Pride Vibes
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Jetzt S+ abonnierenAm Ende fiel der Name doch: Marco Galateo. Eine Journalistin grub bei der heutigen Pressekonferenz in Bozen zum Pride Month die Geschichte des Politikers aus, der im vergangenen Jahr mit scharfen und menschenverachtenden Worten verdeutlichen wollte, dass Regenbogenfahnen nicht in den Pressesaal des Landes gehören. Und er scheinbar schon.
Derartigen Sprüchen und Taten gilt es entgegenzutreten. Und deshalb will Südtirol weiterhin ein Zeichen für Vielfalt und Offenheit setzen.
Landeshauptmann Arno Kompatscher reagierte gelassen auf den Hinweis mit Nachfrage und berichtete von einer Unterredung: „Wir haben das schon im vergangenen Jahr klargestellt“, meinte Kompatscher, „weil ich ihn an den Koalitionsvertrag erinnerte.“ Dabei sei es um die gemeinsamen Ziele der Koalition und um die Freiheit jedes Einzelnen gegangen, seine Presskonferenzen mit oder ohne Regenbogenfahne abzuhalten.
Weitaus schlimmer als der Fahnenstreit im Landhaus waren allerdings Galateos Äußerungen in den Sozialen Netzwerken im Vorfeld zur großen Pride-Veranstaltung in Bozen. Aber auch während der Veranstaltung, nachdem Galateo bemerkt hatte, welche fröhliche Stimmung die vielen in ihrer Buntheit versammelten Menschen in der Landeshauptstadt Bozen verbreiteten. Man spürte regelrecht, wie der FdI-Politiker „kochte“ und mit seinen Posts und den dazugehörigen Kommentaren nicht zum ersten Mal Menschen verunglimpfte.
Ist das schon Mobbing? fragten viele damals. Es war auf jeden Fall böser Zynismus, von der politischen Auswechselbank aus geführt, wo Werte, Ideale oder die Gefühle anderer bewusst missachtet werden. Auch zu diesem Thema wurde bei der Pressekonferenz gesprochen.
Die Gleichstellungsrätin des Landes Brigitte Hofer stellte eine anonyme Online-Umfrage zu Mobbing, geschlechtsspezifischer Diskriminierung und Belästigung vor. Die Umfrage richtet sich an alle erwerbstätigen Personen ab 15 Jahren in Südtirol und wurde in Zusammenarbeit mit LGBTQIA+-Vereinen entwickelt. Besonderes Augenmerk liege dabei auf möglichen Zusammenhängen zwischen sexueller Orientierung beziehungsweise geschlechtlicher Identität und Diskriminierungserfahrungen im Berufsleben. Bereits rund 2.000 Personen hätten an der Umfrage (fair.apollis.it) teilgenommen. Ziel sei es jedoch, möglichst viele der rund 290.000 Erwerbstätigen in Südtirol zu erreichen. Die Ergebnisse sollen später als Grundlage für Präventions- und Sensibilisierungsmaßnahmen dienen.
Arno Kompatscher erklärte Südtirol habe aufgrund „seiner Geschichte und seiner Autonomie eine besondere Verantwortung im Umgang mit Vielfalt.“ Die Autonomie selbst sei Ausdruck des „Schutzes von Minderheiten und der Anerkennung kultureller Unterschiede“. Gerade deshalb müsse „Diversität in all ihren Formen selbstverständlich sein“.
Der Landeshauptmann unterstrich, dass es bei den Pride-Initiativen nicht darum gehe, Menschen eine bestimmte Sichtweise aufzuzwingen. Vielmehr wolle man ein Zeichen für eine „offene, pluralistische Gesellschaft setzen“, in der alle Menschen unabhängig von Sprache, Herkunft, Religion, Hautfarbe oder sexueller Identität gleichwertiger Teil der Gemeinschaft seien. Die Regenbogenflagge stehe dabei nicht für parteipolitische Ideologien, sondern für Nichtdiskriminierung, Frieden, Gerechtigkeit und gesellschaftliche Offenheit.
