Rechts ist es nicht ganz so heiß
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Jetzt S+ abonnierenMacht Politik die Sommer heißer – oder zumindest die Wahrnehmung davon? Eine Studie des italienischen Instituts BiDiMedia zeigt eine deutliche Kluft bei den Bürgerinnen und Bürgern: Laut den Umfrageergebnissen sagen sieben von zehn (72 Prozent) der befragten Italienerinnen und Italiener, dass der Sommer jetzt im Vergleich zu vor zehn Jahren sehr viel oder etwas heißer geworden ist. Doch die Antworten hängen stark von der politischen Couleur ab.
Während die Zustimmung zum wärmeren Sommerwetter im Mitte-Links-Lager praktisch einstimmig ist, sinkt sie im Mitte-Rechts-Lager auf 69 Prozent. Von den Anhängerinnen und Anhängern von Roberto Vannaccis neu gegründeter Partei Futuro Nazionale stimmen nur knapp mehr als die Hälfte (56 Prozent) der Aussage zu, dass der Sommer heißer geworden ist.
Das Umfrageinstitut
BiDiMedia (Sondaggi BiDiMedia) ist ein italienisches Meinungsforschungsinstitut, das auf politische Analysen, Wahlprognosen und gesellschaftliche Trendbefragungen spezialisiert ist. Das Institut ist in den italienischen Medien fest etabliert und veröffentlicht regelmäßig Erhebungen zu aktuellen politischen Entwicklungen. Methodisch setzt BiDiMedia vorrangig auf Online-Umfragen, die teils durch telefonische Befragungen ergänzt werden, um repräsentative Stichproben der Bevölkerung zu erfassen.
Erderwärmung – ja oder nein?
Außerdem geht aus den Umfrageergebnissen hervor, dass beim Thema Erderwärmung der wissenschaftliche Konsens in der italienischen Bevölkerung noch kein allgemeiner ist: Nur knapp die Hälfte (47 Prozent) der Befragten gab an, dass die Erderwärmung existiere und der Mensch dafür verantwortlich sei. Wie aus der Politikforschung bekannt ist, hängt der Glaube an den Klimawandel auch in Italien stark mit der politischen Ausrichtung zusammen.
Auch diesbezüglich gibt es große Unterschiede zwischen den unterschiedlichen Wählergruppen: Die italienischen Anhängerinnen und Anhänger der Parteien der Mitte und der Linksparteien bestätigen großteils die Existenz des menschgemachten Klimawandels. Bei den Wählerinnen und Wählern der Mitte-Rechts-Parteien sieht das deutlich anders aus: Nur zwei von zehn stimmen dem zu, bei den Anhängerinnen und Anhängern von Futuro Nazionale sind es gar nur 17 Prozent. 14 Prozent von ihnen glauben überhaupt nicht an die Existenz der Erderwärmung.
Zur Studie
Die Befragung wurde zwischen dem 4. und 6. Juli 2026 von BiDiMedia srl im Eigenauftrag durchgeführt. Die Datenerhebung erfolgte online über ein Umfrage-Panel (CAWI-Verfahren), wobei insgesamt 1.000 vollständige Interviews durchgeführt wurden. Befragt wurde eine für die volljährige Bevölkerung Italiens repräsentative Stichprobe, die nach Geschlecht, Alter, Bildung, Wohnort sowie Beschäftigungsstatus geschichtet und nach dem früheren Wahlverhalten gewichtet wurde. Die statistische Fehlertoleranz liegt bei bis zu 3,1 Prozentpunkten.
Was sagen unsere Rechtspolitiker?
SALTO hat zwei Südtiroler Rechtspolitiker mit den Umfrageergebnissen konfrontiert: Massimo Bessone (Futuro Nazionale) ist überraschenderweise anderer Meinung als so mancher Anhänger oder manche Anhängerin seiner Partei: „Politisch stimme ich in bestimmten Dingen natürlich mit Mitte-Rechts und meiner Partei überein, aber in anderen Dingen bin ich anderer Meinung“, sagt Bessone. Er sei absolut davon überzeugt, dass die Sommer immer heißer werden.
