Südtiroler Herbergssuche
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Es ist der vorläufige „Höhe“punkt einer Tragödie in mehreren Akten: Das Video der Südtiroler Freiheit, in dem eine einheimische Familie die Koffer packen und das Dorf verlassen muss (mit einem BMW wohlgemerkt), weil 96 Flüchtlingsfamilien ihnen den Platz im Lande wegnehmen. Danke, Landesrätin Pamer, heißt es im Video. Die Südtiroler Freiheit aber lässt die Menschen (die Einheimischen) nicht im Stich, bitte an der „Volksumfrage“ teilnehmen!
Die Sache ist an sich lächerlich, wenn es nicht zum Weinen wäre. Denn das ganze Land diskutiert seit Wochen darüber, ob 96 Familien, die derzeit in Bozen untergebracht sind, künftig auf ebenso viele Gemeinden verteilt werden sollen. Eine Familie pro Gemeinde, statt eine Gemeinde für alle Familien. Es handelt sich um Familien, die den Flüchtlingsstatus haben. Sie kommen also aus Kriegs- oder Verfolgungssituationen. Internationales Recht, das für alle gilt (das auch für uns gelten würde, sollten wir in Krieg und Verfolgung landen), sollte auch in unserem Land eine Selbstverständlichkeit sein.
Ist es nicht.
Die Südtiroler Freiheit hat diese Selbstverständlichkeit mit einer brutalen, populistischen und verleumderischen Empörungskampagne in eine Verteilungsdiskussion verdreht. Aus der Umverteilung der paar Hundert Menschen auf der Flucht von einer auf viele Gemeinden wurden „Gratiswohnungen für Ausländer“ (ursprünglich „kriminelle und gewalttätige“ Ausländer). Und Südtirol empört sich gerade mächtig. Die Kommentare von Südtiroler:innen, die auf diese populistische Verdrehung aufspringen, sind unsäglich.
Der Wahlkampf 2028 ist eröffnet. Da kann man sich ja auf etwas einstellen.
Dazuzusagen ist: Das SVP-Krisenmanagement war jämmerlich. Anstatt mit Stolz und Anstand auf unsere solidarische Tradition als einstmals christliches Alpenland zu verweisen, hat man sich defensiv auf die „Gratis“-Debatte eingelassen (mit dem Effekt, dass bei jedem „Die Wohnungen sind nicht gratis“ in den Zuhörer:innen das Wort „gratis“ hängen blieb). Landesrätin Pamer hat sich ebenso tapfer wie unstrategisch auf das Parkett begeben und rechnet die Beteiligung der Flüchtlingsfamilien an der Miete vor. Aber wenn sie verzweifelt argumentiert, dass die Familien 120 Euro zahlen, gibt es den nächsten Aufschrei „Und wir? Wir bezahlen 1.000 Euro!“ Einmal in dieser Spirale drin, kommt man nicht mehr heraus.
Der Vergleich ist der Ruin des Glücks, der Vergleich ist das Glück der Populisten.
Sie stellen beliebig Dinge in einen Zusammenhang, entscheiden, was wichtig ist, und was nicht und alle werden in die Diskussion dieser Hypothesen gezerrt – sofern sie sich einlassen.
Ich plädiere, das nicht mehr zu tun. Viel zu oft lassen wir uns in Diskussionen ein, die nur den Populisten etwas bringen und ihre Theorien verbreiten. Harald Welzer sagt zu Recht, dass der Begriff der Remigration niemals so bekannt geworden wäre, wenn sich nicht alle so dagegen empört hätten.
Landesrätin Pamer hat sich, im guten Willen und in der besten Absicht (ich habe sie entsprechend verteidigt, und sie hat vollste Solidarität von mir gegen den Hass, der ihr entgegenschlägt) von Knoll auf eine heiße Herdplatte locken lassen, wo sie nun tanzen muss wie ein Tanzbär.
Wir können aus dieser Geschichte lernen.
