Lehrer, flieg in die Sonne
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Wir mögen die Lehrer alle, diese umgänglichen Zeitgenossen, auch weil sie unser Selbstwertgefühl nicht grob verletzen. Doch selbst wenn die Gesellschaft mit ihnen zufrieden ist, so sind sie mit der Gesellschaft nicht zufrieden.
In der vergangenen Woche haben die Initiativgruppen der Lehrer erneut verlauten lassen, dass ihnen die Gehaltserhöhung von 400 Euro Netto im Monat nicht reicht. Sie wollen mehr Anerkennung, und Geld.
Flieg nicht zu hoch, ansonsten verbrennt dich die Sonne, und nicht zu tief, sonst fressen dich die Wellen des Meeres.
Sie sagen: Lehrer tragen große Verantwortung. Gewiss, dabei gibt es zwei Arten von Berufen mit Verantwortung: Jene mit Konsequenzen, so wie Ärztin, Richter, Ingenieur; und jene ohne Konsequenzen, so wie Lehrer. Wenn man nicht gerade einen Schüler kidnappt oder den Bildungsminister ermordet, wird man als Lehrer in Stammrolle unbeschwert bis zur Pension weiterdozieren, völlig egal wie und auf welchem Niveau. Lehrer sind mit anderen Worten Beamte. Als solche haben sie einen spannenden Job, mit vergleichsweise viel Freizeit. Außerdem müssen sich Lehrer, im Unterschied zu anderen Beamten, niemals bewerben, geschweige denn Bewerbungsgespräche führen.
Gleichzeitig sind Lehrer aber auch Kulturmenschen. Als solche gehören sie zu den Bestverdienern. Die beiden Sparten Kultur und Beamtentum wurden in jener großen Bildungsmaschine zusammengedacht, die wir Schule nennen und die von Wilhelm Humboldt, Giovanni Gentile und anderen weitgespannten Geistern konzipiert wurde, und die heute 100 % Alphabetisierung plus Einmaleins flächendeckend garantiert. Was für eine Leistung! Doch das wahre Genie der Erfinder der Schulmaschine zeigt sich darin, dass sie nicht nur mit guten, sondern auch mit mittelmäßigen oder gar schlechten Bestandsteilen funktioniert, unabhängig vom Wetter und Benzinpreis, genauso wie die Kalaschnikow.
Scheinbar haben wir aber höhere Erwartungen an die Schule: die Lehrer im Hinblick auf ihre Anerkennung, der Rest der Gesellschaft im Hinblick auf die Leistung der Schule.
Ja, wir wünschen, dass sich die spannende Persönlichkeit unseres Kindes am Fließband der Buchstabenfabrik gänzlich entfaltet und wahre Höhenflüge antritt. So wie der waghalsige Ikarus, dem sein besorgter Vater Dädalus hinterherschrie: Flieg nicht zu hoch, ansonsten verbrennt dich die Sonne, und nicht zu tief, sonst fressen dich die Wellen des Meeres. Flieg in der Mitte (medio cursu). Eben dieser Weg der Mitte ist unsere Schule: ungefährlich und insgesamt ganz ok, gut genug, wie auch das Gehalt.
Das reicht Ihnen nicht? Dann lege ich dem Stehkragenproletariat der Alphabetisierungsfabrik den Weg des Ikarus nahe: Hör auf zu klagen und werde zum Erfinder, verlass die eintönige Insel und vergiss Sicherheit und Komfort. Flieg in die Sonne! -
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Zur Schule in Südtirol…
Zur Schule in Südtirol schreiben oft Leute, die wenig Ahnung haben von der realen Situation im Lehrbetrieb.
Wow, Herr Pizzinini, Sie…
Wow, Herr Pizzinini, Sie trauen sich was. Die überzogenen Gehaltsforderungen dieser unantastbaren und selbstverliebten Berufsgruppe zu kritisieren, verlangt Mumm.
Sie treffen den Nagel auf den Kopf: „Doch selbst wenn die Gesellschaft mit ihnen zufrieden ist, so sind sie mit der Gesellschaft nicht zufrieden.“
Und ein weiteres Juwel: „Hör auf zu klagen und werde zum Erfinder, verlass die eintönige Insel und vergiss Sicherheit und Komfort.“
Sie wissen, wovon Sie reden, haben Sie doch selbst jahrelang unterrichtet.