Auch Sven Knoll (Süd-Tiroler Freiheit) erkennt an, dass die Temperaturen sich in den letzten Jahren verändert haben: „Ich kann jetzt nur aus meiner persönlichen Wahrnehmung sprechen: Es gibt viel mehr Extreme und keinen klassischen Übergang vom Frühjahr zum Sommer mehr, sondern es ist zuerst kalt und dann auf einen Schlag heiß“, so Knoll.
Ob die steigenden Temperaturen letztendlich tatsächlich auf den menschengemachten Klimawandel zurückzuführen sind, stellen die beiden Rechtspolitiker jedoch infrage: „Nur weil jetzt ein Sommer außerordentlich heiß ist oder ein Winter außerordentlich schneearm oder auch schneereich sein kann, ist es nicht automatisch immer nur der Klimawandel“, meint Knoll. Es könne sich auch um „normale Klimaschwankungen“ handeln, die es in der Vergangenheit auch schon gegeben haben könnte.
Bessone hingegen spricht davon, dass „der Mensch definitiv eine Mitschuld am Klimawandel“ trage, obwohl auch er direkt anschließend anführt, dass der Mensch möglicherweise nicht der einzige Urheber sei.
Bessone fordert dazu auf, dem Klimawandel und dem Umweltschutz „große Aufmerksamkeit“ zu schenken: „Wir müssen handeln, aber mit Taten, nicht mit Worten, damit die Umwelt und das Klima respektiert werden und wir den Klimawandel so wenig wie möglich beeinflussen.“
„Ich habe selbst nach Inhalten zum Thema Umwelt gesucht, aber vorerst nichts gefunden.“
Auf Rückfrage von SALTO zur Partei-Richtlinie diesbezüglich, meint Bessone, dass das Parteiprogramm erst gerade erschienen sei. Man befinde sich noch in der Entwicklungsphase. „Ich habe selbst nach Inhalten zum Thema Umwelt gesucht, aber vorerst nichts gefunden“, erzählt Bessone. Aber er werde sich auf jeden Fall persönlich dafür einsetzen, denn er gehöre nicht zu denen, „für die alles, was eine Partei oder ein Parteichef sagt, wie eine Religion ist“.
Oh mein Gott, da wird einem…
Oh mein Gott, da wird einem wirklich heiß, wenn man das lesen muss...! Und dabei haben wir bereits ein Viertel des 21. Jahrhunderts hinter uns.
Klar ist ein Politiker daran gewöhnt, dass alles Verhandlungssache ist (unter Menschen). Aber mit der Natur kann man nicht verhandeln, wie es Harald Lesch immer wieder auf den Punkt bringt. Der allergrößte Teil der Wissenschaftsgemeinde ist sich total einig, dass der Mensch der Hauptverursacher der aktuellen Klimaerwärmung ist. So, das sind Fakten. Wollen wir das bitte mal zur Kenntnis nehmen und hunderttausendfach überprüfte und gegengeprüfte Fakten nicht immer wieder leugnen?
Der Natur ist es komplett egal, was die Rechtsköpfe so glauben und meinen, dem Klima auch. Es wird trotzdem heißer werden. Sogar wenn wir jetzt endlich mal entschieden dagegen steuern würde, würde eine Verlangsamung und dann irgendwann eine Umkehr der Erwärmung erst in vielen Jahrzehnten, wenn nicht Jahrhunderten erfolgen. Bis dahin heißt es, sich an die Folgen der Klimaerwärmung anzupassen, so gut es halt geht.
Frustrierend, aber bezeichnend, dass die interviewten Politiker nicht einmal Wetter und Klima auseinanderhalten können. Aber wann haben Populisten jemals sich bemüht korrekt zu argumentieren...
