Ulten heißt nicht Platzertal
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Jetzt S+ abonnierenGestern hat der Alpenverein Südtirol (AVS) gemeinsam mit den Alpenvereinen aus Österreich und Deutschland ein beeindruckendes Foto versandt: Vorne sind die Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Naturschutzorganisationen des deutschsprachigen Alpenraums mit einem riesigen Banner zu sehen, im Hintergrund ein neu gebautes Wasserbecken und die Bauarbeiten für das Pumpspeicherkraftwerk in Kühtai in Tirol auf 2.020 Metern Seehöhe.
Der Ort Kühtai sei bewusst gewählt, erklärt Wolfgang Schnabl, Präsident des Österreichischen Alpenvereins (ÖAV). Denn was dort passiert, könnte schon bald auch im Tiroler Platzertal Realität werden, wo trotz vieler offener Risiken ein Stausee entstehen soll. „Die Energiewende ist notwendig, ebenso eine verantwortungsvolle Tourismusentwicklung. Beides darf jedoch kein Freibrief für Eingriffe in sensible Hochgebirgslandschaften sein“, erklärt Schnabl.
Zielkonflikt: Energiewende oder Naturschutz?
Dass die Erschließungen in den Alpen ein kritisches Maß erreicht haben, sei kein rein österreichisches Phänomen, stellt AVS-Präsident Georg Simeoni fest. Auch wenn das geplante Pumpspeicherkraftwerk im Ultental nicht mit Kühtai oder dem Platzertal zu vergleichen sei: „Noch steht nicht fest, in welchem Ausmaß das Kraftwerk umgesetzt werden soll. Es ist für mich deshalb noch einfach zu früh, dazu eine Stellungnahme abzugeben“, erklärt Simeoni auf Nachfrage von SALTO. Die Volksbefragung zum umstrittenen Projekt von Alperia soll im Frühling 2027 stattfinden.
Der AVS-Präsident spricht sich im Vorfeld zwar für die Energiewende aus, aber er plädiert auch dafür, grundsätzlich sparsamer mit Energie umzugehen und Anlagen für erneuerbare Energien auf bereits verbautem Gebiet zu errichten, zum Beispiel neue Windkrafträder in bereits stark verbauten Skigebieten. Aus diesem Grund spricht er sich auch gegen die Erweiterung des Kraftwerks Kaunertal aus: Dazu ist der Bau eines Stausees im Tiroler Platzertal notwendig, die Unterlagen mit 9.000 Seiten und 440 Plänen wurden von dem Tiroler Landesenergieversorger Tiwag letztes Jahr im Frühling zur Prüfung eingereicht.
Alpenvereine und Naturschutzorganisationen warnen nun eindringlich davor, eines der größten noch weitgehend unberührten hochalpinen Moor- und Feuchtgebiete Österreichs zu opfern. „Mitten in der Klima- und Biodiversitätskrise sind solche Naturräume unverzichtbar“, betont Marlis Knapp vom WWF: „Sie speichern Wasser, binden klimaschädliches CO₂ und bieten seltenen Tier- und Pflanzenarten einen Rückzugsraum. Während europaweit Millionen in die Wiederherstellung von Mooren investiert werden, soll ausgerechnet das Platzertal zerstört werden. Das ist widersinnig.“
Auch AVS-Präsident Simeoni kritisiert: „In Italien, wie in Deutschland und Österreich wird es immer schwieriger, als Naturschutzorganisationen an Entscheidungsprozessen bei den verschiedensten Projekten aktiv mitzuarbeiten und Perspektiven einzubringen. Diese Entwicklung ist nicht nur ökologisch, sondern auch demokratiepolitisch bedenklich.“
In den Monaten Juni - Juli -…
In den Monaten Juni - Juli - August kann man doch "die edle heulende - röhrende + knaternde Kundschaft (... die sich >s o o o< viel Geld abnehmen lässt) von den Pass-Straßen vertreiben!
Mit ihren Treibstoff-fressenden Fuhrwerken können sie dort >s o o o< richtig schön die Sau raus lassen!
2027 Fortsetzung folgt ... ...
Antwort auf In den Monaten Juni - Juli -… von Josef Fulterer
„Entschuldigung,“ …
„Entschuldigung,“ ... Kommentar an falscher Stelle!
„... arme Beamte ...,“ die…
„... arme Beamte ...,“ die sich durch 9.000 Seiten von 440 Plänen durch-plagen müssen, „um die listig verstreuten Argumente der Antrag-Steller heraus zu finden!“