Farmaci israeliani, Bolzano ci pensa
Dieser Artikel ist für dich kostenlos. Unabhängiger Journalismus in Südtirol braucht aber deine Unterstützung. Wir würden uns daher freuen, wenn du ein SALTO Abo abschließen würdest. Vielen Dank!
Jetzt S+ abonnierenUna delegazione composta da rappresentanti di Sanitari per Gaza Alto Adige e della Rete Digiuno per Gaza è stata ricevuta il 5 maggio dal sindaco di Bolzano, Claudio Corrarati. Al centro dell’incontro, la consegna di una petizione firmata da 260 cittadini che chiede all’amministrazione comunale di sospendere la vendita di prodotti di provenienza israeliana nelle farmacie comunali della città, con un riferimento esplicito all’azienda farmaceutica TEVA e alle sue consociate.
L’iniziativa si inserisce in un più ampio movimento di pressione civica legato al conflitto in corso in Palestina, e si allinea alle campagne promosse a livello nazionale da organizzazioni come Sanitari per Gaza, BDS Italia e la Rete Digiuno per Gaza. „Riteniamo che la pace, la libertà e la convivenza debbano essere costruite anche attraverso azioni concrete che partono dalle realtà locali“, hanno dichiarato i promotori durante l’incontro con il sindaco. „Il boicottaggio economico rappresenta uno strumento pacifico per interrompere relazioni commerciali con Israele, che opera in contrasto con il diritto internazionale e perpetra una condotta di oppressione nei confronti del popolo palestinese“.
Bolzano non sarebbe la prima città italiana a percorrere questa strada. I Consigli Regionali di Toscana, Puglia ed Emilia-Romagna hanno già approvato mozioni per limitare le relazioni economiche con Israele, mentre a livello comunale realtà come Trento, Rovereto, Monza, Carrara e Sesto Fiorentino hanno adottato delibere analoghe per le proprie farmacie comunali.
Il sindaco Corrarati ha accolto la delegazione con attenzione, dichiarandosi disponibile a portare la questione all’esame della Giunta Comunale. Si è inoltre impegnato ad avviare un confronto con le altre amministrazioni che hanno già intrapreso percorsi simili, per valutare la fattibilità tecnica e politica della richiesta.
Der Artikel ist, bei aller…
Der Artikel ist, bei aller Kritik an der derzeitigen israelischen Regierung, eine Gratwanderung - das „kauft nicht bei Juden“ ist darin leise zu hören, und wir wissen alle, wohin das schon oft genug geführt hat.
Antwort auf Der Artikel ist, bei aller… von Peter Gasser
Man darf bei allen nicht…
Man darf bei allen nicht kaufen - außer bei Juden. Ist das sinngemäß das, was Sie sagen?
Antwort auf Man darf bei allen nicht… von Oliver Hopfgartner
Finden Sie wirklich, Sie…
Finden Sie wirklich, Sie hätten es nötig, sich dumm zu stellen?
Antwort auf Finden Sie wirklich, Sie… von Thomas Strobl
Was wollen Sie damit sagen?…
Was wollen Sie damit sagen? Ist es etwa nicht so? Selbst bei den unsinnigsten Boykottaufrufen kräht kein Hahn danach und wenn jemand Boykottaufrufe mit dem Hinweis auf „Wehret den Anfängen!“ kritisiert, wird er als Holocaust-Verharmloser hingestellt. Wenn es aber einen Boykottaufruf gegen eine Gruppe gibt, die im weitesten Sinne mit Israel oder dem Judentum zu tun hat, dann ist die Hölle los, selbst wenn der Boykottaufruf durchaus argumentierbar ist.
Ich sage nicht, dass ich diesen Boykottaufruf gut heiße. Ich selbst sehe mich eher als prosemitischen Menschen, was ich auch u.A. daran festmache, dass ich mir eher vorstellen könnte in einem Staat wie Israel als in einem Staat wie den VAE oder Saudi-Arabien zu leben. Aus meiner Sicht ist Israel trotz aller berechtigten Kritik eher ein liberaler Rechtstaat als genannte Staaten.
