Auf der Suche nach Stabilität
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Jetzt S+ abonnieren„Das betrifft nicht nur den WaltherPark, sondern Einkaufszentren generell“, sagt Stefan Luther (Abteilungsdirektor Arbeitsmarksservice) auf Nachfrage von SALTO, ob es nicht mit dem niedrigen Lohnniveau zusammenhänge, dass der WaltherPark nicht wirklich in die Gänge komme. „Es gibt da eben viele Tätigkeiten in bestimmten Lohnsegmenten. Ein Teil der Arbeitsplätze liegt nicht unbedingt im gehobenen Einkommensbereich. Hinzu kommt, dass viele große Handelsketten mit nationalen Kollektivverträgen arbeiten und sich weniger an lokalen Zusatzverträgen orientieren“, erklärt Luther.
Luft nach oben im WaltherPark
Die zur Eröffnung des WaltherParks versprühte Freude scheint nach einem Dreivierteljahr etwas getrübt, bei vielen bereits verflogen. Das sagen auch unmissverständlich die Zahlen, die heute im Rahmen einer Pressekonferenz vorgestellt wurden. „Manche große Ketten haben möglicherweise noch nicht vollständig verstanden, dass die Rahmenbedingungen in Südtirol teilweise andere sind und entsprechend angepasst werden müssten“, kommentiert Luther nach der Pressekonferenz am heutigen Vormittag, bei der es sich zum einen um die Beschäftigungszahlen in Südtirol drehte, zum anderen um die Südtiroler Einkaufszentren - historisch gewachsene oder künstlich jüngst erschaffene - aus Arbeitsmarktsicht.
Der WaltherPark ist beim Beschäftigungsaufbau zwar einigermaßen und aus kapitalistischer Sicht „erfolgreich gestartet“. Er hat zwar sehr schnell eine relevante Größe erreicht, gleichzeitig ist das pompöse Einkaufszentrum aber – weil es auch das jüngste ist – derzeit das mit Abstand instabilste Einkaufszentrum Südtirols. So hat sich auch die Attraktivität der historischen Lauben in Meran und Bozen halten können.
Auffällig hoch ist die Fluktuationsrate im neuen WaltherPark. Innerhalb kurzer Zeit wurden fast doppelt so viele Personen beschäftigt, wie Arbeitsplätze vorhanden sind. Dies deutet auf eine hohe Personalbewegung hin.
„Ein Grund ist die Altersstruktur der Beschäftigten“, unterstreicht Luther. „Einkaufszentren beschäftigen häufig junge Menschen.“ Aber kann es sein, dass in den vergangenen Monaten rund 1.000 Personen beschäftigt wurden, um am Ende im Durchschnitt einen Personalstand von etwa 500 Beschäftigten aufrechtzuerhalten? Man verfolge das weiterhin aufmerksam, meinte Luther. „Besonders interessant wird laut Studie die Entwicklung des WaltherParks in den nächsten 12 bis 18 Monaten sein, weil sich dann zeigt, ob die heute noch hohe Fluktuation und der hohe Anteil befristeter Verträge in stabile Beschäftigung übergehen.“
Meraner und Bozner Lauben
Die Bozner Lauben beschäftigen mit rund 1.200 Arbeitnehmern und Arbeitnehmerinnen mehr als doppelt so viele Menschen wie der WaltherPark. Sie weisen zudem wesentlich stabilere Arbeitsverhältnisse auf.
Auf der Strecke bleiben insbesondere jene Geschäfte, die zwischen WaltherPark und Bozner Lauben liegen. Mitunter liegt das auch am WaltherPark-Zugpferd, einer großen Supermarktkette, die für Supermarktketten in der näheren Umgebung zu einer starken Konkurrenz geworden ist.
