Wirtschaft | Ulten

Termin für Volksbefragung entschieden

Der Ultner Gemeinderat hat sich gestern auf den 7. März 2027 geeinigt: Die Bevölkerung im Tal wird dann über das geplante Pumpspeicherkraftwerk von Alperia abstimmen.
Stefan Schwarz: Der Bürgermeister von Ulten teilt den Vorschlag des Gemeinderats für den Termin der Volksbefragung mit. Bild: Mauro Podini / SALTO

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Nun scheint der Termin für die Volksbefragung zum umstrittenen Pumpspeicherkraftwerk im Ultental festzustehen: Der Gemeinderat hat sich gestern Abend auf den 7. März 2027 geeinigt, teilt Bürgermeister Stefan Schwarz (SVP) mit. 

Wie auf SALTO berichtet, will Alperia den Zoggler Stausee im Tal mit dem Arzkar Stausee auf 2.250 Metern Höhe verbinden und damit ein neues Pumpspeicherkraftwerk mit einer Leistung von 400 Megawatt errichten. Derzeit befinden sich die Gespräche zwischen Gemeinde Ulten und Alperia in der Endphase, um die Entschädigungsleistung für die Bevölkerung festzulegen.

Der Zoggler Stausee: Er ist Teil eines geplanten Projekts, das Alperia für die Energiewende als wesentlich erachtet. Oswald Stimpfl

„Wir versuchen bis Ende September die Verhandlungen abzuschließen, um anschließend mit den Vorbereitungen für die Volksbefragung zu starten“, erklärt Schwarz. Damit die Ultnerinnen und Ultner eine informierte Entscheidung an der Wahlurne treffen können, müssen die letzten Informationen zum Projekt zusammengetragen werden. 

Dabei geht es nicht nur um das sogenannte Ultner Paket mit 70 Prozent Gratisstrom für die Bevölkerung und einem Preisrabatt der Energiekosten für Unternehmen, sondern auch um das Quellmonitoring am Larcher Berg. Grundstückseigentümer befürchten, dass durch die Bauarbeiten für das Kraftwerk die Wasserversorgung am Larcher Berg eingeschränkt sein könnte. 

Informelles Treffen

Auch gestern Abend im Gemeinderat war das Interesse zum Großprojekt von Alperia groß. „Es ist ein sensibles Thema und es gibt noch viele offene Fragen und verschiedene Meinungen dazu“, sagt der Ultner Bürgermeister. Nächste Woche wird der Gemeinderat am 17. September informell zusammenkommen, um über die laufenden Verhandlungen mit Alperia zu diskutieren. 

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