Im weiteren Verlauf der Vorstellung wurden mehrere konkrete Initiativen präsentiert. Ein Schwerpunkt liegt auf Sensibilisierungskampagnen. Dabei wurde betont, dass Diskriminierung keine abstrakte Erscheinung sei, sondern viele Menschen tagtäglich betreffe. Über die Stadt Bozen berichtete die zuständige Poilitikerin im Stadtrat Johanna Ramoser über die Wichtigkeit von Angeboten und Begegnungsräumen. Sie sprach offen über Outing-Prozesse und emotionale Herausforderungen für Familien. Darüber hinaus unterstütze die Gemeinde verschiedene Beratungs- und Anlaufstellen sowie Projekte gegen Diskriminierung. Ziel sei es, das Thema nicht nur punktuell während des Pride Month zu behandeln, sondern das ganze Jahr über für mehr Sensibilität und Akzeptanz zu arbeiten.
Derartige Offenheit würde man bei Ramoser auch gerne in Sachen Schule und Sprache hören. Aber was nicht ist, kann ja noch werden. Immerhin stellt sich die Stadt Bozen über Ramoser klar hinter den Pride Month. Das war 2025 noch etwas anders gewesen.
Die Amtsdirektorin des Amtes für Landessprachen und Bürgerrechte Karin Ranzi ging vereinzelt auf die verschiedenenen vorgestellten Initiativen ein. Auch der Präsident der Vereinigung Centaurus, Mattia Di Piero. „Die Veranstaltung ist ein wichtiger Moment der Sichtbarkeit und des Zusammenhalts für die queere Community gewesen“, zog er Bilanz über den ersten Pride im vergangenen Jahr. Unter dem Titel Pride Vibes werde künftig dezentral organisiert. Statt einer einzigen Großveranstaltung wolle man zahlreiche kleinere Initiativen in verschiedenen Teilen Südtirols fördern. Über die Plattform pride.bz.it können Vereine und Gruppen ihre Veranstaltungen eintragen und Teil der gemeinsamen Initiative werden.
In der Pressekonferenz wurde auch an die historischen Stonewall-Aufstände vom 28. Juni 1969 erinnert, als sich queere Menschen gegen Polizeigewalt und gesellschaftliche Ausgrenzung zur Wehr gesetzt hatten.
Für dich ist es ein Scherz. Für Manuel ist es eine Schule, in die er nicht hin will. Der Satz steht auf einem Plakat mit einem Motiv, auf dem eine Person mit einem Spruch an einer Wand verunglimpft wird. Derartigen Sprüchen und Taten gilt es entgegenzutreten. Und deshalb will Südtirol weiterhin ein Zeichen für Vielfalt und Offenheit setzen.
Ich finde es eine…
Ich finde es eine Unverschämtheit vom FDI und Vizehäuptling Postfaschisten GALATEO,( casapound ,da ist er fleissig mitmarschiert)die Regenbogenfahne und die LGBT+COMUNITY in der Vergangenhrit so in den Dreck gezogen zu haben,wäre für mich ein RÜCKTRITTSGRUND gewesen,aber Kompatscher hat sich nicht gerührt,welche Schande! Jetzt kommt er scheinheilig mit PRIDE VIBES daher????
Antwort auf Ich finde es eine… von Günther Alois …
Ich denke dass man da…
Ich denke dass man da differenzieren muss: Galateos Kritik an der Beflaggung des PK-Raums ist gut nachvollziehbar und der Landeshauptmann hat nach den Hinweisen Galateos zurecht eingelenkt.
Inwieweit Galateo an anderer Stelle die LGBT-Community „in den Dreck gezogen“ hat, müsste man sich anhand von Originalzitaten Galateos anschauen.