„Kaufhäuser sind, obwohl das gar nicht in ihrer Absicht liegt, außerordentlich geeignet, Leuten, die kein Geld und keinen Schirm haben, Unterkunft und Unterhaltung zu bieten“, sinnierte der Schriftsteller Erich Kästner vor rund 100 Jahren in seinem Roman Fabian. Dies bestätigte sich am verregneten 2. Juni, einem Feiertag, im WaltherPark. An diesem Tag wurde nicht nur ein fünfjähriges Kleinkind in ein Schließfach eingesperrt, es „sperrten“ sich auch viele Zufallsgäste in das Shoppinghaus, um nicht nass zu werden. Ansonsten zeugen die heiligen Konsumhallen zu Bozen eher von einer überschaubaren Leere. Hoch oben im Mercato Centrale Bozen ist selten etwas los, ganz tief in der WaltherPark-Garage auch. Die dürftigen Parkzahlen zeigen die Anzeigetafeln. Dazwischen in den Geschäften tummeln sich vor allem Jugendliche, die sich in Bozen wohl eher einen konsumfreien Raum verdienen würden.
Über fehlende leistbare Wohnmöglichkeiten für Arbeiterinnen und Arbeiter wurde nicht gesprochen. Der Ball bleibt in dieser Sache wohl bei der Stadt Bozen. Und beim Land.
Arbeitsmarktpolitische Maßnahmen neu regeln
Vor wenigen Wochen waren Stefan Luther und Landesrätin Magdalena Amhof mit einer Gruppe von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu einem Besuch im WaltherPark gekommen, um den Job-Day zu beobachten. „Wir versuchen unterschiedliche Wege zu gehen, auch gerade ältere Arbeitslose wieder in Beschäftigung zu bringen. Das ist oft besonders schwierig. Manche Arbeitgeber bevorzugen jüngere Bewerberinnen und Bewerber. Gleichzeitig steigt das Durchschnittsalter der Bevölkerung und damit auch jenes der Arbeitslosen. Deshalb ist es wichtig, dass auch ältere Menschen entsprechende Chancen erhalten.“
Trotz des Arbeitskräftemangels weist Südtirol weiterhin eine beträchtliche Zahl an arbeitslosen Personen auf. Im Jahresdurchschnitt sind rund 18.000 Personen in den Arbeitslosenlisten registriert. Besonders hervorgehoben werden die erheblichen Unterschiede in den Haupttalschaften innerhalb Südtirols. Die Situation in Bozen unterscheidet sich etwa deutlich von jener im Pustertal oder anderen Bezirken. So variiert beispielsweise der Anteil von Menschen mit Beeinträchtigung, Langzeitarbeitslosen oder anderen benachteiligten Gruppen stark. Daraus ergibt sich die Notwendigkeit, arbeitsmarktpolitische Maßnahmen neu zu regeln und anzupassen und nicht mit einheitlichen Lösungen für das gesamte Land zu arbeiten.
Erkaufter Preis für WaltherPark und Bozen
„Good Mobility Council zertifiziert WaltherPark und die Stadt Bozen mit Gold“, hieß es am Montag übrigens bei einer Pressekonferenz im Konsumtempel. „Der WaltherPark ist ein aktiver Stadtbaustein: Er ordnet den Verkehr im Umfeld neu, schafft eine autofreie Verbindung zwischen Bahnhof und Stadtzentrum und übernimmt Verantwortung weit über die eigene Grundstücksgrenze hinaus“, meint der Geschäftsführer des Good Mobility Council, Christian Scheler. „Dass ein einzelnes Gebäude die Mobilität einer ganzen Stadt positiv prägt, ist selten. Das Gold-Zertifikat ist die verdiente Anerkennung für diesen Anspruch.“ Dass der WaltherPark diese Zertifizierung selbst beantragt und finanziert hat, sagt einiges über das Gold-Zertifikat - und es sagt auch einiges über den WaltherPark.
Ich bin absolut kein Fan vom…
Ich bin absolut kein Fan vom Waltherpark. Ich war noch nie dort und das wird sich so schnell auch nicht ändern.
Aber: Dass eine Zertifizierung jedweder Art vom Unternehmen bestellt und bezahlt wird, ist vollkomnen normal.
Zum besseren Verständnis: eine Zertifizierung ist eine Dienstleistung, in deren Rahmen bestimmte Kriterien bewertet werden. Am Ende kommt dann eine Bewertung raus.
Dieser Aufwand muss klarerweise bezahlt werden.
