Motorsportveranstaltungen eingeschränkt
Dieser Artikel ist für dich kostenlos. Unabhängiger Journalismus in Südtirol braucht aber deine Unterstützung. Wir würden uns daher freuen, wenn du ein SALTO Abo abschließen würdest. Vielen Dank!
Jetzt S+ abonnierenDie Einschränkung organisierter Motorsportveranstaltungen wurde in der heutigen Landtagssitzung (19. Juni) beschlossen: Ab sofort dürfen solche Veranstaltungen auf bestimmten Staats- und Landesstraßen, die in die Zuständigkeit des Landes fallen, nicht mehr stattfinden, sofern sie nicht bereits genehmigt wurden. Betroffen sind Straßen in geschützten Gebieten sowie in Lagen über 1.600 Metern Meereshöhe. Dazu zählen unter anderem Streckenabschnitte an den Dolomitenpässen sowie Straßen in Naturparks, im Nationalpark und in Landschaftsschutzgebieten, einschließlich des UNESCO-Welterbes Dolomiten.
„Uns ist bewusst, dass diese Regelung allein die Herausforderungen auf den Passstraßen nicht löst.“
Die Einschränkung reiht sich in die seit Jahren geführte Diskussion um den Freizeit- und Motorsportverkehr auf Südtirols Passstraßen ein. Dieser steht aufgrund der zusätzlichen Lärm-, Emissions- und Verkehrsbelastung in der Kritik. Landeshauptmann Arno Kompatscher (SVP) hatte Anfang Juni nach einer Landtagsanfrage angekündigt, dass Maßnahmen gegen organisierte Motorsportveranstaltungen in sensiblen Natur- und Berggebieten in Ausarbeitung seien. Zeitgleich fanden in den ersten Juniwochen mehrere Sportwagen-Events in den Dolomiten und im Passeiertal statt – SALTO hat berichtet.
Von der neuen Vorgabe betroffen sind alle organisierten Motorsportevents – unabhängig davon, ob sie als Wettbewerb oder als Freizeit- beziehungsweise Unterhaltungsveranstaltung durchgeführt werden. Dabei macht die Regelung keinen Unterschied zwischen Autos, Motorrädern, Traktoren oder anderen motorisierten Fahrzeugen und gilt unabhängig von der jeweiligen Antriebsart.
Bei Verstößen gegen die Bestimmungen werden Verwaltungsstrafen verhängt. Die Regelung gilt zudem auch für noch nicht abgeschlossene Genehmigungsverfahren. Der Individualverkehr ist von den Maßnahmen des Beschlusses nicht betroffen.
Weitere Maßnahmen in Planung
„Uns ist bewusst, dass diese Regelung allein die Herausforderungen auf den Passstraßen nicht löst. Das hohe Verkehrsaufkommen und die dort verbreitete Raserei erfordern zusätzliche, gezielte Maßnahmen, an denen wir bereits arbeiten“, kündigt Landeshauptmann Kompatscher in einer Presseaussendung an. Mit dem heutigen Beschluss habe die Landesregierung eine konkrete Maßnahme im Sinne der der Nachhaltigkeitsstrategie Südtirol 2030 sowie des Klimaplans Südtirol 2040 umgesetzt.
Der Artikel wurde am 19. Juni 2026 um 17:16 Uhr aktualisiert.
... endlich ...! + bitte…
... endlich ...! + bitte auch die kurriose t........ Kundschaft von ANDREAUS & C O. „ordentlich behandeln ...!“
Endlich ein erster Schritt…
Endlich ein erster Schritt in die richtige Richtung. Jetzt noch was gegen rasende, und vor allem gegen extra laute Motorräder. Auf Passstraßen und auch in den Städten.
Antwort auf Endlich ein erster Schritt… von Johannes Engl
Und bitte die Plose Strasse…
Und bitte die Plose Strasse in Brixen nicht vergessen. Was da in den Wochenenden bei Null Kontrollen abgeht passt in keine Kuhhaut mehr.
In den Monaten Juni - Juli -…
In den Monaten Juni - Juli - August kann man doch nicht die heulende - röhrende + knatternde Kundschaft (... die sich >s o o o< viel Geld abnehmen lässt) von den Berg-Straßen vertreiben ,
Mit ihren Treibstoff-fressenden Fuhrwerken können sie dort, „so richtig schön die Sau raus-lassen ...!“
2027 Fortsetzung folgt ... ....?
Wiedereinmal NULL durchdacht…
Wiedereinmal NULL durchdacht,wie immer in solchen Fragen! OLDTIMER Gemeinschaftahrten sollen verboten werden,ebenso Event’s,2 bis 3 x im Jahr Rennen auf Passstrassen auch? Und trotzdem werdet ihr die superlauten,röhrenden Ferraris,Maseratis,Porsche’s ,Motorräder und Co.Supersportwagen NICHT LOS, die haben nämlich laut STAATSGESETZ das Recht jederzeit und wo und wann sie wollen zu zirkulieren,vorausgesetzt sie haben die Strassensteuer bezahlt und sind versichert.Wiedereinmal ein bescheuerter Schlag ins Wasser ,dieser ach so schlauen LANDESREGIERUNG! Welcher Looser,war da wohl wieder der SCHREIBTISCHTÄTER????