Aber sicherlich können Sie mir erklären, was an dieser Sichtweise „dumm“ sein soll - ich bitte sogar darum.
Antwort auf Was wollen Sie damit sagen?… von Oliver Hopfgartner
Schönen Dank für die…
Schönen Dank für die Einladung , aber ich möchte mich an den end- und freudlosen Spiegelfechtereien in Ihrem so frischluft-armen wie schwach illuminierten Kabinett lieber nicht beteiligen.
Antwort auf Man darf bei allen nicht… von Oliver Hopfgartner
Meine Güte Oliver, diese…
Meine Güte Oliver, diese Interpretation ist nicht einmal spitzfindig, sondern nur sinnbefreit.
Non nascondo che non mi è…
Non nascondo che non mi è facile valutare la realtà di Teva e se/come il boicottaggio sia veramente legittimo o meno. Non fraintendetemi: le atrocità che vengono compiute nel conflitto israelo-palestinenze sono abominevoli, la violenza e i potenziali crimini di guerra sono da condannare pienamente, la crisi umanitaria della popolazione é una tragedia a cielo aperto.
Ma: dall’articolo non traggo informazioni di background che mi aiutino a capire se Teva effettivamente finanzia o supporta pratiche contro i diritti umani, o in quale modo concreto „trae vantaggio“ dal conflitto. Essere una società con sede in Israele e quindi obbligo di pagare tasse in Israele a mio giudizio non può essere sufficiente. Mi mancherebbe la componente attiva, dunque una partecipazione al conflitto, agli orrori.
Anche il FAQ della campagna bdsitalia non mi aiuta molto (https://bdsitalia.org/index.php/teva-notizie/2955-faq-teva)
Il punto 2 „perché Teva è oggetto di boicottaggio?“ sono esattamente due righe.
„Teva trae profitto dal regime economico imposto dall’occupazione israeliana nei territori palestinesi, che penalizza gravemente l’economia palestinese in favore di aziende israeliane o multinazionali. Inoltre dopo il 7 ottobre TEVA ha espresso piena solidarietà con lo stato e l’esercito israeliano con dichiarazioni e aiuti concreti.“
Perchè cosi sintetici? Quale/con quale meccanismo viene tratto profitto? Ci sono produttori farmaceutici in Palestina che non possono concorrere con Teva, é così? Quale è il testo della dichiarazione di solidarietà di Teva verso il governo israeliano? Quali sono gli aiuti „concreti“?
Se questa è „l’accusa“ contro Teva, mi auspicherei di poterla verificare personalmente, o con l’aiuto dei media. Ma anche documenti „un po piu completi“ delle due righe della FAQ di bdsitalia non mi aiutano:
https://zeitun.info/2025/11/12/il-movimento-europeo-di-solidarieta-con-…
https://bdsitalia.org/index.php/teva-notizie
Se leggo i link alla ricerca di concretezza, trovo
„Tuttavia, l’azienda non compare tra le 112 (delle 188 analizzate) incluse nella blacklist pubblicata nel 2020 dalla Commissione per i Diritti Umani delle Nazioni Unite; la sua inclusione andrà verificata nel prossimo aggiornamento. Dopo il 7 ottobre 2023, Teva ha istituito Mental Caregivers, un programma per rafforzare la resilienza mentale delle vittime israeliane, e un fondo in collaborazione con la Israeli Trauma Coalition. L’azienda stessa dichiara di aver donato all’esercito e alle famiglie israeliane farmaci essenziali, cibo e tonnellate di attrezzature.“
Cioè istituire un programma (per i civili) di „mental caregiver“ sarebbe sostenere crimini di guerra? Per intenderci: il programma c’e anche in Italia:
https://www.tevaitalia.it/caregiver/
Mi dispiace dover fare l’advocatus diaboli, proprio perchè per me, quello che viene perpetrato contro la Palestina, é un orrore senza ombra di dubbio. Ma cioè non mi legittima all’approssimazione.