Nicht zu verwechseln ist eine Zertifizierung mit einer Preisverleihung. Dafür wird (hoffentlich) generell nicht bezahlt.
Der Waltherpark hat, wie viele andere Unternehmen, Verbände, etc. eine Zertifizierung gemacht.
Zitat: „Dass der WaltherPark diese Zertifizierung selbst beantragt und finanziert hat, sagt einiges über das Gold-Zertifikat - und es sagt auch einiges über den WaltherPark.“
Das als negativ darzustellen ist, ich muss es leider so sagen, unredlich.
Wenn schon sollten sich die Autoren die Mühe machen, die Vertrauenswürdigkeit des Zertifizierungsinstitutes bzw. die Inhalte der Kriterien zu prüfen.
Haben wir schon gemacht Herr…
Haben wir schon gemacht Herr Engl.
Es handelt sich beim Zertifizierer um eine private Organisation. Eine staatliche Akkreditierungspflicht für freiwillige Gebäudezertifikate hat sie nicht. Eine externe Akkreditierung streben sie an „und arbeiten darauf hin.“ Die Prüfung haben zwei anonyme Prüfer:innen vorgenommen.
Antwort auf Haben wir schon gemacht Herr… von Martin Hanni
Was wollen Sie denn mit der…
Was wollen Sie denn mit der Aussage, das Zertifizierungsinstitut ist „eine private Organisation“ aussagen? Dass private Organisationen, die Zertifizerungen ausstellen, unlauter arbeiten? Sagen Sie das doch dem TÜV und DEKRA, um nur die zwei wohl größten privatrechtlichen Zertifizierungsstellen Deutschlands zu nennen. Oder dem Forest Stewardship Council, der Zertifikate für nachhaltige Waldwirtschaft ausstellt.
Es ist, bei allem Respekt, schon auffällig, dass Sie sich immer wieder in Geschichten rund um den WP verbeißen und diese dann ziemlich schräg rüberkommen.
Antwort auf Haben wir schon gemacht Herr… von Martin Hanni
Einen Aspekt habe ich…
Einen Aspekt habe ich vergessen: „Die Prüfung haben zwei anonyme Prüfer:innen vorgenommen“. Es dürfte jeder verstehen, dass das doch wohl ein Mindest-Qualitätsstandard bei Bewertungen ist, die in eine Zertifizierung münden.
Wer bestellt bezahlt und…
Wer bestellt bezahlt und lenkt das Ergebis des Zertifikat.
Heisse Luft....
Zertifikierung muss neutral und unabhängig erfolgen ansonsten ist und bleibt es Lobbyarbeit.
Eine „private“ Organisation ist grundsätzlich kein Qualitätsmerkmal für eine Zertifizierung.
Antwort auf Wer bestellt bezahlt und… von Stefan S
Zertifizierung 😇
Zertifizierung 😇
Antwort auf Wer bestellt bezahlt und… von Stefan S
Da täuschen Sie sich aber…
Da täuschen Sie sich aber gewaltig. Privatrechtliche Organisation bedeutet nicht automatisch „gesteuert“. Darauf wollen Sie offenbar hinaus. Denken Sie also TÜV, DEKRA, die zig Einrichtungen, die ISO-Zertifikate ausstellen, Gault-Millau oder Michelin, um nur ein paar bekannte zu nennen, sind alle geschmiert?
Antwort auf Da täuschen Sie sich aber… von Manfred Klotz
Das Zertfikat als solches…
Das Zertfikat als solches stellt kein Qualitätsmerkmal dar sondern immer die Menschen welches dieses vergeben oder nach deren Standards sich verhalten sollten. Und da klafft oftmals eine riesige Lücke zwischen Anspruch und Wirklichkeit.
Ein weiterer Punkt sind die Richtlinien welches ein Zertikat vorschreibt. Wer als Otto Normal Verbraucher kennt diese und vor allem versteht diese Richtlinien?
Ähnlich verhält es sich bei den ISO Zertifikaten in der Industrie. Wenn ich Morgen meine Kollegin oder Kollegen frage ob dieser Arbeitsgang ISO konform durchgeführt wurde bekomme ich zu über 90% erstaunte und unwissende Reaktionen.
