Gesellschaft | Frieden statt Krieg

Warum Krieg statt Frieden

Auf der Suche nach der Wahrheit. Einladungen und Überlegungen zum Weitergeben und Vertiefen.
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Warum Krieg statt Frieden
Foto: Wolfgang Sendlhofer
  • [versione italiana: Perché la guerra invece della pace – Alla ricerca della verità ]

    Einladungen und Überlegungen zum Weitergeben und Vertiefen, von Bernhard Oberrauch

    Der Filmproduzent Wolfgang Sendlhofer versucht mit seinen investigativen Dokumentarfilmen eine differenzierte Sichtweise zu ermöglichen, unabhängig von politischen und medialen Narrativen.

    Zusammenfassung seiner eigenen Beschreibung von „Warum Krieg statt Frieden“ [Trailer 1, 2]:

    Tagtäglich werden wir mit der „einzigen Wahrheit“ konfrontiert, die wir nicht hinterfragen dürfen. Abweichende Meinungen werden mittlerweile ausgegrenzt, und trotzdem oder gerade deshalb dürfen und müssen wir hinterfragen. 

    Es wird kritisch hinterfragt, warum diplomatische Lösungen oft ausbleiben und welche Kräfte die Kriege im Hintergrund beeinflussen. Es wird aufgezeigt, wer Interesse an Krieg und Eskalation hat und wie durch Propaganda die Meinungen in der Öffentlichkeit geprägt werden.

    Der Film versteht sich als investigatives Mosaik: Er liefert keine einfachen Antworten, sondern macht Zusammenhänge sichtbar und zeigt bewusst auch Widersprüche auf.

    Vertiefungen und weitere Quellen zum Thema „Warum Krieg statt Frieden“ sind hier zu finden.

    Es ist interessant, dass einerseits Regierungen und Medien mit Propaganda Kriegshetze betreiben, und dass andererseits Personen sanktioniert werden, die kritisch hinterfragen- die von der EU angegebenen Gründe für die Sanktionierung sind „pro-russische Propaganda“. 

    Es gibt demnach also gute und schlechte Propaganda.

    Hüseyin Dogru ist als Journalist ein solches Opfer der EU-Sanktionierung. Er schreibt zum gestrigen Weltpressefreiheitstag:

    Das kann man sich nicht ausdenken.

    Es ist Weltpressefreiheitstag, und diese Plakate liegen vor meiner Haustür: “Freie Presse. Schützt, was uns wichtig ist.„

    Genau derselbe EU-Rat hat mich und red.media buchstäblich genau dafür sanktioniert.

    Das wird definitiv mein Wahlplakat.

     

     

  • Freie Presse schützen-EU Foto: Dogru
  • Die Themen Meinungsfreiheit, Rechtsstaat und Frieden sind es wert, vertieft zu werden, nicht nur anlässlich des gestrigen Weltpressefreiheitstages. Schließlich haben wir in Westeuropa den Anspruch, den Werten der Demokratie und der Freiheit zu folgen, und diesen Anspruch möchten wir uns erhalten. Wir möchten uns dagegen wehren, dass diese Werte untergraben werden.

    Was kann jeder von uns für Frieden tun?

    Es ist eine politische Entscheidung, welche durch viele kleine Schritte erreicht wird, durch Weitersagen und auch öffentlich Gesicht zu zeigen, wie z.B. das Manifest für den Frieden zu unterschreiben. Für sich selber: Propaganda erkennen und differenziert Informationen vergleichen.

    Die Neutralität Europas könnte ein gutes Ziel sein, als Vorbild könnte eine Initiative in der Schweiz dienen.