Disclaimer: (devo) aquistare regolarmente prodotti a marchio Teva o Ratiopharm, il tema del boicotto, se legittimo, mi interessa indubbiamente.
Ein vermutlich ironisch…
Ein vermutlich ironisch gemeinter Kommentar musste gelöscht werden, weil er antisemitische Inhalte verbreitete. Das reine Überschreiben des Kommentars wäre zwecklos gewesen, weil der antisemitische Inhalt als Titel des Kommentars stehen geblieben wäre. Durch das Löschen des Kommentars wurden auch die Reaktionen darauf gelöscht.
Antwort auf Ein vermutlich ironisch… von Heiko Schoberwalter
Gut so, meine ich.
Gut so, meine ich.
Antwort auf Gut so, meine ich. von Peter Gasser
Ich sehe es anders. Der…
Ich sehe es anders. Der Kontext war eindeutig - der Kommentator hat die Parole „Kauft nicht bei Juden!“ zitiert, um damit aufzuzeigen, auf welch dünnes Eis man sich mit derartigen Boykottaufrufen begibt. Sowas zu löschen ist aus meiner Sicht kontraproduktiv, weil der Kontext (auch aufgrund der zwei bis drei Kommentare langen Debatte unter dem Beitrag) eindeutig war.
Wenn es in unserer Gesellschaft nicht mehr möglich ist, NS-Parolen als Negativbeispiele zu zitieren, dann müsste man konsequenter Weise auch jedes Geschichtsbuch auf den Index setzen, das sich mit dem National-Sozialismus auseinandersetzt. Ich denke es leuchtet jedem ein, wie unsinnig das wäre.
Wirklich ein Armutszeugnis ,…
Wirklich ein Armutszeugnis , denn JEDER (aber anscheinend wohl doch nicht jeder) konnte verstehen was gemeint war, nämlich eine KRITIK zur Haltung der im Artikel geäußerten Vorgangsweise (Boykottaufruf), wie es sie in der Geschichte unseligerweise schon einmal gegeben hat.
Antwort auf Wirklich ein Armutszeugnis ,… von Milo Tschurtsch
Der Punkt, Milo Tschurtsch,…
Der Punkt, Milo Tschurtsch, ist dass tatsächlich nicht jeder in der Lage war das zu verstehen. Es reicht nicht, dass Du sagst „kann ja jeder checken“. Nein, eine Unwahrheit wird nicht wahrer indem man sie häufig genug sagt. Ich schrieb es in meinem gelöschten Kommentar: als ich den Comment las, dachte ich puh, nicht gut. Erst Deine Antwort auf den anderen Kommentar hat klargestellt, was du ausdrücken wolltest. Selbstreflexion täte gut. Schriftliches, zumal ohne Emojis, transportiert keine halben Töne. Wer - als Schreiber - glaubt dass es „Schuld des Lesers“ ist wenn er falsch verstanden wird, übersieht die Hälfte des Problems. Und mir scheint, Du bist dir dessen immer noch sicher. Also, in völliger Klarheit: weder suche ich nach Empörungsmaterial noch bin ich dem, was Milo Tschurtsch schreibt, voreingenommen. Man sagt mir auch nach, meine Lesekompetenz seit nicht ganz schlecht. Dein Urteil, dass JEDER doch checken sollte was du meintest, empfehle ich gründlich zu reflektieren. Und allen hier empfehle ich: schriftlich sind Ironie, Sarkasmus und Zwischentöne für den Leser nicht immer so selbstverständlich wie sie für den Schreiber sind. Wer sich darüber wundert: googelt mal. Wozu beispielsweise Emojis „erfunden“ wurden. Im Zweifel: schreibt einen halben Satz mehr statt weniger, wenn der Text Gefahren birgt, missverstanden zu werden.
