Rabensteiner will den Club Max retten
Dieser Artikel ist für dich kostenlos. Unabhängiger Journalismus in Südtirol braucht aber deine Unterstützung. Wir würden uns daher freuen, wenn du ein SALTO Abo abschließen würdest. Vielen Dank!
Jetzt S+ abonnierenZuerst der Après-Club in Gargazon, dann die Diskothek Hölle in Schlanders und jetzt die Diskothek Club Max in Brixen: Innerhalb weniger Wochen habe der Quästor mehrere Nachtlokale schließen lassen. Für den Landtagsabgeordnete der Süd-Tiroler Freiheit (STF), Hannes Rabensteiner, ist das ein besorgniserregender Trend: „Es entsteht der Eindruck, dass immer öfter die Betreiber von Nachtlokalen für das Fehlverhalten einzelner Besucher bestraft werden. Das ist bedenklich und gefährdet das ohnehin schrumpfende Nachtleben. Wo soll sich unsere Jugend künftig noch treffen, wenn immer mehr Lokale zusperren müssen?“ Die Süd-Tiroler Freiheit habe bereits im Fall des Après-Clubs beim Quästor interveniert und wird sich nun auch für die weiteren betroffenen Lokale einsetzen.
Aktuell betrifft es den Club Max in Brixen, der für zwei Wochen geschlossen wurde. Anlass dafür sind laut Medienberichten gewalttätige Vorfälle, bei denen mehrere Personen verletzt wurden. Diese sollen sich jedoch nicht im Lokal selbst, sondern auf dem öffentlichen Parkplatz vor dem Lokal ereignet haben. Für den Betrieb bedeutet die Schließung offenbar einen erheblichen wirtschaftlichen Schaden und eine endgültige Schließung steht im Raum. „Viele Lokale bemühen sich um Sicherheit und setzen ausgebildetes Sicherheitspersonal ein. Trotzdem lassen sich Vorfälle nicht immer vollständig verhindern, schon gar nicht außerhalb des Lokals. Für das Verhalten einzelner Personen darf nicht pauschal ein ganzer Betrieb verantwortlich gemacht werden“, sagt Rabensteiner.