Ich gebe dabei zu bedenken, dass Kritik aus dem rechten Lager meist nicht auf die LGBT-Community an sich bezieht, sondern eher an die Lobbyarbeit, die für diese Gruppe gemacht wird. Der sogenannte Stolzmonat ist ein gutes Beispiel: Ein ganzes Monat lang macht die Landesregierung einen Zauber um diese Minderheit. Für Familien hingegen gibt es wenn überhaupt einen einzelnen Aktionstag, der aber auch medial weit weniger propagiert wird. Dabei wären Familien unsere Zukunft - insbesondere in Anbetracht der demografischen Probleme im Renten- und Gesundheitssystem. Daher gehöre ich auch zu den Kritikern dieser Aktionen, weil auch ich es unverhältnismäßig finde, dass wir einen Monat lang Symbolpolitik für sexuelle Minderheiten betreiben, während weit größere Teile der Bevölkerung immer mehr das Gefühl haben, sie seien der Politik nicht wichtig.
Antwort auf Ich denke dass man da… von Oliver Hopfgartner
...wieder pure…
...wieder pure reflexionunfähigkeit oh nicht mal schwache satire....
Antwort auf ...wieder pure… von Herta Abram
...wieder kein einziges…
...wieder kein einziges Argument, um Ihre These zu unterstreichen, während ich sehr wohl meine Haltung begründe...
Antwort auf ...wieder kein einziges… von Oliver Hopfgartner
deine angeblichen …
deine angeblichen „Begründungen“ sind aber leider nur bestätigt falscher Unsinn und Lügen. Deswegen ist dein „Standpunkt“ disqualifiziert und durchaus mit Mist gleichsetzbar. ;)
Antwort auf Ich denke dass man da… von Oliver Hopfgartner
Und du traust dich an…
Und du traust dich an anderer Stelle empört zu tun und von Schmähung des Landtags zu schreiben, weil EINE Abgeordnete sich nicht an verfahrenstechnische Regeln hält, obwohl es keine Auswirkungen auf das Geschehen hatte?
Fass dich an der Nase Oliver.
Sensibilisierungskampagnen braucht es dort, wo Mangel an Sensibilität herrscht, wie dein Kommentar bestens beweist. Hast du das Gefühl, dass es Bestrebungen gegen Familien gibt oder Schmähkampagnen dagegen, dass auch hier Sensibilisierung notwendig wäre?
Das Aushängen der Regenbogenflagge, die dir offenbar dauernd den Tag versaut, ist das Bekenntnis einer Institution zu einem eigentlich normalen sozialen Verhalten: Gleichheit und Menschlichkeit. Wenn ein Vertreter dieser Institution persönlich nichts damit anfangen kann und glaubt die genannten Werte als politisches Kleingeld zu benutzen, dann soll er seine PK eben irgendwo anders abhalten.
Antwort auf Und du traust dich an… von Manfred Klotz
Manfred, deiner Kritik kann…
Manfred, deiner Kritik kann ich einfach entgegnen: Kompatscher hält glühende Plädoyers für Schwule und Ausländer und er bewirbt den Pridemonth wie kaum ein anderes symbolpolitisches Event.
Im Vergleich dazu investiert Kompatscher sowohl realpolitisch als auch symbolpolitisch deutlich weniger in die Familienpolitik. Vielleicht fällt mir das als Vater von drei Kindern der voraussichtlich demnächst aus der Steiermark nach Südtirol umzuzieht einfach stärker auf als dir. Ich denke allerdings, dass ich mit meiner Kritik repräsentativ für zahlreiche Südtiroler Familien spreche.
Man sieht es ja auch z.B. daran, wie aschätzig Kompatscher mit den streikenden Lehrern umgegangen ist oder die Probleme, die er beim Behindertentransport in die Schulen geschaffen hat.
Was die Regenbogenflagge angeht: ich bin dafür, dass Schwule, Lesben und Co mit Respekt behandelt werden und dazu brauche ich keine Regenbogenfahne. Wer dazu eine Regenbogenflagge braucht, ist aus meiner Sicht selbst das Problem.