Schauen wir doch die Fakten an:
In Südtirol, dem Land der 303.000 Wohnungen sind 96 Wohnungen für geflüchtete Familien eine Lappalie.
Das Land gibt in jedem Monat für jede:n Einwohner:in Südtirols 1.200 Euro aus. Die Ausgaben für die 96 geflüchteten Familien sind im Vergleich nichts, gar nichts.
In einem mittleren Dorf wie Eppan stehen 700 Wohnungen leer. Eine dafür für eine geflüchtete Familie bereit stellen, das muss drin sein.
Es hätte sich ein Wettstreit der solidarischen Gemeinden entwickeln können, anstatt dieses beschämende sich-aus-der-Verantwortung-Stehlen.
Auch der Herr Bischof hätte sich in die vorderste Reihe stellen und an die christlichen Werte erinnern können. Die fußen bekanntlich auf der Lehre eines Mannes, der in einem Stall geboren wurde, weil man seiner gebärenden Mutter keine Herberge gegeben hat.
Dass Südtirol seine Werte so zu vergessen und verleugnen beginnt, darüber müssen wir diskutieren.
Selbstaufwertung durch…
Selbstaufwertung durch Abwertung anderer, dieses psychologische Prinzip wirkt schon auf dem Schulhof und bleibt ein zentrales Element sozialer Spaltung. Auch wer selbst wenig hat, und an den Mythos der gerechten Welt glaubt, neigt dazu, nach unten zu treten, statt die wahren Machtverhältnisse zu hinterfragen!!
Statt also weiter auf die Schwächsten zu zeigen, müssen wir den Blick dorthin richten, wo die Probleme wirklich entstehen: bei den Super|Reichen und Mächtigen, die ihren Einfluss und ihr Vermögen einsetzen, um den Status quo und soziale Ungerechtigkeit zu sichern.
- scheint schwierig auch in Südtirol, weil:
Der größte Teil der svp ist ja selbst schon weit Rechts und die Postfaschisten und Afdnachahmer müssen die Erzählung aufrechterhalten, dass andere, nämlich „die unter ihnen“, an Krisen, Armut und gesellschaftlichen Missständen schuld seien.
Frau Foppa, man kann von der…
Frau Foppa, man kann von der Aktion Knolls halten was man will, sie kritisieren, zerpflücken usw.........aber mit Verlaub Ihr Statement hier lässt an populistischen und oberflächlichen Aussagen auch nichts zu wünschen übrig. Schon allein der Vergleich mit der Herbergsuche, der anscheinend auf die Tränendrüse drücken soll ist äußerst peinlich.
Denn Sie und jeder andere weiß genau, dass das Problem größer, umfassender und vielschichtiger ist als die vereinfachte Darstellung, besagten Familien eine Unterkunft zu vermitteln und die bloße Hartherzigen und der Populismus Bestimmter würden dies verhindern.
Es geht nämlich um Tiefgreifenderes und Grundsätzlicheres. Da wäre zunächst einmal die Notwendigkeit die Bürger der betroffenen Gemeinden mitzunehmen, indem ihnen einmal grundsätzliche Informationen mitgeteilt werden, die da wären: Woher die Familien kommen, welchen rechtlich abgesicherten Aufenthaltsstatus sie haben, wie lange der vorhält, welche Qualifikation sie haben, auf welchen Wegen sie nach Italien gekommen sind u.ä.
Ihnen mag dies vielleicht nebensächlich erscheinen, aber für eine Aufnahmegesellschaft ist dies essentiell.
Denn die Befürchtungen sind vielschichtig und berechtigt. Bleibt es bei diesen Familien oder kommen zunehmend mehr, wenn ja in welcher Zahl, aus welchen Kulturkreisen kommen sie, sind es Kulturen die geneigt sind Parallel-und Gegengesellschaften zu bilden, die die Verfassung, die Rechte von Frauen, Juden und Homosexuellen uvm. leugnen und ignorieren (laut Statistik jeder 2. Moslem in Deutschland), die westliche Gesellschaftsformen ablehnen usw.