Antwort auf Der Punkt, Milo Tschurtsch,… von Christoph Moar
Na also, dass ich (oder…
Na also, dass ich (oder sonst irgendwer) wörtlich dazu aufrufen wollte nicht bei Ju........usw. bzw. dass das jemand ernsthaft annehmen konnte (wollte) wäre mir jetzt wirklich niemals in den Sinn gekommen.
Einen derart belasteten Satz sozusagen als Aufruf zu verfassen das würde wohl niemandem einfallen.
Kritik am Ansinnen der im Artikel genannten Personen oder Organisationen wäre da vielmehr angebracht, denn die rufen wirklich zu allerhand auf...........
Also je mehr ich darüber…
Also je mehr ich darüber nachdenke desto widersinniger kommt das Ganze herüber.
Da wird einem doch tatsächlich unterstellt einen einschlägig behafteten Satz wörtlich als „Aufruf“ verfasst zu haben bzw. es nicht genügend gekennzeichnet zu haben, dass dies keineswegs der Fall war, während andererseits ganze Artikel wie selbstverständlich genau dazu aufrufen, was in meinem (noch dazu falsch verstandenen) Satz als verpönt gebrandmarkt wird.
Es wird also nicht der (skandalöse) Inhalt des Satzes kritisiert, sondern einzig und allein wer ihn verfasst hat, sonst würde man nicht dazu übergehen genau diese Inhalte in ganzen Artikeln erneut zu transportieren.
Der Satz ist also nur dann ein Problem wenn ihn die „Falschen“ aussprechen, wenn die „Richtigen“ verklausuliert dasselbe sagen, ist alles okay.
Früher nannte man das Heuchelei, heute wird es wohl Haltung sein.
Antwort auf Also je mehr ich darüber… von Milo Tschurtsch
Erstaunlich wie resistent…
Erstaunlich wie resistent man ist, zu akzeptieren dass Leser nicht immer die Aussage des Schreibers zweifelsfrei identifizieren können, selbst wenn man höflich und ohne böse Absicht das hinweist. Ich weiß, dass es kognitive Dissonanzen gibt, aber nochmal, Herr Tschurtsch, ich hab das ja im ersten (gelöschen) Thread ganz klar gesagt: „zum Glück“ gab es vor mir noch einen Kommentar, und „zum Glück“ hast Du dann darauf geantwortet und den Einen Satz klaren Kontext gegeben. Das Thema war für mich dann auch beendet.
Aber was genau ist daran Widersinning? Ein Leser (ich, und andere auch) hat Deinen Satz gelesen. Und - so schlimm es für Dich jetzt erscheint - aufgrund des zu knappen Kontext nicht einordnen können. Das ist die Welt, Tschurtsch. Was Du denkst kann keiner wissen, nur das, was Du schreibst. Und darum nochmal, lies es nach: Ironie und Sarkasmus sind - besonders wenn auf einen einzigen Satz reduziert - im Netz nicht immer klar erkennbar. Zu glauben, „die Anderen“ machen einen Fehler und man selbst habe alles richtig gemacht - nun gut, darfst Du tun. Aber wenn du eine Reflexion darüber machst, dann kannst du auch zu einem anderen Schluss kommen.
Das gesagt, zieh ich mir hier jetzt raus, ich glaube nicht dass es irgendwas gibt was wir hier noch zur Sache beitragen können.
Ich kann auch nur Folgendes…
Ich kann auch nur Folgendes zur Sache beitragen: Auch wenn ich den von mir geposteten Satz wirklich wörtlich als Aufruf gemeint hätte, wäre der INHALT (kauft nicht bei.....) immer noch DERSELBE (Boykottaufruf) wie er im dazugehörenden Artikel wie selbstverständlich formuliert wurde.
