Gletscherbahn schützt Schnee mit Planen
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Jetzt S+ abonnierenDie Gletscherbahn in Schnals investiert weiter in die Abdeckung von Schneemassen in den Sommermonaten, um sie vor dem Schmelzen zu bewahren. Der Erhalt der Schneemassen garantiere den Betrieb trotz Klimawandel während der Wintersaison und trage zur Wassereinsparung bei, teilt die Alpin Arena Schnals in einer Presseaussendung mit.
Das Skigebiet nutzt dafür Geotextilien aus zertifizierten, biologisch abbaubaren Zellulosefasern, die von der österreichischen Firma Lenzing AG hergestellt werden. Für die Textilplanen hat die Lenzing AG 2024 die CNMI Sustainable Fashion Awards gewonnen. Die Textilien werden nach Ablauf der Nutzungsdauer recycelt, indem sie zu Fasern und Garnen verarbeitet werden.
Die Gletscherbahn in Schnals gehört seit dem Jahr 2018 mehrheitlich dem Verlagshaus Athesia. Erst im vorigen Jahr betonte Athesia-Präsident Michl Ebner bei der Feier des 50-jährigen Jubiläums der Bahn gegenüber der Rai, dass die Schneesicherheit dort besser als in niedrig gelegeneren Skigebieten sei – die Geotextilien in weißer Farbe sind trotzdem notwendig.
Skigebiete im Umbruch
Der Klimawandel war bei auch beim Verband der Seilbahnunternehmer Thema: Bei der Wiederwahl von Helmut Sartori als Verbandspräsident erklärte dieser letzte Woche: „Die Mitgliedsunternehmen nehmen die Herausforderungen des Klimawandels sehr ernst. Seit geraumer Zeit wird in neue Lösungen investiert, um die Umweltbelastung so gering wie möglich zu halten und natürliche Ressourcen zu schonen.“
Ein weiterer Schwerpunkt der kommenden Jahre sei die Saisonverlängerung und die Diversifizierung des Angebots. „Der Winter ist für die Seilbahnunternehmer nach wie vor eine zentrale Saison. Gleichzeitig gewinnt die Sommersaison zunehmend an Gewicht. Unser Ziel ist es, die Attraktivität der Sommermonate durch neue Angebote und Aktivitäten weiter zu steigern“, erklärt Sartori.
Hinweis: Der Artikel wurde am 14.07.2026 geändert, weil er einen kleinen Fehler enthielt. Die Alpena Arena Schnals investiert seit dem Jahr 2015 in den Gletscheraufbau, dieses Jahr erstmals mit Geotextilien aus Zellulosefasern.
... „die Herausforderungen…
... „die Herausforderungen des KLIMA-WANDELS ernst ...,“ ... das artet dann so aus, dass „die kleinen Schi-Gebiete aufgeben müssen“ + die „GUTEN - so teuer werden, dass sich BESSER-GESTELLTE den SCHI-URLAUB auch nicht mehr leisten können!“
Wenn die ganz Reichen nur mehr unter sich sind, „werden sie sich anderen Spass-Tätigkeiten zuwenden, wo sie bei ihrem skurillen GETUE ausreichend bewundert werden ...!“
Der immense technische und…
Der immense technische und finanzielle Aufwand sollte natürlich nicht von den eigentlichen, drängenden Klimaschutzmaßnahmen abgelenkten und ein „Weiter-so“ suggerieren, - oder doch?
- apropos: Transparenz von den Verantwortlichen Machern:
Inwieweit bemüht sich die Liftgesellschaft|Region, um eine deutlich geringere CO₂-Emission?
Ein weiterer Punkt ist die Infrastruktur: Wie viele Lieferautos fahren täglich durchs Tal, um die Winter-Sommersportindustrie zu versorgen? Wo kommen die Lebensmittel her? Da ist nichts von klimabewusstem Verhalten zu sehen, oder?
Die Wintersportorte müssten dafür ihre Klimabilanz komplett transparent machen und alles miteinrechnen. Dazu gehören auch die Emissionen, um die neue Pistenraupe zu produzieren und die alte Dreckschleuder zu verschrotten.
(Angelehnt an Georg Kaser, Klimaforscher)
Genial, nachhaltiger geht es…
Genial, nachhaltiger geht es gar nicht. Der Athesia-Konzern baut zuerst mit enormem Material- und Energieaufwand ein Skikarusell auf einem halbkaputten Gletscher aus, das bestenfalls noch 20 Jahre halten wird. Dann wird zu Füßen dieser Skiarena ein neues Touristendorf mit über 400 Betten aus dem Boden gestampft, mit Hochdruck beworben und mit jeder Menge zusätzlichem Straßenverkehr auch gefüllt. Der damit erzeugte CO2-Ausstoß spielt keine Rolle, fördert aber den Klimawandel, der seinerseits die Gletscherschmelze herbeiführt und den Bedarf nach neuen Bio-Textilplanen steigert. Wie schon öfters diagnostiziert: man muss zuerst heftig Umwelt, Landschaft und Klima belasten, bevor man nachträglich, aber werbewirksam das nachhaltige Heftpflaster draufklebt.
Antwort auf Genial, nachhaltiger geht es… von Thomas Benedikter
Augenauswischerei - das…
Augenauswischerei - das scheinheilige Land Südtirol
„Die Textilien werden nach…
„Die Textilien werden nach Ablauf der Nutzungsdauer recycelt,“
Da handelt es sich, wie so oft, „nur“ um die Recyclingfähigkeit, die Planen landen dann in der Müllverbrennung genauso wie bei uns die Recyclingtonnen entsorgt werden.
... den SUSTAINABLE-FASHION…
... den SUSTAINABLE-FASHION-AWARD kann man mit ausreichenden KRÖTEN bestellen ...!
... soll ja recht gesund…
... soll ja recht gesund sein, das Microplastik im Trinkwasser ...?
Wir hinterlassen ein sehr schäbiges Erbe ... ...