Frauenabend im Lido
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Jetzt S+ abonnierenZiemlich genau 45 Jahre nach der großen Überschwemmung von 1981 gehen in Salurn wieder die Wogen hoch. Der islamische Kulturverein Armonia hat mit dem Pächter des Salurner Lidos vereinbart, dass das Schwimmbad immer Montagabends ab 18.30 Uhr, also nach der regulären Schließung, eine weitere Stunde den Frauen offen steht, auch jenen muslimischen Glaubens.
Was als Frauenabend kommuniziert wird, ruft aber natürlich die üblichen Kritiker auf den Plan: „Lunedì sera Lido riservato alle donne islamiche“, titelt der Alto Adige, „Salurn zeigt, wohin eine falsche Integrationspolitik führt“ schimpft Roland Stauder, Obmann der Freiheitlichen, und einen „Schritt zurück“ ortet die Lega.
„Richtet sich an alle Frauen“
Der Pächter des Lidos, das im Eigentum der Gemeinde Salurn ist, sagt, er habe mit dem Kulturverein „Armonia“ eine Vereinbarung geschlossen, die er auch mit anderen Salurner Vereinen habe, zum Beispiel gebe es Jogaabende auf der Liegewiese. Er sei für weitere Kooperationen offen. Die Besucherinnen des „Damenabends“ zahlen Eintritt, der Pächter hat ein Interesse, das Schwimmbad so gut wie möglich auszulasten.
Armonia-Vereinsobmann Hatem Nouir will erst gar nicht reden, zu viele Journalisten haben heute schon durchgeklingelt. Dann lässt er sich doch breitschlagen und verteidigt die Initiative, die sich an alle Frauen richte, nicht nur an Musliminnen und Vereinsmitglieder: „Es gibt viele Frauen, die nicht ins Schwimmbad gehen, aus vielen Gründen. Weil sie nur mit Burkini hinwollen, weil sie nicht gesehen werden wollen, aus Privacy-Gründen. Wir bereiten einen sicheren Rahmen zum Austausch und zum Kennenlernen, für Inklusion.“
Es gebe viele Veranstaltungen nur für Frauen, darüber rege sich keiner auf. Nur wenn es um Muslime gehe, bricht sofort ein Sturm los.
Aus einer Mücke wird ein Elefant
Bürgermeister Roland Lazzeri will zu dem Thema nicht viel sagen. Rechtlich sei die Sache in Ordnung, der Vertrag mit dem Pächter sei wasserfest, er könne entscheiden, wem er das Lido öffne und habe auch Kooperationen mit anderen Vereinen. Lazzeri habe von der Sache nichts gewusst, das sei aber auch nicht nötig.
„Es wird wieder mal aus einer Mücke ein Elefant gemacht“, sagt Lazzeri leicht genervt. Der Verein Armonia ist schon länger im sozialen Leben des Dorfes präsent und auch Teil des Integrationsprojekts „Salurn machts vor“.
Ex-Landesrat Massimo Bessone, Anhänger von Rechtsaußen Roberto Vannacci, fordert, wenn es schon Abende für Musliminnen gibt, solle es auch solche für Christinnen, Jüdinnen, Atheistinnen, Sikh und so weiter geben, außerdem für Menschen mit „orientamenti sessuali particolari“, Senioren, und so weiter.
Hatem Nouir würde wohl dagegenhalten: Solang es Frauen sind, können sie am Montagabend gern ins Salurner Lido kommen.
Vor dem Ersten Weltkrieg…
Vor dem Ersten Weltkrieg durften im damaligen Brixner Freibad in Zinggen Frauen und Männer nur getrennt baden. Die Frauen wurden in der Früh eingelassen, wenn das aus dem Eisack eingeleitete Wasser noch eiskalt war, die Männer kamen danach an die Reihe, wenn sich das Wasser ein wenig erwärmt hatte. Die Frauen mussten, obwohl nur unter sich, mit Ganzkörper-Badeanzügen züchtig gekleidet sein. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden in das neue Brixner Freibad Männer und Frauen zwar, zum Entsetzen der keuschen Brixner, gleichzeitig eingelassen, aber die unkeuschen Bikini blieben noch lange Zeit verboten und die Stadtpolizei griff gegen Zuwiderhandelnde energisch ein. Bischof Gargitter bestimmte damals noch die Brixner Gemeindepolitik, und ein halbnackter Frauenkörper war für die öffentliche Moral viel schlimmer als ein pädophiler Priester. Heute gibt es im Brixner Freibad keine strengen Kleidervorschriften mehr, und alle sind zufrieden. Unsere Gesellschaft hat damit bewiesen, dass sie entwicklungsfähig ist. In Salurn entwickelt man sich wieder rückwärts. Auch das ist eine Fähigkeit.
