Aufwachen, jetzt!
Dieser Artikel ist für dich kostenlos. Unabhängiger Journalismus in Südtirol braucht aber deine Unterstützung. Wir würden uns daher freuen, wenn du ein SALTO Abo abschließen würdest. Vielen Dank!
Jetzt S+ abonnierenDiesmal hab ich’s nicht mit dem Herrn, der längst keinen Hehl mehr daraus macht, wo er politisch steht. Der unverhohlen mit Rechtsextremen sympathisiert, sich mit rassistischen Gesten ablichten lässt, der keine Gelegenheit auslässt, aufzuhetzen und hasserfüllte Parolen zu verbreiten. Der viel zu lange als bloßer Provokateur und enfant terrible abgetan wurde, dem man nur nicht zu viel Aufmerksamkeit schenken dürfe, und der dieses Schulterzucken geschickt genutzt hat, um immer noch eins draufzusetzen, immer noch einen Schritt weiterzugehen in den Bereich dessen, was man vor gar nicht allzu langer Zeit für unsagbar hielt. Man muss nicht die hellste Kerze sein, um einen Flächenbrand auszulösen; das gelingt auch kleinen Lichtern.
„Wie wär’s mit klaren Worten, die Rechtsextremismus als solchen benennen?“
Ich nehme mir auch nicht seine Gleichgesinnten und seine Anhänger vor, die zufrieden applaudieren und ein wenig neidisch schauen auch vielleicht, weil er es schafft, die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen, um die allein es ihnen ja letztlich geht mit ihrem gehässigen Geschrei. Die Populisten wie einen Sven Knoll mit seinen süffisanten Sprüchen, hinter denen nichts als heiße Luft steckt, den Nazi-Tourismus einer Melanie Mair, die kritische Medienberichte mit Lach-Emojis versieht, weil ja alles so lustig ist, diese Hetze und Aufwieglerei, dieses Spiel mit der Angst vor dem Unbekannten und dem sozialen Abstieg von jenen, die es nicht besser wissen können oder wollen.
Ich nehme mir ein wenig die Politiker und Politikerinnen zur Brust, die mit Obengenanntem im Landtag sitzen und auf seine jüngste Entgleisung, sein freimütiges Outing eigentlich, so halbgar und lauwarm reagieren – wenn sie denn überhaupt reagieren – dass man sich unwillkürlich fragt, wo sie selbst denn eigentlich stehen. Es sei jetzt wichtig, ganz genau hinzuschauen, meint Elisabeth Rieder vom Team K: Wozu? Wir haben genug gesehen.
Man habe noch nicht wirklich einen Linie im Umgang mit solchen Akteuren gefunden, meint Brigitte Foppa: No na, dann wird’s aber Zeit jetzt.
Es sei traurig, aber er könne als Präsident des Landtags keinerlei konkrete Maßnahme ergreifen, bedauert Angelo Gennaccaro: Wie wär’s mit klaren Worten, die Rechtsextremismus als solchen benennen?
Die SVP habe ja eh ihre Aufgabe gemacht und Beschlussanträge von JWA abgelehnt, meint Harald Stauder – anders als die Schmuddelkinder von Team K und den Grünen, die mit ihm zusammengearbeitet haben. Der mit Abstand peinlichste Kommentar in der Causa, weil absurd (Beschlussanträge ablehnen ist die Werkseinstellung der SVP, plus: schon vergessen, wer euer Koalitionspartner ist?) und stänkerisch zugleich.
Weitere Artikel zum Thema
Ein Arnold Schuler gibt zumindest zu, dass man zu lange zugeschaut habe, der Landeshauptmann fordert ein geschlossenes Auftreten aller Kräfte gegen diese Entwicklung und stellt eine parteienübergreifende Positionierung dazu in Aussicht: Wir können nicht einfach zur Tagesordnung übergehen, meint er auf Nachfrage. Es darf gern konkreter werden. Wer wirklich Tacheles spricht, ist Andreas Leiter Reber, dafür heimst er auch zurecht Dank von links bis rechts ein, und er stellt auch die Frage, die mich hier umtreibt: Wo bleibt eigentlich der kollektive Aufschrei?
„Warten wir auf den Hitlergruß, bis zu dem es ja wirklich nur mehr ein kleiner Schritt ist?“
Okay, es ist heiß, viele sind jetzt im Urlaub, JWA nervt generell: Man will sich seine ermatteten Kräfte gut einteilen und sich auch lieber mit erfreulichen Dingen beschäftigen. Aber wieso schaffen wir es, uns über den Wasserverbrauch der Touristen, den Verkehr auf den Pässen, die Preise in den Almhütten maßlos aufzuregen, das rechtsextreme Gebaren eines Landtagsabgeordneten (den bezahlen wir) ringt den meisten aber nur ein müdes Achselzucken ab? Haben wir schon aufgegeben, dem Einhalt gebieten zu wollen oder warten wir auf den Hitlergruß, bis zu dem es ja wirklich nur mehr ein kleiner Schritt ist?
Wo bleiben die Stellungnahmen von Kunst und Kultur, von Schule und Bildung, von Jugendorganisationen und Anti-Diskriminierungseinrichtungen, von Heimatbund und Jagdverein? Es geht ja alle an, er ist ein Volksvertreter. Wo bleiben die Rücktrittsforderungen, geäußert von führenden Köpfen der lokalen Medien- und Meinungslandschaft? Und wann hat die Gemeinde Kaltern vor, sich endlich mal dazu zu äußern, was in ihrem Dorf eigentlich abgeht und wie man in Gottes Namen dazu kommt, einen offen rechtsextrem auftretenden Verein beim Dorfturnier mitmachen zu lassen als wären es die Hasenzüchter? Ist eh alles nur mehr wurscht? Wo bleiben die Petitionen, die Aktionen?
