Chronik | Tourismus

21 Wildcamper bestraft

Die Forstbehörde und die Ortspolizei haben am 31. Juli landesweit mehrere Hotspots kontrolliert. Tourismuslandesrat Luis Walcher spricht von einer „Alarmfunktion“.
Bild: LPA / freepik

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Mit einer südtirolweiten Kontrollaktion hat das Landesforstkorps in Zusammenarbeit mit dem Südtiroler Gemeindenverband am 31. Juli ein Zeichen gegen das zunehmende Wildcamping in Südtirol gesetzt: Zeitgleich und koordiniert wurden in den verschiedenen Landesteilen bekannte Hotspots kontrolliert, um Verstöße festzustellen. Bei den Kontrollen stellten die Forstbehörde und die Ortspolizei 21 Übertretungen fest und verhängten entsprechende Strafen.

„Es ist wichtig, dass wir hier aktiv handeln und nicht erst reagieren, wenn sich das Problem weiter verschärft“, betont Tourismuslandesrat Luis Walcher: „Die Kontrollen haben auch eine Alarmfunktion: Sie zeigen, dass das Thema ernst genommen wird und dass wir dort eingreifen, wo Regeln nicht eingehalten werden.“ Der Präsident des Südtiroler Gemeindenverbandes, Dominik Oberstaller, erklärt: „Die Gemeinden spüren die Auswirkungen des Wildcampings immer stärker. Neben den Belastungen für Natur und Umwelt entstehen auch Herausforderungen für die örtliche Infrastruktur sowie für das Zusammenleben mit der Bevölkerung.“

Das Campieren auf öffentlichem Grund ist verboten und lediglich in Campingplätzen oder auf Wohnmobilstellplätzen zulässig. (al)