Ich möchte hinzufügen, dass…
Ich möchte hinzufügen, dass nach dem 2. Weltkrieg und bis 1958, als das neue Brixner Freibad eröffnet wurde, das alte Guggenberg Schwimmbad in Betrieb war, das meine Mutter führte. Dort gab es keine Verbote von Bikinis, meine Mutter war eine sehr weltoffene Frau.
Sie griff nur ein, wenn die Burschen durch die Löcher in den Holzkabinen die Frauen beim Umziehen beobachten wollten!
Antwort auf Ich möchte hinzufügen, dass… von Stephan Dejaco
Das stimmt. Ich selbst habe…
Das stimmt. Ich selbst habe in der privaten Guggenberg’schen Badeanstalt schwimmen gelernt. Uber die „Sichtlöcher“ in den hölzernen Kabinenwänden wurde viel diskutiert. Die Gemeinde war dort aber nicht zuständig, und Bikini waren in Brixen noch vollkommen unbekannt. Als 1958 das neue Brixner Freibad eröffnet wurde, waren dort laut Verordnung der Gemeinde „zweiteilige Badeanzüge“ für Frauen streng verboten. Die Stadtpolizei musste mehrmals eingreifen, um Frauen, die sich verbotener Weise in zweiteiligen Badeanzügen im Freibad tummelten, mit Decken zu verhüllen und aus dem Bad zu geleiten.
…und was Salurn betrifft,…
…und was Salurn betrifft, denke ich nicht dass die sich rückwärts bewegen, im Gegenteil: ein Lob dem dortigen Pächter und der Gemeinde!
Antwort auf …und was Salurn betrifft,… von Stephan Dejaco
Es liegt mir fern, Pächter…
Es liegt mir fern, Pächter oder Gemeinde kritisieren zu wollen, aber die Geschlechtertrennung haben wir tatsächlich vor dem Ersten Weltkrieg gehabt. Eine Rückkehr in diese Zeit hätte ja auch positive Aspekte.
Antwort auf Es liegt mir fern, Pächter… von Hartmuth Staffler
„Geschlechtertrennung“ wäre…
„Geschlechtertrennung“ wäre es, wenn es nur Zeiten für Männer und Zeiten für Frauen gäbe;
bei 95% der Zeit gemeinsame Nutzung durch Frau & Mann und 5% reservierte Zeit für ein Geschlecht allein von „Geschlechtertrennung“ zu sprechen, erachte ich als Irreführung oder Witz.
Wer sich wegen dieser Sache…
Wer sich wegen dieser Sache echauffiert, outet sich als geistige Mücke, die sich zum Elefanten machen will.
Am lido Pedocìn in Triest…
Am lido Pedocìn in Triest gibt’s seit eh und je getrennte Männer und Frauen Bereiche, von einer hohen Mauer getrennt.
Manche Bädis in der Schweiz sind nur für Männer, manche nur für Frauen offen - das Frauenbad am Stadthausquai in Zürich bestimmt vielen bekannt.
Und gefühlt zwei von drei Saunas, auch in Südtirol, haben dedizierte Betriebszeiten nur für weibliche Gäste.
Kann mir jemand erklären, was genau in Salurn jetzt problematisch oder gar rückwärtsgewandt sein soll?
Antwort auf Am lido Pedocìn in Triest… von Christoph Moar
Das erkläre ich gerne. Wenn…
Das erkläre ich gerne. Wenn die islamischen rauen in Salurn ihre reservierte Zeit im Freibad haben wollen, dann ist es ihnen unbenommen und sie dürfen das ohne weiteres tun. Es erinnert halt an die Geschlechtertrennung in den öffentlichen Freibädern, die wir vor mehr als 100 Jahren hatten. Kulturelle Entwicklungen verlaufen nicht synchron, und sie sind auch per se weder gut noch schlecht. Daher soollte es auch erlaubt sein, aus historischer Sicht einen Blick darauf zu werfen, ohne gleich gesteinigt zu werden.