Es kommt also nicht darauf an wie der Satz gemeint bzw. verstanden wurde, sondern darauf dass DIESELBE inhaltliche Aussage mit zweierlei Maß gemessen wird (einmal gelöscht, das andere mal wie selbstverständlich formuliert und anscheinend akzeptiert).
Also jeder und ich meine jetzt wirklich JEDER kann da nur Heuchelei verstehen, zu einem anderen Schluss kann man da nicht kommen.
Da ich die gelöschten…
Da ich die gelöschten Kommentare nicht gelesen habe, weiß ich nicht genau, was genau das Problem war.
Aber eines weiß ich, wenn man Teva+Co boykottieren soll wegen mutmaßlicher Komplizenschaft , was oder wen müssten wir denn dann noch alles boykottieren? USA, Deutschland, Italien usw. verdienen an den Waffen mit denen Kinder getötet wurden, alle boykottieren?
Mit welchem Boykott wäre den Menschen im Kriegsgebiet wohl mehr geholfen, wenn dEr Westen keine Waffen mehr liefert, oder wenn der Westen keine Medikamente mehr kauft?
Antwort auf Da ich die gelöschten… von Manfred Gasser
Das sind (die) rchtige(n)…
Das sind (die) rchtige(n) Fragen, ja!
(https://salto.bz/de/comment/176128#comment-176128)
Antwort auf Da ich die gelöschten… von Manfred Gasser
Gerne kläre ich Sie auf Herr…
Gerne kläre ich Sie auf Herr Gasser was da das „Problem“ war. Ich hatte als erster Kommentator unter dem oben eingestellten Artikel folgenden Satz (ohne irgendeinen Kontext) gepostet : „Kauft nicht bei Ju......“ da es mir logisch schien dass dieser Satz eine Kritik bzw. eine Entlarvung von einschlägigen Unterschriftensammlungen bzw. Boykottaufrufen gegen jüdisch konnotierte Produkte wie sie im vorliegenden Artikel gefordert wurden, darstellen sollte.
Da anscheinend nicht jeder verstand was gemeint war, sondern völlig unsinnigerweise wie ich meine, einige glaubten ich würde wirklich und wahrhaftig selbst wörtlich zu einem Boykott aufrufen (kauft nicht bei........) anstatt die Aktion zu kritisieren, habe ich UNMITTELBAR darauf meine Intention RICHTIGGESTELLT und erklärt was ich gemeint hatte (unselige Zeiten mögen sich nicht wiederholen).
Trotzdem wurde mein Eingangsstatement (kauft nicht bei.....) gelöscht und die folgenden Kommentare inkl. mein eigener der meine Intention erklärt hatte, auch. Begründung: Nazijargon ?!
Als ich auf den Widerspruch hinwies wurde mir von Herrn Moar mehrmals erklärt dass nun wirklich nicht jeder hätte verstehen können wie der Satz nun gemeint war OBWOHL ich die Einordnung unmittelbar nachgeliefert hatte.
Der springende Punkt ist aber, wie ich oben bereits ausführte jener, dass es gar nicht darauf ankommt wie der Satz gemeint war WEIL im dazugehörenden Artikel lang und breit ja DIESSELBE Aussage (kauft nicht bei Ju.......) wie selbstverständlich gemacht und propagiert und das als vollkommen okay verbucht wird, mein Satz aber mit DERSELBEN Aussage (im Gegensatz aber eingeordnet) , gelöscht wurde. Dabei ist es so dass wenn ich auch den Satz nicht eingeordnet hätte, wäre er immer noch mit DERSELBEN Aussage (kauft nicht bei J........hier wie da) wie der gesamte Artikel auch, INHALTLICH dagestanden. Einmal dieselbe Aussage vehement kritisiert und gelöscht, das andere Mal ganz selbstverständlich kritiklos akzeptiert.
„Kauft nicht bei J.......“ darf man nicht sagen, ganze Artikel darüber schreiben aber schon.