Dümmer darf man es wohl…
Dümmer darf man es wohl nicht mehr anstellen ...!
Ein Gruß an die „-ü b e r f l ü s s i g e - D R E I - F A L T I K E I T- der SCHUL-ÄMTER ...!!! + ihre kräftigen LANDES-RÄTE ...!!!“
Mit seit 2018 verfallenen Kolecktiv-Verträgen dahin wursteln, mit dem Haushalt von 8,8 Milrd. € prahlen + die Lehrer:Innen richtig -g i f t i g - m a c h e n- ...!, aber bei jeden Hauch von Geld-Entwertung an den eigenen (bereits zu hohen ...!) Amts-VERGÜTUNGEN zu basteln + sich dann noch wundern, dass die Lehrer:Innen Apetitt am Streiken bekommen haben ...!!!
Antwort auf Dümmer darf man es wohl… von Josef Fulterer
Weil wir gerade von Schule…
Weil wir gerade von Schule reden: Wenn ich mir Ihre Deutschkenntnisse betrachte, scheint mir, sie gehören eigentlich auch wieder dorthin ...
Ich habe eine sehr…
Ich habe eine sehr ambivalente Position zu diesem Thema:
Einerseits verstehe ich, dass sich die Lehrer nach dieser absurd niedrigen Gehaltsanpassung aufregen. Ihr müsst nämlich bedenken, dass die Lehrer jahrzehntelang durch die Finger geschaut haben und sich beim Gehalt rein gar nichts getan hat. Das trifft insbesondere auf die diensterfahrenen Lehrer zu, die bei dieser Gehaltserhöhung verhältnismäßig schlecht (ich meine sogar UNTER Inflationsniveau) aussteigen.
Andererseits halte ich auch unser Schulsystem für stark verbesserungswürdig und ich denke jedem hier in der Leserschaft fallen Lehrer ein, die ihr Gehalt bei weitem nicht rechtfertigen.
Vielleicht sollte man den Bildungsbereich privatisieren, das würde einige Probleme lösen: Die Eltern, denen eine gute Bezahlung für die Lehrer ihrer Kinder wichtig ist, können ihre Kinder dann in eine gut ausgestattete Schule schicken und jene Eltern, die sich eh nur darüber aufregen, dass der Lehrer den ganzen Sommer und in den Weihnachtsferien frei hat, können den Lehrern ihrer Kinder entsprechend wenig bezahlen - so wie sie es eben für angemessen halten. Außerdem würden wir uns dann die Kosten für einen „Bildungslandesrat“ sparen
Antwort auf Ich habe eine sehr… von Oliver Hopfgartner
Zitat: „Vielleicht sollte…
Zitat: „Vielleicht sollte man den Bildungsbereich privatisieren, das würde einige Probleme lösen“:
ja, das würde das Problem lösen:
gute Schule für Reiche, schlechte Schule für Mittelschicht, gar keine Schule für Arme - hatten wir alles schon, Sie müssen da nur einige Jahrhunderte zurückschauen.
Antwort auf Zitat: „Vielleicht sollte… von Peter Gasser
Peter Gasser, schauen Sie…
Peter Gasser, schauen Sie sich doch die Wahlergebnisse an! Schauen Sie sich mal in den Kommentarbereichen von Social Media um! Lassen Sie sich so einige Kommentare im Salto-Community-Bereich durch den Kopf gehen!
Das alles ist das Resultat des Schulsystems, das Sie hier verteidigen! So gut sind die Ergebisse dieses Systems bei weitem nicht! Insofern ist es durchaus angemessen, einen völlig neuen Ansatz zu wählen.
Antwort auf Peter Gasser, schauen Sie… von Oliver Hopfgartner
Ihr „völlig neuer Ansatz“…
Ihr „völlig neuer Ansatz“ ist aber uralt und bereits gescheitert.
Antwort auf Ihr „völlig neuer Ansatz“… von Peter Gasser
Achja? Dann haben Sie sicher…
Achja? Dann haben Sie sicher konkrete Beispiele dafür? Oder etwa nicht?