Oder kommen Leute aus dem unseren ähnlichen Kulturkreisen, wer bestimmt von woher und wie viele kommen.
Außerdem stellt sich die grundsätzlichste aller Fragen. Wollen wir weiterhin die mafiösen Menschenhändler mit illegalen Machenschaften unterstützen indem wir zulassen, dass ihr Modell IMMER zum Erfolg führt (jeder darf bleiben ob berechtigt oder nicht, notfalls illegal) und das eben vielen zu einer Todesfalle wird. Oder wollen wir dieses Problem an der Wurzel packen und den Sumpf austrocknen, indem wir bestimmen wer legal aus Arbeitsgründen oder ebenso legal aus humanitären Gründen kommen darf?
Denn Schutzbedürftige direkt aus Lagern die aus körperlichen und finanziellen Gründen keine mafiösen Dienste in Anspruch nehmen können gibt es genug, wenn wir schon ach so human sind. Wieso nehmen wie nicht diese Armen sondern jene, die von der Mafia ausgewählt werden nach Europa zu kommen?
DIES sind die Fragen um die es geht (wobei das Thema steigende Kriminalität das man aus anderen Ländern kennt und das enorme Ängste auslöst, noch dazu kommt) .
Die Aussagen dass das kleine Südtirol da nichts machen könne und andere bestimmen würden, wird dann herangezogen und den besorgten Menschen Hartherzigkeit vorgeworfen, anstatt die Frage zu beantworten wieso die Leute euch dann noch wählen sollen, wenn ihr es nicht in der Hand habt auf die die sehr wohl „etwas machen können“, einzuwirken.
Tut mir leid Frau Foppa, ich glaube Sie, Frau Pamer und andere Verantwortliche haben aufgehört auf Volkes Stimme, deren Befürchtungen und deren Sorgen zu hören.
Denn oben Genanntes ist ein Thema bei den Menschen und zwar berechtigt.
Das hilft das Ausweichmanöver die Heilige Familie in Wort und Bild zu zitieren auch nichts.
Antwort auf Frau Foppa, man kann von der… von Milo Tschurtsch
Sie erstaunen immer wieder:…
Sie erstaunen immer wieder:
bisher haben Sie stets gegen illegale Immigration gewettert; hier geht es um legal anerkannte Familien.
Und statt diese zu unterstützen, finden Sie nun wieder Gründe, dass auch dies falsch sei:
Sie sind mir einer - hier zeigt sich das wahr Gesicht, so meine ich: Ausländerfeindlichkeit.
Dies Salamitaktik, dies Herumlavieren und Herumrühren im rechtsextremem und sinn-freien Argumentations-Brei (ich fliege nicht, das Flugzeug kann ja abstürzen, ich fahre nicht Auto, es könnte ja einen Unfall geben, letztlich gehe ich auch nicht aus dem Haus, ich könnte ja umgefahren werden und essen tu ich auch nicht mehr, es könnte ja vergiftet sein) erscheint mir wirklichkeitsfern, feige und erbärmlich (meine Meinung).
Antwort auf Sie erstaunen immer wieder:… von Peter Gasser
Meinen Post wieder einmal…
Meinen Post wieder einmal nicht genau gelesen. Es ging und geht gar nicht um die 93 Familien sondern um Tiefgreifenderes und Grundlegenderes, um Befürchtungen und Sorgen, um kulturelle und gesellschaftliche Veränderungen ausgehend sowohl der legalen als auch der illegalen Migration die ich im Anschluss aufgezählt und ausgeführt hatte (nochmals lesen).
Das interessiert Sie anscheinend alles nicht, wenn man einfach pauschal wieder die Moralkeule auspacken über alles zu Klärende und Ungewisse einfach drüberfahren, Probleme gar nicht ansprechen und wegwischen und einfach pauschal Ausländerfeindlichkeit unterstellen kann. Ja glauben Sie damit werden Sie dem komplexen Thema gerecht?
