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Wirtschaft | Erdöl-Sektor

OPEC verliert wichtiges Mitgliedsland

Inmitten der größten Energiekrise kündigten die Vereinigten Arabischen Emirate den Austritt aus der OPEC an. Was sind die Gründe dafür?
Hinweis: Dieser Artikel ist ein Beitrag der Community und spiegelt nicht notwendigerweise die Meinung der SALTO-Redaktion wider.
Dubai: Skyline
Foto: Pixabay: Skyline von Dubai
  • Bereits 1967 – noch vor ihrer offiziellen Staatsgründung – wurden die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) Mitglied der OPEC. Seither nahmen sie eine wichtige Rolle innerhalb der Organisation ein, was vor allem auf ihre weltweit führende Position bei den Ölreserven und Fördermengen zurückzuführen ist. Die VAE halten Ölreserven von 120 Milliarden Barrel (Platz 5 OPEC / Platz 6 weltweit). Bei der täglichen Ölförderung belegt das Land den vierten Rang innerhalb der OPEC und den sechsten Platz im globalen Ranking. Zudem besitzt der Wüstenstaat die weltweit fünftgrößten Gasreserven, und liegt innerhalb der OPEC-Staaten auf Rang  drei. 

    Der Austritt der VAE schwächt die Marktposition der OPEC und stellt für die Organisation einen empfindlichen Rückschlag dar. Verglichen mit früheren Austritten,  wie dem Katars Ende 2018, ist das Ausscheiden der VAE weitaus folgenreicher, da sie innerhalb der OPEC eine deutlich zentralere Rolle einnahmen.

  • Foto: MP
  • Hinsichtlich der wirtschaftlichen Diversifizierung nehmen die VAE eine Vorreiterrolle innerhalb der OPEC ein: Mit einem Anteil der Erdölexporte von lediglich 10 % an den gesamten Exporten sind sie weitaus unabhängiger von Rohstoffeinnahmen als der OPEC-Durchschnitt (39 %) oder Saudi-Arabien (56 %). Dank einer weitsichtigen Strategie ist es den Emiraten gelungen, ihre einstige Abhängigkeit von fossilen Energieträgern massiv zu reduzieren.

    Mit einem nominalen Pro-Kopf-BIP von fast 50.000 US-Dollar sind sie – noch vor Saudi-Arabien – das wohlhabendste Mitglied der Allianz und zählen auch im globalen Vergleich zur Weltspitze.

  • Aufstieg und Wandel der OPEC: Ein historischer Überblick

    Gegründet 1960 in Bagdad durch die fünf Gründungsmitglieder Iran, Irak, Kuwait, Saudi-Arabien und Venezuela, verfolgte die OPEC das Ziel, die Preis- und Produktionspolitik ihrer Mitglieder eigenständig zu kontrollieren. Damit wollte sie die Vorherrschaft der internationalen Ölkonzerne ablösen, die den Ölmarkt noch bis Anfang der 1970er-Jahren bestimmten. Zu den Zielen der OPEC gehört auch die Sicherung stabiler Verhältnisse auf dem Ölmarkt, ein Vorhaben, das in der Vergangenheit phasenweise durchaus erfolgreich umgesetzt wurde. Seit den 1980er-Jahren nutzt die Organisation ein Quotensystem 1/, als zentrales Instrument zur Markt- und Preisregulierung.

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  • Der Einfluss der OPEC auf den Ölmarkt war über die Jahrzehnte hinweg einem steten Wandel unterworfen. Phasen machtvoller Marktbeherrschung wechselten sich mit Perioden ab, in denen die Organisation Mühe hatte, ihre Förderziele und Preisvorstellungen global durchzusetzen. 

    Seit 2016 agiert die Organisation im erweiterten Verbund der OPEC+  2/. Durch die Kooperation mit weiteren bedeutenden Förderstaaten – darunter Mexiko, Oman, Malaysia und Kasachstan sowie dem energiepolitischen Schwergewicht Russland – zielt die Allianz darauf ab, ihre Steuerungsmacht auf dem globalen Ölmarkt signifikant zu erhöhen.

    Bei den Ölreserven nimmt die OPEC mit 79% an den weltweiten Reserven eine Spitzenposition ein, die Gruppe der OPEC+ Länder kommt sogar auf einen Antel von 89%. Die OPEC-Länder machen 37% der weltweiten Produktion und 45% der weltweiten Erdölexporte aus, für die Gruppe OPEC + erhöht sich der Anteil auf 61% und 68%. Zieht man die Zahlen der Vereinigten Arabischen Emirate ab, so verringern sich die Anteile um einige Prozente.