Antwort auf Achja? Dann haben Sie sicher… von Oliver Hopfgartner
Warum glauben Sie, wurde ein…
Warum glauben Sie, wurde ein öffentliches Schulsystem eingeführt?
Eigentlich überall.
Aber sagen Sie, wo ist eigentlich Ihr privates Schulsystem Standard?
Antwort auf Warum glauben Sie, wurde ein… von Peter Gasser
Dieser Beitrag ist ein…
Dieser Beitrag ist ein perfektes Beispiel dafür, warum ich Ihre Beiträge sehr oft für verzichtbar halte, wie ich es in einem anderen Beitrag unlängst erörtert habe. Anstatt auf meine Frage einzugehen, antworten Sie mit einer Gegenfrage - vermutlich weil Sie ihre eigene These nicht argumentieren können.
Die antiken und mittelalterlichen Bildungszentren waren hauptsächlich privat organisiert, z.B. kirchlich-klösterlich oder manchmal auch durch Gönner/Mäzenentum finanziert. Diese Einrichtungen haben de facto die wissenschaftlich-intellektuelle Grundlage für die westliche Wissenschaft geschaffen. Aristoteles hat keine öffentliche Schule besucht, auch Thomas von Aquin nicht. Auch Avicenna genoss häuslichen Privatunterricht.
Im Gegensatz dazu hatte die Einführung der allgemeinen Schulpflicht in Preußen und im Habsburgerreich andere Ziele. Dabei ging es hauptsächlich um die „Ausbildung“ von Bürgern, damit man sie effektiver als Soldaten oder Beamte einsetzen konnte. Ich denke im Übrigen auch, dass ein privates Bildungssystem nicht zwangsläufig wesentlich teurer als ein öffentliches Bildungssystem sein müsste.
Ich bin gespannt, ob Sie sich dazu herablassen, auch meine Frage zu beantworten, Herr Gasser?
Antwort auf Dieser Beitrag ist ein… von Oliver Hopfgartner
ad rem: Sie fragen: „Dann…
ad rem:
Sie fragen: „Dann haben Sie ein Beispiel dafür“?
Ich antworte inhaltlich: „eigentlich überall“.
Worauf Sie wieder schreiben: „Anstatt auf meine Frage einzugehen, antworten Sie mit einer Gegenfrage...“
—-> dabei hatte ich klar geantwortet. Irre nicht?
Sie schreiben :„Die antiken und mittelalterlichen Bildungszentren waren hauptsächlich privat organisiert“: aja, für etwa 1, später im Mittelalter 3-5% der Bevölkerung: das ist Ihr Ziel für morgen, private Schule für 5% der privilegierten Schichten?
Das meinen Sie jetzt mit Ihrem Beispiel nicht wirklich ernst...
Übrigens (zu Ihrem ad-personam: es ist für mich nicht relevant, wofür Sie meine Beiträge halten (und legen Sie sich nicht mit mir in Sachen Mittelalter an, guter Ratschlag ).
Antwort auf ad rem: Sie fragen: „Dann… von Peter Gasser
Sie fallen wieder in ihr…
Sie fallen wieder in ihr Muster zurück: Sie bauen einen Strohmann auf, indem sie meine Frage bewusst verdrehen.
Sie hatten behauptet, das von mir beschriebene Konzept sei uralt und bereits zig Male gescheitert. Daraufhin habe ich Sie nach Beispielen gefragt, worauf Sie mit Gegenfragen ausgewichen sind.
Daher bitte ich Sie nun meine Frage zu beantworten.
Es stimmt, dass die Bildungseinrichtungen im Mittelalter einer Minderheit vorbehalten waren. Damals war aber auch 90% des Volkes in der Landwirtschaft tätig - heute haben wir ganz andere Ressourcen - das müssen Sie mit berücksichtigen.
Mir geht es auch nicht um ihre Person, sondern die Art und Weise wie Sie kommentieren. Sie als Mensch sind wahrscheinlich ein sehr angenehmer Zeitgenosse, ich hadere lediglich mit Ihrer Art und Weise, wie Sie mit Andersdenkenden hier im Forum kommunizieren. Bitte behalten Sie das im Hinterkopf. :)
Antwort auf Ich habe eine sehr… von Oliver Hopfgartner
„Die Eltern, denen eine gute…
„Die Eltern, denen eine gute Bezahlung für die Lehrer ihrer Kinder wichtig ist, können ihre Kinder dann in eine gut ausgestattete Schule schicken...“
Und was hat jetzt eine gute Bezahlung genau mit der Qualität des Lehrkörpers, was mit der Ausstattung der Schule zu tun?
