Diagnostik ist das Sorgenkind
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Jetzt S+ abonnierenDie Schlagzeile klingt beruhigend: Die staatliche Gesundheitsagentur AGENAS stellt Südtirol bei den Wartelisten ein gutes Zeugnis aus. Ein genauerer Blick auf den jüngst veröffentlichten Monitoringbericht ergibt für Südtirol allerdings ein zwiespältiges Bild. AGENAS hat untersucht, bei welchem Anteil von 14 fachärztlichen Erstvisiten und 22 diagnostischen Untersuchungen die für die jeweilige Dringlichkeitsstufe vorgesehene Höchstwartezeit eingehalten wurde. Verglichen werden die ersten sechs Monate 2025 und 2026.
Bei den fachärztlichen Erstvisiten hat sich Südtirol deutlich verbessert: Die Quote der innerhalb der Garantiezeit erbrachten Leistungen stieg von 72,7 auf 78,5 Prozent. Damit liegt das Land inzwischen genau im italienischen Durchschnitt und auf Platz elf der 21 Regionen und autonomen Provinzen.
Schlechter entwickeln sich die diagnostischen Untersuchungen. Hier fiel die Südtiroler Quote von 82,8 auf 77,2 Prozent. Während sich der italienische Durchschnitt auf 84,6 Prozent verbesserte, liegt Südtirol nun 7,4 Prozentpunkte darunter und nur mehr auf Platz 15.
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