Genial! Das ist die Lösung!…
Genial! Das ist die Lösung! Ich wähle rechts, dann ist mir nicht mehr heiß! Rechts wählen statt Klimaanlage! Ist jedenfalls billiger.
Die einzige Frage die sich…
Die einzige Frage die sich nach solchen Artikeln stellt ist die , wer solche Studien finanziert, die zwar eine nette Meinungserhebung sind aber ansonsten für die Allgemeinheit keinen Mehrwert darstellen, jedenfalls nicht in dem Maß dass man dafür unser sauer verdientes Steuergeld verwendet (sollte es so sein).
Die entscheidende Frage muss deshalb die nach der Finanzierung sein (auch weil diese oft ein bezeichnendes Licht auf das Ergebnis liefert).
Wie überhaupt diese Frage in Zukunft öfters gestellt werden wird müssen.
Antwort auf Die einzige Frage die sich… von Milo Tschurtsch
Weshalb wundert mich nicht,…
Weshalb wundert mich nicht, dass Sie den Klimawandel auch leugnen? Weil es einfach zum Gesamtpaket passt.
Weshalb aber stellen Sie in den Raum, dass für die Umfrage Steuergelder aufgewendet wurden, wenn Sie es nicht wissen (wie Sie selbst zugeben)?
Es ist schon bezeichnend, dass Sie bei diesem Thema, nicht auf die Ergebnisse eingehen, sondern sich nur in die Finanzierung verbeißen um dem Ergebnis damit wohl den Wert abzusprechen.
Ich darf Sie aber beruhigen, die Umfrage wurde vom Umfrageinstitut selbst angestoßen und finanziert.
Mit ein wenig Ehrlichkeit hätten Sie das ganz einfach selbst herausfinden können:
Scheda metodologica
Soggetto che ha realizzato il sondaggio: BiDiMedia srl
Soggetto committente: BiDiMedia srl
Periodo di rilevazione: interviste eseguite tra il 4 e il 6 luglio 2026
Metodo di raccolta delle informazioni: CAWI (Computer Assisted Web Interviewing) / da panel
Popolazione di riferimento: popolazione maggiorenne residente in Italia
Metodo di campionamento: campione rappresentativo della popolazione di riferimento per genere, istruzione, età, provincia, dimensione del comune di residenza e condizione lavorativa, ponderato per voto pregresso
Consistenza numerica del campione: 1.000 intervistati su 1.703 contatti totali
Tasso di risposta utile complessiva: 59%
Rappresentatività del campione: +/- 3,1% per una percentuale stimata del 50,0%, con un intervallo di confidenza al 95%
Antwort auf Weshalb wundert mich nicht,… von Manfred Klotz
Ich kann Sie beruhigen, ich…
Ich kann Sie beruhigen, ich leugne (welch ein martialisches Wort!!) den Klimawandel überhaupt nicht. Dass sich das Klima ständig wandelt ist doch wohl allgemeiner Konsens.
Und wenn sie die Ursachen meinen so sind diese noch lange nicht abschließend erforscht, das wird wohl niemand seriös behaupten können und die Vermutungen die Zukunft betreffend eben bloß Computer-Modelle.
Seriöse Forschungen die nicht nur die ganz großen Klimaperioden sondern auch die letzten Jahrtausende zeigen (z.B. mittels Eisbohrkernen) zeigen jedenfalls ein chaotisches System mit enormen Wechseln und Schwankungen. Jedenfalls ist die Forschung noch mittendrin.
Und wer das Umfrageinstitut finanziert weiß ich immer noch nicht, wahrscheinlich doch der Steuerzahler. Oder sind es bei dieser Studie die politischen Parteien, die die Wählerstimmung abklopfen wollen?
Und einer Studie die keinen Wert für die Allgemeinheit bringt der kann man auch gar keinen Wert absprechen weil sie keinen hat.
