Hoffnung für arabische Signa-Gläubiger
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Insgesamt rund 1,7 Milliarden Euro fordern Gläubiger von der Laura Privatstiftung zurück, die Immobilienunternehmer René Benko 2006 mit seiner Mutter gegründet hat. Der Unternehmensgründer der Signa Holding GmbH befindet sich weiterhin in Untersuchungshaft und zählt nicht mehr zu den Begünstigten der Stiftung. Diese hatte einen Eigenantrag auf Insolvenzeröffnung eingebracht, nachdem der Staatsfonds Mubadala aus Abu Dhabi in der Schweiz erfolgreich gegen die in Konkurs gegangene Signa Holding geklagt hatte.
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Erste Millionen der Gläubiger anerkannt
Gestern fand am Landesgericht Innsbruck die erste Prüfung des Insolvenzverfahrens statt. Wie erwartet wurde nach rund zwei Stunden entschieden, dass vorerst nur 32,7 Millionen Euro vom Masseverwalter als berechtigt anerkannt werden. Damit erhalten sechs Gläubiger recht, etwa Banken und andere Kreditgeber.
In der Zwischenzeit muss der Masseverwalter allerdings zwei Urteile prüfen, die in Genf gefällt wurden. Dem Signa-Gläubiger Mubadala aus Abu Dhabi und einer mit der Bank of America verbundenen Gesellschaft stehen laut Urteilen rund 900 Millionen Euro zu. Derart unter Zugzwang geraten, hatte die Laura Stiftung den Eigenantrag für das Insolvenzverfahren eingereicht. Ein Gutachten soll nun entscheiden, ob die Schweizer Urteile in Österreich vollstreckt werden können und die Investoren zu ihrem Geld kommen.
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