Südtirols Banken in der Kritik
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Der Verbraucherschutzverein Robin sieht angesichts der aktuellen Gewinnzahlen der Südtiroler Banken eine deutliche Schieflage zwischen Finanzsektor und Realwirtschaft. „Während die Institute hohe Gewinne erwirtschaften, bleibt die finanzielle Belastung für viele Haushalte und Betriebe spürbar“, so der Verein in einer Medienmitteilung.
„Ein funktionierender Wettbewerb, mehr Transparenz und ein aktiveres Verhalten der Kunden sind entscheidend.“
Laut Robin haben die großen Banken im Land auch im Geschäftsjahr 2025 außergewöhnlich gut verdient: Die Südtiroler Volksbank weist einen Gewinn von 131 Millionen Euro aus, die Südtiroler Sparkasse 87,5 Millionen Euro. Das Raiffeisen-System Südtirol erzielte zuletzt ein Gesamtergebnis von rund 232 Millionen Euro und dürfte für 2025 zumindest stabil die Zahlen halten, wenn nicht sogar ausbauen.
Damit erreicht das Bankensystem insgesamt eine Gewinndimension von deutlich über 400 Millionen Euro jährlich. Aus Sicht von Robin handelt es sich dabei nicht nur um betriebswirtschaftliche Erfolge, sondern auch um Mittel, die der regionalen Wirtschaft und den privaten Haushalten entzogen werden – daran würden auch Beiträge oder Sponsorings der Banken für Sport, Kultur oder soziale Initiativen nichts ändern.
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System zulasten der Haushalte?
„Die Erträge der Banken entstehen nicht im luftleeren Raum. Sie werden maßgeblich von den eigenen Kunden getragen – über Gebühren, Provisionen und die Kosten von Finanzprodukten ebenso wie über die Zinsbelastung bei Krediten. Die Verbraucher tragen somit doppelte Kosten: direkte und indirekte“, kritisiert der Verbraucherschutzverein. Auch wenn sich das Zinsniveau seit 2025 etwas stabilisiert hat, bleibe die finanzielle Belastung für viele Kreditnehmer.
„Ein funktionierender Wettbewerb, mehr Transparenz und ein aktiveres Verhalten der Kunden sind entscheidend, um die Balance zwischen Banken, Verbrauchern und Realwirtschaft wieder herzustellen“, erklärt Verbraucherschutzverein Robin.
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Gratulation an Robin!!…
Gratulation an Robin!!
Endlich thematisiert dies ein Verein!
Besonders die Gewinne der Raiffeisenbanken von 232 Millionen sind einer Genossenschaft nicht würdig!
Warum entlastet man finanziell nicht nur Kunden, sondern gleicht nicht auch die Gehälter der mittleren Angestellten an denen der nördlichen Nachbarn an !!
Antwort auf Gratulation an Robin!!… von Klauspeter Dissinger
Die Raika trägt die…
Die Raika trägt die Genossenschaft schon lange nur mehr im Namen. Hohe Gewinne, protzige Bauten und schwache Konditionen für die Mitglieder.
Und zusätzlich arbeiten wir…
Und zusätzlich arbeiten wir im Home-Banking gratis für die Bank!
In Genossenschaften…
In Genossenschaften erwirtschaftete Werte gehören den Mitgliedern + sollten über die Geschäftsbedingungen nach dem bescheidenen Sponsoring für soziale Bedürfnisse + Sport, unter den Mitgliedern verteilt werden!
Ich habe in Südtirol ein…
Ich habe in Südtirol ein Konto und in Österreich vier Konten und zahle gefühlt in Südtirol mehr Gebühren als in Österreich für alle Konten zusammen.
Antwort auf Ich habe in Südtirol ein… von Oliver Hopfgartner
Ich habe in Südtirol ein…
Ich habe in Südtirol ein Konto und in Österreich auch eines. Ich zahle in Südtirol die Hälfte weniger an Gebühren - nicht nur gefühlt - als in Österreich.