Die nächste Landtagssitzung findet am 8. September statt. Ist man bis dahin denn nicht imstande, etwas auf die Füße zu stellen, um das zu verdeutlichen, was derzeit untergeht, nämlich: Dass die Mehrheit mit dieser stetigen Normalisierung von Rechtsextremismus nicht einverstanden ist? Denn Schweigen ist zu wenig. Schweigen trägt dazu bei, dass es genau in diese Richtung weitergeht.
Was macht eigentlich dazu…
Was macht eigentlich dazu die DIGOS?
Diese Klientel hat sich die…
Diese Klientel hat sich die regierende Politik der letzten zehn Jahre selbst hergezüchtet! Die Bevölkerung fühlt sich nicht mehr sicher, hat Zukunftsängste und fühlt sich von der Politik im Stich gelassen!
Antwort auf Diese Klientel hat sich die… von Robert Zagler
Die Bevölkerung fühlt sich…
Die Bevölkerung fühlt sich nicht mehr sicher, weil solche Subjekte ihr einreden, dass sie sich nicht mehr sicher fühlen kann.
Die Situation ist kritischer geworden, stimmt, aber Medellin oder Cali ist Südtirol jetzt echt nicht.
Und was stellen denn die Rechtsextremen auf die Beine? Nichts, heiße Luft. Seit vier Jahren haben wir praktisch eine rechtsextreme Regierung in Rom, die auch erkannt hat, dass schreien leichter ist, als zu handeln.
Das - mein Sohn Brutus - ändert aber nichts an der Tatsache, dass Faschisten und Nazis in unserer Gesellschaft nichts zu suchen haben. Jeder, der gegen diese Ideologien nicht aufsteht ist nicht einfach desillusioniert, er ist ein Komplize.
Der Brief an den damaligen Landtagspräsidenten Schuler, mit der Aufforderung gegen JWA endlich klare Kante zu zeigen, den 680 Menschen unterschrieben haben, ist toter Buchstabe geblieben. Und jetzt hat er noch einen Scheit draufgelegt.
Wenn Politiker sich darauf hinausreden, dass man solchen Subjekten keine Aufmerksamkeit schenken wolle, dann stellt sich die Frage: Vor was habt ihr Angst?
Antwort auf Die Bevölkerung fühlt sich… von Manfred Klotz
Naja, die SVP steht nicht…
Naja, die SVP steht nicht gegen Faschos auf, sondern sitzt in einer Koalition mit ihnen!
Antwort auf Naja, die SVP steht nicht… von Robert Zagler
Diese unsägliche…
Diese unsägliche Entscheidung, rechtfertigt nicht gleiche Fehlentwicklungen. Ein Fehler macht einen anderen nicht besser.
Es ist aber auffallend, dass genau diejenigen, die damals laut aufgeschrien haben (zurecht wie ich meine), sich im Zusammenhang mit dem Verhalten von JWA und des STF-Wunderkinds, erstaunlich tolerant und ruhig zeigen. Diese Kritik betrifft besonders die Schützen und den Heimatbund, aber auch die Grünen.
Rechtsextreme Ideologien sind nicht akzeptabel oder inakzeptabel, je nachdem welche Sprache sie sprechen.
Wenn du härtere, lautere und…
Wenn du härtere, lautere und vehementere Kritik an JWA forderst, gibst du ihm genau das, was er will und braucht.
Flagge zeigen heißt nicht, JWA noch mehr Aufmerksamkeit zu geben, indem man seine „Taten“ öffentlicht kritisiert und verurteilt.
Entscheidend wäre es, die eigenen Werte konsequent vorzuleben.
Und genau damit sind wir beim Problem: wer sich selbst mit Neofaschisten ins Bett legt, macht sich mit jeder Kritik an JWA unglaubwürdig.
Kompatscher ist sogar schlimmer als Anderlan, denn Anderlan gibt diesen Lappen nur ein paar Bier aus, während Kompatscher den Neofaschisten die Macht gibt, über uns zu regieren.
Antwort auf Wenn du härtere, lautere und… von Oliver Hopfgartner
So ein Quatsch. Mannomann,…
So ein Quatsch. Mannomann, das ist genau die Theorie der Aussitzer. Bei diesem Gewitter kann man nicht einfach warten bis es vorbei ist. Hat man am Gröfaz gesehen, als man ihn einfach machen ließ, weil man glaubte er würde sich mit Böhmen und Mähren und ein wenig Polen sicher zufrieden geben.
Antwort auf So ein Quatsch. Mannomann,… von Manfred Klotz
Manfred, ich habe erläutert,…
Manfred, ich habe erläutert, was meine Strategie ist. Mir ist klar, dass meine Strategie vom Mainstream abweicht.
Sie weicht deshalb vom Mainstream ab, weil die Mainstreamstrategie meiner Deutung nach die AfD in Deutschland in eine Position gebracht hat, in der die absolute Mehrheit in einem Bundesland durchaus realistisch ist - etwas was vor Jahren unvorstellbar war.
Ich habe auch nie gesagt, dass man Leute nur machen lassen soll.
Meine Aussage war, dass man selbst Prinzipien vorleben muss, indem man Ideale vorlebt und eine sachliche, fruchtbringende Politik macht, bei der die Bürger merken, dass es in die richtige Richtung geht.
Das ist aktuell leider nicht der Fall.
