Wobi hübscht eigenen Leerstand auf
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Die Initiative, die in der Mailandstraße und in der Italienallee gestartet wurde, soll leerstehende Schaufenster in Bozen aufwerten und verfügbare Flächen für den Einzelhandel leichter erkennbar machen. „Wer vorbeigeht, soll wissen, dass dieses Geschäftslokal im Eigentum des Wobi steht. Das wertet unser Vermögen auf und erleichtert den Dialog mit Bürgerinnen und Bürgern sowie mit interessierten Gewerbetreibenden, da die zuständige Einrichtung für die Vermietung sofort erkennbar ist“, erklärt die Präsidentin des Wobi, Francesca Tosolini.
Es handelt sich um die ersten Etappen eines Projekts, das das Institut für den sozialen Wohnbau (Wobi) schrittweise auf den gesamten nicht vermieteten Geschäftsbestand in der Stadt Bozen ausweiten möchte. Zunächst betrifft das Projekt rund 13 bis 14 Einheiten in strategischen Lagen, darunter der Don-Bosco-Platz, die Turinstraße, der Matteottiplatz und die Cagliaristraße, wo Sanierungsmaßnahmen oder die Veröffentlichung neuer Ausschreibungen vorgesehen sind.
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Landesrätin lobt Initiative
Die Landesrätin für Wohnbau, Ulli Mair, begrüßt die Initiative: „In den vergangenen Jahren hat sich gezeigt, dass eine kommerzielle Nutzung zu Marktpreisen zunehmend schwieriger geworden ist. Deshalb muss der Fokus verstärkt auf Lösungen zu alternativen Nutzungen liegen, beispielsweise durch gemeinnützige Vereine und Organisationen. Entscheidend ist, dass es ein klares Konzept zur Behebung des Leerstandes gibt, damit wieder Leben und Bewegung in die freien Flächen kommt, was die Straßen und Viertel als Gesamtes aufwertet.“
Der Direktor des italienischen Kaufleuteverbands in Bozen, Confesercenti, Mirco Benetello, erklärt: „Als Confesercenti freuen wir uns über den vom Wobi eingeschlagenen Weg, leerstehenden Geschäften ein sauberes Erscheinungsbild zu verleihen. Der Handel braucht ein gepflegtes und sauberes Umfeld, und Initiativen wie diese sollten auf alle Tätigkeiten ausgeweitet werden, die auf eine neue gewerbliche Nutzung warten.“
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Die Stadtlandschaft ein wenig aufhübschen und nicht alles verkommen lassen ist nett vom Wobi.
Private Eigentümer-innen überlassen ansonsten leerstehende Geschäftsräume gegen kleine Miete gern zum zeitweiligen Abverkauf. Bringt zumindest etwas Geld.
Kultur tagtäglich gedacht. Wieso genau wird hier solch leerstehender Raum zwischenzeitlich nicht sozial, den nachbarschaftlichen Initiativen, z.B als Kinder-, 💬Laden zur Verfügung gestellt?