Antwort auf Manfred, deiner Kritik kann… von Oliver Hopfgartner
Deine Behauptungen sind…
Deine Behauptungen sind Quatsch. Punkt. Einsatz braucht es dort, wo die Situation im Argen liegt. In der Familienpolitik ist zwar nicht alles Gold was glänzt (wobei sich jeder unter Familienpolitk wohl etwas anderes vorstellt und etwas was für ihn persönlich von Vorteil ist), aber es ist ein Selbstläufer. Es ist nicht nötig daran zu erinnern, dass die Familie das wichtigste Element der Gesellschaft ist. Wohl muss man aber andauernd daran erinnern, dass auch Menschen, die symbolisch unter der Regenbogenflagge zusammengefasst werden, vollwertiger Teil der Gesellschaft sind. Gerade in Südtirol wird das häufig vergessen.
Antwort auf Ich denke dass man da… von Oliver Hopfgartner
Man merkt wohin ihre…
Man merkt wohin ihre Meinungstendenz hingeht,nicht sehr aufgeschlossene Mentalität! Von solchen Menschen mit ihrer akademischen Ausbildung,könnte man sich mehr Toleranz erhoffen und nicht Urwaldansichten!
Antwort auf Man merkt wohin ihre… von Günther Alois …
Meine Meinungstendenz geht…
Meine Meinungstendenz geht in eine liberal-konservative Richtung und entspricht dem Prinzip: „Jeder soll nach seiner Façon selig werden.“
Ich glaube kaum, dass ich damit eine Urwaldansicht vertrete oder zu wenig tolerant bin.
Ich habe auch klar, deutlich und unmissverständlich artikuliert, dass mich nicht der (angebliche) Einsatz für Toleranz stört, sondern der unverhältnismäßige Aufwand und Umfang, der ausgerechnet für dieses Thema betrieben wird.
Antwort auf Meine Meinungstendenz geht… von Oliver Hopfgartner
Wo siehst du einen…
Wo siehst du einen besonderen Aufwand? Die Organisation liegt immer in privater Hand, die Institutionen drücken nur ihre Solidarität aus (oder auch nicht). Bist du der Meinung, es wird zuwenig auf die Familie aufmerksam gemacht? Organisiere was. Dem Familiengedanken ensteht sicher kein Vorteil, wenn der Pride Month nicht abgehalten wird, genauso wie ihm kein Nachteil entsteht, wenn er stattfindet. Es ist keine Frage von „für“ und „gegen“.
Antwort auf Wo siehst du einen… von Manfred Klotz
Letztes Jahr ist der LH…
Letztes Jahr ist der LH gefühlt den ganzen Monat auf solchen Veranstaltungen herumgetingelt. Wir leben aber in einer Welt in der materielle, finanzielle und zeitliche Ressourcen begrenzt sind. Ich erwarte mir von der Landesregierung, dass sie sich mit echten Problemen auseinandersetzt und nicht mit Pseudoproblemen.
Bei uns werden Schwule und Lesben jedenfalls nicht gesteinigt. Ich kenne mehrere homosexuelle Paare, die Kinder adoptiert haben oder als Pflegeeltern aufziehen. Die Homosexuellen die ich von Sport und Arbeit kenne, werden dort nicht diskriminiert, sondern geschätzt. Es mag sein, dass ich nicht in Südtirol lebe, sondern in der Steiermark. Ich kann mir jedoch beim besten Willen nicht vorstellen, dass Südtirol diesbezüglich rückständig ist im Vergleich zur blau regierten Steiermark.
Was deinen Hinweis zum selbst organisieren angeht, dem stimme ich voll und ganz zu. Allerdings sollte das auch für den Pride Month gelten. Denn ich glaube kaum, dass die Pride-Flaggen im Pressesaal von privaten Spendern finanziert wurden sondern gehe davon aus, dass die von unseren Steuergeldern angekauft wurden.
Antwort auf Letztes Jahr ist der LH… von Oliver Hopfgartner
„Ich erwarte mir von der…
„Ich erwarte mir von der Landesregierung, dass sie sich mit echten Problemen auseinandersetzt und nicht mit Pseudoproblemen.“
Die Bekenntnis zur Vielfalt und diese fördern und leben ist der Kit der Gesellschaft!
Antwort auf „Ich erwarte mir von der… von Stefan S
Die Gesellschaft ist schon…
Die Gesellschaft ist schon vielfältig.