Antwort auf Manfred, ich habe erläutert,… von Oliver Hopfgartner
Du schreibst an deinen…
Du schreibst an deinen eigenen Aussagen vorbei. Gerade, wenn man NICHT gegen solche Ideologien, die - historisch belegt - nur Unheil gebracht haben klare Kante zeigt, lebt man seine Werte nicht vor. Außer natürlich die eigenen Werte sind deckungsgleich mit besagten Ideologien. Ich befürchte, dass das bei manchen eben genau der Fall ist.
Es sind genau Vertreter dieser Ideologien, die die leicht Bearbeitbaren davon überzeugen, dass „die da oben“ nicht fürs Volk arbeiten. Das ist natürlich totaler Nonsens. Erstens, weil diejenigen, die es besser machen würden - egal ob sie AfD, FPÖ oder sonstwie heißen - genau die sind, die für sich selbst arbeiten (lässt sich extrem leicht nachprüfen) und zweitens weil Politik keine Traumfabrik ist, sondern ein dauernder Drahtseilakt zwischen teils konkurrierenden Interessen.
Antwort auf Du schreibst an deinen… von Manfred Klotz
Ich denke wir kommen nicht…
Ich denke wir kommen nicht zusammen, weil wir was anderes unter „Kante zeigen“ verstehen.
Für mich ist eine empörte Pressemitteilung oder ein Social-Media-Beitrag darüber wie schlimm JWA doch sei kein „Kante zeigen“. Diese Lippenbekenntnisse sind aus meiner Sicht nicht ernst zu nehmen.
Für mich ist entscheidend, was die Leute im richtigen Leben machen.
Antwort auf Ich denke wir kommen nicht… von Oliver Hopfgartner
Zitat: „Für mich ist…
Zitat: „Für mich ist entscheidend, was die Leute im richtigen Leben machen“:
das scheint mir - bei Anderlan - nicht so zu sein, dass für Sie „entscheidend ist, was (Anderlan) im richtigen Leben macht“.
ps: bemerke den Konjunktiv in der Aussage „wie schlimm Anderlan doch SEI“, anstelle der deutlichen und richtigen Aussage, wie schlimm Anderlan doch IST.
Antwort auf Ich denke wir kommen nicht… von Oliver Hopfgartner
„Klare Kante zeigen“ lässt…
„Klare Kante zeigen“ lässt nur eine einzige Interpretation zu: Es ist ein umfassendes Auftreten in Worten und Taten gegen ein bestimmtes Verhalten bzw. gegen bestimmte Äußerungen. Ich schreibe ja, dass genau das fehlt.
Wenn du schreibst es sei entscheidend, was „die Leute“ im richtigen Leben machen, ist das eine recht peinliche Verteidigung. Die Tatsache, dass jemand im richtigen Leben harmlos eine Obstwiese bearbeitet oder Leuten das Skifahren beibringt, entschuldigt nicht seine Gedankenwelt.
Antwort auf „Klare Kante zeigen“ lässt… von Manfred Klotz
Wenn ich davon spreche, dass…
Wenn ich davon spreche, dass die Taten im „richtigen Leben“ entscheidend sind, meine ich nicht den Beruf einer Person, sondern deren allgemeines Verhalten. Meine Vorstellungen von Moral und Ethik leiten sich axiomatisch-deduktiv von gewissen Grundhaltungen ab, die auf alle Bereiche angewendet werden können. Daher habe ich ein Problem damit, wenn Menschen Haltung A in Themenbereich A kritisieren, in Themenbereich B aber befürworten.
Ein plakatives Beispiel könnte das Elternpaar sein, das sich öffentlich weltoffen und tolerant gibt, aber die eigenen Kinder dann doch nicht in die Schule mit hohem Ausländeranteil in der Nähe schickt, sondern eine Schule mit niedrigem Ausländeranteil auswählt und dann diese Entscheidung fadenscheinig begründet. Daher nehme ich die Kritik von vielen Leuten an JWA nicht ernst, weil diese Kritiker in anderen Bereichen selbst das Gedankengut befürworten, das sie in Worten kritisieren. Für mich sind Handlungen entscheidender als Lippenbekenntnisse.
Antwort auf Wenn ich davon spreche, dass… von Oliver Hopfgartner
Wenn für dich „deren…
Wenn für dich „deren allgemeines Verhalten“ ausschlaggebend ist, dann müsste deine Tastatur eigentlich nur so glühen vor lauter Kritik an JWA. Du tust aber genau das Gegenteil.
Antwort auf Wenn für dich „deren… von Manfred Klotz
Das Gegenteil wäre, dass ich…
Das Gegenteil wäre, dass ich ihn nicht kritisiere, sondern lobe. Bemühe dein Gedächtnis und denke darüber nach, inwiefern ich mich je positiv über JWA geäußert habe?
Dir fällt wahrscheinlich nur eine Aussage JWAs ein, die ich je unterstützt habe und diese Haltung habe ich auch schon vertreten, bevor JWA sich dazu geäußert hat.
Meine Kritik am aktuellen Umgang mit JWA folgt der Grundannahme, dass JWA von der ganzen Debatte mehr Nutzen als Schaden hat. Sein Treffen ist nun eine gefühlte Ewigkeit her und erst gestern oder vorgestern konnte man im Internet lesen, dass andere Landtagsabgeordnete sich fragen, ob man JWA nun stark genug kritisiert habe oder ob man noch einen draufsetzen müsse. Es wird darüber diskutiert, ob man seine Anträge oder Anfragen nun kategorisch ablehnen sollte, auch wenn sie inhaltlich vernünftig sind oder ob man doch von Fall zu Fall schauen solle. Währenddessen lacht sich JWA über diese Gratis-PR ins Fäustchen und stellt sich die nächste Kiste Bier in seinem Keller kalt.
