Mehr „CHANGE“ wagen
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Veränderung ist die einzige Konstante im Leben. Genau darum geht CHANGE in die zweite Runde.
Bei CHANGE geht es – wie schon im vergangenen Jahr – um den Wandel in allen Lebensbereichen. Er ist schon im Gang und wird tiefgreifend sein, wenn wir die existenziellen Herausforderungen für unseren Planeten und die Weltgemeinschaft bewältigen wollen.
Was müssen wir tun, um unsere Demokratie zu retten? Was können wir dem Raubtierkapitalismus à la Trump entgegensetzen? Wie schaffen wir regional, in Europa und global mehr Verteilungsgerechtigkeit? Wie können wir den neu aufflammenden Nationalismus und die global auftretenden faschistoiden Tendenzen überwinden und den sozialen Stress entschärfen, der unsere Ausgleichs- und Regelsysteme an die Grenzen ihrer Wirkungsmöglichkeiten bringen?
Wir suchen nach konstruktiven, demokratischen und nachhaltig wirksamen Antworten auf diese wichtigen Fragen. Viel Gutes, Innovatives, Anregendes ist schon in der Welt - CHANGE will es entdecken und in Wirkung bringen.
Erstes große CHANGE-Thema ist die Gegenwart und Zukunft des Südtiroler Tourismus, dessen Entwicklung an einem kritischen Punkt angelangt ist.
Den daraus resultierenden Fragen gehen wir unter anderem mit den CHANGE-Partnern Heimatpflegeverband (HPV), Toblacher Gespräche, Politis und UFO Bruneck nach.
Der HPV hat die Ausstellung „Über Tourismus“ nach Südtirol geholt und gemeinsam mit Politis ein reichhaltiges Rahmenprogramm auf die Beine gestellt. CHANGE begleitet die Initiative und gestaltet am 21. Oktober im UFO Bruneck den SALTO Talk, eine Kooperationsveranstaltung mit der Dialogreihe start.klar. Weitere SALTO Talks in Bozen, Meran und Schlanders folgen.
SALTO berichtet regelmäßig über Ereignisse und Entwicklungen rund um die CHANGE-Themen. Artikel, Interviews und Reportagen, die tiefer gehen, erscheinen ab sofort alle zwei Wochen im SALTO Weekend und werden auf der CHANGE-Seite www.salto.bz/change gesammelt.
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Erst mal es auf das…
Erst mal es auf das Fundament zu schauen.
Darf man schweigen, wenn unsere Autonomie im Hinterzimmer Stück für Stück verkauft wird?
Nein! 🛑 Foppa, Epp ... haben absolut recht!
Alle engagierten Demokraten in Südtirol haben jedes Recht, zornig zu sein! 😡
Die SVP wurde historisch gegründet, um uns vor Gewaltherrschaft und Kolonialisation zu schützen.
Doch die aktuelle Parteispitze geht einen gefährlichen Weg.
Sie kauft sich in eine nationalistische Demokratur ein („teile und herrsche“).
Der Verfassungsrechtler Roberto Toniatti nennt das völlig zurecht eine Aushöhlung der Demokratie.
Unsere Autonomie wird gerade in Salami-Taktik zerlegt und abgewickelt.
Das geht gar nicht!
❌
Diese Rechte gehören nicht der SVP. Sie gehören uns allen und unseren Kindern!
Mit strategischer Kommunikation lenkt die Parteiführung von ihren Taten ab und spaltet die Gesellschaft.
Der Philosoph Peter Sloterdijk nennt so etwas (zurecht) „Bürgerausschaltung als Beruf“.
Es gilt die Dinge zu benennen.
Das bedeutet: Die Menschen werden gezielt von den echten Entscheidungen isoliert.
Doch Demokratie und Recht dürfen kein reines Machtspielzeug sein!