Wer sind denn die Leute, die angeblich Ressentiments gegen Leute haben, die nicht heterosexuell und/oder cis sind?
Zumindest hier im Forum fiele mir da keiner ein.
Antwort auf Die Gesellschaft ist schon… von Oliver Hopfgartner
Och lassen wir das, wer…
Och lassen wir das, wer zwischen den Zeilen lesen kann, findet da schon den Einen oder Anderen.
Solange Familien welche z.B. Kinder mit diesem Merkmal bekommen immer noch große Probleme haben dies im Alltag zu händeln, und da gibt es viele, solange muss das Thema immer wieder in den Vordergrund und dies solange, bis es als normal wahr genommen wird.
Antwort auf Och lassen wir das, wer… von Stefan S
So eine Reaktion habe ich…
So eine Reaktion habe ich erwartet, denn es gibt hier im Forum niemanden, der in dieses Profil passt - auch nicht wenn man zwischen den Zeilen liest.
Auch wenn ich an mein eigenes Leben und meine Lebensrealität denke, dann stelle ich fest, dass ich niemanden kenne, der aufgrund seiner Sexualität benachteiligt wurde, ich kenne aber mehrere Leute, die aufgrund ihrer Identität als Ausländer benachteiligt wurden. Ich denke du wirst mir in diesem Punkt nicht widersprechen. Eine Ausnahme stellen vielleicht Individualisten dar, die ihre sexuelle Identität stark nach außen kommunizieren und zur Schau stellen. Doch diesbezüglich ist einzuwenden, dass auch andere Individualisten (z.B. Angehörige von Subkulturen) anecken, wenn sie ihre Andersartigkeit stark zum Ausdruck bringen.
Das Problem in Familien ist teilweise hausgemacht: Ich finde es ist menschlich und nachvollziehbar, wenn Eltern „enttäuscht“ sind, wenn sie keine Enkelkinder bekommen. Ehrlicherweise heißt das dann aber auch, dass die Eltern eigene psychologische Baustellen haben, denn wenn man das eigene Glück vom Leben der eigenen Kinder abhängig macht, ist man irgendwo falsch abgebogen. Außerdem hätten Eltern die Möglichkeit dieses Risiko zu senken, indem sie diversifizieren und einfach mehrere Kinder bekommen, wenn ihnen Enkelkinder mit ihren eigenen Genen wirklich so wichtig sind. Wie man sich bettet, so liegt man.
Antwort auf So eine Reaktion habe ich… von Oliver Hopfgartner
Dieser, nennen wir es Scham,…
Dieser, nennen wir es Scham, kommt aus unserer Gesellschaft und wer davon nicht unmittelbar betroffen ist, bekommt auch nicht viel mit von dem Druck, insbesondere in ländlichen Gebieten, welcher sich da aufbaut. Und da ist es egal ob dieser von innen und/oder außen kommt, dieser Druck ist da.
Antwort auf Dieser, nennen wir es Scham,… von Stefan S
Ich bin mir nicht sicher, ob…
Ich bin mir nicht sicher, ob ich dich richtig verstehe: Meinst du, dass „Betroffene“ Scham empfinden und dadurch unter Druck stehen, z.B. weil sie die Sorge haben, Mitmenschen könnten sie anders behandeln, wenn sie wüssten dass sie einer LGBT -Gruppe angehören?
Falls es so ist, wäre dann nicht eigentlich auch wichtig, diese teils irrationalen Ängste zu nehmen?
Antwort auf Ich bin mir nicht sicher, ob… von Oliver Hopfgartner
„diese teils irrationalen…
„diese teils irrationalen Ängste zu nehmen?“
Ein Versuch war es wert, bei Dir scheint da die Empathie für diese Gruppe nicht sehr ausgeprägt zu sein.
Antwort auf „diese teils irrationalen… von Stefan S
Stefan, was du schreibst ist…
Stefan, was du schreibst ist nicht korrekt.