Aber wahrscheinlich ist der Zweck in einer Aufmunterung oder allgemeinen Erheiterung zu suchen (was angesichts der tristen politischen Lage dann wieder auch sinnvoll sein kann :-)
Antwort auf Ich kann Sie beruhigen, ich… von Milo Tschurtsch
Zitat: „Und einer Studie die…
Zitat: „Und einer Studie die keinen Wert für die Allgemeinheit bringt...“: richtig muss es heißen, dass SIE keinen Wert in der Studie finden, weil es bequemer ist, diese Studie auszublenden... wie den menschenverursachten Klimawandel, den Sie eben leugnen. Wissen und Fakten sind Ihnen ein suspekt, was genau „zum Gesamtpaket“ passt.
Antwort auf Zitat: „Und einer Studie die… von Peter Gasser
Ita est.
Ita est.
Antwort auf Ich kann Sie beruhigen, ich… von Milo Tschurtsch
Zunächst ist „leugnen“ kein…
Zunächst ist „leugnen“ kein martialisches Wort. Vorausgesetzt Sie wissen was martialisch heißt.
Lustig an Ihrer Antwort ist jedenfalls, dass Sie behaupten, Sie würden den Klimawandel nicht leugnen es dann aber doch 13 Zeilen lang tun. Das nenn ich doch mal ein Kunststück!
Sie wissen nämlich ganz genau, dass die eigentliche Frage bei diesem Thema der Einfluss des Menschen ist. Das geht ja aus einer der Fragen klar hervor. Und der Einfluss ist nicht zu widerlegen, auch wenn Sie hier pauschal von der Forschung, die noch mittendrin sei, als Totschlagargument sprechen. Die Forschung ist noch mittendrin, die wahren Auswirkungen auszuloten, DASS der Mensch den natürlichen Klimawandel beeinflusst, steht überhaupt nicht mehr zur Debatte. Ebenso nicht, dass der Mensch sein Verhalten ändern muss. Er ist der einzige Faktor, der in diesem Zusammenhang kontrollierbar ist. Die Natur ist es nicht.
Das ist dann genau der Grund, weshalb Rechte sehr häufig das Problem leugnen oder kleinreden: Sie haben ein Problem damit, sich auf neue Situationen einzustellen, sich anzupassen oder sich zu ändern. Daher sind sie ja Konservative und genau deshalb bringt die psychologische Wissenschaft konservative Einstellung mit geringerem IQ in Verbindung. Das sich nicht ändern wollen spricht auch aus Ihnen, wenn Sie den Wert der Umfrage ins Lächerliche ziehen. Es ist wohl Ihr Offenbarungseid: Alles was meiner Einstellung widerspricht, ist wertlos. Da muss sogar die Unterstellung herhalten, es würde Steuergeld verprasst. Obwohl Sie wohl gelesen haben, dass das Unternehmen eine GmbH ist und dass es für die Umfrage keinen dritten Auftraggeber gibt. Aber auch das leugnen Sie. Konservativ eben.
Wollte man boshaft sein, könnte man sagen, dass der Wert dieser Umfrage darin besteht, die Gesellschaft in rational denkende Menschen und Vernagelte zu splitten. Ich traue mich fast zu wetten, dass der Großteil derer, die den Einfluss des Menschen auf das Klima leugnen, zu den 32 % funktionalen Analphabeten zählt, die es in Italien laut OSZE-Studie gibt.
Der Wert der Studie liegt also darin, die Aufklärungsarbeit zur Sensibilisierung für die größten Herausforderung der kommenden 50 Jahre, richtig zu adressieren. Diejenigen, die das Problem schon verstanden haben, muss man nicht mehr ansprechen.