Also ich würde mich bei diesem ihrem oberflächlichen Post einfach einmal selbst fragen ob Sie auch wie manche Politiker in einer Scheinwelt leben und von all dem was die Menschen umtreibt, noch gar nichts mitbekommen haben.
Antwort auf Meinen Post wieder einmal… von Milo Tschurtsch
Sie haben sogar die gesamte…
Sie haben sogar die gesamte Geschichte nicht gelesen: Es geht genau und nur um besagte Familien. Dabei erfüllen genau diese Familien das Profil der „akzeptablen“ Asylanten. Jener Gruppe also, von denen der rechte Rand der Gesellschaft immer wieder sagt, der zu helfen sei korrekt, aber nicht den anderen. Wie es aussieht, stimmt das - zumindest bei ihnen - allerdings auch wieder nicht. Die Gemeinden wurden vom Gemeindeverband sehr wohl informiert, worum es sich handelt und auch in der Presse ist der Status der Familien mittlerweile breitgetreten worden und müssten sogar beim Beklopftesten angekommen sein. Und dennoch wird immer weiter am gleichen - falschen -Rad gedreht. Dennoch wird von der STF weiter Falsches kommuniziert, dennoch wird weiter für die Abstimmung gegen die Aufnahme geworben, bei der jeder unbegrenzt oft abstimmen kann und an der sich auch Jesus von Nazareth, Sauron von Mordor, oder der Ayatollah Khomeini beteiligen konnte. Das zum Ernst mit dem diese Geschichte vom rechten politischen Rand aufgearbeitet wird.
Der Verweis auf die Herbergsuche ist - auch das versuchen Sie falsch zu deuten - kein Fall für die Tränendrüse, sondern eine Parabel, um das Verhalten bestimmter Südtiroler Kreise zu unterstreichen.
Antwort auf Sie haben sogar die gesamte… von Manfred Klotz
Ohne die üblichen…
Ohne die üblichen Plattitüden und Unverschämtheiten kommen Sie offensichtlich nicht aus.
Aber Sie haben nicht verstanden worum es wirklich geht.
Im Artikel mag es ausschließlich um besagte Familien gehen, aber es ist halt so dass die Menschen mittlerweile gelernt haben über den Horizont hinauszudenken, den ihnen die Politik vorgibt.
Und da geht es sehr wohl um mehr und das hatte ich aufgezählt:
Bleibt es bei den Familien oder kommen da noch andere? Hat die Politik in Südtirol es in der Hand darüber zu verfügen wie viele ggf. noch kommen und aus welchem Kulturkreis? Denn es macht wie oben erwähnt einen Riesenunterschied ob es einzelne sind oder dies erst der Anfang ist und auch ob sie aus frauenfeindlichen, die Verfassung und die westliche Lebensweise ablehnenden Kulturen stammen ( jüngste Umfrage, jeder 2. Moslem in Deutschland) die dazu tendieren Parallel-und Gegengesellschaften zu bilden) oder sind es Leute die unserer Kultur nahestehen?
Können wir bestimmen welche wie nehmen oder haben wir uns zu fügen und alles gegen unsere Lebensweise Gerichtete zu akzeptieren?
Wie steht es mit der Gewaltbereitschaft die zunimmt ,wo die Anzahl der Nichtdeutschen überrepräsentiert ist? Das macht den Leuten Angst, dass es bald Zustände wie anderswo gibt.
https://www.welt.de/politik/deutschland/article69e522d97c6e5e236a26c218…
Außerdem ist die grundsätzlichste aller Fragen zu beantworten: Macht sich Europa und somit auch wir hier in Südtirol mitschuldig indem wir noch länger zuschauen wie wir durch unser Verhalten (alle werden genommen und nahezu niemand muss wieder gehen) die Menschenhändler -Mafia ihr Erfolgsmodell ungeniert weiterverfolgen lassen?
