Neues 400-Betten-Hotel in St. Andrä
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Jetzt S+ abonnierenDie Athesia AG hat vor Kurzem ein weiteres Hotelprojekt beim Land zur Prüfung eingereicht: Es handelt sich um ein Vier-Sterne-Superior-Hotel mit 398 Betten in St. Andrä, das schon seit Jahren diskutiert wurde. Wenige Tage vor der Frist am 30. September soll das Projekt noch auf Schiene gebracht werden.
Bis dahin muss gemäß dem 2022 eingeführten Bettenstopp eine entsprechende Eingriffsgenehmigung für ausgewiesene, aber noch nicht verwirklichte Tourismuszonen vorliegen. Denn St. Andrä ist eine Gemeindefraktion von Brixen und die Stadt zählt nicht zu den 56 strukturschwachen Gemeinden, die diese Frist unter bestimmten Bedingungen verlängern können.
Das Athesia-Projekt soll im Bereich der Talstation Plose in St. Andrä verwirklicht werden. Der Gebäudekomplex wird aus fünf Türmen mit 124 Zimmern und insgesamt 398 Gästebetten bestehen. Die Bauzone ist überwiegend bewaldet. Die Waldrodung könne laut der eingereichten Umweltvorstudie nur teilweise durch Begrünung der Hotelanlage wiedergutgemacht werden. Ergänzend sollen deshalb landschaftspflegerische Aufwertungen sowie Maßnahmen zur Verbesserung von Schutzwaldbeständen umgesetzt oder finanziert werden.
Laut dem geologischen Gutachten würde der Aushub für das neue Hotel bergseitig eine Tiefe von bis zu 17 Meter erreichen und betrifft sowohl Grundmoränenmaterial als auch teilweise schwer lösbaren Quarzphyllit. Die Baugrube soll abschnittsweise hergestellt und durch geeignete Verbau- und Sicherungsmaßnahmen stabilisiert werden.
Athesia investiert in Hotellerie
Geht das Hotelprojekt durch, wäre es das vierte der einflussreichen Südtiroler Verlagsgruppe. Denn weiter oberhalb der Plose plant die Athesia Druck GmbH ein Aparthotel mit 3 oder vier Sternen, insgesamt sind in dieser Tourmismuszone rund 300 Betten realisierbar. Vier Projekte stehen laut Gemeinde in der Zone Skihütte kurz vor der Genehmigung, darunter auch das Projekt der Athesia Druck GmbH.
In Kurzras in Schnals lässt die Athesia AG außerdem das Sporthotel sanieren und erweiteren, zudem wurden 70 neue Ferienapartments der Athesia AG genehmigt. Ein geplantes Almdorf mit 600 Gästebetten soll in der als strukturschwach eingestuften Gemeinde über mehrere Tochtergesellschaften der Athesia AG umgesetzt werden. Sie ist seit dem Jahr 2018 Hauptaktionär der Schnalstaler Gletscherbahn AG.
Hinweis: Der Artikel wurde am 22.09.2026 um 10:40 Uhr aktualisiert.
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BETONBRUNNER
BETONBRUNNER
Prälat Aemilian Schöpfer,…
Prälat Aemilian Schöpfer, Gründervater der Athesia, hat den Kapitalismus als großes Übel bezeichnet. Wie recht er doch hatte.
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Der „pure Lex“ Bettensegen https://salto.bz/de/article/21092026/der-pure-lex-bettensegen
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Unsere Landschaft wird zu einem Verbrauchsgut degradiert.
Finden das alle im Tourismussektor normal und gut?
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Wenn die Athesia GIER überhand nimmt,so weit ist Südtirol gesunken! Schade!!!!!
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Den Besitzer des umzingelten Wohnhauses wirds besonders freuen.
Ist aber scheinbar in China auch so üblich.
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Es muss sich ja lohnen sich eine Partei zu halten!
Marionetten und Marionettenspieler!