Antwort auf Das erkläre ich gerne. Wenn… von Hartmuth Staffler
Ah, so wird ein Schuh draus,…
Ah, so wird ein Schuh draus, danke - und ich hoffe natürlich selbst, dass stets rational diskutiert und keiner gesteinigt wird.
Ich vermute, man darf solche Aktionen zunächst optimistisch betrachten: im Sinne dass die Intention der Vereine, die sich darum bemühen, jene sein könnte, über das Schaffen von Angeboten eine kulturelle Annäherung für jene zu ermöglichen, die sonst derzeit wahrscheinlich gar nicht ins Schwimmbad gehen würden. Wenn bei irgendwas wie vermutlich 60 Öffnungsstunden pro Woche das öffentlich finanzierte Schwimmbad auch eine Stunde außerhalb der Regelöffnungszeit nur für Frauen geöffnet ist - geschenkt. Darf der Verein seine Maßnahme aus meiner Sicht versuchen und wünsche Erfolg darin.
Wenn alles in eine völlig andere Richtung und letztlich entgegengesetzter Zielstellung schlittern sollte wäre das Ganze dann neu - und wahrscheinlich anders zu bewerten.
Antwort auf Ah, so wird ein Schuh draus,… von Christoph Moar
Das mag alles sein…
Das mag alles sein. Allerdings ist auch zu bedenken, dass die Reaktionen auch relevant sind, denn sie zeigen eine gewisse Stimmung auf. Es gibt offenbar ein Gefühl der „Islamisierung“.
Würstlstände und Friseure schließen, Kebap-Buden und Barbershops eröffnen. Die Kirchen sind leer und der Ramadan und andere islamische Feiertage werden immer präsenter. Wenn dann noch ein „Frauenabend“ in einem Schwimmbad eingeführt wird und auf dem Flyer ausgerechnet mit einer Frau im Burkini geworben wird, wundert es mich nicht, dass die Stimmung sich in die Richtung entwickelt, in die sie sich entwickelt hat. Da ist es auch egal, ob es 1 Stunde in der Woche oder eine Stunde am Tag ist, es geht um die symbolische Wirkung.
Antwort auf Das mag alles sein… von Oliver Hopfgartner
Zitat: „Die Kirchen sind…
Zitat: „Die Kirchen sind leer...“:
und dafür sind die Ausländer oder Moslems verantwortlich. Ich bitte Sie....
Antwort auf Am lido Pedocìn in Triest… von Christoph Moar
Problematisch und…
Problematisch und rückwärtsgewandt ist die Ausschließlichkeit. Jeder kennt Männerabende oder- wochenenden oder Mädelstreffen die ausschließlich geschlechtsbezogen sind, was aber nicht heißt dass man sich grundsätzlich geschlechtergetrennt abschottet, sondern dass dies Ausnahmen sind.
Hier scheint genau dies aber der Fall zu sein, was auch nicht problematisch wäre, würde da nicht ein Frauenbild dahinterstecken, das mit unserer aufgeklärten westlichen Lebensweise nichts zu tun hat, das nämlich auf Gleichberechtigung und Gleichbehandlung ausgerichtet ist.
Ob da unsere Gesellschaft dem Vorschub leisten sollte und die schleichende Unterwanderung unserer mühsam erworbenen Werte hinnehmen und fördern sollte, muss diskutiert werden.
Beispiel Kleidung : Wenn diese nicht den Zweck erfüllt umwelt-bzw. wetterangepasst zu sein oder kulturelle Zwecke zu erfüllen, sondern einzig und allein dazu da ist Frauen und nur Frauen zu verhüllen damit sie nicht den Blicken der Männer ausgesetzt sein können, dann hat das nichts mehr mit unserer auf Gleichbehandlung angelegten Gesellschaft zu tun. Jeder kennt den Mann mit T-shirt, kurzen Hosen und Sandalen, daneben eine voll verhüllte Frau mit Kopftuch, oft noch Gesichtsmaske (bei der ärgsten Hitze) die neben ihm herläuft.
Wollen wir ein solches Frauenbild vermehrt in der Öffentlichkeit sehen ? Ist es uns egal ob es Parallelgesellschaften oder Gegengesellschaften in unserer Mitte gibt, die nicht nur die Frauenrechte sondern unsere gesamte Lebensweise und sogar die Verfassung ablehnen ?