Ich begleite seit über 20 Jahre solche ISO Zertifizierungen und habe da schon alles erlebt.
Antwort auf Das Zertfikat als solches… von Stefan S
Wie bitte? Ein Zertifikat,…
Wie bitte? Ein Zertifikat, ist der ultimative Beweis (wenigstens als Momentaufnahme, da mögen Sie richtig liegen), dass irgendjemand festgestellt hat, dass sich irgendjemand nach Standards verhält, die von irgendjemand im Sinne bestimmter Qualitätskriterien festgelegt wurden. Dabei geht es nicht darum, ob Otto Normalverbraucher die kennt. Es geht darum, dass derjenige, der das Zertifikat beantragt sie kennt und auch der- bzw. diejenige, die die Kriterien prüfen. Ihr Vergleich mit den Kolleginnen und Kolegen hinkt. Wenn der Arbeitgeber die Arbeitsabläufe, nach bestimmten Kriterien organisiert und die Mitarbeiter sich an diese Vorgaben halten, dann sind die Qualitätskriterien erfüllt, ganz egal ob diese wissen, weshalb Arbeitsabläufe nach bestimmten Vorgaben erfolgen.
Wenn Sie nun behaupten, „privat“ schließe Qualität, im Sinn von Wahrhaftigkeit aus, dann führen Sie das ganze Zertifizierungssystem ad absurdum. Sie behaupten damit z.B., dass TÜV-Bezeichnungen sinnlos sind (also auch die Fahrzeugrevisionen in Deutschland). Natürlich ist das Risiko von Betrug nie gänzlich ausgeschlossen, aber dieses Risiko ist auch bei institutionellen Prüfungsstellen nicht ausgeschlossen. Eben, weil letztlich Menschen für die Kontrolle und Zertifizierung zuständig sin.
Antwort auf Wie bitte? Ein Zertifikat,… von Manfred Klotz
Stefan und Manfred, ihr habt…
Stefan und Manfred, ihr habt beide in Teilen Recht. Ein Zertifikat zeigt, dass eine Organisation zum Zeitpunkt der Auditierung die jeweils zertifizierte Tätigkeit in der vorgeschriebenen Qualität erbringen kann.
Ob dieses Unternehmen für die Prüfung alle Hebel in Bewegung gesetzt hat, damit es passt oder ob diese Qualität standardmäßig gewährleistet ist, kann in der Tat eine andere Frage sein. Es hängt natürlich auch von der Qualität des Audit-Prozesses ab. Ich halte solche Qualitätsprüfungen grundsätzlich für sinnvoll, gleichzeitig weiß ich aber, dass solche Überprüfungen und Zertifikate von vielen Leuten belächelt werden. Wenn ich z.B. daran denke, wie wenig Qualitätsstandards und wie viel „Wurschtigkeit“ es in meiner Branche gibt...
Antwort auf Wie bitte? Ein Zertifikat,… von Manfred Klotz
„und die Mitarbeiter sich an…
„und die Mitarbeiter sich an diese Vorgaben halten, dann sind die Qualitätskriterien erfüllt, ganz egal ob diese wissen, weshalb Arbeitsabläufe nach bestimmten Vorgaben erfolgen.“
Hoho, solche „dummen“ Ja Sager sind gut für narzistische Vorgesetze aber schlecht für die Firma. Wer die Rahmenbedingungen und Qualitätskriterien kennt und danach handelt ist ganz klar im Vorteil. Fachlich und Organisatorisch.
„wenigstens als Momentaufnahme,“
Ich hoffe Sie erkennen Ihre Fehleinschätzung 😉
Antwort auf „und die Mitarbeiter sich an… von Stefan S
Ich erkenne IHRE…
Ich erkenne IHRE Fehleinschätzung. Die ist auch nicht zu übersehen.
Antwort auf Ich erkenne IHRE… von Manfred Klotz
Herr Klotz, bitte mehr…
Herr Klotz, bitte mehr Realismus. Wie war das nochmal mit dem Abgasskandal?