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  • Die große Transformation: der Aufstieg der VAE zur Ölmacht

    Bevor es Öl und Wolkenkratzer gab, war die Stammeszugehörigkeit die einzige Form der politischen und sozialen Organisation im Gebiet der heutigen Vereinigten Arabischen Emirate. Seit dem 19. Jahrhundert unterhielten die einzelnen Emirate Schutzverträge mit Großbritannien, die ihre Handelsrouten nach Indien schützen wollten. Dubai war ein Knotenpunkt für den Handel und vernetzte die Märkte Indiens, Afrikas und der Arabischen Halbinsel. Die Wirtschaft basierte primär auf dem Perlenhandel und Fischfang. Der Perlenhandel brach jedoch in den 1930er Jahren durch die Erfindung der Zuchtperlen in Japan fast völlig zusammen. Der entscheidende Moment der Geschichte war die Entdeckung von Erdöl: 1958 wurde in Abu Dhabi und 1966 in Dubai das erste Öl gefunden. Der Ölreichtum schuf die finanzielle Basis für eine moderne Infrastruktur und ebnete den Weg für die Vereinigung der Scheichtümer. Als Großbritannien 1968 ankündigte, sich aus der Region zurückzuziehen, ergriffen Scheich Zayid bin Sultan Al Nahyan (Abu Dhabi) und Scheich Raschid bin Said Al Maktum (Dubai) die Initiative die Emirate zu einem Staat zu vereinigen. 1971 schlossen sich die sechs Emirate Abu Dhabi, Dubai, Sharjah, Ajman, Umm al-Quwain und Fujairah zu den Vereinigten Arabischen Emiraten zusammen, 1972 trat das siebte Emirat, Ras Al Khaimah, der Föderation bei.

    Unter der Führung von Scheich Zayid (Abu Dhabi), dem ersten Präsidenten, wurden die Öleinnahmen massiv in Bildung, Gesundheit und Infrastruktur investiert. Da das Ende des Ölzeitalters absehbar war, setzten die Emirate frühzeitig auf eine Diversifizierung ihrer Wirtschaft. Vor allem Dubai übernahm eine Vorreiterrolle bei der Diversifizierung und entwickelte sich zum Global Player. Heute sind die VAE nicht nur das bedeutendste Wirtschaftszentrum des Nahen Ostens, sondern fungieren auch als zentraler Hub für Handel, Logistik, Tourismus sowie Finanzen und Technologie. Sie zeichnen sich durch extreme architektonische Superlative (der Burj Khalifa ist mit einer Höhe von 828 Metern das höchste Gebäude der Welt) ) und eine liberale Wirtschaftspolitik aus. Gleichzeitig versuchen sie durch Projekte wie Masdar City oder ihre Mars-Mission (Hope Probe) eine führende Rolle bei erneuerbaren Energien 3/ und in der Wissenschaft einzunehmen. Auch im Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI) sind die VAE aktuell einer der weltweit ambitioniertesten Akteure und haben die KI fest in ihre Wirtschaftsstrategie integriert.

    In kaum mehr als 50 Jahren haben sich die VAE von ihren Wurzeln als eine in bescheidenen Verhältnissen lebende Stammesgesellschaft zu einer global vernetzten Nation entwickelt. Dieses Entwicklungstempo ist in der modernen Geschichte beispiellos.

    Abu Dhabi nimmt etwa 87 % der Landfläche des Landes ein und hält mit über 90% den Löwenanteil der Öl- und Gas-Ressourcen. Das sorgt für eine enorme finanzielle Stabilität, die dem gesamten Land – auch in Krisenzeiten – als Puffer dient. Da Dubai viel weniger Öl besitzt (nur etwa 5 % der Reserven des Landes), musste es schon früh seine Wirtschaft diversifizieren. Dubai ist heute ein globaler Knotenpunkt für Logistik (Jebel Ali Port), Luftfahrt (Emirates) und Immobilien und ein touristischer Hotspot. 

    Von den 11,6 Millionen Einwohnern (Stand 2025) der Emirate sind nur etwa 11 % der Bevölkerung Einheimische. Die überwiegende Mehrheit der Einwohner sind Expatriates (Personen, die ihren Wohnsitz aus beruflichen Gründen für eine vorübergehende oder längere Zeit ins Ausland verlegen) und Arbeitsmigranten, von denen die meisten aus Südasien stammen. 

  • Welche Rolle spielten die VAE in der OPEC?

    Die VAE gehören zu den wenigen Ländern innerhalb der OPEC und weltweit, die über signifikante Reservekapazitäten (englisch spare capacity) verfügen. Das bedeutet, dass sie bei Bedarf ihre Ölförderung sehr schnell hoch- oder herunterfahren können. In Krisenzeiten (z. B. bei Ausfällen in anderen Ländern durch Kriege oder Sanktionen) spielten die VAE neben Saudi-Arabien und Kuwait eine wichtige Rolle, um den globalen Ölpreis durch Mehrproduktion stabil zu halten. 

