Spendenaktion gestartet. Die Stadtverwaltung Meran unterstützt die Initiative und ruft Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen und Vereine dazu auf, sich zu beteiligen. Spenden können mit dem Kennwort „Unwetter Meran“ überwiesen werden.

Spenden für betroffene Familien

Zahlungsreferenz: „Unwetter Meran“

Raiffeisenkasse
IBAN: IT30 D 03493 11600 000300011231

Sparkasse
IBAN: IT67 D 06045 11600 000000034500

Volksbank
IBAN: IT15 U 05856 11601 050570004004