Fall Nöckler: nur reflexhafte Empörung?
-
Die Aussagen des Bürgermeisters von Sand in Taufers zur traditionellen Rolle von Frauen hat hohe Wellen geschlagen: Während die Junge Generation in der SVP die Worte von Josef Nöckler (Bürgerliste Taufers 2010) scharf kritisiert, mahnt der Obmann der Freiheitlichen Roland Stauder zu Sachlichkeit. Es brauche keine „reflexhaften Empörungsrituale“, so Stauder.
„Herr Nöckler, wir schreiben das Jahr 2026, nicht 1950“, erklärten sowohl die JG-Vorsitzende Anna Künig als auch ihre Stellvertreterin Lia Vontavon. „Ihre Aussagen waren nicht mal ‚Bierbudlniveau‘“, teilten die Jungpolitikerinnen der SVP gestern in einer Aussendung mit. Zuvor war bekannt geworden, dass Nöckler bei der letzten Gemeinderatssitzung das traditionelle Frauenbild verteidigt und die Rolle als Mutter zuhause betont.
-
„Wir vertreten weder eine ‚Frauen-an-den-Herd‘-Politik, noch ein Modell, in dem Kindererziehung primär an staatliche Betreuungsstrukturen ausgelagert werden soll. Beide Extreme greifen zu kurz und werden den Lebensrealitäten moderner Familien nicht gerecht“, erklärt nun Stauder von den Freiheitlichen.
„Wir gehören einer Generation an, die aufgewachsen ist im Bewusstsein, dass beruflicher Erfolg, Kompetenz und Einsatz Eigenschaften sind, die Anerkennung verdienen – unabhängig vom Geschlecht. Wir sind umgekehrt der Auffassung, dass auf dem Weg hin zu effektiver Gleichberechtigung noch vieles unternommen werden muss, etwa bei der Vereinbarkeit“, so die JG-Vizechefin Vontavon.
In einem Punkt sind sich JG-Frauen und Freiheitlichen-Obmann aber offenbar einig: Die Politik müsse endlich die Vereinbarkeit von Beruf und Familie erleichtern.
-
Weitere Artikel zum Thema
Politik | Tauferer Ahrntal„Eines Bürgermeisters unwürdig“
Gesellschaft | Equal Pay DayUngleich bezahlt - immer noch
Gesellschaft | Blick nach TrientSommerbetreuung entlastet nicht alle
Man kann Nöcklers Aussagen…
Man kann Nöcklers Aussagen mit guten Argumenten kritisieren.
Auf mich wirkt das aktuelle Schauspiel allerdings wie eine SVP-konzertierte Aktion, um einen (relativ erfolgreichen) Nicht - SVP -Bürgermeister unter Druck zu setzen.
Ich verstehe auch nicht was…
Ich verstehe auch nicht was an den Aussagen Nöcklers skandalös sein soll, wenn er betont dass wenn Frauen die Wahl zwischen Berufstätigkeit und (zeitweiser!!) care-Arbeit, haben sollen, dann diese dabei zu unterstützen seien, damit diese care-ARBEIT die sie für die Gesellschaft leisten auch anerkannt , für die Rente angerechnet und ggf. entlohnt wird.
Frauen (und auch Männer) werden doch nicht unbedingt sozusagen von der Wiege bis zur Bahre ununterbrochen im Arbeitsprozess stehen müssen, sich lebenslang Vollzeit abrackern müssen und dies sogar dann noch wenn sie kleine Kinder haben die ihre Eltern unbedingt brauchen.
Dass man da die Karriere einmal zeitweise hintanstellt, wenn man eh bis 70 ackern muss, und von der Gesellschaft zu Recht verlangen kann dass care-Arbeit ebenso als Arbeit anerkannt wird, wird doch jetzt kein Skandal sein.
Unsere Gesellschaft braucht dringend Kinder und wenn die Frauen (und Männer) gedrängt werden ständig und ununterbrochen im Arbeitsprozess zu bleiben und das oft nicht zu schaffen ist, dann ist das keine Ermunterung sich für Familie zu entscheiden.
