Ab Sterzing gesperrt
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Die angemeldete Blockade der Autobahn in der Gemeinde Gries am Brenner beginnt am 30. Mai um 12 Uhr, um 16.30 Uhr soll alles vorbei sein. Das Land Tirol hingegen sperrt die Autobahn A13 und die Bundesstraße B182 von 11 bis 19 Uhr, also vermutlich länger als nötig. Die Umleitung auf Tiroler Seite erfolgt über den Knoten Inntal, Salzburg, Villach, Tarvis, Verona. Für LKW über 7,5 Tonnen gilt das Fahrverbot bereits ab 7 Uhr früh.
Auch die Südtiroler Seite trägt dick auf: Bereits ab Sterzing wird der Verkehr stillstehen. Ab 7 Uhr früh wird der Abschnitt von der Mautstelle Sterzing bis zur Staatsgrenze für LKW über 7,5 Tonnen gesperrt, ab 10.30 Uhr dann für alle Fahrzeuge. In Richtung Süden wird die Mautstelle Sterzing ebenfalls ab 10.30 Uhr gesperrt sein.
Die Lastkraftwagen werden zum Autohof Sadobre geleitet, bis alle Plätze besetzt sind. Sobald die maximale Kapazität erreicht ist, „werden die Fahrzeuge in südlicher Richtung auf die A22 umgeleitet“, was wohl bedeutet, dass sie dahin zurückgeschickt werden, von wo sie kommen.
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Über Pustertal und Vinschgau?
Sollte sich bei Sterzing Stau bilden, wovon auszugehen ist, werden die Autofahrer gezwungen, bereits bei südlicheren Mautstellen von der Autobahn abzufahren und werden es dann wohl über das Pustertal oder den Vinschgau versuchen, je nachdem, wo das Navi sie hinschickt. Immerhin sollen diese Abschnitte für LKWs gesperrt werden. Die Brennerautobahn empfiehlt allen, die am 30. Mai zwingend die Grenze überqueren müssen, dies über den Grenzübergang Tarvis zu tun – was die Strecke Bozen–Innsbruck (laut Routenplaner) von knapp 2 auf 8,5 Stunden erhöht.
Die Verkehrsmeldezentrale warnt vor Verkehrsbehinderungen und Stau, „es wird demnach dringend empfohlen, das Gebiet weiträumig zu umfahren und am besagten Tag auf nicht unbedingt notwendige Fahrten über den Brennerpass zu verzichten.“
Oder, Geheimtipp: Man nehme den Zug!
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Der Geheimtipp Zug ist…
Der Geheimtipp Zug ist natürlich ideal, sofern es keinen Zugstreik gibt. Am vergangenen Sonntag sind am Brenner zahlreichende aus Richtung Innsbruck kommende Reisende gestrandet, weil Richtung Süden wegen eines Streiks nichts weiterging. Wenigstens war es für den Brenner ungewöhnlich warm, so dass die Wartenden die Sonne genießen konnten. Ab und zu ist dann doch ein Zug gefahren. Ganz kurios: Die Lautsprecherduchsagen gaben in Deutsch und Italienisch ganz unterschiedliche Informationen zum Streik. Falsch waren beide Versionen.
Auf den vorigen + den…
Auf den vorigen + den derzeitigen Politikern lastet die schwere Verantwortung, dass sie die verfügbaren Mittel für falsche Lösungen für die überfälligen Probleme leichtfertig verbrannt haben + „-i h n e n- die Gesundheit der Bevölkerung entlang der überlsteten Strecken auch in Zukunft gleichgültig ist ...!!!“