Krieg und Frieden
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Jetzt S+ abonnierenSeit dem Jahr 2021 sind die Ausgaben für die Aufrüstung des Heers in den Mitgliedstaaten der EU um 75 % gestiegen, das Rekordjahr war 2025. Wir Europäer haben zur Kenntnis genommen – wenn auch à contre-cœur –, dass sich die Partikularinteressen unseres großen Bruders USA nur mehr teilweise mit jenen Europas decken.
Die Verteidigung unseres Kontinents wird weitestgehend uns selbst überlassen. Von Osten drängt Russland in Richtung Europa, im Nahen Osten ist Krieg seit eh und je und Chinas Heer ist inzwischen zum Drittstärksten der Welt avanciert. Was sollen wir tun, die wir den Frieden suchen, aber vom Krieg umringt sind und zwischen aggressiven und unvorhersehbaren Diktatoren wie Putin und Xi Jinping, und dem Möchtegern-Diktator Trump eingezwängt sind?
„Suchst du den Frieden, so bereite den Krieg vor.“
Aufrüstung ist in einer solchen Situation der einzige Ausweg, wie Cicero schrieb: „Suchst du den Frieden, so bereite den Krieg vor.“ Diese Vorbereitung umfasst die Beschaffung logistischer und technologischer Infrastruktur, neuer Waffen, Forschungs- und Entwicklungsprogrammen und vieles mehr.
Doch dürfen wir uns nicht darauf beschränken, Kriegsgerät anzukaufen. Jemand muss die Lunte zünden. Es schmilzt der wächserne Pazifismus im Schmiedeofen der Realpolitik, woraus eine neue soldatische Haltung hervorgeht.
Das Schwert wird schließlich vom Arm und der Arm vom Geist geführt. Deshalb gehörte in der Vergangenheit nebst der körperlichen Ertüchtigung die Bildung des soldatischen Geistes zu den fundamentalen Zielen jeder Knabenerziehung. Die dazu erforderliche Tugend der Tapferkeit – fortitudo, ehemals eine Kardinaltugend - ist inzwischen aus unserem Wertekanon völlig verschwunden. Tapferkeit bewährt sich am Kriegsschauplatz, wie die Pädagogen einmütig konsentierten.
Kriegsstrategie war die akademische Fortsetzung davon und galt als humanistische Disziplin, wie die literarisch hochwertigen Abhandlungen des gelehrten Landmarschalls Alberto von Montecuccoli bezeugen. Es gibt mithin genügend Möglichkeiten, den soldatischen Geist heranzudrechseln. Außerdem ist es notwendig, die Bürger und Bürgerinnen – endlich dürfen auch Frauen in den Krieg – zu motivieren, ihr Fleisch in Stücke hauen zu lassen.
Kunst und Literatur der Vergangenheit liefern einen großen Schatz an Heldengeschichten, um den Waffengang ästhetisch zu besingen. Für die Gefallenen gibt es schließlich eine Medaille und im besten Fall ein Monument. Ein wunderbarer Auftrag für Architekten.
Eine erfolgreiche Aufrüstung setzt eine gesamtkulturelle Neuorientierung voraus, zu der alle, vom Außenminister bis zum Kolumnenschreiber, etwas beitragen können. Und ganz besonders: Ein Lichtblick für die nach Corona und dem Lehrerstreik schwer angeschlagenen Bildungshäuser, für die Theater und alle Fortbildungsstätten, die endlich ihr Angebot an die aktuellen Entwicklungen anpassen können mit Angeboten wie: „Der Europäische Frieden in fünf Akten“, „Marschieren für Anfänger“ oder – für die Kleinen: „Kampfdrohnenbasteln leicht gemacht“.
Neue Waffen in Kriegsgebiete…
Neue Waffen in Kriegsgebiete.........oder so ähnlich.
Pflugscharen zu Schwertern....oder so ähnlich.
Leider sind die Möchtegerne…
Leider sind die Möchtegerne-Diktatoren in der sozialistischen Internationale anzutreffen, Putin fälscht denen die Wahlen und bietet eine Verfassungsänderung an für ewige Macht. Biden gab Israel alles Geld und alle Waffen, Trump nutzte das so, dass er dafür sorgte, dass Israel auch was auf die Mütze bekommt. Putin fuhr mit den Kronjuwelen der Zarin zu Trump, nach dem Motto, Deine Elsa, die machen wir zur Nachfahren der Zarin. Der Wirtschaftskrieg ist durch die alten Herren leider immer noch Ost/West, Stalinisten gegen Kapitalisten. Der Umfang der Korruption ist bei beiden gewaltig. Von Frieden will wirklich niemand etwas wissen, weil sie alle Geld verdienen mit Blutaktien. In der Ukraine liegen enorme Bodenschätze und auch enorme Giftmengen. Die Gier ist stärker - das viele Metall ruft. Elon Musk kann das Metall gut gebrauchen, aber auch Russland und China. Was bauen Männer aus Metall? Waffen und Autos, achja und Robots.