Antwort auf Zunächst ist „leugnen“ kein… von Manfred Klotz
Leider treffen Ihre (mit…
Leider treffen Ihre (mit Unverschämtheiten ohne die Sie offensichtlich nicht auskommen gespickten ) Analysen wieder einmal überhaupt nicht zu.
Sie unterteilen die Menschen in Konservative (negativ konnotiert, nämlich die mit geringem IQ ) und was? alternativ gleich nochmal ein......
Oder diejenigen die Probleme häufig kleinreden oder leugnen (was martialisch bedeutet wissen eh nur Sie) sind Rechte (eine völlig legitime Einstellung, bei Ihnen aber wieder negativ konnotiert , so nach dem Motto alles was nicht links ist..........naja).
Dabei ist es simpler Es gibt die pragmatisch ausgerichteten die mit natürlicher Skepsis behafteten und hinterfragenden Menschen, und die ideologisch affinen Menschen, die eher dazu neigen alles zu glauben was der mainstream präsentiert, eher obrigkeitsgläubig sind und den Dingen weniger kritisch entgegentreten.
Diese Gruppen agieren dann, ganz egal um welches Thema es geht, immer gleich ihrer Anlage entsprechend typisch und bedienen dieselben Muster.
Beispiel dieses Thema hier : Der Pragmatiker sieht und hat erkannt dass mit dem Umweltschutz einiges im Argen liegt und versucht persönlich oder über politische Einwirkung Verbesserungen zu erreichen, ganz praktisch und durchführbar. Z.B. Müllvermeidung oder die Auswirkungen der Witterung durch Verbauungen, Wasserspeicherbecken , Dämmungen , Klimaanlagen uvm. entgegenzuwirken. (siehe auch der Leckexperte bei Wasserleitungen Robert Bargolini der seit Kurzem hier schreibt). Vielleicht führen Sie sich mal seine Erkenntnisse zu Gemüte.
Oder es gibt die Ideologen, die zur Verbesserung der Situation gleich das ganze Klima verändern wollen und dazu ganze Wirtschaftssysteme ins Wanken bringen , bzw. lobbies verteufeln und andere hochjubeln , zum Wohlstandsverzicht aufrufen, Wirtschaftswachstum einbremsen wollen ......also geradezu überdimensionale Umwälzungen vornehmen wollen, anstatt Anpassungen an die geänderten Klima-und Wetterverhältnisse die sofort Abhilfe schaffen anzustreben. Sozusagen zuerst muss das große Ganze verändert werden, dann erledigen sich die Anpassungen an die geänderten Verhältnisse von allein. So deren Herangehensweise.
Nun spricht dieser Ansatz von einer enormen Hybris des Menschen imstande zu sein auf die zum Großteil extraterrestrisch bedingten Auswirkungen auf das Weltklima relevant einwirken zu können, mit bloßem Umweltschutz und Reagieren auf Umstände gibt man sich nicht zufrieden.
Sie liegen also falsch wenn sie politische Anschauungen (rechts-links) oder IQ , Bildungsgrad usw. für entscheidungsrelevant halten. Dies ist schon bei (in regelmäßigen Abständen wiederkehrenden )Phänomenen wie dem einer „massformation“ nicht der Fall und auch beim Zugang zu Entscheidungsfindung und Art der Umsetzung nicht.
Es kommt auf den Typus an (wobei dieser ob durch Anlage oder Erziehung geprägt wird, umstritten ist).
Antwort auf Leider treffen Ihre (mit… von Milo Tschurtsch
Auch Diesel-Dieter und Gas…
Auch Diesel-Dieter und Gas-Gerd werden die Entwicklung nicht aufhalten.
Fehlt nur noch, das Sie für die gute alte Dampflok plädieren.