Es ist ein sehr realistisches Szenario, dass jemand Angst vor einem Outing hat und nach dem Outing feststellt, dass die Befürchtungen nicht eingetreten sind. Widersprichst du dieser Aussage?
Daher kann von wenig ausgeprägter Empathie nicht die Rede sein.
Antwort auf Stefan, was du schreibst ist… von Oliver Hopfgartner
Hier geht es aber nicht um…
Hier geht es aber nicht um irrationale Wahrnehmung sondern um Mobbing und Diskriminierung.
Und dieses Thema gegen Familienpolitik auszuspielen ist nicht zielführend weil es auch Familien betrifft.
Antwort auf Hier geht es aber nicht um… von Stefan S
Wie es um Mobbing und…
Wie es um Mobbing und Diskrimierung bzw. Ausschluss von bestimmten Gruppen bestellt ist sieht man bei der geplanten Pride-Parade in Rom.
Dort wollen sie Juden von der Veranstaltung ausschließen, angeblich wegen der Politik des Staates Israel in Gaza und den Palästinensern.
Dass genau die die das anstreben in diesen Ländern wegen ihrer Orientierung keinen Tag überleben würden, wird offenbar ausgeblendet.
Was sieht man daran? Dass diejenigen die Toleranz einfordern und predigen selber andere ausschließen wird offensichtlich.
Und dass es nicht nur um sexuelle oder anderweitige Orientierung sondern um handfeste politische Agenden geht, auch.
Antwort auf Man merkt wohin ihre… von Günther Alois …
Fallen Sie keinem…
Fallen Sie keinem Trugschluss anheim Günther Alois Raffeiner.
Akademische Bildung (ein Studium) muss nichts mit reifer emotionaler und sozialer Kompetenz zu tun haben. Das liegt daran, dass es sich um fundamental unterschiedliche Fähigkeiten handelt. Während das Studium meist Wissensvermittlung|Fachwissen lehrt, wird die emotionale/soziale Reife durch Erfahrungen, Selbstreflexion und Empathie geprägt.
Allgemeingültig ist:
- AkademikerIn sein bedeutet, ein +|- ExpertIn auf einem Fachgebiet zu sein.
- Emotionale und soziale Reife hingegen ist die Fähigkeit, ein menschlicher ExpertIn im Umgang mit sich selbst und anderen zu sein.
Deswegen „wäre“ Sozio-emotionale Kompetenzen als Lebenslernen" unbedingt wichtig ab Geburt, Kita,Schule,.....
Antwort auf Fallen Sie keinem… von Herta Abram
Frau Abram,sie haben leider…
Frau Abram,sie haben leider recht.Akademikerausbildung ist noch lange keine ethnische und menschliche Toleranz Ausbildung.
Antwort auf Ich denke dass man da… von Oliver Hopfgartner
oje du heiterle bist schon…
oje du heiterle bist schon wieder mit viel alk aufgestanden und schreibst wieder Lügen und Schwachsinn in dieses forum. Brauchst wohl Aufmerksamkeit. :)
Gilt die Regenbogen Fahne…
Gilt die Regenbogen Fahne auch für die Katholische Kirche?
Niemand hat etwas gegen die…
Niemand hat etwas gegen die diversen sexuellen oder andere Vorlieben, aber ich bin der Meinung dass diese ins Privatleben gehören, wie das der Heterosexuellen auch. Da kann jeder nach seiner Facon selig werden ohne dass alles in die Öffentlichkeit gezerrt wird, was im Grunde niemanden angeht.
An und in öffentliche Gebäude gehören nur die offiziellen Flaggen des Staates, des Landes und der EU, denn diese repräsentieren ALLE Bürger gleichermaßen ohne irgendwelche Gruppen hervorzuheben und andere nicht.
Antwort auf Niemand hat etwas gegen die… von Milo Tschurtsch
danke dass du hier…
danke dass du hier unfreiwillig vorführst, dass du an diesem Thema genau gar nichts verstanden hast.