Antwort auf Herr Klotz, bitte mehr… von Stefan S
Apropos Realismus zitiere…
Apropos Realismus zitiere ich mich selbst: „Natürlich ist das Risiko von Betrug nie gänzlich ausgeschlossen, aber dieses Risiko ist auch bei institutionellen Prüfungsstellen nicht ausgeschlossen. Eben, weil letztlich Menschen für die Kontrolle und Zertifizierung zuständig sind.“
An Realismus fehlt es eher Ihnen, wenn Sie pauschal von gesteuerter Zertifizierung sprechen. Der Abgasskandal hat mit Zertifizierungsinstituten übrigens nichts zu tun. Da waren es die Hersteller, die durch manipulierte Software im Fahrzeug dafür gesorgt haben, dass bestimmte Werte erreicht werden konnten.
Antwort auf Apropos Realismus zitiere… von Manfred Klotz
„Der Abgasskandal hat mit…
„Der Abgasskandal hat mit Zertifizierungsinstituten übrigens nichts zu tun.“
Sorry, dies ist einfach falsch, alle in der Branche, insbesondere die Prüfinstitute, wussten um die Diskrepanz des Prüfverfahrens. Der Betrug war die Steuersoftware und auch da hatten die Prüfinstitute Ihre Finger im Spiel. Oder wie erklären Sie sich, dass ausgerechnet eine kleine Prüfstelle in Tschechien den Betrug aufdeckte? Die Prüfparameter waren schon immer Nonsens. Gleiches gilt für die Geräuschpegelmessungen.
Die Lobby hat einfach zuviel Einfluss auf Gesetzgebung und insbesondere auf die Ausführungsbestimmungen.
Was Sie hier als Ausnahme bewerten wollen ist weit verbreitete, staatlich abgesegnete, Praxis.
Länderspezifische Homologationsverfahren sind meist löchrig und verfehlen oftmals Ihre eigentlich angedachte Wirkung.
Ich brauche mir nur meine letzten 20 Jahre Tüv und Dekra Prüfungen betrachten. Insbesondere bei älteren Fahrzeugen wurde so lange am Prüfgerät „justiert“ bis der richtige Wert ausgedruckt wurde.
Antwort auf „Der Abgasskandal hat mit… von Stefan S
Nein das ist nich einfach…
Nein das ist nich einfach falsch. Man muss als Zertifizierungsstelle auch wissen, wo man suchen muss und da hat die Industrie ganze Arbeit geleistet.
Aufgedeckt wurde der Skandal übrigens von der US-Umweltbehörde. Die Umweltschutzorganisation Deutsche Umwelthilfe (DUH) hat hier Schützenhilfe geleistet. Angeklagt wegen Beihilfe zum gewerbsmäßigen Betrug in Tateinheit mit Steuerhinterziehung und Falschbeurkundung wurden fünf zum Teil ehemalige Mitarbeiter der Volkswagen AG sowie eines Zulieferbetriebs. Ein Urteil wird es vor April 2027 wohl nicht geben. Vier ehemalige VW-Manager sind wegen Betrugs schon schuldig gesprochen worden. Ein Prozess gegen sieben Angeklagte ist für Herbst 2026 geplant, für ein weiteres Verfahren gegen neun Beschuldigte gibt es noch keinen Termin. Bisher gibt es keine direkten Anklagen oder Verurteilungen von Zertifizierungsstellen.
Anekdotische Erfahrungen sind übrigens kein Beleg für systematisches Vorgehen. Dass Betrug nie ausgeschlossen werden kann, weil im Endeffekt Menschen Zertifikate ausstellen, habe ich selbst auch geschrieben.
Antwort auf Nein das ist nich einfach… von Manfred Klotz
Es geht hier nicht um…
Es geht hier nicht um anekdotische Erfahrungen sondern um die damalige und zum Teil bis heute gängige Praxis.
„...wissen aber, dass sie aufgrund des Drucks aus der Industrie keine Aufträge (...) durchführen, die Hinweise zur Aufdeckung möglicher Manipulationen bei den Typzulassungen liefern sollen.“
https://www.zeit.de/mobilitaet/2015-11/vw-abgas-skandal-tuev-dekra-prue…
Der Artikel ist aus 2015 und beschreibt die Situation sehr gut. Ohne Bezahlschranke 😉
Ein Wiki Recherche ist dafür bei weitem nicht ausreichend und kratzt nur an der Oberfläche.
