Zurück nach Südtirol? Lieber nicht
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Jetzt S+ abonnierenDie Universität Innsbruck hat im Auftrag der Südsterne, das Netzwerk für Südtiroler im Ausland, und der Handelskammer Bozen eine neue Befragung durchgeführt. Denn immer mehr junge Menschen verlassen Südtirol, um sich nach dem Studium woanders ein Leben aufzubauen.
„Südtiroler bleiben vor allem wegen besserer beruflicher Möglichkeiten, höherer Löhne und besserer Arbeitsverträge im Ausland.“
Im Jahr 2024 haben sich laut Landestatistikinstitut ASTAT 3.362 Personen aus Südtirol im Melderegister der im Ausland ansässigen italienischen Staatsbürger (A.I.R.E.) eingetragen. Insgesamt entsprechen die 57.090 Eintragungen knapp elf Prozent der Südtiroler Wohnbevölkerung.
Das Ergebnis der heuer durchgeführten Studie zeigt, dass die Südstern-Mitglieder zwar ein starkes Identitätsgefühl für Südtirol haben, doch fast niemand plant innerhalb dieses Jahres zurückzukehren – wenn dann eher langfristig, aber ohne konkreten Plan, sagen 57 Prozent der Befragten. Von den rund 3.600 Südstern-Mitgliedern haben 341 an der Befragung teilgenommen, zudem wurden mehrere vertiefende Gespräche geführt.
„Die meisten der Südstern-Mitglieder leben im Ausland und sind Akademiker“, sagt Studienleiter Kurt Matzler, Professor für Strategisches Management an der Uni Innsbruck, heute Vormittag bei der Vorstellung der Befragung in Bozen. Im Glashaus des Parkhotel Laurin waren auch die Studentin Theresia Mair, die die Studie an der Uni Innsbruck durchgeführt hat, Südstern-Vorstandsmitglied und Direktor der Messe Bozen Thomas Mur und Präsident der Handelskammer Michl Ebner anwesend.
Die Ergebnisse
Rund zwei Drittel der Befragten sind zwischen 35 und 59 Jahre alt und befinden sich mitten im Berufsleben. „Südtiroler bleiben vor allem wegen besserer beruflicher Möglichkeiten, höherer Löhne und besserer Arbeitsverträge im Ausland“, sagt Matzler. 61 Prozent von ihnen fühlen sich trotzdem noch als Südtirolerin oder Südtiroler, 41 Prozent europäisch und 31 Prozent identifizieren sich nicht nur mit Südtirol, sondern auch mit dem Land ihres aktuellen Wohnorts. Immerhin besucht etwa die Hälfte der Befragten Südtirol mehr als fünfmal im Jahr.
„Die Medienlandschaft wird von manchen als einseitig angesehen, auch das kulturelle Angebot als eher schwach.“
Bei der Rückkehrbereitschaft punktet Südtirol zwar durch die hohe Lebensqualität und das soziale Umfeld, doch wirtschaftlich und beruflich sieht die Lage anders aus. In den Tiefeninterviews zeigte sich, dass mehrere Gründe gegen Südtirol sprechen. „Unmöglichkeit wo reinzukommen, wenn man keine Beziehungen hat“, wird etwa erklärt. Außerdem sei die Aufnahme im öffentlichen Dienst auf Führungsebene äußerst kompliziert, hinzu kommen fehlende Italienischkenntnisse, da die Personen im Ausland leben und ihre Sprachfähigkeit verlernt haben. Auch Engstirnigkeit und die fehlende Vereinbarkeit von Beruf und Familie werden als Hindernis genannt. „Die Medienlandschaft wird von manchen als einseitig angesehen, auch das kulturelle Angebot als eher schwach“, fügt Matzler hinzu.
Groß sei hingegen die Bereitschaft zu Austausch und Wissenstransfer bei den befragten Südstern-Mitgliedern. „Weit über 80 Prozent möchten sich für Südtirol engagieren, beispielsweise im Rahmen von Beratung, Mentoring und Netzwerktreffen“, so der Universitätsprofessor mit Südtiroler Wurzeln.
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Unangenehme Wahrheiten
Unangenehme Wahrheiten
„Die Medienlandschaft wird…
„Die Medienlandschaft wird von manchen als einseitig angesehen, auch das kulturelle Angebot als eher schwach“
Was der Ebner da wohl für ein Gesicht gemacht hat.
Für die LANDES-REGIERUNG die…
Für die LANDES-REGIERUNG die trotz OBER-TOURISMUS die I D M mit Geld zu-müllt + damit der gesamten Bevölkerung 20 % höhere LEBENs-HALTUNGs-KOSTEN auf-zwingt, für gerade 12 % Wirtschafts-Leistung mit den URLAUBs-GÄSTEN, ist anscheinend kein Kraut gewachsen!
Die höheren Lebens-Haltungs-Kosten + „die sich selber zwar über-versorgende LANDES-Regierung,“ die mit seit seit 2018 Kolektiv-Verträgen herum docktert, „sind die Ursache für das NEIN der RÜCKKEHR-willigen Südtiroler!“