Antwort auf Niemand hat etwas gegen die… von Milo Tschurtsch
Man sollte unterscheiden…
Man sollte unterscheiden können zwischen sexuellen Vorlieben, die jeder Mensch ganz beliebig auch ändern kann, und sexueller Veranlagung, die man höchstens unterdrücken, aber nicht verändern kann. Grundsätzlich sollten alle sexuellen Veranlagungen gleichberechtigt sein, und dafür steht die Regenbogenflagge, die alle Bürger repräsentiert. Als heterosexueller Mensch (eine Laune der Natur) fühle ich mich daher von der Regenbogenflagge mitrepräsentiert. Nicht repräsentiert fühle ich mich von der italienischen Staatsflagge, die nur die Italiener hervorhebt, aber wenn sich die Italiener daran erfreuen, dann sollen sie es meinetwegen tun.
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Zitat: „Niemand hat etwas…
Zitat: „Niemand hat etwas gegen die diversen sexuellen oder andere Vorlieben, aber ...“ sehen, hören und wissen will ich das nicht!
Antwort auf Zitat: „Niemand hat etwas… von Peter Gasser
Genau, (wie meine Vorlieben…
Genau, (wie meine Vorlieben andere auch nicht sehen hören oder wissen müssen :-)
Antwort auf Genau, (wie meine Vorlieben… von Milo Tschurtsch
Leider hauen Sie den …
Leider hauen Sie den „anderen“ Ihre Vorlieben beinahe täglich um die Ohren, in der Meinung, es seien die einzig richtigen.
Die Tatsache, DASS darauf aufmerksam gemacht wird, bzw. werden muss, dass es auch in einer theoretisch aufgeschlossenen. modernen Gesellschaft Ausgrenzung im Sinne von Kriterien gibt, die eigentlich niemand festgelegt hat, müsste Ihnen eigentlich zu denken geben. Wäre der Regenbogen das Normalste von der Welt, gäbe es auch keinen Pride Month, weil niemand unterstreichen muss, das es ihn auch gibt und dass er nicht die gleichen Rechte hat, wie alle anderen. Schon mal bedacht?
Zwischen Vorlieben und…
Zwischen Vorlieben und Meinung muss man halt unterscheiden können.
Die „Vorlieben“ gehören mMn ins Privatleben und wenn sie nicht ständig an die Öffentlichkeit gezerrt würden, würde sich auch niemand daran stoßen.
Aber dauernd die „Vorlieben“ bestimmter Gruppen der Allgemeinheit um die Ohren zu hauen, bringt denen gar nichts, im Gegenteil. Denn wenn man mir den Leuten redet, hat fast niemand etwas gegen bestimmte „Vorlieben“ , man will halt nicht ständig mir diesen, ins Privatleben gehörenden , konfrontiert werden, das nervt.
Vielleicht veranstalte ich einmal einen Umzug für Heterosexuelle , damit der Gesellschaft der angeblich!? mangelnde Respekt für diese Gruppe entgegengebracht wird.
An der Zeit wäre es.
Was die Beflaggung der öffentlichen Gebäude anbelangt ist dieser eh ein inklusiver, schließt also keine Gruppe aus und es braucht deshalb auch keine besonderen Flaggen für irgendjemanden und für andere nicht.
Antwort auf Zwischen Vorlieben und… von Milo Tschurtsch
Ist Heteosexualität eine …
Ist Heteosexualität eine „Vorliebe“, eine „Veranlagung“, oder „normal“? Und was ist dann alles andere?
Frage für einen schwulen Freund.
Antwort auf Zwischen Vorlieben und… von Milo Tschurtsch
Ist Heteosexualität eine …
Ist Heteosexualität eine „Vorliebe“, eine „Veranlagung“, oder „normal“? Und was ist dann alles andere?
Frage für einen schwulen Freund.
Antwort auf Ist Heteosexualität eine … von Manfred Gasser
Es kann alles sein oder…
Es kann alles sein oder nichts von allem, genauso wie die Homosexualität......o.a.
Lasst die Leute sein wie sie sind, ohne ständig zu klassifizieren und öffentlich zu thematisieren, damit wird man jedem am besten gerecht.
