Klimaclub lehnt neue Gasleitungen ab
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Jetzt S+ abonnierenDer Klima Club Südtirol (KCS) fordert den sofortigen Stopp der geplanten neuen Erdgas-Verteilungsleitung im Gadertal und eine umfassende Prüfung klimaverträglicher Alternativen. Die geplante Bauleitplanänderung der Gemeinden St. Vigil in Enneberg, St. Martin in Thurn und Wengen sieht eine Gasleitung von St. Vigil bis Wengen (St. Genesius) vor. Für den KCS steht das Vorhaben im Widerspruch zum Ziel Südtirols, bis 2040 klimaneutral zu werden, teilt die Organisation in einer Aussendung mit.
Besonders kritisch bewertet der KCS das Gutachten des Landesamts für Raumplanung. Dieses stellt selbst infrage, ob angesichts der Energiewende und der Emissionsreduktionsziele noch eine kostenintensive Infrastruktur für fossile Brennstoffe errichtet werden sollte. Gleichzeitig kommt es zum Schluss, dass keine Strategische Umweltprüfung (SUP) erforderlich sei.
Im Widerspruch zur Energiewende
„Wie soll Südtirol 2040 klimaneutral sein, wenn heute noch neue Infrastruktur für fossile Energieträger geplant und gebaut wird?“, fragt der KCS. „Eine neue Gasleitung schafft Infrastruktur für Jahrzehnte und steht damit im Widerspruch zum notwendigen Ausstieg aus fossilen Energieträgern.“
Der KCS fordert deshalb, die Planung zu stoppen und transparent zu prüfen, ob die vorgesehenen Investitionen stattdessen in Energieeffizienz, erneuerbare Energien, Speicherlösungen und die Reduktion des Energieverbrauchs fließen können. (al)
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Bravo Klimaclub! Die…
Bravo Klimaclub! Die Widersprüchliche zwischen Absichtserklärungen der Landesregierung (Klimaplan) und handelnden, nahezu hauseigenen Akteuren (Südtirol-Gas) sind verheerend.
Es wäre Zeit, im Kreis der landes- und gemeinde-eigenen Gesellschaften die Vertrauensfrage zu stellen. Und klimaschädigende Entscheidungen der Gas-Dinosaurier zu unterbinden.