Diesen Fragen müssen wir uns stellen, weit über das Schwimmbad-Thema hinaus.
In diesem Sinne, wenn im Artikel der Satz steht: „Hatem Nouir würde wohl dagegenhalten: Solang es Frauen sind, können sie am Montagabend gern ins Salurner Lido kommen“ , wäre zu antworten:
Frauen können auch gerne (mit ihren Kindern) untertags ins Lido kommen und sich mit den anderen Frauen dort unterhalten, wenn sie wirklich das Ziel verfolgen sich zu integrieren.
Abschottung wird da nicht zielführend sein.
Antwort auf Problematisch und… von Milo Tschurtsch
Sagt ein Mann. Haben Sie mit…
Sagt ein Mann.
Haben Sie mit den Frauen geredet?
Das ist das Problem mit…
Das ist das Problem mit Multikulti. Wer hier leben will (muss ja keiner), der sollte sich anpassen. Den muslimischen Frauen werfe ich das nicht vor, sie müssen ja (und so lange das so ist, kann auch ein Pächter das nicht ändern). Will das Europa wirklich?
Ja, man muss nicht eine…
Ja, man muss nicht eine Mücke zum Elefanten machen...
...aber ich habe Bedenken, dass die Mücke irgendwann zum Elefanten wird!
Dieses Schwimmbadthema ist…
Dieses Schwimmbadthema ist doch nur kleines Symbol, für die multikulturelle und multireligiöse Zukunft der wir entgegenschreiten.
Natürlich kann uns diese Vorstellung verunsichern!
Es braucht konstruktivere Zugänge – da ist Politik gefragt (das rechte zwergenmännlichkeiten keine Lösungen können, ist ja sichtbare Realität), weil es sich eben nicht gegen den Islam als Religion richten soll, sondern gegen ein Zuviel an Religion in den Köpfen. Ganz unabhängig von der Konfession!!
Den Unterschied erkennen wär ja schon ein Fortschritt..
Es braucht Flächendeckend u a:
geschlechterreflektierende Jungen- und Mädchenarbeit, dass Kinder und Jugendliche frei von starren Rollenstereotypen aufwachsen können. Wenn man dies dann noch mit der Religionsethik verknüpft und fordert, dass Erwachsene als Vorbilder agieren, ergibt sich ein starkes pädagogisches und ethisches Fundament. Da brauchts dann viiel Erwachsenenbildung!
Meloni postfaschisten regierung, machen grad das gegenteil...damit fördern sie gewaltkonflikte, hass und spaltung der Menschen...aber keine instrumente für zusammenleben....
Zur Erinnerung: Das…
Zur Erinnerung: Das Schwimmbad steht in dieser einen Stunde ALLEN Frauen offen.
Endlich mal ein (kleiner) entspannter Raum, in dem frau sich von Männern aller Couleur unbegafft, unkommentiert und unbegrapscht bewegen kann (und ja, bitte viel mehr investieren in Erziehung/Bildung und auch Erwachsenenarbeit - mit allen Männern!).
Diesen Freiraum (den ja nicht jede Frau nutzen muss) haben wir einem lokalen muslimischen Verein zu danken! Sehr schön!
Antwort auf Zur Erinnerung: Das… von Corinna Lorenzi
Dass da jetzt Frauen…
Dass da jetzt Frauen vermehrt im Schwimmbad von Männern (aller oder bestimmter coleur) begafft und begrapscht würden, wäre mir bei uns hier jedenfalls bisher noch nicht aufgefallen.
Und gegen Frauenabende wo auch immer und ebenso gegen Männerrunden hat niemand etwas einzuwenden, es geht wie gesagt um die Ausschließlichkeit.
Wenn man nicht AUSSCHLIEßLICH unter sich sein will sondern ZUSÄTZLICH bestrebt ist sich zu integrieren und nicht abzuschotten sollte man wie gesagt die Gelegenheit nutzen und sich auch untertags bei schönem Wetter im Schwimmbad mit unseren heimischen Frauen und Kindern treffen um sich auszutauschen. Dies im Sinne von Integration die man doch hoffentlich anstrebt.
P.S. Und dass es einen muslimischen Verein braucht um Frauen einen „Freiraum“ zu verschaffen (der ein „Freiraum“ ist den sich Männer für Frauen ausgedacht bzw. zugestanden haben) ist doch wohl........naja. No more comments !