Antwort auf Es kann alles sein oder… von Milo Tschurtsch
Bei meinem schwulen Freund…
Bei meinem schwulen Freund wurde es aber thematisiert, und es hat ihn eine Gehirnerschütterung und zwei Zähne gekostet.
Soviel zu „Lasst die Leute sein wie sie sind“.
Zitat: „Zwischen Vorlieben…
Zitat: „Zwischen Vorlieben und Meinung muss man halt unterscheiden können“:
... und zwischen „Vorlieben“ und „Veranlagung“ auch.
Was Ihnen offensichtlich fremd ist.
Daher fehlt Ihnen sicht- und lesbar der korrekte Zugang zur Thematik.
Antwort auf Zitat: „Zwischen Vorlieben… von Peter Gasser
Weder die Vorlieben noch die…
Weder die Vorlieben noch die Veranlagung ALLER gehören ständig in der Öffentlichkeit thematisiert sondern gehören in den Privatbereich. Wieso muss man ob man will oder nicht an jeder Ecke mit einem Thema konfrontiert werden, das NIEMANDEN etwas angeht.
Das dauernde Thematisieren nervt bloß und wirkt sich kontraproduktiv auf die Betroffenen aus.
Antwort auf Weder die Vorlieben noch die… von Milo Tschurtsch
Nur die der Heteros sollten…
Nur die der Heteros sollten vielleicht etwas mehr thematisiert und gewürdigt werden. Da geht es imnerhin um die „traditionelle Familie“!
Antwort auf Nur die der Heteros sollten… von Manfred Gasser
Da geht es aber nicht um…
Da geht es aber nicht um Vorlieben, Veranlagung oder was auch immer......sondern wenn man so will um Pragmatismus und Erhaltung des Wohlstandes.
Was braucht unsere Gesellschaft momentan am dringendsten? Eben.
Das heißt aber noch lange nicht dass man andere abwerten muss. Aber zwischen abwerten und ständig in der Öffentlichkeit thematisieren liegen Welten.
Antwort auf Da geht es aber nicht um… von Milo Tschurtsch
Allein dass hier von …
Allein dass hier von „thematisieren“ geredet wird, zeigt doch schon eine Abwertung.
Antwort auf Allein dass hier von … von Manfred Gasser
Nein zeigt es nicht. Ich…
Nein zeigt es nicht. Ich kenne zwei schwule Männer die für dieses ganze Gedöns überhaupt nichts übrig haben. Sie wollen nicht auf ihre Sexualität reduziert werden genauso wie Heterosexuelle das auch nicht unbedingt wollen (wie gesagt privat) und im Übrigen ihre Ruhe haben.
Außerdem ist ihnen das ganze andere Spektrum äußerst suspekt. Gewisse Auswüchse lehnen sie sogar ab, was mir genauso geht. Z.B. warum müssen erwachsene Männer sich unbedingt im nuttigen Aufzug (drag queens) in der Öffentlichkeit zeigen. Das ist ganz klar eine Verhöhnung von Frauen im öffentlichen Raum.
Antwort auf Weder die Vorlieben noch die… von Milo Tschurtsch
Sie nehmen für sich heraus,…
Sie nehmen für sich heraus, zu bestimmen, worüber geredet werden darf, und was den einen oder anderen „angeht“.
Das lässt tief blicken, meine ich (auch da Sie diesen Grundsatz bei sich selbst nicht anwenden).
Antwort auf Sie nehmen für sich heraus,… von Peter Gasser
Zwischen darüber reden und…
Zwischen darüber reden und an jeder Ecke mit dem Thema dauernd konfrontiert zu werden, liegen Welten.
Und ja die sexuellen Vorlieben, Neigungen und Veranlagungen gehören ins Privatleben und das hat außer einem selbst niemanden etwas anzugehen (sprich über andere reden, was sie so alles.....bzw. jedem der es auch nicht wissen will, seine eigenen Vorlieben, Neigungen, Veranlagungen usw. auf die Nase binden..)
Das Thema ist zu präsent und läuft Gefahr zerredet und in Folge kontraproduktiv behandelt zu werden .