Kühle Rückzugsorte in Brixen
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Jetzt S+ abonnierenIn einer Pressemitteilung weist die Stadtgemeinde Brixen auf klimatisierte Rückzugsorte in Brixen hin, wo Bürgerinnen und Bürger angesichts der anhaltenden Hitzewelle durchatmen können.
„Hitze ist für viele Menschen eine echte Belastung“, warnt Bürgermeister Andreas Jungmann und ermutigt Angehörige und Nachbarn dazu, einander zu helfen – besonders jenen, die Unterstützung brauchen, um die kühlen Räume gut und sicher zu erreichen.
Insbesondere ältere Menschen und Personen mit chronischen Erkrankungen und besonderen Bedürfnissen brauchen sichere und kühle Aufenthaltsorte bei hohen Temperaturen.
Folgende öffentliche Räume in Brixen sind klimatisiert, barrierefrei zugänglich und außerhalb des verkehrsfreien Zentrums mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar:
Im Seniorenzentrum ELLA im Norden der Stadt sind beispielsweise die barrierefreien Gemeinschaftsräume täglich von 9 bis 19 Uhr geöffnet. Werktags steht zudem die Seniorenmensa von 11:30 bis 13:30 Uhr zur Verfügung. Dort befindet sich außerdem ein privat geführter, klimatisierter Barbetrieb.
Die Stadtbibliothek im Brixner Zentrum bietet während ihrer regulären Öffnungszeiten von Montag bis Samstag von 8.30 bis 18.30 Uhr einen kühlen Aufenthaltsort.
Das Bürgerheim „Zum Heiligen Geist“ im Süden Brixens ist täglich von 9 bis 19 Uhr geöffnet. Der klimatisierte Speisesaal im Erdgeschoss kann von älteren und hitzeempfindlichen Personen als gekühlter Aufenthaltsraum mitgenutzt werden.
Zudem empfiehlt die Stadtgemeinde bei diesen heißen Temperaturen ausreichend zu trinken, direkte Sonneneinstrahlung zu vermeiden, Wohnräume kühl zu halten, körperliche Anstrengung zu reduzieren sowie auf Nachbarschaft und ältere Menschen zu achten. (vh)
Immer dieselben…
Immer dieselben schwachsinnigen „Tipps“ der Stadtgemeinden, statt endlich mal Klimaschutz zu implementieren bzw. ganz konkrete, wirksame und relativ einfache Maßnahmen gegen den Wärmeinseleffekt der Innenstädte umzusetzen: Depaving (Verringerung der versiegelten Flächen, dient btw auch dem Wasserhaushalt), so viele Grünflächen wie möglich erhalten und Bäume pflanzen wo es nur geht um natürliche beschattete Flächen zu vergrößern. Naherholungszonen direkt an den Flüssen zum baden und abkühlen ermöglichen, das hat z.B. auch einen netten sozialen Nebeneffekt. Dies sind alles mögliche und realistiche Maßnahmen, andere Städte zeigen es im internationalen Kontext schon längst vor. Wir machen es wieder mal umgekehrt: Roden Biotop-Wälder, trocknen Feuchtgebiete aus und pflastern, asphaltieren und betonieren wie die Weltmeister!
Antwort auf Immer dieselben… von P.Stone
Wie recht Sie haben!! Und…
Wie recht Sie haben!! Und gerade in Brixen hat man ja unlängst am 6. März in einer Nacht- und Nebelaktion ab 5 Uhr früh ein Drittel des Auwaldes in der Industriezone für ein neues Betriebsgebäude der Firma PROGRESS gerodet.
Wahrlich ein FORTSCHRITT!! gerade jetzt wo Temperatur-Senker wie Wälder ja soo enorm wichtig für das Senken der Temperaturen sind!!