Antwort auf Dass da jetzt Frauen… von Milo Tschurtsch
Es geht auch nicht um…
Es geht auch nicht um Ausschließlichkeit, denn diese Stunde ist für ALLE Frauen gedacht. Steht klar im Artikel.
Abgesehen von der Tatsache, dass nicht alle Muslimas den normalen Badebetrieb meiden. Es geht eher darum auch solchen das Badevergügen zu ermöglichen, die strenger religiös sind. Das dürfte eigentlich kein größeres Problem sein, da es ein ZUSÄTZLICHES Angebot ist wodurch niemand sonst etwas weggenommen wird.
Antwort auf Es geht auch nicht um… von Manfred Klotz
Was ist eine Frau?
Was ist eine Frau?
Antwort auf Was ist eine Frau? von Oliver Hopfgartner
... dass Sie das nicht zu…
... dass Sie das nicht zu wissen scheinen, erscheint mir nun recht symptomatisch...
Antwort auf ... dass Sie das nicht zu… von Peter Gasser
Sie wissen es anscheinend…
Sie wissen es anscheinend auch nicht, denn sonst würden Sie die Frage beantworten.
Antwort auf Sie wissen es anscheinend… von Oliver Hopfgartner
Ich bin Naturwissenschaftler…
Ich bin Naturwissenschaftler und da ist die Sachlage recht klar und entscheidet sich - was den Körper betrifft - am Unterschied der Geschlechtsmerkmale, was ich bei dieses Thematik hier für ausschlaggebend halte.
(Es darf also auch hinein, wer physisch eine Frau ist, sich aber sozial für einen geschlechtslosen Alien hält.)
Antwort auf Ich bin Naturwissenschaftler… von Peter Gasser
Dürfte dann auch eine Frau…
Dürfte dann auch eine Frau mit Penis eintreten?
Antwort auf Dürfte dann auch eine Frau… von Oliver Hopfgartner
Eine Regel ist eine Regel…
Eine Regel ist eine Regel und gilt eben für die (eindeutigen) Regelfälle, welche auch, wie hier, in 99,9% der Fälle zutreffen.
Für den einen Sonderfall (etwa eine Frau von 10.000 hat einen „Penis“) wird sich, sofern diese überhaupt in das Salurner Schwimmbad findet oder will, eine Lösung finden.
Wenn ich nur Regeln machen darf, für die es keine Ausnahmen oder Einzelfälle gibt, wird es keine Regeln geben. Dies gilt allgemein, nicht nur für ‚Mann oder Frau‘.
Insofern sehe Ihre Frage lediglich als sture Provokation.
Hier liegt kein Problem vor, es sei denn, man will unbedingt ein Problem haben.
Antwort auf Was ist eine Frau? von Oliver Hopfgartner
Bei aller Sympathie, aber…
Bei aller Sympathie, aber das ist wohl die bescheuertste Frage, die du je gestellt hast.
Antwort auf Dass da jetzt Frauen… von Milo Tschurtsch
Ihr Ausländer- und…
Ihr Ausländer- und Islamfeindlicher Unterton ist einfach nur gruselig.
Antwort auf Ihr Ausländer- und… von Manfred Gasser
In 10 Jahren kommentieren in…
In 10 Jahren kommentieren in Südtirol sowieso Islamisten und Ausländer. Da wird es die SVP wahrscheinlich nur noch auf dem Papier geben . Und dies alles nur weil die Landesregierung zu schwach ist es zu unterbieten. Kompatscher ist sowieso jetzt schon alles egal. Er möchte oder muss wohl auswandern,denn die Südtiroler Bevölkerung hat sowieso von ihm gestrichen die Nase voll.
Antwort auf In 10 Jahren kommentieren in… von opa1950
Zitat: „In 10 Jahren…
Zitat: „In 10 Jahren kommentieren in Südtirol sowieso Islamisten und Ausländer“:
- dass sich eine Gesellschaft in Ihrer Zahl halbiert (aus Vater und Mutter (2) bleibt 1 Kind), ist nun wahrlich nicht die „Schuld“ von „Ausländern“,
- dass andere diese enorme Lücke auffüllen müssen, ebenfalls nicht.
- Dass Sie „Islamisten und Ausländer“ in denselben Topf werfen, ist bezeichnend für eine fehlgeleitete Gesinnung.