Und einerseits wünschen sich wahrscheinlich die allermeisten Eltern, dass ihrer Kinder gut, fair und ausgewogen unterrichtet werden, oder denkst du da anders?
Andererseits hast du sicher recht, es gäbe viel Potential die Schule zu verbessern, aber das ginge auch ohne die Schule in Zweiklassen-System aufzuteilen.
Antwort auf „Die Eltern, denen eine gute… von Manfred Gasser
Die Bezahlung hat nichts mit…
Die Bezahlung hat nichts mit der Qualität der Lehrkräfte oder mit der Ausstattung zu tun, sondern rein mit der Schülerschaft. Kinder aus vermögenden Familien können unter sich bleiben und müssen sich nicht mit dem kunterbunten Volk abgeben.
Der Super Bildungslandesrat…
Der Super Bildungslandesrat ist in diesem Land wohl so etwas wie übrig. Außer große Worte spuken sind seine Leistungen wohl sehr tief einzustufen. Seit Lachhammer Bildungs Landesrat ist ,ist das Schulsystem in Südtirol auf dem tiefsten Punkt angelangt.
Solitamente, quando leggo…
Solitamente, quando leggo questi „articoli“ tutta fuffa e niente sostanza, la mia prima reazione è invitare l’autore a trascorrere egli stesso alcuni anni nel sistema scolastico nostrano prima di commentare, per evitare di coprirsi di ridicolo sentenziando su dinamiche che non conosce.
Poi però, in questo caso, mi capita di sbirciare la breve biografia dell’autore e piuttosto vorrei piangere e stracciare il mio diploma di laurea in filosofia. Infine mi accorgo che la predica arriva da chi ha sguazzato tutta la vita nelle comodità del mondo dell’istruzione privata, e allora mi faccio di nuovo due risate realizzando di aver solo perso tempo a innervosirmi per l’opinione di chi vive nel mondo dei sogni - come gran parte dei commentatori nostrani sudtirolesi.
Einige Fakten für eine…
Einige Fakten für eine seriöse Diskussion:
1. Es handelt sich um 400 Euro BRUTTO im Monat, nicht Netto.
2. Die Lehrer sind jene Berufsgruppe, deren Reallöhne auf lange Sicht am stärksten gesunken sind: in den 10 Jahren vor 2023 um 20% (https://salto.bz/de/article/01042023/ein-stich-ins-wespennest), in den zwanzig Jahren vor 2025 um über 30% (https://www.suedtirolnews.it/politik/ueber-30-prozent-kaufkraftverlust-…; https://salto.bz/de/article/02052025/lehrer-sollen-mehr-bekommen).
3. Ein Südtiroler Lehrer verdiente 2025, also vor dem strukturellen Inflationsausgleich und den jetzt verhandelten Reallohnerhöhungen, nach über 30 Dienstjahren gleich viel wie ein Berufseinsteiger jenseits des Brenners (https://api-idap.landtag-bz.org/doc/IDAP_754831.pdf).
4. Die Lehrer sind wohl die einzige Gruppe von unselbstständig Beschäftigten, die sich ihr Arbeitsmaterial zu einem großen Teil selbst beschaffen und bezahlen muss und - anders als die Kollegen in Deutschland - für die Arbeit zuhause keine Abgeltung für die Nutzung der eigenen Räumlichkeiten sowie für Heizungs- und Stromkosten erhalten. Dies obwohl an den Schulen - anders als bspw. in den Landesämtern - nicht für jeden Lehrer eine fest eingerichtete Arbeitsmöglichkeit mit Schreibtisch und PC/Notebook in einem ruhigen Raum zur Verfügung steht.
5. Wären die Lehrer so priviliegiert, dürfte es den akuten Personalmangel nicht geben, weil Akademiker der Südtiroler Schule die Türen einrennen würden. Wir hätten dann nicht immer mehr Maturanten, die 2 Monaten nach ihrer Abschlussprüfung das ganze Schuljahr über alle möglichen Fächer unterrichten.