    Die strategische Macht innerhalb der OPEC konzentriert sich maßgeblich auf Saudi-Arabien, das mit etwa 5 Millionen Barrel pro Tag über die größten Reservekapazitäten verfügt. Ergänzt durch die Kapazitäten der VAE und Kuwaits (1,9 bzw. 1,7 Mio. Barrel), besitzen sie die notwendige Flexibilität, um drohende Unterversorgungen am Weltmarkt unmittelbar auszugleichen. In der aktuellen Energiekrise, die primär auf die Blockade der Straße von Hormus zurückzuführen ist, erweisen sich die vorhandenen Reservekapazitäten jedoch als wirkungslos, da das verfügbare Öl nicht exportiert werden kann.

    Das Ausscheiden der Vereinigten Arabischen Emiraten  wiegt für die OPEC schwer, da es die kollektive Durchsetzungskraft der Organisation am Weltmarkt schwächt. Ohne die beachtlichen Reservekapazitäten der VAE verliert die Organisation ein wichtiges Potential zur Marktstabilisierung, was ihre Fähigkeit zur gezielten Steuerung des globalen Ölpreises beeinträchtigt.

  • Gründe für den Ausstieg der VAE aus der OPEC

    Wirtschaftliche Gründe

    Durch massive Investitionen haben die Emirate ihre Öl-Förderkapazitäten in den vergangenen Jahren signifikant gesteigert. Die strikten Quotenregelungen der OPEC verhinderten jedoch, dass dieses erhöhte Potenzial ausgeschöpft werden konnte. Die Forderung nach einer Anhebung der Quote führte zu wiederkehrenden Zerwürfnissen innerhalb der Organisation und mit Saudi-Arabien. Mit dem Austritt aus der OPEC können die VAE allein entscheiden, wieviel Öl sie produzieren.

    Die strategische Bedeutung der OPEC für die VAE hat im Laufe der Jahre und Jahrzehnte deutlich abgenommen. Dank einer frühzeitigen Diversifizierung ihrer Wirtschaftsstruktur ist das Land heute weitaus weniger krisenanfällig: Inzwischen machen die Ölexporte lediglich noch 10% der gesamten Exporteinnahmen aus.

     

    Wettstreit mit Saudi-Arabien und geopolitische Ambitionen

    Schon seit längerer Zeit strebten die VAE danach ihre politische Rolle als Juniorpartner Saudi-Arabiens abzustreifen und verfolgten zunehmend eine eigenständige Geopolitik, die sich nicht mehr der saudischen Führung unterordnet. Die zunehmende Entfremdung beider Staaten zeigt sich auch auf geopolitischer Ebene: In den Konflikten in Libyen, in Somalia, im Jemen und im Sudan unterstützen Saudi-Arabien und die VAE gegensätzliche Akteure und verfolgen damit diametrale strategische Interessen. Durch den strategischen Einsatz ihres Kapitals haben die VAE ihren geopolitischen Einfluss ausgedehnt und auch ihre Position als wichtiger politischer Akteur im Nahen Osten gefestigt.

     

    Neue Allianzen

    Parallel zur Distanzierung von der OPEC forcieren die VAE eine eigenständige Allianzpolitik. Ein markantes Beispiel hierfür ist die Normalisierung der Beziehungen zu Israel: Schon seit Jahren haben die Emirate einen regen Austausch von Waren und Dienstleistungen zu Israel etabliert. Sie waren auch die Erstunterzeichner der Abraham-Accords, während Saudi-Arabien hierbei eine deutlich distanziertere Strategie verfolgt 4/.

    Gemeinsamkeiten zeigen sich jedoch im Verhältnis zu Washington: Sowohl Abu Dhabi als auch Riad pflegen enge Beziehungen zu den USA, die durch weitreichende Kapitalverflechtungen und den Erwerb US-amerikanischer Waffensysteme im großen Stil untermauert werden.

     

    Der Irankrieg

    Die Vereinigten Arabischen Emirate waren im Vergleich zu den anderen Golfstaaten überproportional häufig Ziel iranischer Aggressionen. Vor diesem Hintergrund beklagten sie wiederholt eine mangelnde Solidarität innerhalb der regionalen Bündnisse, da eine geschlossene Reaktion auf diese Sicherheitsbedrohungen oft ausblieb.

    Der Austritt der VAE aus der OPEC kam überraschend und warf insbesondere aufgrund seines Timings Fragen auf. Manche Analysten werten diesen Schritt teils auch als Erfolg diplomatischen Drucks der Trump-Administration. In der Tradition seiner Vorgänger sah Trump in der OPEC ein strategisches Hindernis, das die energiepolitische Souveränität der USA einschränkte. Eine Schwächung der OPEC fügt sich somit nahtlos in die langfristigen Interessen Washingtons ein.