Wer das Verbiegen von demokratischen Spielregeln und die Abschaffung der Rechtsstaatlichkeit aus purem Opportunismus auch noch beklatscht, hat den Kampf schon verloren.
Es gilt, was J. Perathoner - G. Matteotti ... meinten: „Chi uccide BZ – uccide RM“ (Wer BZ tötet — tötet RM).
Die Geschichte zeigt uns, wohin Wegsehen führt.
Schon Willy Brandt warnte vor der geistigen Sklaverei des Faschismus.
Und Aldous Huxley erinnerte daran, dass die Menschen oft nichts aus der Geschichte lernen.
Wir dürfen diesen Fehler nicht machen!
Alle Demokraten und besonders die Minderheiten müssen jetzt fest zusammenhalten.
Bleiben wir achtsam – Frieden und Demokratie darf man sich in 🤝Tyr-O-L-I-A✌️nicht zerstören lassen!
Was wäre unser Land ohne seine legitimen Zeichen eines lebendigen Souveräns?
Der Kapitalismus ist das…
Der Kapitalismus ist das falsche Feindbild, denn gerade der freie Markt bietet Möglichkeiten für Innovation, die über politische Wege nie möglich wären. Ich denke da z.B. an so manche Landwirte, die innovativ auf nachhaltigen Anbau, gutes, naturbelassenes Saatgut und Direktvermarktung setzen.
Auch im Tourismus gibt es positive Beispiele. Es sollte gesagt werden, dass heute oft die Politik das größere Problem ist als es die Mechanismen des Marktes sind.
Antwort auf Der Kapitalismus ist das… von Oliver Hopfgartner
Raubtierkapitalismus.
Raubtierkapitalismus.
Antwort auf Raubtierkapitalismus. von Markus Schwärzer
Wie ist das gemeint?
Wie ist das gemeint?
Antwort auf Wie ist das gemeint? von Oliver Hopfgartner
Im Text geht es um…
Im Text geht es um Raubtierkapitalismus. Kapitalismus und Raubtierkapitalismus sind nicht dasselbe.
Antwort auf Der Kapitalismus ist das… von Oliver Hopfgartner
Ähnliche positive Beispiele…
Ähnliche positive Beispiele soll es auch in sozialistischen Ländern gegeben haben.
War da auch oft die Politik das größere Problem, und nicht doch vielleicht das System?
Antwort auf Ähnliche positive Beispiele… von Manfred Gasser
Diese Beispiele wird es dort…
Diese Beispiele wird es dort wahrscheinlich v.a. am Graumarkt gegeben haben.
Es wird dich vielleicht überraschen, aber ich halte für kleinere Gemeinschaften Organisationsformen die anarchokommunistisch angehaucht sind durchaus für tragfähig.
Im Sozialismus sind die zwei größten Probleme die zentrale Planung und die Korruptionsanfälligkeit, da sind marktorientierte Modelle überlegen. In kleineren Gruppen kommen diese Nachteile weniger zum tragen.
Antwort auf Der Kapitalismus ist das… von Oliver Hopfgartner
Wenn sich die Banken dann…
Wenn sich die Banken dann wieder mal verzocken, rettet genau diese Politik bzw. Der Staat doch wieder die Banken und diesen Kapitalismus - auf Kosten der Allgemeinheit. Und Profite zu privatisieren und Verluste zu sozialisieren ist eine Existenzgrundlage der „freien Marktwirtschaft“. ;) zwischen der Entwicklung des Kapitalismus und der modernen Natinalstaaten gibt es nicht ohne Grund einen engen Zusammenhang.
Die aktuelle Debatte über…
Die aktuelle Debatte über Südtirols Zukunft erfordert auch eine Neuausrichtung des Marktes hin zu mehr Gemeinwohl und den Schutz der regionalen Autonomie.
Ein wahrer liberaler Kapitalismus muss die ökologischen und sozialen Folgekosten des Massentourismus internalisieren und sich an einer Gemeinwohl-Bilanz orientieren.