Wenn unsere Politiker es nicht in der Hand haben auf die einzuwirken die diesbezüglich an den Schalthebeln sitzen, wieso sollen wir sie dann noch wählen, wenn diese nur verwalten was andere vorgeben, dies aber UNS hautnah betrifft ?
DAS sind die großen Fragen die einmal beantwortet gehören unabhängig von den 93 Familien. Und wenn sie da wieder eine rechte ? (ist links hochwertiger? ) Kampagne verorten, dann liegen Sie falsch. Denn das sind die Themen um die es grundsätzlich geht. Vielleicht hören Sie einfach einmal den Menschen zu.
Antwort auf Ohne die üblichen… von Milo Tschurtsch
Der Guru der Plattitüden…
Der Guru der Plattitüden kritisiert Plattitüden. Made my day.
Noch einmal zum Mitschreiben: SIE haben nicht verstanden, um was es hier geht. Um einen konkreten Fall, sicher nicht um Pauschalisierung. Die Sie noch dazu bis zum Exzess betreiben, indem Sie auch „Gewaltbereitschaft“ oder „Massenmigration“ als Folge der „Gratiswohnungen“ und demnach als Rechtfertigung für die ideologische Brandstiftung ins Spiel bringen. Das sind eben genau jene themenfremde Argumente, die die Menschen aufhetzen. Aufhetzten lassen sich aber nur solche, die eben nicht über den Horizont hinausdenken können. Bei denen, die das können, fällt Hetze nicht auf fruchtbaren Boden. Daher ist leider - und das ist offensichtlich - auch die schon mehrmals erfolgte Erklärung dieses konkreten Falles, zwecklos. Wenigstens solange zwei Politiker im Land, stur und hartnäckig und obwohl es Gegenbeweise gibt, das Gegenteil behaupten.
Antwort auf Frau Foppa, man kann von der… von Milo Tschurtsch
Sie sprechen von…
Sie sprechen von Grundsätzlichem. Dass Familien geholfen werden sollte würde mir da als erster Punkt einfallen.
Der Großteil der Bevölkerung…
Der Großteil der Bevölkerung hat von Migration die Schnauze voll. Abgesehen davon wollen vor allem die rechten italienischen Koalitionspartner die Stadt „säubern“ (Wahlversprechen und Wahlwerbung). Für die SVP dürfen dann Pamer und Morandell dem Stimmvieh das Unterfangen schmackhaft machen. Das freut jene Kandidatinnen und Kandidaten, die die absehbare Wahlschlappe der beiden Damen jetzt schon feiern.
Antwort auf Der Großteil der Bevölkerung… von nobody
Dietmar Nussbaumer: Ulrich…
Dietmar Nussbaumer:
Ulrich Ladurner ordnet Migration als eine Realität ein, die sich weder politisch noch gesellschaftlich ausblenden lässt. Für ihn liegt das zentrale Problem weniger in der Migration selbst als in der Art und Weise, wie darüber gesprochen und entschieden wird. Politik müsse in der Lage sein, klare Entscheidungen zu treffen, ohne sich von Stimmungen oder Ängsten treiben zu lassen. Gerade in einer wohlhabenden Region sei es notwendig, Verantwortung zu übernehmen und Lösungen aktiv zu gestalten, anstatt Debatten eskalieren zu lassen.
(same ua bei Wolf und Bär!)
Mehr von dem wie Südtirol auch gehen könnte hier:
https://www.rainews.it/tgr/tagesschau/articoli/2026/04/sudtirol-im-span…
Antwort auf Der Großteil der Bevölkerung… von nobody
Zitat: „Der Großteil der…
Zitat: „Der Großteil der Bevölkerung hat von Migration die Schnauze voll“:
und das in einem „heiligen“ Ländchen, in dem ohne 10.000de Ausländer in Landwirtschaft, Tourismus, Gastronomie, Pflege, Reinigung, Nahverkehr, Einzelhandel nichts mehr geht.