(- dass vor nicht mal 2 Generationen Europäer als „Christen und Ausländer“ Nord- und Süd-Amerika, Australien und Teile Asiens überschwemmt haben, scheint Ihnen auch unbekannt zu sein).
Antwort auf In 10 Jahren kommentieren in… von opa1950
Sie hätten vor dem…
Sie hätten vor dem Kommentieren, den Unterschied zwischen „Moslem“ und „Islamist“ lernen sollen. Die Aufforderung, es zur Verinnerlichung hundert Mal an die Tafel zu schreiben, wird bei jemand, der in der Schule offenbar mehrheitlich dahinterstand, nicht zielführend sein.
Antwort auf Dass da jetzt Frauen… von Milo Tschurtsch
Es braucht gar kein „mehr“…
Es braucht gar kein „mehr“ an Übergriffen unterschiedlichster Art, das Ausmaß sollte flächendeckend und auf allen Ebenen endlich sinken.
Außerdem gibt es hier nur eine „Ausschließlichkeit“, nämlich für Männer (alle), eine Stunde pro Woche, nach Schließung des Betriebes.
Schön, dass es dieses zusätzliche Angebot gibt! Danke den Initiator:innen :)
Und wenn sie streng …
Und wenn sie streng „religiös“ sind dann dürfen sie untertags nicht ins Schwimmbad um sich mit anderen zu treffen ?
Betrifft streng „religiös“ nur Frauen und Männer nicht ? Dürfen diese sich öffentlich entblößen und Frauen nicht ? Hat das etwas mir Religion zu tun oder ist das bloß eine Ausrede um gegen die Gleichstellung von Frauen zu agieren?
Wollen wir Parallegesellschaften fördern, wo dieses Angebot ja nur EIN Baustein ist um sich noch mehr abzuschotten?
Sie sehen es geht da nicht bloß ums Schwimmbad sondern um eine Grundsatzfrage.
Und last but not least , ist das Angebot (siehe Bild oben) nur an italienischsprachige Frauen gerichtet ?
Wie schaut es da mit der Integration aus ?
Antwort auf Und wenn sie streng … von Milo Tschurtsch
Auch meine Mutter war streng…
Auch meine Mutter war streng religiös erzogen worden, und ging nie ohne Kopfbedeckung aus dem Haus.
Geben Sie den Muslimen doch einfach etwas Zeit, die haben wir Katholiken ja auch gebraucht, oder?
Antwort auf Auch meine Mutter war streng… von Manfred Gasser
Es gibt auch Katholiken, die…
Es gibt auch Katholiken, die das Rad der Zeit zurückdrehen wollen, wie z.B. die Piusbrüder und ihre Anhänger. Ähnliches gibt es auch im Islam. Die Türkei z.B. entwickelt sich immer mehr vom laizistischen Atatürk-Staat zu einer islamischen Theokratie. Die Zeit alleine sorgt daher nicht für gesellschaftlichen Fortschritt.
Antwort auf Auch meine Mutter war streng… von Manfred Gasser
Es gibt auch Katholiken, die…
Es gibt auch Katholiken, die das Rad der Zeit zurückdrehen wollen, wie z.B. die Piusbrüder und ihre Anhänger. Ähnliches gibt es auch im Islam. Die Türkei z.B. entwickelt sich immer mehr vom laizistischen Atatürk-Staat zu einer islamischen Theokratie. Die Zeit alleine sorgt daher nicht für gesellschaftlichen Fortschritt.
Antwort auf Auch meine Mutter war streng… von Manfred Gasser
Herr Gasser Ihre Mutter war…
Herr Gasser Ihre Mutter war eingebunden in ein bestimmte Gesellschaftsform die sich sukzessive weiterentwickelt hat und nun u.a. von Gleichstellung und Gleichberechtigung geprägt ist.
Wenn nun Menschen aus anderen Kulturkreisen zu uns kommen dann haben sie zu entscheiden ob sie die Lebensweise der Aufnahmegesellschaft annehmen oder sich so verhalten wollen wie es in ihren Ursprungsländern üblich war. Dann aber haben wir je nachdem wie viele zuziehen, Parallel- und Gegengesellschaften, weil diejenigen die aus muslimischen Ländern stammen sich meist mit unseren gewachsenen westlichen Werten nicht identifizieren können und auch die Zeit daran nichts ändert.
Kürzlich gab es eine Umfrage in Deutschland wo jeder 2. junge Moslem angab sich mit der Scharia und nicht mit dem Grundgesetz zu identifizieren.