Ich kann es nicht leiden wenn unlogisch und inkohärent argumentiert wird.
Antwort auf Gerne kläre ich Sie auf Herr… von Milo Tschurtsch
Lass dich nicht gaslighten…
Lass dich nicht gaslighten. Kommunikation ist keine Einbahnstraße. Wenn jemand nicht sicher ist, wie etwas gemeint ist, gibt es in Kommentarbereichen die Möglichkeit nachzufragen. Genau das ist unter deinem Kommentar dann auch passiert und damit wäre das Thema eigentlich erledigt gewesen.
Es ist zwar klug, so präzise und unmissverständlich wie möglich zu kommunizieren, es gibt aber auch eine gewisse Holschuld. Nicht umsonst lernt man schon in der Mittelschule, dass die Frage nach „dem Grünen in der Suppe“ nicht gleichzusetzen ist mit „Es schmeckt mir nicht!“
Antwort auf Lass dich nicht gaslighten… von Oliver Hopfgartner
Da gebe ich dir Recht, nur…
Da gebe ich dir Recht, nur geht es hier im Wesentlichen nicht um die Kommunikation ( wobei ich hier das Missverständnis ausgeräumt hatte) sondern darum dass grundsätzlich mit zweierlei Maß gemessen wird.
Da wird Boykotteuren und Unterschriftensammlern in einem Artikel lang und breit eine Bühne geboten um ihre Kernbotschaft „Kauft nicht bei Ju...“ unter die Leser zu bringen bzw. zu propagieren, was aber nicht als Skandal gesehen wird. Andererseits wird ein Satz, der genau dasselbe fordert (wenn man ihn wörtlich verstehen wollte) gelöscht, weil er da auf jeden Fall ein Skandal wäre ( egal ob man das was sagen wollte vorher schon eingeordnet hatte).
Das hat jetzt nichts mit missverständlicher Kommunikation sondern, nett „kommuniziert“ mit dem Messen von zweierlei Maß zu tun. Ich sehe es als Heuchelei an, aber vielleicht ist dieser Ausdruck auch bloß eine missverständliche Zuschreibung meinerseits, wer weiß das schon :-)
Jedenfalls ist dies auch andernorts bereits ein Thema:
https://www.suedtirolnews.it/politik/stauder-schlaegt-alarm-nach-boykot…
Antwort auf Gerne kläre ich Sie auf Herr… von Milo Tschurtsch
Vielleicht hätten Sie…
Vielleicht hätten Sie schreiben sollen: „Kauft nicht Made in Israel“.
Antwort auf Vielleicht hätten Sie… von Manfred Gasser
Ja das wäre der ultimative…
Ja das wäre der ultimative Testballon gewesen :-)
Ob da die Finger auch so flugs auf dem „Melden“ button gelandet wären, wenn man nicht sofort schon beim ersten Post einordnet wie man etwas gemeint hat ? Wer weiß , denn wenn zwei dasselbe sagen ist es offenbar nicht dasselbe, wie man sieht. Auf die „politisch korrekte“ Formulierung kommt es an nicht auf den Inhalt.
Nachtrag: Diese Botschaft im Artikel hätte man z.B. bei der kommunistischen Volksrepublik China anbringen müssen (Menschenrechte, Organhandel, Tibet.....) wohin der Westen nahezu die gesamte Produktion ausgelagert hat. Da ist man schön still, denn es geht im Grunde um etwas anderes.
Man will den Juden eines auswischen, aber nicht weil man die Gazaner oder Palästinenser so gern hat. Nein dies alles kommt aus einer bestimmten Blase die schon immer antisemitisch veranlagt war, WEIL Juden repräsentieren das Kapital (böse), waren in diesem Geschäftsfeld schon immer erfolgreich und haben schon im alten Testament das Privateigentum verteidigt (AT 10. Gebot). Darum geht es.