Das Problem daran ist, dass JWA nun das Thema vorgibt. Dadurch dass über ihn und sein Treffen mit diesen Jugendlichen debattiert wird, verschiebt sich der Fokus auch auf die Themen, die JWA transportiert, insbesondere das Thema Remigration. Stattdessen wäre es besser, wenn die anderen Parteien ihre Projekte kommunizieren würden und so dem Volk aufzeigen, dass sie viel die besseren Konzepte für die Zukunft haben.
Denselben Fehler machen die Deutschen: Sie reden darüber, wie schlimm die AfD sei und vergessen dabei völlig die Bürger davon zu überzeugen, dass die Projekte ihrer eigenen Parteien Deutschland in eine bessere Zukunft bringen würden.
Jeder PR-Berater rät davon ab, auf Wahlplakaten die politische Konkurrenz zu nennen, selbst im Branding von Unternehmen wird empfohlen, die Vorteile der eigenen Marke zu kommunizieren und nicht auf andere Marken zu referenzieren. Doch dieses Grundprinzip wird leider über Bord geworfen.
Antwort auf Das Gegenteil wäre, dass ich… von Oliver Hopfgartner
Nein das Gegenteil ist nicht…
Nein das Gegenteil ist nicht unbedingt loben, das Gegenteil ist auch Verständnis zeigen, weil er im normalen Leben ja so ein integrer Mensch ist.
Ich muss immer wieder…
Ich muss immer wieder staunen wie sich die Leute (zu Recht) empören über Bilder, Gesten, Provokationen .........aber geschwiegen haben als es wirklich ums Ganze nämlich um einen politisch motivierten Totalitarismus ging, der gänzlich ungeniert alle Menschenrechte und die Menschenwürde aushebelte und vor allem die Schwächsten hart getroffen hat.
Da hat man nichts gehört über totalitäre Maßnahmen, Ausschluss eines Teils der Bevölkerung von der Gesellschaft , Kriminalisierungen, Nötigungen zu körperlichen Eingriffen, soziale Isolation, Arbeitsplatzverlust und vieles mehr ...........
Vielleicht ein kleines Beispiel gefällig um die Menschenverachtung zu illustrieren. Im 3. Coronajahr (als die Bevölkerung mit 2G „beglückt“ wurde), hat die Politik abrupt beschlossen, dass von heute auf morgen Schluss sei mit all dem Gedöns und ALLE Maßnahmen aufzuheben seien.
Außer , und jetzt kommts , die Kinder selbst die in der Grundschule mussten als einzige gesellschaftliche Gruppe noch bis zum Schulende den ganzen Vormittag über im Klassenzimmer Masken tragen (wobei jeder Laie versteht dass bei fehlendem Dichtsitz die Masken bloß eine unnötige Quälerei darstellt und Areosole sowieso durchdringen, die Kinder nach Schulende sofort die Köpfe zusammensteckten usw.)
Ich habe in diesem Fall und in den Jahren davor keinen Empörungsschrei zwecks evidenzloser ja geradezu lächerlicher Maßnahmen die daherkamen dass es totalitärer nicht mehr geht, vernommen.
„Wo blieben die Stellungnahmen von Kunst und Kultur, von Schule und Bildung, von Jugendorganisationen und Anti-Diskriminierungseinrichtungen, von Heimatbund und Jagdverein? “
Ja wo blieben sie. Immerhin handelte es sich um eine grobe Verletzung von eigens wegen der schlimmen Erfahrungen des Nationalsozialismus und Faschismus eingeführten Verfassungsrechten , (auf dass es nie wieder vorkomme!!), nicht bloß um eine Lappalie. Das kann nicht oft genug wiederholt werden.
Wenn man sich nun zu Recht über Wiederbetätigung und Rechtsextremismus empört, so sollte man vielleicht einmal die Augen offen halten und achtsam sein, denn der Faschismus wenn er wiederkommt, wird nicht sagt er sei der Faschismus, sondern er sei der Antifaschismus (Ignazio Silone).
Antwort auf Ich muss immer wieder… von Milo Tschurtsch
Faschismus und…
Faschismus und Nationalsozialismus sind eine Gefahr für unsere Gesellschaft. Auch Corona war eine Gefahr für unsere Gesellschaft, und daher waren Maßnahmen zur Bekämpfung dieser Gefahr notwendig und sinnvoll. Jetzt müssen wir über Maßnahmen zur Bekämpfung von politischem Extremismus nachdenken, anstatt das Märchen von angeblich autoritären Anti-Corona-Maßnahmen aufzuwärmen. Als erstes müsste sich die SVP von den Remigrations-Fantasien und Faschismus-Verherrlichungen ihrer Koalitionspartner distanzieren, aber dazu ist diese SVP nicht gewillt oder nicht mehr in der Lage.
Antwort auf Faschismus und… von Hartmuth Staffler
Sehr gefährliche…
Sehr gefährliche Argumentation, denn auch totalitäre Systeme neigen dazu, die von ihnen verordneten Verbrechen als „notwendiges Übel“ zu deklarieren.
Antwort auf Sehr gefährliche… von Oliver Hopfgartner
Ist es heiß in Graz? Dass du…
Ist es heiß in Graz? Dass du in dieser Bewertung so daneben haust, kann fast nur an der Hitze liegen.
Antwort auf Ist es heiß in Graz? Dass du… von Manfred Klotz
Ich verweile in meiner…
Ich verweile in meiner Sommerresidenz und das Thermometer zeigt angenehme 21,4°C.
Daher wirst du wohl anstatt der Temperaturen auf sachliche Argumente zurückgreifen müssen ;)
Antwort auf Ich verweile in meiner… von Oliver Hopfgartner
Dann ist das Problem also…
Dann ist das Problem also doch größer als befürchtet.