Denn ich sehe es so, wer profitiert wenn beide Elternteile ständig arbeiten (müssen)? Das sind der Staat und die Wirtschaft. Deshalb sind alle Mittel recht um ihnen dieses Modell schmackhaft zu machen, von Kinderbeteuung rund um die Uhr bis zu Frauenbashing wenn diese sich nicht fügen, ihre Karriere unterbrechen oder Teilzeit arbeiten wollen (Heimchen am Herd, Modell aus dem letzten Jahrhundert......) bis zur Drohung der Altersarmut wegen fehlender Renteneinzahlungen (die eben auch für care-Arbeit zu leisten wären). Familien Arbeit ist ARBEIT und TEIL der Karriere (für die die sich dafür entscheiden).
Hier die Stellungnahme des Bürgermeisters:
https://www.tageszeitung.it/2026/04/28/in-den-mund-gelegt-2/
Antwort auf Ich verstehe auch nicht was… von Milo Tschurtsch
Zitat: „Ich verstehe auch…
Zitat: „Ich verstehe auch nicht was an den Aussagen Nöcklers skandalös sein soll, wenn er betont dass wenn Frauen die Wahl zwischen Berufstätigkeit und (zeitweiser!!) care-Arbeit, haben sollen, dann diese dabei zu unterstützen seien, damit diese care-ARBEIT die sie für die Gesellschaft leisten auch anerkannt , für die Rente angerechnet und ggf. entlohnt wird:“
DAS hat Herr Nöckler gesagt und darauf baut sich die Diskussion auf? Wirklich?
Ich denke, Sie „schummeln“ hier, bzw. sagen nicht alles, und zwar besonders nicht: das zur Debatte Stehende.
Ich habe mir den Wortlaut angehört.
Allein schon der Einstieg in die (zu recht, so meine ich) kritisierte Stelle: „ich habe die Frauen unheimlich gern, ABER...“
ABER?
Antwort auf Zitat: „Ich verstehe auch… von Peter Gasser
Naja, wenn das Wörtchen …
Naja, wenn das Wörtchen „ABER“, das elemtar zur Diskussionskultur gehört, schon zum No Go wird, kann man die freie Meinungsäußerung auch auf den Müllhaufen werfen!
Antwort auf Naja, wenn das Wörtchen … von Robert Zagler
Jaja... wenn man anderer…
Jaja... wenn man anderer Ansicht ist oder die Sprache korrekt analysiert, kommt die Keule der „freien Meinungsäußerung“ - die, wenn schon, doch auch für mich gelten muss? Nicht (Eigentor geschossen!)?
„Ja, ABER...“ heißt bekanntlich: NEIN.
„Ich habe nichts gegen Frauen, ABER...“ bedeutet folglich, dass man eben (in diesem Zusammenhang) genau etwas dagegen hat.
Sprache ist nun mal subtil - und deutlich.
Sie wollen mich weiter belehren?
Antwort auf Jaja... wenn man anderer… von Peter Gasser
„Freie Meinungsäußerung“ als…
„Freie Meinungsäußerung“ als „Keule“ zu bezeichnen ist schon ein verbal ein „Haudraufargument“!
.. die Meinung anderer sozusagen niedermachen scheint „in“ zu sein!
Dass „JA, aber...“ ein NEIN bedeutet ist mir neu! Wenn ich zu meiner Tochter sage: „Ja, du darfst Samstag mit deinen Freundinnen ausgehen, aber komm nicht zu spät heim!“ ...ist das ihrer Ansicht ein NEIN?
Antwort auf „Freie Meinungsäußerung“ als… von Robert Zagler
Sie beschreiben ein „Ja, und…
Sie beschreiben ein „Ja, und“: „Ja, du darfst Samstag mit deinen Freundinnen ausgehen, UND komm nicht zu spät heim!“
Hier ein „Ja, aber...“: 'Ich respektiere eigentlich behinderte Menschen, ABER am Arbeitsplatz mag ich sie nicht".
(„Ja, aber“ ist ein **rhetorischer Widerspruch**, der Zustimmung signalisiert, aber durch das „Aber“ sofort relativiert, entwertet oder ins Gegenteil verkehrt. Es wird oft als verstecktes „Nein“ genutzt, um Verantwortung zu vermeiden, Widerstand auszudrücken oder in der Komfortzone zu bleiben").