6. Nachtrag zum besseren…
6. Nachtrag zum besseren Vergleich der Gehälter zwischen Südtirol, Tirol und Österreich: Südtirol hat sowohl gegenüber dem Bundesland Tirol als auch gegenüber ganz Österreich ein deutlich höheres Bruttoinlandsprodukt pro Kopf. 2023 lag es bei uns bei 59.807 (2024 geschätzt: 60.100), in Tirol bei 54.200 (2024 geschätzt: 57.700), in ganz Österreich bei 51.828 Euro (2024: 53.834).
Das heißt, obwohl in Südtirol die Wirtschaftsleistung pro Einwohner höher ist, sind die durchschnittlichen Löhne, nicht nur bei den Lehrern, entschieden niedriger. Wer profitiert von dieser Schere? Wenn die Lohnquote (der Anteil der Löhne und Gehälter am BIP) niedriger ist, dann ist zwangsweise die Gewinnquote (der Anteil der Einkommen von Unternehmen und Selbstständigen) höher. Steckt darin möglicherweise ein Gerechtigkeitsproblem?
Gratulation an die…
Gratulation an die Lehrerschaft für den Verhandlungserfolg. Vielleicht nehmen sich andere Berufsgruppen ein Beispiel daran, wie Zusammenhalt zu Ergebnissen führt.
Der Artikel reiht sich ein in das gewohnte Bashing, das eher an das Niveau einer hiesigen Tageszeitung erinnert.
Antwort auf Gratulation an die… von K V
Ja, die Lehrer haben…
Ja, die Lehrer haben zusammengehalten, weil sie mit ihren Protestmaßnahmen keinen Cent an Einkommen eingebüßt haben. Andere Berufsgruppen können nur streiken, mit empfindlichen Einbußen beim Gehalt.
Antwort auf Ja, die Lehrer haben… von Stereo Typ
Die Lehrer haben nicht…
Die Lehrer haben nicht gestreikt, sie sind der Arbeit ja nicht ferngeblieben. Also ist Ihr Vergleich nicht zutreffend.
Kein Bewerbungsgespräch, nur…
Kein Bewerbungsgespräch, nur eine jahrelange Ausbildung, pädagogische Ausbildung und/oder Wettbewerb und Probejahr. Dafür bekommen die Beamten aber einen spannenden Job mit viel Freizeit und keinen Konsequenzen (und jetzt natürlich auch noch einem Gehalt, das seinesgleichen sucht). Es gibt keinen Reformbedarf, keinen Grund für Protestaktionen, Lehrpersonen verstehen nur nicht wie gut es ihnen geht und wie toll das System funktioniert. Aber der Artikel erleuchtet sie hoffentlich! Danke dafür...
Mir gefällt Pizzinis…
Mir gefällt Pizzinis Geschichte!
Pizzinini fordert das Extreme - einen vollständigen Kulturwandel (soll heißen: langfristiger, bewusster Prozess zur Transformation von Werten, Denkmustern und Verhaltensweisen innerhalb einer Organisation) im System Schule.
Bekanntlich muss man über das Ziel hinausschießen, um es zumindest teilweise zu erreichen...
So lange sich in den Schulen nicht Eltern, Lehrer, Schulleitung und auch sogar die Schüler einig sind, was da in dieser Schule passieren soll, so lange haben immer auch irgendwelche „Aufsichtsbehörden“ die Macht und bestimmen, wo es lang geht...
- um dieses hierarchische Schulsystem zukunftsfit zu transformieten braucht es seehr viele „unangepasste“ LehrerInnen...
Laut Stereotyp hat Pizzinini…
Laut Stereotyp hat Pizzinini selbst jahrelang unterrichtet. Wieso hat er dann damit aufgehört?
Unter den alt-eingessenen…
Unter den alt-eingessenen-Lehrer:Innen gibt es solche die sich schwer tun, die Kinder für das LERNEN zu begeistern, bzw. einen Zugang zu einzelnen Schüler:Innen zu finden!
Wenn Lehrer:Innen die Kinder über mehrere Jahre begleiten, werden damit Talente un-wieder-bringlich ver-schüttet!