Antwort auf Dann ist das Problem also… von Manfred Klotz
Derartige persönliche…
Derartige persönliche Untergriffe bringen die Diskussion nicht voran und haben im Kommentarbereich nichts zu suchen. Du solltest daher diesen Beitrag selbst melden und löschen lassen und stattdessen konkret beschreiben, welche haltung von mir du nicht teilst und warum das so ist.
Antwort auf Derartige persönliche… von Oliver Hopfgartner
Wenn jemand - noch dazu ein…
Wenn jemand - noch dazu ein Mediziner - die Maßnahmen gegen eine Pandemie, die ziemlich viele Todesopfer gefordert hat, mit einem totalitären System vergleicht, muss man nicht besonders argumentieren, oder?
Antwort auf Wenn jemand - noch dazu ein… von Manfred Klotz
„Da muss man nicht…
„Da muss man nicht argumentieren“ ist eine bemerkenswerte Antwort auf die Aufforderung, ein Argument vorzubringen. Meine Antwort bezog sich auf HS' Aussage, angesichts der Gefahr durch Corona seien die Maßnahmen notwendig und sinnvoll gewesen. Ich habe darauf hingewiesen, dass die Formel „Gefahr → Maßnahmen notwendig“ keine Verhältnismäßigkeitsprüfung ersetzt. Wenn du das für falsch hältst, bin ich auf dein Argument gespannt.
Vielleicht sollte man außerdem den Begriff des Totalitarismus klären. Für das, worauf ich hinauswill, wären Begriffe wie staatlicher Paternalismus oder eine zunehmend illiberale Entwicklung wahrscheinlich treffender. Ich finde es problematisch, wenn der Staat einen immer umfassenderen Gestaltungsanspruch erhebt und individuelle Freiheit, gesellschaftliche Autonomie und abweichende Entscheidungen zunehmend einem behaupteten übergeordneten Gemeinwohl unterordnet.
Darin sehe ich eine Gefahr: Wenn reale oder behauptete Gefahren und die damit verbundene Angst dazu führen, dass bürgerliche Freiheiten immer leichter eingeschränkt werden können, entwickelt sich eine Gesellschaft aus meiner Sicht in eine problematische Richtung. Das bedeutet nicht, dass staatliche Eingriffe grundsätzlich illegitim wären. Es bedeutet aber, dass sie hinsichtlich Notwendigkeit, Verhältnismäßigkeit und ihrer Grenzen begründet werden müssen. Die Covid-Zeit ist für mich deshalb ein lehrreiches Beispiel: In einer als existenziell wahrgenommenen Krise wächst die Bereitschaft, individuelle Freiheitsrechte und Eigenverantwortung einem kollektiv definierten Schutzinteresse unterzuordnen – und gerade dann ist eine kritische Prüfung staatlicher Eingriffe besonders wichtig.
Daher ist die rechtsphilosophische Frage völlig legitim, wie weit der Staat zum Schutz des Gemeinwohls in persönliche Lebensbereiche eingreifen darf. Gerade diese Frage muss in einer liberalen Demokratie diskutiert werden können. Auch ein gut gemeinter Zweck entbindet staatliches Handeln nicht von der Pflicht, seine Eingriffe in die Freiheit der Bürger zu rechtfertigen.
Antwort auf „Da muss man nicht… von Oliver Hopfgartner
Ich habe dich nicht…
Ich habe dich nicht aufgefordert Argumente vorzubringen.
Dein Vergleich ist vollkommen falsch. Maßnahmen zum Schutz der Gesundheit sind FÜR die Menschen gemacht, Entscheidungen in totalitären Systemen in erster Linie GEGEN sie. Auch die Konsequenzen bei Ablehnung der jeweiligen Maßnahmen und Entscheidungen sind total verschieden, wie die Geschichte zeigt.
Wie weit er Staat in die persönlichen Lebensbereiche iengreifen darf ist vom Grundgesetz geregelt und die getroffenen Entscheidungen wurden ALLE vom zuständigen Verfassungsgericht als juristisch korrekt deklariert. Daran ist nicht zu rütteln.
Antwort auf Faschismus und… von Hartmuth Staffler
Herr Staffler Sie zeigen die…
Herr Staffler Sie zeigen die Gefahren des totalitären faschistischen Gedankenguts klar auf.
Warum regen wir uns über bestimmte Symbole einer schlimmen Vergangenheit so auf? Weil sie uns an die Menschenrechtsverletzungen der damaligen Zeit erinnern. Aber die Argumentation war genau dieselbe, die Sie anführen: Es war notwendig um einem (vermeintlich) höherem Ziel zu dienen, genau wie bei Corona.
Aber weil die Menschheit ja aus schlimmen Erfahrungen etwas lernt oder lernen soll, wurden im Anschluss an den Faschismus die Menschenrechte und die Menschenwürde in den Verfassungen festgelegt mit dem Zusatz diese unter KEINEN wie immer gearteten Zuständen außer Kraft zu setzen. Die rote Linie sozusagen, die man nicht überschreiten darf damit sich solches nicht wiederhole.
Und genau dies wurde gemacht , immer unter demselben Argument das Faschisten immer verwenden, die absolute Notwendigkeit ( die wie gesagt es bezüglich der Menschenwürde gar nicht geben kann).
Aber wie der Psychoanalytiker Matthias Desmet, der die „massformation “ untersucht richtig sagt: Ein Drittel der Bevölkerung steigt immer voll ein , das andere Drittel macht widerwillig mit weil es gezwungen wird und das letzte Drittel leistet aktiv Widerstand.
So gesehen stimmt das Zitat von Ignazio Silone: Der Faschismus kommt nicht immer im üblichen Gewand daher , er begründet die Taten immer mit der absoluten Notwendigkeit. Das Erkennungszeichen ist aber immer die Verletzung der Menschenwürde ( die laut Verfassung unantastbar ist).