Gift im Essen? Kein Problem, Bill Gates und BioNtech, das N steht für Nano-Technik, haben uns Klebe ins Blut gespritzt, das bindet die Schwermetalle. Schwerter, genau, die sind auch aus Metall und kommen in Deutschland zur Anwendung, aber auch in Nigeria.
Antwort auf Leider sind die Möchtegerne… von Dorit Valentin…
Zitat: „Kein Problem, Bill…
Zitat: „Kein Problem, Bill Gates und BioNtech, das N steht für Nano-Technik, haben uns Klebe ins Blut gespritzt...“:
ohjeee jetzt wird tief in die Kiste der Verschwörungstheorien gegraben...
Antwort auf Leider sind die Möchtegerne… von Dorit Valentin…
Welche Möchtegern-Diktatoren…
Welche Möchtegern-Diktatoren sind denn in der „sozialistischen Internationale“ anzutreffen?
Die Bundesrepublick…
Die Bundesrepublick Deutschland hat 1989, hat die ehemalige DDR ohne einen einzigen Schuss bekommen + plärrt noch heute über die hohen Anschluss-Kosten, obwohl in der ehemaligen DDR noch immer weniger verdient wird.
Eroberungs-Kriege wurden im Mittelalter zur Mehrung der Reiches geführt. Der Unterlegene wurde ausgeraubt + musste bis zur Erschöpfung zahlen.
Maschinen-Gewehre - Flak -…
Maschinen-Gewehre - Flak - Jagd-Düsenjäger - Fallschirm-Springer - Bomber mit Bomben - Sprengstoff - Raketen - Abfang-Raketen - Panzer - Fugzeug-Träger - Fahrzeuge - Kanonen-Futter (Soldaten):
machen zwar die Generäle in ihren klimtisierten Büros glücklich, Kriegs-entscheidend waren sie schon bei den beiden Weltkriegen nicht mehr.
Sehr viele Tote + unermessliche Schäden, waren + sind weiterhin die bitteren Folgen seit dem Beginn der Menschheit.
Inzwischen werden mit Computer-gesteuerten billigen Drohnen, dem angeblichen ... ...??? Feind unermessliche Schäden zugefügt!
Hierzu gibt es bei Arte…
Hierzu gibt es bei Arte derzeit eine neue Dokumentation welche mit alten Mythen aufräumt. Sehr interessant auch im Bezug auf die spätere Südtiroler Geschichte
Entscheinend ist oftmals das Momentum/Zufall/Glück
https://www.arte.tv/de/videos/123937-000-A/habsburg-gegen-hohenzollern/
„Am 3. Juli 1866 besiegt Preußen überraschend den Platzhirsch Österreich. Die Schlacht bei Königgrätz beendet die Dominanz der Habsburger, ebnet den Weg zu einem geeinten Deutschland und befeuert die deutsch-französische Rivalität. Das Dokudrama “Habsburg gegen Hohenzollern – Die Schlacht bei Königgrätz" räumt mit alten Mythen auf.
Wer hat unter den deutschsprachigen Ländern das Sagen? Um diese Frage führen Habsburger und Hohenzollern im Sommer 1866 Krieg. Beim böhmischen Königgrätz wird er am 3. Juli 1866 entschieden. In einer der größten Feldschlachten der Geschichte besiegt der Herausforderer Preußen überraschend den Platzhirsch Österreich. Die Niederlage beendet die habsburgische Dominanz in Mitteleuropa, ebnet den Weg zu einem geeinten deutschen Nationalstaat und schürt die Rivalität zwischen Frankreich und Deutschland. Fazit: Der Weg zu beiden Weltkriegen beginnt bei Königgrätz.
Das überlegene Zündnadelgewehr, die Rolle der Eisenbahn, das Genie des preußischen Generalstabschef Moltke: Das Dokudrama „Habsburg gegen Hohenzollern – Die Schlacht bei Königgrätz“ räumt mit alten Mythen auf.
Die Aussage „Si vis pacem,…
Die Aussage „Si vis pacem, para bellum“ stammt aus De rei militari von Vegetius, nicht von Cicero.