Antwort auf Sie beschreiben ein „Ja, und… von Peter Gasser
Sie verrennen sich in…
Sie verrennen sich in grammatische Ausdrucksformen! Genauso einige
Beispiele: ‚Ich respektiere eigentlich behinderte Menschen, auch wenn ich sie am Arbeitsplatz nicht mag.‘
‚Ich respektiere eigentlich behinderte Menschen, sofern sie nicht an meinem Arbeitsplatz sind.‘
Das Problem ist ihrem Beispiel nicht das ABER, AUCH WENN oder das SOFERN, das Problem ist in ihrem Satz das EIGENTLICH, das von vorneherein Zweifel an der Behauptung anbringt und ihr Missfallen zum Ausdruck bringt!
Antwort auf Sie verrennen sich in… von Robert Zagler
Sie bestätigen im Grunde die…
Sie bestätigen im Grunde die Aussage von Herrn Gasser. In einem Satz mit „aber“, folgt das eigentliche Argument der Aussage eben auf diese Konjunktion, die einen Gegensatz zum vorausgeschickten Satzteil zum Ausdruck bringt. Der einleitende Teil dient meist dem Versuch der Abschwächung, um nicht ganz anzuecken. Ich bin kein Rassist, aber... ist so ein berühmtes Beispiel. Im Fall von Nöckler ist die eigentliche Aussage demnach nicht, dass er Frauen mag, sondern, dass er sie nur unter bestimmten Umständen mag.
Unabhängig von der fragwürdigen Pauschalaussage zur Kaffeepause.
Antwort auf Jaja... wenn man anderer… von Peter Gasser
...freie Meinungsäußerung…
...freie Meinungsäußerung gilt selbstverständlich für „Alle“, da haben Sie schon mal recht, Herr Peter Gasser. Zitat „Ja, aber“, dies heißt für mich z.B. grundsätzlich ja, und das nachgeschobene „aber“ beinhaltet eine „Bitte“ oder „Anmerkung“, oder sonst was, damit aus Sicht des Vortragenden eine uneingeschränkte Zustimmung ohne „Eingrenzung“ nicht gewünscht ist, also eine Kompromissfindung beinhaltet? Hier mein kurzer Absatz zu dieser speziellen Angelegenheit: „Ich überlege mir schon ständig, ob das alles jetzt die neue Sichtmachtbarkeit der SVP-eee ist. Wenn diese Aufdeckungen eure politische Arbeit und damit Beitrag und Auftrag für unser geschundenes Land Südtirol ist dann muß ich ihnen tunlichst nahebringen, lasst das alles, denn ihr liefert uns dem Besatzer aus, der damit mit uns leichtes Spiel hat, in moralischer Kampfmanier die einheimische Bevölkerung pauschalartig zu diskreditieren. Räumt in eurem SVP-Drecksstall auf, ohne die gesamte Bevölkerung in euren Sumpf zu ziehen, ihr unverschämten Personen. Übrigens im Besatzerterritorium gilt “außen hui und innen pfui„- das ist von mir einmal vornehm ausgedrückt.“
Antwort auf Jaja... wenn man anderer… von Peter Gasser
Zitat PG: „Ja, ABER...“…
Zitat PG: „Ja, ABER...“ heißt bekanntlich: NEIN."
...und täglich irrt das Murmeltier!
Antwort auf Zitat PG: „Ja, ABER...“… von K V
Natürlich handelt es sich…
Natürlich handelt es sich hier eindeutig um ein Nein. Allein schon dieses subtile „Ich mag Euch...“
Und dann noch diese Ausreden, er hat auch Mails von Frauen dazu erhalten.... 🤦♂️ Kindergarten
Antwort auf Zitat PG: „Ja, ABER...“… von K V
Naja, für diese Feinheiten…
Naja, für diese Feinheiten müsste man sich ein bißchen mit der deutschen Sprache beschäftigen, so meine Meinung.