Deshalb stehen wir vor einer Grundsatzfrage ob wir es tolerieren dass unsere freie Gesellschaftsordnung sukzessive durch eine muslimische , unseren Werten gänzlich entgegenstehenden unterwandert werden darf. Oder ob wir unsere Werte für so verteidigungswert halten dass sie unsere Gesellschaft im Wesentlichen prägen sollen.
DARUM geht es in der Diskussion.
Antwort auf Herr Gasser Ihre Mutter war… von Milo Tschurtsch
„Wenn nun Menschen aus…
„Wenn nun Menschen aus anderen Kulturkreisen zu uns kommen dann haben sie zu entscheiden ob sie die Lebensweise der Aufnahmegesellschaft annehmen oder sich so verhalten wollen wie es in ihren Ursprungsländern üblich war.“
Kleingeistige Schwarzweiß-Malerei, jeder Migrant entwickelt eine Lebensweise, die vom Herkunftsland und vom hiesigen Land geprägt ist. Mehr oder weniger, mit allen Facetten.
Antwort auf Herr Gasser Ihre Mutter war… von Milo Tschurtsch
Zitat: „ ... weil diejenigen…
Zitat: „ ... weil diejenigen die aus muslimischen Ländern stammen sich meist mit unseren gewachsenen westlichen Werten nicht identifizieren können *und auch die Zeit daran nichts ändert*“:
na Bravo! ... gemäß dieser Theorie (die übrigens erwiesenermaßen falsch ist) müssten wir auch noch im hochreligiösen Mittelalter feststecken, da „auch die Zeit daran nichts ändert“.
Sie schreiben Unfug, so meine ich, da Sie selbst im selben Atemzug widerlegen, was Sie so hinschreiben - ohne dies natürlich erkennen oder zu erkennen scheinen.
Antwort auf Zitat: „ ... weil diejenigen… von Peter Gasser
Apropos Mittelalter, es war…
Apropos Mittelalter, es war der Islam welcher uns Wissensschaft und Kultur nach Europa gebracht hat.
Antwort auf Apropos Mittelalter, es war… von Stefan S
Der Islam hat zwar nicht…
Der Islam hat zwar nicht Wissenschaft und Kultur nach Europa gebracht, so wie die Faschisten angeblich die Kultur nach Südtirol gebracht haben, aber er hat wesentlich zur Befruchtung unseres Kultur- und Wissenschaftslebens beigetragen. So ist z.B. die berühmte Trota von Salerno, die im 11. Jahrhundert an der Medizinschule von Salerno unterrichtete, in der Tradition der arabischen Heilkunde gestanden. An der Medizinschule von Salerno unterrichteten übrigens außer der berühmten Trota, die auch verschiedene Bücher zum Thema Frauenheilkunde geschrieben hat, mehrere andere Frauen. Als dann 200 Jahre später die Universität von Neapel eröffnet wurde und die Medizinschule von Salerno ablöste, durften Frauen in Neapel nicht einmal studieren. Und heute dürfen Frauen bzw. Mädchen in Afghanistan nicht einmal eine höhere Schule besuchen. Es gibt also sowohl im Islam als auch im Christentum wellenartige Bewegungen zwischen Fortschritt und Rückschritt, wobei die Wellen nicht synchron verlaufen. Kultureller Fortschritt ist kein Selbstläufer, es kann jederzeit und in jeder Kultur eine Entwicklung in Richtung Fortschritt oder Rückschritt geben.
Antwort auf Zitat: „ ... weil diejenigen… von Peter Gasser
Sie werden es nicht glauben,…
Sie werden es nicht glauben, aber es gibt außer unserer abendländischen Kultur, (die sich seit dem Mittelalter sukzessive weiterentwickelt hat und durch verschiedene Strömungen zu unserem heutigen sog. freien Westen geworden ist ) auch andere Kulturen wie die islamisch geprägte Kultur, die sich sicherlich auch entwickelt hat, aber nicht in Richtung westliche Werte, sondern eben innerhalb der islamischen Kultur selbst Entwicklungen und Änderungen erfahren hat.
Jetzt brauchen wir nicht zu glauben dass unsere Kultur höherstehender ist als andere und sich diese unseren Werten anzupassen haben, sondern dass es Länder und Gesellschaften gibt die eben anders gepolt sind.
