Wirtschaft | A22

Kurs auf neue Konzession

Die A22-Gesellschafter genehmigen 35,3 Millionen Euro Dividende. Das Ministerium für Infrastrukturen führt Verfahren zur Neuvergabe der Konzession fort.
A22

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Die Gesellschafter der Brennerautobahn AG - A22 haben heute bei ihrer ordentlichen Versammlung in Trient die Bilanz 2025 genehmigt und eine Dividende von insgesamt 35,3 Millionen Euro beschlossen. Zudem wurde die Entscheidung des italienischen Infrastruktur- und Transportministeriums (MIT) begrüßt, das Ausschreibungsverfahren zur Neuvergabe der Konzession fortzuführen. „Die Gesellschafter betonen ihre Entschlossenheit, dass die A22 den Zuschlag für die neue Konzession erhalten soll“, schreibt die A22 in einer Aussendung.

Neben der Dividende von 23 Euro je Aktie wurde auch eine weitere Zahlung aus dem Eisenbahnfonds beschlossen: Der Verwaltungsrat wurde beauftragt, 34,5 Millionen Euro an den Staat zu überweisen. Das Geld stammt aus den im Jahr 2025 zurückgestellten Mitteln und ist für den Ausbau der Bahnverbindung zwischen Brenner und Verona vorgesehen – insbesondere für den Bau des Brennerbasistunnels und der dazugehörigen Infrastruktur. Insgesamt hat die A22 damit inzwischen 657,7 Millionen Euro in den Eisenbahnfonds eingezahlt.

Positiv hervorgehoben wurden zudem die Entwicklungen im Bereich der Verkehrssicherheit. Die Unfallrate sank laut Unternehmensangaben auf 14,54 Punkte und liegt damit deutlich unter dem italienischen Durchschnitt von 27 Punkten.