Antwort auf Leider treffen Ihre (mit… von Milo Tschurtsch
„.... und die ideologisch…
„.... und die ideologisch affinen Menschen, die eher dazu neigen alles zu glauben was der mainstream präsentiert...“
Die ideologisch affinen Menschen befinden sich wohl eher ganz links oder ganz rechts. Mainstream ist für die(Sie?) doch viel zu langweilig und zu mittig. Ideologen brauchen Feinde, starke Feinde, und noch wichtiger, sie müssen sich von der Mehrheit abheben, also genau das Gegenteil von mainstream seim, um ihre Jünger zu verführen.
Antwort auf Leider treffen Ihre (mit… von Milo Tschurtsch
Die psychologische…
Die psychologische Wissenschaft bedankt sich für einen weiteren Beweis, dass konservative Haltung die intellektuelle Entwicklung bremst. Weshalb erklärt Ihnen Satoshi Kanazawa sehr bildlich.
„Hinterfragen“ können Sie, aber wenn Sie kein Experte in einem bestimmten Feld sind, zählt Ihre Meinung gegenüber wissenschaftlichen Studien (und die gibt es zu diesem Thema tonnenweise), rein gar nichts. Damit beginnt das Problem schon.
Sie drücken es mit der Aussage „wollen gleich das ganze Klima verändern“ aus. Niemand will das Klima verändern - welches auch, da die klimatischen Bedingungen ja von den Breitengraden abhängen - sondern Verhaltensweisen, die das Klima negativ beeinflussen. Das ist der einzige Aspekt auf den der Mensch einwirken kann. Auf die Präzession der Erdachse oder die Exzentrizität der Erdumlaufbahn - zwei der Ursachen für den natürlichen Klimawandel - kann er nicht einwirken.
Antwort auf Die psychologische… von Manfred Klotz
Nun ist allgemein bekannt…
Nun ist allgemein bekannt dass es Studien und Experten (tonnenweise!) für alles und jedes gibt, die auch zu gänzlich unterschiedlichen Ergebnissen ihrer Untersuchungen zu oft identischen Themen (vor allem wenn sie die Zukunft betreffen :-) kommen und genau jetzt der Typus den ich genannt hatte ins Spiel kommt.
Dieser ist zunächst einmal skeptisch, hinterfragt (etwa zum Auftraggeber oder zur Methode) setzt seinen Hausverstand ein nimmt nicht alles als gegeben hin was von Behörden und Politikern herausgehauen wird, sondern verknüpft es dahingehend ob es mit der persönlichen Lebensrealität stimmig ist und wartet ab. Das hat nichts mit IQ und Bildungsgrad zu tun, oft im Gegenteil.
Und da beginnt schon, um beim Thema zu bleiben, das Problem. Früher hat man sich mit Umweltschutz beschäftigt weil man gesehen hat dass bestimmte vom Menschen verursachte Dinge einfach nicht mit natürlichen Lebensbedingungen in Natur und Umwelt vereinbar sind (Verschmutzung der Meere, Mikroplastik ein großes Thema......Umweltgifte). Für den Pragmatiker nachvollziehbar und verständlich.
Heute spricht man von „Klima“ als die Mutter aller Umweltprobleme und will ans große Ganze heran, etwa die fossilen Brennstoffe gänzlich! eliminieren und durch unsichere Erneuerbare austauschen (dargelegt im Stichwort EnergieWENDE) . Dies ist eine ideologische Herangehensweise , denn es wird suggeriert dass das Klima (und nicht wie bisher das Wetter) für die Umweltsünden verantwortlich seien bzw. ein einzelner Element und man durch ein Lebensumkrempelung (Mobilität-Wohlstandsverlust) Abhilfe schaffen könne.
Staatliche politische Eingriffe sollen dies bewerkstelligen und damit die Auswirkungen der Wetterphänomene ( Hitze, Frost, Muren, Überschwemmungen, Waldbrände......) vermindern.
Also kurz zusammengefasst z.B. Überschwemmungen nicht durch Verbauungen sondern durch weniger CO2 Ausstoß in den Griff bekommen, sodass das Wetter ausgeglichen werden möge und bestimmte Maßnahmen nicht mehr notwendig werden. Dieser ideologische Ansatz wird kurioserweise umso mehr propagiert je mehr technische Mittel zur Vorbeugung erfunden und angewandt werden.