Antwort auf Naja, für diese Feinheiten… von Peter Gasser
Genau, Herr Gasser, Sie…
Genau, Herr Gasser, Sie sagen es selbst: Für diese Feinheiten muss man sich ein biss!chen mit der deutschen Sprache beschäftigen. Da gibt es nämlich bei einem „Ja, aber“ keine GRUNDSÄTZLICHKEIT („ja , aber“ bedeutet „nein“).
Eben wegen der Feinheiten wüsste man nämlich dass ein „Ja, aber“ nicht wie Sie oben behaupten GRUNDSÄTZLICH ein „Nein“ bedeutet, sondern dass es auf den INHALT des Gesagten ankommt. Denn da kann es ein grundsätzliches „JA“ halt mit EINSCHRÄNKUNGEN bedeuten. Also bedeutet nicht jedes „JA, aber“ per se ein „NEIN“, wie Sie ausführen. Die Feinheiten , sind es ............
So gesehen ist Herrn Zaglers Beispiel nämlich kein „NEIN“ und auch kein „Ja und.....“ wie Sie behaupten sondern ein klares „Ja“ verbunden mit einer Auflage,( komm nicht zu spät heim). Was heißt JA du darfst grundsätzlich ausgehen mit der EINSCHRÄNKUNG (aber) sich an die vereinbarte Zeit zum Nachhausekommen zu halten. Insgesamt inhaltlich also ein „Ja“.
Dazu:
Ein „ja aber“ ist nicht immer als „Nein“ zu interpretieren. Es hängt von der Kontext und den Bedeutungen der Wörter, die mit „ja aber“ verbunden sind, ab. In vielen Fällen kann „ja aber“ eine Zustimmung mit einer Bedingung oder einem Hinweis zu einer anderen Bedingung enthalten, was es nicht zu einer klaren Ablehnung macht. Es ist wichtig, die Gesamtheit des Satzes zu berücksichtigen und die Bedeutung der einzelnen Wörter zu verstehen, um eine genauere Einschätzung zu treffen.
Antwort auf Genau, Herr Gasser, Sie… von Milo Tschurtsch
Zu Ihrem Kommentar würde man…
Zu Ihrem Kommentar würde man in Italienisch treffend sagen „arrampicarsi sugli specchi“.
Antwort auf Zitat PG: „Ja, ABER...“… von K V
Sind Sie ein Murmeltier?
Sind Sie ein Murmeltier?
Antwort auf Zitat: „Ich verstehe auch… von Peter Gasser
Na wenn er die Frauen (…
Na wenn er die Frauen ( eingeschränkt) unheimlich ! gern hat ist das natürlich eine Aussage die gar nicht geht:-)
Daneben sind die Tiraden die oft gegen Männer losgelassen werden ja bloße Nichtigkeiten:-)
Aber wehe „man“ wehrt sich dagegen da wird gleich die große Bazooka ausgepackt.
Ob sich die Frauen mit solch einem Verhalten selbst einen Gefallen tun bzw. sich selbst aufwerten? Naja das müssen sie selber wissen.
Die politischen…
Die politischen VertreterInnen von Sand in Taufers sollten nun konstruktiv, die Reflexion patriarchaler Prägung, - die tief in unsere Sozialisation hineingreift, (da wir alle in einem System aufwachsen, das oft unbewusst unser Denken und Handeln beeinflusst) in ihre Gemeinde und Arbeit etablieren....wollen...
Hier ist eine kleine Übersicht zur Reflexion für Männer und Frauen.
Für Männer:
Die eigene Prägung hinterfragen
Auseinandersetzung mit Männlichkeitsbildern:
Reflexion der eigenen Erziehung (z. B. „Jungen weinen nicht“, „sei stark“) und wie diese zu Leistungsdruck oder emotionaler Distanz führt.
Sexismus erkennen:
Erkennen, dass patriarchale Strukturen auch „gute Typen“
(- also nicht nur „extreme od böse“Typen) prägen und zu unbewusstem, sexistischem Verhalten führen können.
Gewalt- und Machtverhältnisse: Hinterfragen, wie Männer im Alltag Raum einnehmen (z. B. in Diskussionen) und Verantwortung für patriarchale Gewalt übernehmen.
