Ungleichgewicht in der Haushaltskasse
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Gerade hatte ich eine Statistik vor Augen: den Rendiconto di Genere 2025 vom Consiglio di Indirizzo e Vigilanza des INPS. Eines vorweg: Trotz des vielen Geredes um die Chancengleichheit, haben Frauen eindeutig die A-Karte gezogen. Das bestätigen die Daten. Frauen studieren mehr und verdienen weniger, und wenn dann Kinder da sind, arbeiten sie in Teilzeit. Damit meine ich bezahlte Arbeit, denn um die unbezahlte kümmern sie sich nach wie vor fast ausschließlich. Unbezahlte Arbeit ist unsichtbar und nicht rentenversichert. Spätestens im Alter, oft aber auch bei einer Trennung, ist die Unsichtbarkeit jedoch folgenschwer. Im Schnitt erhalten Frauen etwa die Hälfte der Rente, die Männer beziehen.
Immerhin „hilft“ ihr Mann im Haushalt.
Wo beginnt das Ungleichgewicht? Ich habe mich in meinem Bekanntenkreis umgehört. Das Ergebnis ist ernüchternd: Der Mann bezahlt mit seinem (höheren) Gehalt den Bankkredit für den Wohnungskauf. Die Wohnung läuft auf ihn. Die Frau kommt mit ihrem Teilzeitgehalt für die laufenden Spesen auf und kümmert sich unbezahlt um den Haushalt. Oder: Die Frau hilft unangemeldet im Betrieb des Mannes aus – das ist zwar von Vorteil für die Haushaltskasse der Familie, sichert ihr aber kein eigenes Einkommen, geschweige denn eine Rentenvorsorge. In einer weiteren Beziehung wird genau halbiert: Jeder zahlt monatlich gleich viel für alle laufenden Spesen (bei einer fünfköpfigen Familie eine beträchtliche Summe), unabhängig davon, dass die Frau gerade mal die Hälfte verdient. Immerhin „hilft“ ihr Mann im Haushalt.
Das sind Situationen, die funktionieren mögen, solange die Beziehung funktioniert. Und dieses Glück wünsche ich wirklich allen oben angesprochenen Personen und darüber hinaus noch Liebe. Eine himmelhochjauchzende Liebe! Nicht eine, die auf Ungleichgewicht und Abhängigkeit gründet.
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ein -n e u e s - e n t - LOHN-SYSTEM zu erfinden,„ um die -g a r s t i g e - u n a n g e m e s s e n e - Ü b e r f ü t t e r u n g- der POLITIKER - CEOS - RECHTS-DREHER - PRIMARE usw. zu ersetzen, “die sich nach MITTEL-alterlicher Manier, ganz frech einen viel zu dicken Keil von der ARBEIT + von der ganz frech geforderten -C A R E- Arbeit in die HAMSTER-Taschen steckt ...!!!"
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Da mittlerweile meistens die Gütertrennung gewählt wird, geht es den Frauen heute oft noch schlechter als in der Gütergemeinschaft, die früher Standard war.
Soviel zur Emanzipation der letzten Jahrzehnte.
Vielleicht sollten Sie Ihren…
Vielleicht sollten Sie Ihren Bekanntenkeis erweitern.
In meinem Bekanntenkreis war es so, wie Sie beschreiben, vor 50-60 Jahren.