So gesehen ist die Achtsamkeit hier wie da unerlässlich.
Antwort auf Herr Staffler Sie zeigen die… von Milo Tschurtsch
„Psychoanalytiker“, das ist…
„Psychoanalytiker“, das ist genau das Stichwort Herr Tschurtsch. Da sollte es bei Ihnen endlich klingeln.
Zur Erinnerung: Art. 32 der italienischen Verfassung sagt nicht das, was Sie seit Jahren behaupten, obwohl man es ihnen schon unzählige Male erklärt hat. Ein Anzeichen für OCD?
Das was Sie Silone in den Mund legen ist nicht korrekt. Es ist sogar eher unwahrscheinlich, dass er es je gesagt hat. Jedenfalls lautet die Aussage „Quando il fascismo tornerà non dirà: io sono il fascismo. Dirà: io sono l’antifascismo“.
Der Sinnspruch bedeutet aber nicht, dass die antifaschistische Bewegung zu faschistischen Maßnahmen greift (wie auch Sie hineinzuinterpretieren versuchen), sondern, dass sich die Faschisten in neuem Gewand präsentieren, aber eben immer noch Faschisten sind.
Antwort auf „Psychoanalytiker“, das ist… von Manfred Klotz
Ja eben Sie sagen es ja…
Ja eben Sie sagen es ja selbst, es sind nicht bloß die bekannten faschistischen Symbole wie Hakenkreuz oder Liktorenbündel ( völlig offen am Siegesdenkmal zu bestaunen , ja staunen muss man, man stelle sich vor es wäre das Hakenkreuz), spezielle Gesten oder was auch immer, die uns an den Faschismus mahnen , nein es sind auch Taten, konkret die Verletzungen von Menschenrechten und vor allem Menschenwürde, die das totalitär-faschistische Gedankengut offenlegen und transportieren. Nur wird dies ( mangels eindeutig bekannter Symbole) nicht erkannt auch weil es im Gewand des Antifaschismus steckt und das Gegenteil suggeriert ( ein höheres Ziel für das kein Eingriff in die Rechte und Würde zu hoch sein darf), das bekannte Muster. Das was Sie Silone zuschreiben, ein anderes Gewand (das der staatlich besorgten Gesundheitsvorsorge, zwar mit faschistischen Methoden daherkommend, aber mit Fürsorge überdeckt).
Nur erkennen es eben nicht alle und machen aktiv mit.
Und den Artikel 32 der italienischen Verfassung haben Sie noch immer nicht zu Ende gelesen, denn da steht ausdrücklich der Zusatz dass evtl. notwendige Maßnahmen NICHT die Menschenwürde verletzen dürfen. Das ist der Überbau der gesamten Verfassung (und anderer Verfassungen) aber im Artikel 32 nochmals speziell erwähnt.
DAS ist der springende Punkt den die Väter der Verfassung abgeleitet aus den schlimmen Erfahrungen von Faschismus und Nationalsozialismus für die Zukunft zur Vorbeugung festhalten wollten.
Also nochmals das Gewand ist nicht immer das bekannte, sondern es gibt deren mehrere , zuweilen nicht auf den ersten Blick erkennbare.
Aber das Zeichen für faschistisch-totalitäre Handlungsweise ist immer der Eingriff in die Menschenwürde (gerechtfertigt durch ein höheres Ziel).
Und so sehr uns das aktive Nutzen von faschistischen Symbolen empören mag, so sollten wir auf die untrüglichen Zeichen achten und uns nicht blenden lassen, denn : „An ihren Taten werdet ihr sie erkennen“ wie es so schön heißt.
Antwort auf Ja eben Sie sagen es ja… von Milo Tschurtsch
Das Schöne an der Realität…
Das Schöne an der Realität ist, dass sie sich nicht darum schert, ob sie von jemand abgelehnt wird. Anders als mit einer Psychose ist es nicht erklärbar, dass Sie - trotz erneutem Hinweis auf Ihre Fehlinterpretation - schon wieder mit der Mär der Verletzung der Menschenrechte und -würde daherkommen.
Die Verfassung stellt das Recht der Allgemeinheit VOR das Recht des Einzelnen. Das Verfassungsgericht hat die Impfpflicht (die ja nur bestimmte Kategorien betraf) MEHRMALS als verfassungskonform deklariert. Die Menschenwürde bezieht sich auf eine mögliche Stigmatisierung eines Patienten durch Bekanntwerden einer Behandlung und natürlich auf unfreiwillige medizinische Experimente (nein, die Impfung war kein medizinisches Experiment, da sie von den zuständigen Behörden zugelassen war). Bezüglich der Impfpflicht urteilte der Verfassungsgerichtshof nämlich, dass die Berufung auf das verfassungsmäßig garantierte Selbstbestimmungsrecht ohne Berücksichtigung der Solidaritätspflicht und des Rechts der Allgemeinheit auf Schutz der Gesundheit nicht mit dem Geist der Verfassung vereinbar ist.
Jetzt auch muss endlich genug sein Herr Tschurtsch. Wenn Sie weiterhin beklagen wollen, wie ungerecht die Gesellschaft mit Ihnen umgegangen ist, suchen Sie sich doch wenigstens ein anderes Argument. Was weiß ich, Mimimimimi vielleicht.
Antwort auf Das Schöne an der Realität… von Manfred Klotz
Sie liegen falsch Herr Klotz…
Sie liegen falsch Herr Klotz, das Recht des Einzelnen steht laut Verfassung über dem Recht der Allgemeinheit , eben seit den schlimmen Erfahrungen der Diktaturen wo der Einzelne missbraucht wurde um sich einem höheren Ganzen zu unterwerfen. Und genau dieses Recht des Einzelnen wird mit dem Begriff der MENSCHENWÜRDE beschrieben und festgelegt. Sie ist OBERSTES Prinzip und alle Maßnahmen sind an ihr ausgerichtet.
