Kultur | CLAUS 2026

"Sie wundern sich, glaub' ich"

Wie ist es um die ladinische Sprache bestellt? Gibt es Einwanderer, die Ladinisch sprechen? Antworten gibt eine Kurz-Doku von Maria Erhard, mit dem die Oberschülerin den Claus-Gatterer-Jugendpreis gewonnen hat.
Claus 2026

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Mut und Zivilcourage sind die ganz großen Themen beim Claus-Gatterer-Jugendpreis - kurz CLAUS-, der jedes Jahr im Juni an besondere journalistische Arbeiten von Jugendlichen verliehen wird. 

Zwölf Schülerinnen und Schüler der 3. und 4. Oberschulklassen der Landesberufsschulen und Landesfachschulen, haben neun Arbeiten beim CLAUS 2026 einegericht.

Maria Eberhards Sieger-Video
Maria Erhard

Gewonnen hat der Beitrag von Maria Erhard (oben im Bild) „Vergangenheit und Zukunft der ladinischen Sprache“. Maria Erhard ist Schülerin am Sozialwissenschaftlichen Gymnasium und Kunstgymnasium Bruneck, die mit ihrer Arbeit aufzeigte, wie vielfältig Muttersprache sein kann. In ihrem Heimatdorf Enneberg hat sich die Oberschülerin bei Menschen umgehört, deren Anliegen es ist, die ladinsiche Sprache zu bewahren. 

Es kommen aber auch die Wahlladiner Sara aus Sachsen, Omar aus dem Westjordanland und Moses aus Uganda zu Wort. Als Moses aus Uganda im Interview gefragt wird, wie die Menschen, denn reagieren, wenn er ladinisch spricht, antwortet er: „Sie wundern sich, glaub' ich“.

Wahlladiner: Sara aus Sachsen, Omar aus dem Westjordanland und Moses aus Uganda. Alle drei sprechen Ladinisch. Manche wundert das. Screenshot

CLAUS 2026

SALTO stellt in dieser Woche alle Arbeiten vor, die beim CLAUS 26 von Jugendlichen eingereicht wurden.