Irre nicht?
Irre und verlogen.
Antwort auf Der Großteil der Bevölkerung… von nobody
Nur jener Teil der…
Nur jener Teil der Bevölkerung, der an das Märchen glaubt, dass 11 % (davon 60 % Europäer) eine Massenmigration sind. Abgesehen von der Tatsache, dass es an der Zeit wäre den Brunnenvergiftern das Handwerk zu legen, muss man sich schon die Frage stellen, wie beschränkt der anfangs erwähnte Teil doch sein muss, um auf solche Parolen hereinzufallen, wo es doch noch nie so leicht war, sich autonom Informationen zu beschaffen?
Was ist dieses „heilige Land…
Was ist dieses „heilige Land Tirol“ doch für ein unchristliches und ich-erbarme-mich-deiner-nicht-Land geworden.
Die „Südtiroler Freiheit“ verdient sich das „Freiheit“ in ihrem Namen nicht.
Schämt euch, auf dem Rücken der Ärmsten Politik zu machen!
Das Problem das ich hier…
Das Problem das ich hier sehe ist, dass Entscheidungen aufgezwungen werden.
Haben sich die Bevölkerung der 96 Gemeinden aktiv am Entscheidungsprozess beteiligt?
Haben sie genaue Integrationspläne entwickelt?
Die Leute müssen fühlen, dass ihre Meinung zählt.
Antwort auf Das Problem das ich hier… von Evelin Grenier
Wissen Sie was…
Wissen Sie was repräsentative Demokratie bedeutet?
Antwort auf Wissen Sie was… von Manfred Klotz
Wissen Sie was Subsidiarität…
Wissen Sie was Subsidiarität heißt?
Die Ausländer brauchen nicht einfach geparkt werden.
Sie brauchen Integration. Und Integration kann nur durch aktive Beteiligung der betroffenen Gemeinschaft erfolgen.
Antwort auf Wissen Sie was Subsidiarität… von Evelin Grenier
Politische Entscheidungen…
Politische Entscheidungen haben mit dem Subsidiaritätsprinzip nichts zu tun. Subsidiarität beginnt dort, wo die Politik nicht mehr direkt hinkommt, oder nicht hinkommen will. Schreiben Sie ja selbst. Aber grundlegende Entscheidungen müssen von denen getroffen werden, die der Wähler dazu bestimmt, nicht von der Bevölkerung. Das ist repräsentative Demokratie.
Was mir in dieser Diskussion…
Was mir in dieser Diskussion am meisten fehlt: die Angemessenheit, die Relation,
Wir diskutieren hier seit Wochen auf dem Niveau der Kehrleiste. Unterste Schublade ist bereits etwas höher angesiedelt. Sven und STF schüren, lügen und polemisieren was das Zeug hält. Wegen 96 Wohnungen, aufgeteilt auf über 100 Gemeinden ... für Menschen mit regulärem Aufenthaltsstatus, angeblich sogar „arbeitend“. Selbst wenn wir Kurtinig weglassen, weil dort eh nur 10 Häuser stehen (eh mehr ein Witz als eine Gemeinde), finden sich mit ein kleinwenig gutem Willen garantiert problemlos entsprechende Wohnungen. Und mit etwas sozialem Verständnis und gutem Willen ist EINE FAMILIE pro Gemeinde auch problemlos „integrierbar“. Dafür gibt es genügend Beispiele im ganzen Land.
P.s. Nicht möglich ist die Integration (und anschließende Verfügbarkeit von Arbeitskraft) wenn 96 Familien in ein einziges Auffanglager gepfercht werden und dort dahinsiechen. Oder irgendwann definitiv „kriminell“ werden.
Antwort auf Was mir in dieser Diskussion… von Klemens Riegler
Guten Tag, hier spricht…
Guten Tag, hier spricht Kurtinig. Ich bin mit Ihrer Definition nicht einverstanden.:))))