Gesellschaft | Lehrerprotest

Familien für Ende der Protestmaßnahmen

Die Allianz für Familie unterstützt zentrale Forderungen der Lehrpersonen. Lehrfahrten und externe Angebote müssten nun aber wieder möglich sein.
Allianz für Familie fordert die Einstellung der Protestmaßnahmen. Bild: Taylor Flowe/unsplash

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Nach mehr als einem Schuljahr mit eingeschränkten Lehrausgängen, Lehrfahrten und externer Zusammenarbeit fordert die Allianz für Familie ein Ende dieser Protestform. Die Anliegen der Lehrpersonen müssten unabhängig davon weiterverhandelt werden. Kinder und Jugendliche dürften nicht in ein weiteres Schuljahr mit eingeschränkten Bildungsangeboten starten, heißt es in ihrer Presseaussendung.

Berechtigte Anliegen der Lehrerschaft

Eine angemessene Entlohnung, Inflationsanpassungen, die Vergütung von Lehrfahrten, Versicherungsschutz und ausreichende Ressourcen für die Integration seien berechtigte Anliegen. Diese müssten in tragfähige vertragliche Regelungen überführt werden.

Nach mehr als einem Schuljahr sei jedoch die Grenze der Verhältnismäßigkeit erreicht. Lehrausgänge, Lehrfahrten und die Zusammenarbeit mit externen Fachpersonen seien jedoch wichtige Bestandteile schulischer Bildung. Als Beispiele nennt die Allianz Angebote des Forums Prävention sowie theaterpädagogische Initiativen und Projekte der Jugendarbeit.

„Damit diese Form zeitgemäßer Bildung verlässlich stattfinden kann, braucht es klare arbeitsrechtliche, finanzielle und versicherungstechnische Regelungen. Diese müssen der heutigen Realität von Schule Rechnung tragen und dürfen nicht von Schuljahr zu Schuljahr neu zum Konflikt werden“, heißt es von der Allianz.

Die Allianz für Familie, der 17 Mitgliedsorganisationen angehören, fordert die Verhandlungspartner deshalb auf, die Gespräche fortzusetzen und nachhaltige Lösungen zu schaffen. Die Einschränkung der Bildungsangebote müsse davon unabhängig beendet werden.

(do)