„Wir sind uns der Tragweite bewusst“
Dieser Artikel ist für dich kostenlos. Unabhängiger Journalismus in Südtirol braucht aber deine Unterstützung. Wir würden uns daher freuen, wenn du ein SALTO Abo abschließen würdest. Vielen Dank!
Jetzt S+ abonnierenAm 3. Juli hat der Brunecker Bergführer Kurt Walde unterhalb der Contruinesspitze und oberhalb der bereits bekannten Conturineshöhle eine weitere Höhle mit einer sehr großen Anzahl von fossilen Skeletten des sogenannten Höhlenbären (Ursus spelaeus oder Ursus Ladinicus) entdeckt. Das Besondere an der paläontologischen Neuentdeckung ist die Auffindung von annähernd vollständigen Skeletten des Höhlenbären in großer Zahl.
„Wir sind uns der Tragweite dieses sensationellen Fundes bewusst und wissen um die dessen Bedeutung für Wissenschaft und Forschung. Ich bin überzeugt, dass wir damit die Arbeit, die bereits im Museum Ladin zum Ursus Ladinicus geleistet wird, weiter ausbauen und damit Forschung auch den Menschen zugänglich machen können“, sagt der zuständige Landesrat Philipp Achammer. „Jetzt geht es darum, ein Forschungsprojekt zu definieren, das der großen Verantwortung für diese paläontologische Sensation gereicht wird“, so Landeskonservatorin Karin Dalla Torre.
Die Fundstelle befindet sich im Naturpark Fanes Sennes Prags. Der Höhleneingang liegt auf etwa 2.800 Metern und die im exponierten Gelände liegende Höhle erstreckt sich über eine Länge von 170 Metern. Bereits am 23. September 1987 hatte Willy Costamoling in der ersten Conturineshöhle paläontolgische Objekte des Höhlenbären entdeckt, die etwa 50.000 Jahre alt sind. Seitdem werden die Ergebnisse der ab 1988 durchgeführten Serie von Grabungen unter der Leitung des Wiener Paläontologen Gernot Rabeder in Zusammenarbeit mit dem Landesdenkmalamt erforscht. (al)
Diese Tierknochen sind…
Diese Tierknochen sind völlig uninteressant. Interessiert daran sind nur ein paar Archäologen, die sicher bald ein millionenteures „Projekt“ beantragen werden. Der Steuerzahler zahlt’s.