Verbündete werden:
Aktiver Beitrag zur Gleichstellung durch Hinterfragen der eigenen „Privilegien“ und Veränderung des eigenen Verhaltens.
Geschlechtersensibler Pädagogik fordern.
Für Frauen:
Verinnerlichte Rollenbilder reflektieren.
Internalisierte Misogynie:
Bewusstmachung, dass auch Frauen sexistische Strukturen verinnerlichen können, die Frauen abwerten oder in Konkurrenz zueinander setzen.
Rollenbilder hinterfragen:
Sich von zugeschriebenen Rollen (Mutter, Ehefrau, Pflegende) lösen und eigene Identitäten jenseits von männlicher Definition suchen.
Raum einnehmen:
Selbstbewusstes Auftreten im öffentlichen und beruflichen Raum, um die Tendenz zu untergraben, in der sich Männer oft mehr Raum nehmen.
Gemeinsame Reflexionspunkte, von Frau|Mann, Sprache und Kommunikation:
Überprüfung von Sprache auf geschlechtsspezifische Stereotypen.
Care-Arbeit:
Aufteilung von unbezahlter Sorgearbeit (Kinderbetreuung, Haushalt) hinterfragen.
Bewusstsein schaffen:
Erkennen, dass patriarchale Strukturen oft subtil wirken und nicht als „natürlich“ hingenommen werden sollten.
Die Reflexion ist ein fortlaufender Prozess, der helfen kann, geschlechterpolitisch bedeutsame Veränderungen herbeizuführen und eine gleichberechtigtere Gesellschaft zu schaffen.
Antwort auf Die politischen… von Herta Abram
Korrektur: „NICHT NUR die…
Korrektur: „NICHT NUR die politischen VertreterInnen von Sand in Taufers sollten nun konstruktiv, die Reflexion patriarchaler Prägung, ...angehen.“
Also ich bin der Meinung…
Also ich bin der Meinung dass die Frauen (und Männer) sich da ganz schön haben hereinlegen lassen, indem ihnen vorgegaukelt wird dass das Ackern auf dem Arbeitsmarkt bildlich gesprochen von der Wiege bis zur Bahre ununterbrochen und selbst mit kleinen Kindern, das non plus ultra und absolut erstrebenswert sei .
Wirtschaft , Staat und Gesellschaft profitieren da enorm wenn jeder so lang und so viel wie möglich arbeitet, Abgaben zahlt usw. Dafür bietet der Staat an dass er den Menschen die lästige care-Arbeit abnimmt (selbst Babies schon in die Kita), was noch als Privileg verkauft wird, dass ja keine Ausfälle aufkommen.
Das Leben wird so organisiert dass man selbst mit zwei Einkommen nur eben so über die Runden kommt und wenn alles nichts hilft wird die Moralkeule ausgepackt und alle die sich sträuben werden gesellschaftlich minderwertig, unemanzipiert und vom letzten Jahrhundert und Heimchen am Herd bezeichnet und es wird ihnen mit Renteneinbußen gedroht.
Die Frauen (und Männer) merken gar nicht was da läuft und dass man nur auf ihre ununterbrochen ( bis zum 70 Lebensjahr und womöglich darüber hinaus!) zu leistende Arbeitskraft aus ist.
Stattdessen sollten sie sich vehement dafür einsetzen dass care-Arbeit als Teil der Karriere und nicht als Karriereknick gesehen wird, die für die Gesellschaft unerlässlich ist und (zeitlich begrenzt) bezahlt und rentenversichert gehört. Dies umso mehr als es beim derzeitigen Mangel an Kindern geradezu unerlässlich wäre und die Gelegenheit beim Schopf gepackt werden sollte um diesbezüglich Forderungen zu stellen.
Stattdessen lässt man sich mit feministischen (den Frauen dienenden?) Floskeln abspeisen und mit Altersarmut drohen anstatt rigoros Forderungen zu stellen und endlich die Anerkennung zu erhalten dass care-Arbeit und Job-Arbeit den SELBEN Wert und gleichwertig TEIL der Lebensarbeitszeit sind.
Wobei die Entscheidungsfreiheit elementar ist.