„Ein neues Zeitalter“
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Jetzt S+ abonnierenDer zweigleisige Ausbau der Bahnlinie Bozen–Meran war Thema eines gestrigen Treffens der Umweltverbände mit dem Generaldirektor der Südtiroler Transportstrukturen AG (STA), Joachim Dejaco, Amtsdirektor Alexander Alber und den an der Planung beteiligten Fachleuten. Dabei wurden die verschiedenen Planungsvarianten für den zweigleisigen Ausbau vorgestellt. Besonderes Augenmerk galt den eisenbahntechnischen Rahmenbedingungen sowie der Einbindung der Infrastruktur in Landschaft und Siedlungsraum.
Das Treffen ist Teil des laufenden Austauschs mit den verschiedenen Interessengruppen entlang der Bahnlinie. Einige Vorschläge der Teilnehmenden könnten bereits Teil der aktuellen und kommenden Projektphasen sein.
Der Dachverband für Natur- und Umweltschutz unterstützt den zweigleisigen Ausbau der Bahnstrecke Meran – Bozen, „da er die Bahnmobilität im Etschtal und darüber hinaus in ein neues Zeitalter führen wird“, erklärt der Geschäftsführer des Dachverbands Hanspeter Staffler. Es sei ein Jahrhundertprojekt, das für Südtirol vorangetrieben werde. „Im Zuge der weiteren Planungsphasen werden wir in Zusammenarbeit mit den Mobilitätsverantwortlichen des Landes alle Möglichkeiten nutzen, Ausgleichsmaßnahmen in dieses Infrastrukturprojekt einzubringen.“
Dem schloss sich auch der Heimatpflegeverband Südtirol an: „ Wir hoffen auf eine rasche Aufnahme der urbanistischen Verfahrensschritte“, meint Geschäftsführer Florian Trojer.
Für den Landesrat Daniel Alfreider ist „der zweigleisige Ausbau der Bahnlinie Bozen–Meran eine komplexe Angelegenheit“. Es gelte, die Interessen des Landes und der Menschen im Etschtal sorgfältig zu eruieren. Mit guten Argumenten könnten gute Lösungen gefunden werden.
Bei seiner Halbzeitbilanz Ende Juli hatte der Mobilitätslandesrat noch erklärt, der Ausbau sei ein langfristiges Projekt, bei dem er gerne schon weiter gekommen wäre. Wann die Arbeiten beginnen könnten und wie lange der Ausbau dauern würde, blieb offen.
(vk)
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