Eine kleine Zugfahrt
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Neulich hatte ich das Vergnügen, Norditalien mit dem Zug zu bereisen. Italien, was für ein verrücktes Land!
Als ich mit dem Auto zum Bahnhof von La Spezia gebracht wurde, konnte man dort direkt unter dem Bahnhof parken und nach oben zu den Gleisen gehen. Als ich in Parma ausgestiegen bin, konnte ich vom Gleis mit dem Aufzug zwei Stockwerke nach unten fahren und direkt zu Auto-, Taxi- und Busverkehr wechseln. Am nächsten Tag musste ich in Bologna umsteigen. Dort gab es sowohl direkt vor dem Bahnhof wie direkt dahinter dutzende Bushaltestellen, sogar eine Einschienenbahn zum Flughafen stand zur Auswahl. Aus dem Staunen herausgekommen und wieder am Boden der Tatsachen angelangt, bin ich am Bahnhof Bozen. Dort stand ich vor dem Bahnhof mit meinem Gepäck plötzlich vor der Entscheidung, 8 Minuten nach links oder 8 Minuten nach rechts zur jeweils nächsten Bushaltestelle zu gehen. Im Grunde war es egal – den Busanschluss würde ich sowieso verpassen, was die Umsteigezeit so oder so auf über 1 Stunde verlängert.
Da der Bahnhof oft das Erste ist, was Besucher von einer Stadt wahrnehmen, prägt er maßgeblich das Gesamtbild und den ersten Eindruck.
Hätte der Zug doch nur Verspätung gehabt! Dort hatte ich Sitzplatz, Tisch und Internet, die neue Bushaltestelle „am Bahnhof“ nicht mal einen Platz im Schatten. Vielleicht ist Südtirol ja wirklich nicht Italien.
Es ist zum Lachen, wenn es…
Es ist zum Lachen, wenn es nicht zum Weinen und Schämen wär!
Heuer im Juli feiern wir das 20-jährige Jubiläum der Vereinbarung für „.....Das Projekt [soll] als Grundlage der Neugestaltung und Revitalisierung des Bahnhofareals in Bozen“...
Chronologie hier:
https://www.arealbozen.it/index.php?id=63&L=1
Inwiefern das Versagen der…
Inwiefern das Versagen der italienischen Bahn mit Südtirol zu tun haben soll, wird aus dem Beitrag nicht klar.
Antwort auf Inwiefern das Versagen der… von Hartmuth Staffler
Inwiefern Entscheidungen die…
Inwiefern Entscheidungen die Bushaltestellen des Bahnhofs im Zuge des Kaufhausaufbauprojektes zu verlegen und die Linienführung der Bozner Sasa mit der italienischen Bahn zusammenhängen, aus ihrem Kommentar auch nicht.
Natürlich handelt es sich bei allen genannten Situationen immer um ein Zusammenspiel der betroffenen Bahn, Stadt und Provinz, sowie sonstiger Stakeholder. Aber anscheinend kam es in Bozen zu einem „Versagen“.
Antwort auf Inwiefern Entscheidungen die… von Thomas Huck
Dafür hat es ja in Brixen…
Dafür hat es ja in Brixen hervorragend funktioniert. In Bozen funktioniert vieles nicht, aber Bozen ist nicht Südtirol, so wie Südtirol nicht Italien ist..
Antwort auf Inwiefern Entscheidungen die… von Thomas Huck
Dafür hat es ja in Brixen…
Dafür hat es ja in Brixen hervorragend funktioniert. In Bozen funktioniert vieles nicht, aber Bozen ist nicht Südtirol, so wie Südtirol nicht Italien ist..
Brixen ist nicht Bozen würde…
Brixen ist nicht Bozen würde ich sagen! Nach jahrrlangen Duskussionen will Rfi endlich einen Manager bereit stellen , um die Bahnhofsverlegung in Bozen voran zu bringen.. Würden die Südtiroler Politiker in Rom so viel Druck aufbauen wie für die Realisierung der Bahnhöfe in Brixen und Bruneck, hätten wir in Bozen schon längst mehr als nur die Bahnsteigerhöhungen. Aber Bozen ist nicht Südtirol!
In Bozen wird leider immer…
In Bozen wird leider immer nur versprochen, nicht realisiert: zuerst wurde versprochen, die verlegten Bushaltestellen sofort wieder vor den Bahnhof zurück zubringen, dann sollte dies bis spätestens mit dem Erscheinen des neuen Fahrplan geschehen… inzwischen
haben sich die Pendler fast daran gewöhnt, nur Gäste oder Nutzer die Bozen nicht kennen ärgern oder wundern sich über diese Situation… so wird die Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel jedenfalls nicht gefördert!