Und solche Leute die eine Marionettenpartei ankreuzen!!!!
Einfach nur zum Kotzen…
Einfach nur zum Kotzen.
Schiach, größenwahnsinnig und im besten Stil von „System Südtirol“.
Volle Straßen, volle…
Volle Straßen, volle Parkplätze, Zugangsbeschränkungen, Straßensperren, exorbitante Miet- sowie Wohnungspreise und schon wieder 400 neue Hotelbetten und das nach dem angekündigten Bettenstopp, während der Wohnraum für Familien, junge Menschen und Arbeitskräften in Südtirol fehlt?!
Große Hotelbetriebe müssen endlich für ihren Ressourcenverbrauch und die extremen Belastungen für Natur, Wasser, Verkehr, Luft und Bevölkerung aufkommen. Hier zahlt die Gemeinschaft und das Gemeinwohl die Rechnung für rücksichtslose, private Gewinne .
Ich werde ganz sicher nicht mehr bei Athesia einkaufen und auch mein Wahlverhalten ändern …
Na na jetzt mal die Kirche…
Na na jetzt mal die Kirche im Dorf lassen.
Dieselben die die Umweltbeeinträchtigung bei diesem Projekt beklagen, sind voll dabei wenn es um die gigantischen Umweltverschandelungen und -zerstörungen bei Windparks, Solaranlagen und Wasserkraft geht wo man Wälder gigantischen Ausmaßes rodet, Flächen für die Lebensmittelproduktion mit Solarpaneelen zustellt und bis in die sensible Bergregion hinauf die Landschaft tiefgreifend zerstört.
Das heißt man alles gut.
Nebenbei habe ich auch noch nie gehört, dass man die Steuern und Abgaben, sowie die gesamte Wirtschaftsleistung und Wertschöpfpung , die durch den Tourismus erzielt wird, abgelehnt hätte. Da ist man fleißig am Mitnaschen.
Wobei man die die zukünftige Entwicklung im Auge behalten wird müssen, denn der Rückgang kommt oft schneller als erwartet.
Brixens Bürgermeister spricht von einem Einbruch des deutschsprachigen Marktes evtl. bis zu 15 Prozent.
Also Kritik ist gut, aber die pauschale Ablehnung mehr als kurzsichtig.
Antwort auf Na na jetzt mal die Kirche… von Milo Tschurtsch
Zitat: „sind voll dabei wenn…
Zitat: „sind voll dabei wenn es um die gigantischen Umweltverschandelungen und -zerstörungen bei Windparks, Solaranlagen und Wasserkraft geht wo man Wälder gigantischen Ausmaßes rodet, Flächen für die Lebensmittelproduktion mit Solarpaneelen zustellt...“:
bei Corona verbreiten Sie Verschwörungstheorien, beim Angriffskrieg und Zivilistenmord in der Ukraine verbreiten Sie das putin'sche Narrativ samt Täter-Opfer-Umkehr, und hier: ich höre den Trump sprechen...
Antwort auf Na na jetzt mal die Kirche… von Milo Tschurtsch
klar ... und die Erde ist…
klar ... und die Erde ist platt ...
Ehrliche Bilanzierung wäre…
Ehrliche Bilanzierung wäre ein Anfang: So wie die Energiewende die realen Eingriffe in die Natur (Wälder, Freiflächen) transparent abwägen muss, so muss auch die Tourismuswirtschaft den ökologischen Fußabdruck von Großprojekten (Infrastruktur, Beschneiung, Verkehrsströme, uvm..) ehrlich beziffern. Wertschöpfung ist nur dann zukunftsfähig, wenn sie nicht von der Substanz lebt!!!
- Es geht nicht um ein „Entweder-oder“, sondern um eine integrierte Systemperspektive.
Soll heißen: Energiewende, Landwirtschaft, Tourismus und Naturschutz dürfen nicht isoliert gegeneinander ausgespielt werden.
Die unersättliche Gier…
Die unersättliche Gier dieser Leute