Dem Pragmatiker stellen sich da die Haare zu Berge.
Aber wie alles ist auch dieses ideologisch Klimagedöns im Rückzug begriffen (Weltklimakonferenz ein Flop, Ausstieg des IPCC aus bestimmten Zukunftsszenarien, Rückzug der USA) und man besinnt sich wieder auf pragmatisch Wirksames um dem echten Umweltschutz zu dienen, zumal wie ich schon sagte und Sie es ja bestätigen extraterrestrische Ursachen das Klima bestimmen, die Umweltgestaltung aber durchaus Sache des Menschen sein kann, weshalb man auch die Begriffe wieder zurechtrücken sollte. (Wie gesagt, lesen Sie Rober Bargolini hier aus Salto).
Antwort auf Nun ist allgemein bekannt… von Milo Tschurtsch
Zitat: „Nun ist allgemein…
Zitat: „Nun ist allgemein bekannt dass es Studien und Experten (tonnenweise!) für alles und jedes gibt, die auch zu gänzlich unterschiedlichen Ergebnissen ihrer Untersuchungen zu oft identischen Themen...“:
Sie relativieren immer alles so weit, dass nichts mehr wahr ist, es kein Wissen gibt: der übliche billige Trick - und dabei bedenken Sie nicht, dass dies Ihr ‚Konzept‘ dann auch für Sie selbst gelten muss.
(abgesehen davon, dass diese Behauptung falsch ist: es gibt sehr wohl in vielen Bereichen wissenschaftlichen Konsens: wenn einige Experten behaupten, die Erde sei eine Scheibe, so ist es doch wahr und wirklich, dass die Erde eine Kugel ist).
Antwort auf Nun ist allgemein bekannt… von Milo Tschurtsch
Zitat: „Dem Pragmatiker…
Zitat: „Dem Pragmatiker stellen sich da die Haare zu Berge“:
das sehe ich auch so: mir als Pragmatiker (mit naturwissenschaftlicher Ausbildung - also weiß ich, wovon ich rede) stellen sich bei diesem Ihrem ideologischen Geschwurbel, dem offensichtlich ursächlich zusammenhängende zwischen Wetter und Klima fehlen, und deren ‚Herkunft‘ aus dem verschwörungstheoretischem Milieu unverkennbar ist, auch „die Haare zu Berge“.
Sie klingen irgendwie wie Trump, und es zeigt sich (Meinung!): Trump ist dabei sicherlich Ihr Vorbild.
Wahrscheinlich empfinden die…
Wahrscheinlich empfinden die Rechten auch den Klimawandel als eine Form von Impfschaden. Als Impfgegner wären sie dann natürlich weniger betroffen.
Der Klimawandel geht mir am…
Der Klimawandel geht mir am Allerwertesten vorbei. Ich freue mich, wenn es im Sommer halbwegs warm ist.
Antwort auf Der Klimawandel geht mir am… von Aloisius von Gonzaga
Passt. Aber nicht jammern…
Passt. Aber nicht jammern und um finanzielle Hilfe betteln, wenn es mal ihr Haus erwischt, egal ob Mure, Wasser oder ähnliches.
Antwort auf Passt. Aber nicht jammern… von Manfred Gasser
Ein paar Muren und Lawinen…
Ein paar Muren und Lawinen hat es immer gegeben, davor habe ich keine Angst.
Antwort auf Ein paar Muren und Lawinen… von Aloisius von Gonzaga
Beim Klimawandel ist es so…
Beim Klimawandel ist es so wie mit den kognitiven Platzpatronen. Auch die hat es immer gegeben. Jetzt verursachen sie aber eine solche Lärmkulisse, dass es schädlich ist.