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Jetzt S+ abonnierenAuf dem heiligen Säbener Berg bei Klausen studierten bereits vor der Jahrtausendwende die Schüler - allesamt Knaben - auf dem steinernen Boden hockend Latein und gregorianischen Gesang. Ein seltenes Dokument aus dem 10. Jahrhundert wirft Licht in die große Finsternis jener schauerlichen Jahrhunderte. Das Volk im Tal glaubte, dass Gott selbst auf den Säbener Berg herabgestiegen sei, um den Knaben das Lesen und Schreiben beizubringen.
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Zum Autor
Andrés Carlos Pizzinini hat Malerei in Urbino sowie Philosophie, Theologie und Klassische Philologie in Innsbruck studiert. Acht Jahre lang arbeitete er für die Stiftung Bozner Schlösser und zwei Jahre bei der City Bank in Edinburgh. Sechs Jahre unterrichtete er am Vinzentinum in Brixen. Seit 2019 ist er in Forschung und Lehre in den Bereichen Stadtbaugeschichte, Architekturtheorie, Ästhetik und Philosophie tätig – an der TU Wien, der FH Rosenheim und dem ITHF Hamburg sowie an der PTH Brixen und der Freien Universität Bozen.
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