Film | Film der Woche

Die Kalterer Herrgottskinder

Filmemacher Albert Atz zeigt in historischem Schwarz-Weiß die Legende von Alfred Wörndle. Er erzählt, warum die Kalterer bis heute als „Herrgottskinder“ bekannt sind.
Albert Atz

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Warum werden die Kalterer als „Herrgottskinder“ bezeichnet? Filmemacher Albert Atz beleuchtet in seinem Projekt diese Legende von Alfred Wörndle. Besonders reizvoll ist die Ästhetik des historischen Schwarz-Weiß-Films, der eine längst vergangene Welt lebendig werden lässt. Atz verknüpft die literarische Vorlage mit der visuellen Kraft des alten Materials und bewahrt so ein wertvolles Stück lokales Kulturgut vor dem Vergessen – ein atmosphärischer Beitrag, der nicht nur Kalterer interessieren dürfte. 

Albert Atz

Zur Person: Albert Atz

Der ehemalige Gemeindebeamte dokumentiert seit 1982 ehrenamtlich das Leben in Kaltern. Der 1996 ernannte Dorfchronist produzierte über 280 Filme und organisierte mehr als 100 Filmabende. Für sein Engagement erhielt er die Ehrennadel der Gemeinde Kaltern (2002), wurde 2018 zum Landesehrenchronisten ernannt und 2022 mit der Verdienstmedaille des Landes Tirol ausgezeichnet.