Es ist an der Zeit...
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Als engagierte Bürgerinitiative liegt uns „Oldies for Future“ der Schutz der Lebensqualität der Menschen, der Tiere sowie unserer sensiblen Natur- und Bergwelt in Südtirol sehr am Herzen.
In den wärmeren Monaten kommt es auf Südtirols Straßen, insbesondere auf Pass- und Bergstraßen, tagsüber immer wieder zu einer für Anrainerinnen und Anrainer, Erholungssuchende und Tiere kaum erträglichen Lärmbelastung. Diese wird vor allem durch Motorräder und Sportwagen verursacht, deren Fahrweise und technische Ausstattung häufig zu einer erheblichen Überschreitung eines zumutbaren Lärmpegels führen.
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Zur Person
Klauspeter Dissinger stand zwölf Jahre an der Spitze des Dachverbandes für Natur- und Umweltschutz. In dieser Zeit kämpfte der Verband gegen den Transitverkehr und gegen den zunehmenden Verkehr auf den Passstraßen. In seiner Amtszeit suchte Dissinger den Schulterschluss mit der Jugend-Bewegung Fridays for Future.
Auch die „Oldies for Future“, deren Vorsitzender Dissinger nun ist, solidarisieren sich mit jungen Menschen und unterstützen sie in ihren Anliegen und Forderungen nach einer lebenswerten Zukunft. Auf ihrer Homepage schreibt die Organisation: „Die Jugend findet mit ihren Zukunftsängsten bei unserer Generation, dem Verursacher dieser bedrohenden Entwicklung, zu wenig Gehör.“
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Auch wenn für Fahrzeuge auf europäischer Ebene Grenzwerte vorgesehen sind, erreichen insbesondere Motorräder in der Praxis teilweise sehr hohe Lärmwerte. Werte von bis zu 110 Dezibel stellen eine massive Belastung dar. Da eine Erhöhung um 10 Dezibel vom menschlichen Ohr ungefähr als Verdoppelung der Lautstärke wahrgenommen wird, bedeutet ein Anstieg von 80 auf 110 Dezibel eine achtfache Belastung für Mensch, Tier und Umwelt.
In der Vergangenheit wurde von politischen Vertreterinnen und Vertretern häufig darauf verwiesen, dass die Zuständigkeiten in diesem Bereich bei der Regierung in Rom liegen würden. Durch die Autonomiereform wurden jedoch unter anderem auch Kompetenzen im Umweltbereich an das Land Südtirol übertragen.
Lärmgrenzwerte, konsequente Kontrollen, wirksame Sanktionen
Wir ersuchen daher den Landeshauptmann und die zuständigen Stellen des Landes Südtirol, aktiv zu werden und geeignete Maßnahmen zur wirksamen Reduzierung des Verkehrslärms auf Landesstraßen, insbesondere auf Passstraßen, zu prüfen und umzusetzen. Dazu gehören aus unserer Sicht klare Lärmgrenzwerte, konsequente Kontrollen durch die zuständigen Polizeikräfte sowie wirksame Sanktionen bei Überschreitungen.
Diese Maßnahmen sollten aufgrund der neuen rechtlichen Rahmenbedingungen zeitnah und entschlossen angegangen werden. Es ist an der Zeit, Verantwortung für unsere schöne, aber äußerst sensible Natur- und Bergwelt zu übernehmen und ihr mit dem nötigen Respekt zu begegnen.
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Hinweis
Dieser Beitrag spiegelt nicht notwendigerweise die Meinung der SALTO-Redaktion wider. Die im Beitrag enthaltenen Daten entstammen Quellen der „Oldies for Future“.
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Und wo sind da die Omis…
Und wo sind da die Omis gegen Rechts und das junge Gemüse aka young greens?
Hallo Herr Hölzl , Tut mir…
Hallo Herr Hölzl ,
Tut mir leid für Sie, dass Sie so wenig Empathie für die Umwelt haben und Sie im Gegenteil Organisationen wie die Omas von rechts, die Jugend die sich über ihre Zukunft Sorgen macht und die Oldies for future lediglich diskreditieren.