Und der Artikel 32 sowie der Überbau der gesamten Verfassung und anderer Verfassungen sagt es ja deutlich : Solidaritätspflicht, Recht der Allgemeinheit , Schutz der Gesundheit .........alles was Sie anführen, darf NUR mit Maßnahmen umgesetzt werden, die der Menschenwürde NICHT entgegenstehen.
Die Maßnahmen die ergriffen wurden standen aber der Menschenwürde entgegen:
Nötigungen zu körperlichen Eingriffen gänzlich Ungefährdeter (mithilfe Erpressung und Drohung z.b. mit Arbeitsplatzverlust) soziale Isolation (Ausschluss aus der Gesellschaft (z.B. trotz negativem Test), Verzweckung von Menschen (Nötigung zu körperlichen Eingriffen die der Einzelne ablehnt, mit dem Argument der Solidarität), Isolation von Alten und Sterbenden ...........die Liste ist so endlos wie evidenzlos , unlogisch ja lächerlich.
Und wenn Sie glauben das sei schon alles geklärt und abgeschlossen, dann irren Sie sich. Das Gegenteil ist der Fall. Es fängt erst an. Es wird Aufarbeitung und Anklagen geben, was aber Jahre wenn nicht Jahrzehnte dauern wird.
Auch dass mit jenen Regierenden die mitgemacht haben, dies nicht zu machen ist, ist klar. Aber auch hier wird es zu Wechseln kommen.
Und das hat nichts mit mir persönlich zu tun.
Ich bin bloß einer derjenigen, die den Finger in die Wunde legen. Denn es kann nicht sein dass das was die Väter der Verfassung ausgehend von den schlimmen Erfahrungen der Diktaturen festgeschrieben haben, mit Füßen getreten wird (Beispiele oben).
Und dass Sie beim Drittel derjenigen in der Bevölkerung waren, die wie die Geschichte der „massformations“ zeigt, voll mitgemacht haben, dafür kann ich nichts. Und ob die Leute mitmachen oder nicht ist gänzlich unabhängig vom Bildungsgrad, auch das zeigt die Geschichte.
Antwort auf Sie liegen falsch Herr Klotz… von Milo Tschurtsch
Also Sie sind echt krass,…
Also Sie sind echt krass, mehr kann man dazu nicht sagen. Dabei steht Artikel 2 der Verfassung ganz am Anfang, Sie müsten sich gar nicht mal die Mühe machen, das ganze Grundgesetz durchzuackern. Dort steht ganz klar „... e richiede l’adempimento dei doveri inderogabili di solidarietà politica, economica e sociale“. Auch für Sie verständlich erklärt: Wenn individuelle Rechte den Rechten der Gesellschaft entgegenstehen, zählen die Rechte der Gesellschaft mehr.
Sie versuchen dauernd das italienische Grundgesetz umzudeuten.
Es klingt zwar rüde, aber nehmen sich fachärztliche Hilfe in Anspruch. Ein Schnellsiederkurs in Rechtsgrundsätzen hat offenbar nichts gefruchtet.
Antwort auf Also Sie sind echt krass,… von Manfred Klotz
Sie verstehen immer noch…
Sie verstehen immer noch nicht worum es geht. Es geht um den Geist der italienischen Verfassung und aller anderen Verfassungen die nach den Diktaturen als Notwendigkeit erkannt und deshalb verfasst wurden. Es wurden die Grund-und Menschenrechte als ABWEHRRECHTE gegen den übergriffigen Staat eingebaut um derartiges wie es bei den Diktaturen vorkam künftig zu verunmöglichen.
„.... e richiede l’adempimento dei doveri inderogabili di solidarietà politica, economica e sociale“. Auch für Sie verständlich erklärt: Wenn individuelle Rechte den Rechten der Gesellschaft entgegenstehen, zählen die Rechte der Gesellschaft mehr."
Das streitet ja niemand ab, es mag ja sein dass die Rechte der Gesellschaft mehr zählen, aber darum geht es ja nicht, es geht darum welche MITTEL ergriffen werden dürfen um die Rechte der Gesellschaft zu sichern. Und wenn es Maßnahmen sind die den Menschenrechten der Individuen entgegenstehen oder deren Würde verletzt (wie vieles bei Corona) dann dürfen diese MITTEL nicht verordnet und angewandt werden. Und da gibt es schlichtweg keine Situation wo eine Gesellschaft sei es zu ihrem Schutz oder Vorteil oder sonstwas, Rechte oder Maßnahmen oder Verfügungen verlangen kann, wenn sie mit Verletzungen der Menschenwürde verbunden sind. Sie haben zu unterbleiben denn diese gelten absolut. Es können z.B. andere Wege gefunden werden usw.........
DAS ist das Maß wo die Rechte des Einzelnen über denen der Gesellschaft stehen (die Einhaltung der Menschenwürde). Wenn sie kollidieren und es Maßnahmen gegen die Menschenwürde gibt, muss sie der Einzelne nicht akzeptieren.
Und das ist ja das Neue an der Verfassungen nach den Diktaturen , denn diese haben sich für ihre höheren Ziele um die Menschenrechte und Menschenwürde nicht geschert und Menschen benutzt und verzweckt. Und dem galt es vorzubeugen.