Und noch ein Hinweis, dieser…
Und noch ein Hinweis, dieser Pop up Shop für die Marke „Südtirol“ ist eine reine Subvention für den Waltherpark. Von dem persönlichen finanziellen Vorteilsnahme für den Betreiber ganz abgesehen.
Antwort auf Und noch ein Hinweis, dieser… von Stefan S
Aus diesem Kommentar…
Aus diesem Kommentar erschließt sich mir, weshalb Sie die Zertifizierung in die Pfanne hauen. Persönliche Befindlichkeiten trügen manches Mal die Objektivität.
Antwort auf Aus diesem Kommentar… von Manfred Klotz
Diese Festellung ist…
Diese Festellung ist zunächst mal unabhängig von meiner Meinung zur Zertifizierung.
Als Center Leiter würde ich mich über einen solchen warmen staatlichen Geldregen freuen.
Und sollte jemand die hohe Pacht beanstanden, hat man ja die Goldzertifizierung als Begründung. Vielleicht ist es indirekt auch die Finanzierung der Zertifizierung.
Center Leitung und IDM, das passt schon....
Antwort auf Diese Festellung ist… von Stefan S
Dieser Kommentar erhärtet…
Dieser Kommentar erhärtet meine Vermutung.
Antwort auf Dieser Kommentar erhärtet… von Manfred Klotz
Was vermuten Sie jetzt? 🫠
Was vermuten Sie jetzt? 🫠
Antwort auf Was vermuten Sie jetzt? 🫠 von Stefan S
Dass eine grundsätzliche…
Dass eine grundsätzliche Ablehnung, des Waltherparks, die eigentliche Motivation für die Kritik an der Zertifizierung ist.
Antwort auf Dass eine grundsätzliche… von Manfred Klotz
Das Gebäude ist mir relativ…
Das Gebäude ist mir relativ schnuppe, Bozen gehört jetzt auch nicht zu meinem Lebensmittelpunkt.
Ich störe mich an dem Finanzierungsmodell wo bei genauer Betrachtung dies zum größten Teil aus Steuergeldern finanziert wird.
*der*
*der*
Das mit dem erkauften…
Das mit dem erkauften Zertifikat geht mir persönlich am Allerwertesten vorbei, da können wir tagelang darüber philosophieren, und ich kann dann zertifizieren, dass das eine äusserst fruchtbare diskussion gewesen sei.
Es geht hier wohl eher darum, dass wieder einmal etwas versprochen wurde, und genau das Gegentail eintritt.
Weil das Volk sich eben gern „fischen“ lässt (habe ein netiqnettes Wort anstelle des eigentlich beabsichtigten eingesetzt, mit Verlaub), von solchen hochtrabend daherfaselnden top-verdiendenden Macher-Eliten die in ihrer selbstverherrlichenden Blase ein im Grunde genommen unzufriedenstellendes Dasein fristen, dafür aber die Gesellschaft sabotieren und sie gegen die Wand fahren. Machtgeile, goldene B-Löcher, auch ihr werdet im Angesicht des Todes erkennen müssen, wie falsch ihr gelebt habt.
Mahlzeit
Antwort auf Das mit dem erkauften… von Andrea Terrigno
Gegenteil :)
Gegenteil :)
Antwort auf Das mit dem erkauften… von Andrea Terrigno
„a können wir tagelang…
„a können wir tagelang darüber philosophieren,“
Ne ne, ist ganz einfach. Dies sind Branchen interne Zertifikate, von der Immobilienbranche für die Immobilienbranche. Ähnliches gibt es auch im Finanzbereich. Selbstbeweihräucherung
Die -H A G E R - S ü n d e-…
Die -H A G E R - S ü n d e- wird auch mit dem GOLD-ZERTIFIKAT ganz gewiss -n i c h t - r e n t a b e l - w e r d e n- ...!