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Michls Sonderbetrieb aufgelöst

Auf Vorschlag des Ausschusses löst die Handelskammer das Institut für Wirtschaftsförderung auf: 19 Stellen werden gestrichen, kündigte der Generalsekretär an.
Ebner Michl, Handelskammer
Foto: DO/SALTO
  • Die Handelskammer Bozen hat heute entschieden, den Sonderbetrieb des Instituts für Wirtschaftsförderung mit Ende des Jahres aufzulösen. Über den Vorschlag des Kammerausschusses wurde am Nachmittag im Bozner Merkantilgebäude in geheimer Abstimmung abgestimmt. Der Gewerkschaftsvertreter (SGBCISL) gab vor der Abstimmung im Saal seine Enthaltung bekannt.

    Damit sollen 19 Arbeitsplätze gestrichen werden, wie aus Kreisen der Handelskammer zu erfahren ist. Der Generalsekretär der Handelskammer und Leiter der Abteilung Landwirtschaft und Wirtschaftsförderung, Alfred Aberer, hatte bereits gegenüber den Angestellten angekündigt, dass die Kündigungsschreiben voraussichtlich im Juni nach der Entscheidung des Rates versandt werden. Ihr Arbeitsvertrag wird mit Ende des Jahres auslaufen. 

  • Einsparungen durch Auflösung

    „Durch die Zusammenlegung der Tätigkeiten auf einen einzigen Rechtsträger werden Verwaltungsabläufe optimiert, vereinheitlicht und vereinfacht. Dadurch werden Einsparungen erzielt, die Verwaltung wird effizienter und kundenfreundlicher“, so der am 28. April 2025 gefasste Beschluss des zwölfköpfigen Kammerausschusses, unterschrieben von Präsident Michl Ebner

    Im Kammerrat sitzen Wirtschaftsvertreter wie etwa Bauernbund-Obmann Daniel Gasser, der Präsident des Wirtschaftsverbands Handwerk und Dienstleister (lvh) Martin Haller, der Handels- und Dienstleistungsverbandspräsident (hds) Philipp Moser und Raiffeisen-Verbandsobmann Herbert von Leon.

    Laut dem 2018 veröffentlichten Tätigkeitsprogramm war das Institut für die Weiterbildung und Personalentwicklung (WIFI), Innovation, Unternehmensentwicklung, Produktsicherheit und Lebensmitteletikettierung zuständig. Diese Tätigkeiten sollen nun bei der Handelskammer Bozen angesiedelt werden.