Eine Frage wird es nur dann, wenn Menschen aus völlig gegensätzlichen Kulturen in andere einwandern. Nur ist es halt so dass es mMn nicht innerhalb einer prägenden Kultur zu dominanten Gegenkulturen kommen darf, die die Werte der Aufnahmekultur verwässern und außer Kraft setzen. Zuzügler sollten wenn sie diesen Schritt machen zur Anpassung bereit sein.
Ein auffallendes Beispiel sind die Frauenrechte und die Verfassungen insgesamt.
Können wir zulassen dass zunehmend mehr Menschen diese eine Gesellschaft und Kultur prägenden Werte ignorieren und diese oft nur pro forma eingehalten werden ohne dass die Betroffenen inhaltlich davon überzeugt sind ?
Wollen oder müssen wir Menschen aus total anderen Kulturen von unseren Werten überzeugen oder kann es uns egal sein wenn sie z.B. Frauen nicht gleichwertig behandeln oder die Verfassung ablehnen und auf ihrer angestammten Kultur beharren und die Werte bzw. die Verfassung gar nicht oder nur teilweise akzeptieren? Sollen wir sie gewähren lassen oder führt genau dies zu noch größeren Konflikten?
DAS sind die große Fragen und die sollte man emotionslos diskutieren können.
Antwort auf Sie werden es nicht glauben,… von Milo Tschurtsch
Es wäre höchste Zeit, dass…
Es wäre höchste Zeit, dass auch Sie sich kulturell weiterentwicklen. Wenn Sie den Alltag mit offenen Augen und vor allem unvoreingenommen wahrnehmen würden, müssten Sie eigentlich erkennen, dass der Großteil der Zuwanderer aus islamisch geprägten Ländern, sich schon an den westlichen Lebensstil angepasst hat. Beim restlichen Teil wird das auch noch geschehen.
Antwort auf Es wäre höchste Zeit, dass… von Manfred Klotz
Woran Sie das festmachen,…
Woran Sie das festmachen, wissen Sie wohl selber nicht. Da scheint der Wunsch der Vater des Gedankens zu sein.
Reden sie einmal mit jenen die hautnah mit dem Milieu zu tun haben. Da wird einem die „Integration“ vor allem der Frauen offenbar.
Und über die „Toleranz“ gegenüber denjenigen deren Lebensform nicht akzeptiert wird,( Juden, Homosexuelle, Frauen die es wagen sich dem westlichen Lebensstil anzunähern) liest man täglich in der Zeitung.
Wer glaubt die Integration sei nur eine Frage der Zeit unterliegt einem Trugschluss. Das zeigt die oft schon 3. Generation an Einwanderern in bestimmten westlichen Ländern, die islamismusaffin sind. Parallel-und Gegengesellschaften hängen auch stark von der Anzahl derjenigen mit diverser Kultur ab, wobei diese Kultur dort wo es andere Wertvorstellungen und keine westlichen Verfassungen gibt, selbstverständlich gelebt werden kann und auch soll.
Grundsätzlich muss aber zwischen Islam als privater Religion und Islamismus als politisch- radikaler Strömung bzw. Gesellschaftsform unterschieden werden, der eben durch Institutionalisierung und aggressiver Werbung zunehmend mehr Anhänger vor allem unter der Jugend findet. Genau da liegen die Gefahren und diese kleinzureden bringt uns nicht weiter.
https://www.cicero.de/innenpolitik/der-stetige-vormarsch-des-islamismus…
https://www.zeit.de/politik/deutschland/2026-03/bka-studie-islamismus-m…
Antwort auf Woran Sie das festmachen,… von Milo Tschurtsch
An der Realität mache ich…
An der Realität mache ich das fest. Ich schmeiße nicht alle in einen Topf, wie Sie das tun.
Gehen Sie mit offenen Augen durch die Welt. Ich weiß nicht in welchem Tal Sie leben, aber halten Sie sich mal etwas länger in einer Stadt auf und beobachten Sie. Besonders die jüngere Generation.
Antwort auf Und wenn sie streng … von Milo Tschurtsch
Machen Sie jetzt einen…
Machen Sie jetzt einen sprachlichen Schuh daraus, weil sie mit ihrem Kulturkampf-Drama nicht weiterkommen?
Auf Facebook und Instagram wird die Initiative jedenfalls auch in deutscher Sprache beworben. Falls das Ihre patriotische Seele beruhigt.