  • Ausblick

    Saudi-Arabien – als einflussreichste Führungsmacht innerhalb der OPEC – dürfte alles daransetzen, einer weiteren Schwächung der Organisation entgegenzuwirken. Zu diesem Zweck wird das Königreich die Kooperation mit den OPEC+ Ländern, insbesondere die strategische Partnerschaft mit Russland, weiter intensivieren. Ein potenzieller Austritt Venezuelas aus der OPEC wird in Fachkreisen als mögliches Resultat einer US-orientierten Neuausrichtung der dortigen Energiepolitik diskutiert.

    Ungewiss bleibt, wie sich die Geopolitik am Golf nach dem Ende des Iran-Konfliktes transformieren wird. In der Fachwelt wird intensiv über eine mögliche Umstrukturierung der Machtverhältnisse und das Aufkommen neuer diplomatischer Koalitionen debattiert. Die VAE haben hierbei bereits eine eigenständige Strategie verfolgt, deren langfristiger Erfolg noch aussteht. Fest steht jedoch: Eine regionale Stabilität wird langfristig nicht ohne eine pragmatische Kooperation mit dem Iran zu erreichen sein. Unabhängig von politischen Differenzen bleibt der Iran ein strategischer Nachbar, mit dem ein diplomatischer Modus Vivendi gefunden werden muss.

    Die bisherigen US-Interventionen im Nahen und Mittleren Osten hinterlassen eine ernüchternde Bilanz in Bezug auf die regionale Sicherheit und Stabilität. Vor diesem Hintergrund bleibt zweifelhaft, ob die aktuelle Strategie tatsächlich einen Bruch mit diesen historischen Mustern herbeiführen kann.

  • 1/ Das Quotensystem der OPEC ist ein Mechanismus zur Angebotssteuerung, um den weltweiten Ölpreis zu beeinflussen. Öl ist ein global gehandelter Rohstoff, ein Überangebot führt zu Preisstürzen, während eine Angebots-Verknappung die Preise nach oben treibt. Im Rahmen regelmäßiger Konferenzen evaluiert die OPEC die aktuelle Lage des Weltmarktes. Auf Basis fundierter Nachfrageprognosen wird ein Fördermaximum für die Gruppe definiert. Notwendige Anpassungen des Fördervolumens – ob Ausweitung oder Restriktion – werden hierbei in der Regel proportional auf die einzelnen Mitgliedstaaten übertragen. Die individuellen Förderquoten basieren meist auf historischen Daten, wie Produktion und Größe der Ölreserven etc. Da diese Deckelung jedoch die wirtschaftliche Handlungsfreiheit einschränkt, birgt sie erhebliches Konfliktpotenzial. Besonders Länder, die massiv in den Ausbau ihrer Erdölförder-Infrastruktur investiert haben (z. B. die VAE), forderten schon seit längerem eine höhere Quote, um ihre neuen Kapazitäten marktwirksam zu nutzen.

    2/ Die OPEC+ wurde offiziell im Dezember 2016 ins Leben gerufen. Dabei schlossen sich die OPEC- Mitgliedsländer, mit 10 weiteren Nicht-OPEC-Ländern zusammen. Der Hauptgrund des Kooperationsabkommens war der dramatische Preisverfall am Ölmarkt zwischen 2014 und 2016, ausgelöst durch den Schieferöl-Boom in den USA, der den Markt mit billigem Öl überflutete.

    3/ Im Rahmen ihrer Diversifizierungsstrategie haben die Emirate ihre Investitionen auch in erneuerbare Energien massiv intensiviert. Damit unterstreicht das Land seinen Anspruch, trotz seines Ölreichtums eine führende Rolle in der globalen Energiewende einzunehmen. Ein Beispiel dafür ist Masdar City, eine wegweisende, nachhaltige Stadt in Abu Dhabi, Vereinigte Arabische Emirate, die als Zentrum für saubere Technologien und erneuerbare Energien konzipiert wurde. Mit gigantischen Infrastrukturprojekten wie dem Mohammed bin Rashid Al Maktoum Solar Park setzen die VAE neue Weltmaßstäbe in der Solarenergie. Die VAE treiben auch den Ausbau ihrer Wasserstoffinfrastruktur massiv voran. Durch die Kombination aus günstigem Solarstrom und bestehender Gas-Expertise positioniert sich das Land als künftiger Hauptexporteur für grünen und blauen Wasserstoff.

    4/ Saudi-Arabien knüpft eine Normalisierung der Beziehungen zu Israel an die Bedingung einer tragfähigen Lösung des Palästina-Konflikts.