Kultur | CLAUS 2026

"Was wir nicht sehen"

"Nicht jeder, der leidet, spricht darüber", sagt Oberschülerin Greta Lobis. In ihrem Kurzfilm "Was wir nicht sehen", spricht sie dann über mentale Gesundheit und Suizid.
Screenshot

Dieser Artikel ist für dich kostenlos. Unabhängiger Journalismus in Südtirol braucht aber deine Unterstützung. Wir würden uns daher freuen, wenn du ein SALTO Abo abschließen würdest. Vielen Dank!

Jetzt S+ abonnieren

Einen Film über mentale Gesundheit und Selbstmord zu machen, erfodert Mut und Sensibilität. Greta Lobis stellt mit „Was wir nicht sehen“ unter Beweis, dass sie beides besitzt. Erörtert werden die Ursachen für Suizidgedanken und Suizid vor allem bei jungen Menschen.

Psychologisches Krisentelefon: 800 101 800

Kreisen Ihre Gedanken darum, sich das Leben zu nehmen? Sprechen Sie mit anderen Menschen darüber. Hier finden Sie Hilfsangebote bei psychologischen Krisen.

Greta Maria Lobis

„Was wir nicht sehen“ ist ein Wettbewerbsbeitrag beim Claus-Gatterer-Jugendpreis „Claus 2026“. „Wenn die Gedanken immer um das Gleiche kreisen. Wenn man keine Freude mehr empfinden kann“ - das seien Warnsignale, an denen man erkennen könne, ob man suizidgefährdet ist.

CLAUS 2026

Mut und Zivilcourage sind die ganz großen Themen beim Claus-Gatterer-Jugendpreis - kurz CLAUS-, der jedes Jahr im Juni an besondere journalistische Arbeiten von Jugendlichen verliehen wird. 

Zwölf Schülerinnen und Schüler der 3. und 4. Oberschulklassen der Landesberufsschulen und Landesfachschulen, haben neun Arbeiten beim CLAUS 2026 einegericht. 

SALTO stellt in dieser Woche alle Arbeiten vor.