Und wenn jetzt wieder solche Maßnahmen gegen die Menschenwürde ergriffen wurden, (Beispiele bzw. kleine Auswahl oben) und dafür die Rechte der Gesellschaft angeführt wurden (höheres Ziel dem alles unterzuordnen ist) dann sind wir wieder in der Zeit vor den Verfassungen gelandet.
Also wie gesagt, es stimmt alles was Sie anführen , die Rechte der Gesellschaft mögen überwiegen, es dürfen Maßnahmen um diese zu erreichen und zu gewährleisten ergriffen werden, aber nur solange sie nicht die Menschenwürde verletzen. Es dürfen keine Mittel angewandt werden die der gesamten Gesellschaft förderlich sein mögen, wenn sie der Menschenwürde entgegenstehen (sie ist das absolute Stoppschild). Und genau darauf kann sich das Individuum berufen.
Und dass dies so bleibt dafür gilt es zu kämpfen, denn das ist der Geist der gegen die erlebte Barbarei steht.
P.S. Die Menschenwürde unterliegt übrigens der sogenannten „Ewigkeitsklausel“ , keine Verfassungsänderung kann sie beschneiden.
Ich hoffe Sie haben verstanden worum es geht, ansonsten muss, um Ihre an Unverschämtheit grenzende Sprache zu gebrauchen, an der Logik gezweifelt werden oder an der Unfähigkeit einfache Fragen zu stellen oder sich beantworten zu lassen.
Antwort auf Sie verstehen immer noch… von Milo Tschurtsch
Ich kann es nur wiederholen:…
Ich kann es nur wiederholen: Sie haben keinen blassen Schimmer. Setzen Sie sich mit dem Begriff „Rechtsvorbehalt“ auseinander, Vielleicht hilft ihnen das auf die Sprünge.
Das Goebbelsche Prinzip, wonach eine Lüge nur oft genug wiederholt werden muss, damit sie geglaubt wird, zieht nur in bestimmten Kanälen.
Antwort auf Ich kann es nur wiederholen:… von Manfred Klotz
Es hilft Ihnen nichts…
Es hilft Ihnen nichts allerhand anzuführen wenn man das grundgelegte Prinzip nicht verstehen kann bzw. nicht verstehen will.
Dann kommen die Nazivergleiche. So vorhehrsehbar wie typisch lingg(ks).
Antwort auf Sie verstehen immer noch… von Milo Tschurtsch
Einer Ihrer Lieblingssätze: …
Einer Ihrer Lieblingssätze: „Sie verstehen immer noch nicht worum es geht“: wenn man Ihnen bzw. Ihrer Meinung nicht zustimmt, „versteht man nicht, worum es geht“.
Wie simpel, wie billig - wie falsch.
Antwort auf Einer Ihrer Lieblingssätze: … von Peter Gasser
Zwischen Meinung und Fakt…
Zwischen Meinung und Fakt sollte man unterscheiden können, nicht wahr Herr Gasser :-)
Wie sagten Sie doch so schön: Wenn jemand einen Fakt nicht versteht........(dann kann man halt nichts machen).
Antwort auf Zwischen Meinung und Fakt… von Milo Tschurtsch
Ja genau, Sie schreiben es:…
Ja genau, Sie schreiben es: Zwischen Meinung und Fakten sollte man unterscheiden können. Weshalb tun Sie es dann nicht?
Der einzige hier, der Fakten nicht versteht, nicht einmal, wenn man den Wortlaut von Gesetzesartikeln zitiert, sind absolut Sie.
Entweder Sie merken das gar nicht, oder Sie versuchen krankhaft die Realität umzudeuten.
Antwort auf Ich muss immer wieder… von Milo Tschurtsch
Zitat: „Ich muss immer…
Zitat: „Ich muss immer wieder staunen wie sich die Leute (zu Recht) empören über Bilder, Gesten, Provokationen .........aber geschwiegen haben als es wirklich ums Ganze nämlich um einen politisch motivierten Totalitarismus ging, der gänzlich ungeniert alle Menschenrechte und die Menschenwürde aushebelte und vor allem die Schwächsten hart getroffen hat“:
Die Erde ist ein Würfel! Glauben Sie mir dieses Narrativ, wenn ich es Ihnen 100 mal vorbete?
Antwort auf Zitat: „Ich muss immer… von Peter Gasser
Ja beten würde mir, wenn ich…
Ja beten würde mir, wenn ich an Ihrer Stelle wäre auch vermehrt gut anstehen.
( Achtung ad personam).
Antwort auf Ja beten würde mir, wenn ich… von Milo Tschurtsch
Bleiben Sie ruhig auf dem…
Bleiben Sie ruhig auf dem Würfel sitzen:
ich bete gerne für Sie, dass Sie trotzdem in den Himmel kommen - wir schaffen das schon, trotz Ihrer 8 Ecken.
Die Saat der rechten SVP…
Die Saat der rechten SVP geht auf. Und die Möchtegern Regierer um Kompatscher lassen sich weiterhin dirigieren.
Ein Hoch auf die SVP Wähler und besonders die Kompatscher Wähler.
J W A + die Jugend, ... ein…
J W A + die Jugend, ... ein Fall für den Staatsanwalt!
Das Problem: Allzu viele…
Das Problem: Allzu viele Jugendliche finden so etwas cool. Meine Frage: Was tun wir als Gesellschaft dagegen? Und wann werden die anderen Parteien beginnen, Jugendliche da konsequent abzuholen, wo JWA und STF dauernd sind - auf den sozialen Medien?
Das Problem: Allzu viele…
Das Problem: Allzu viele Jugendliche finden so etwas cool. Meine Frage: Was tun wir als Gesellschaft dagegen? Und wann werden die anderen Parteien beginnen, Jugendliche da konsequent abzuholen, wo JWA und STF dauernd sind - auf den sozialen Medien?