Politik | Exklusiv-Interview
„Protest löst nicht das Problem“
Foto: Seehauserfoto
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Der ALFREIDER + seine…
Der ALFREIDER + seine Eisenbahn-Lösung mit 2 Rohren jeweils 1 Geleise, ist total neben den Schuhen. Soll der gesamte Brenner-Verkehr der Eisbahn mit den Personen + Waren, mit müden 80 km/h die Röhre zuckeln oder müssen so wie bisher die Waren warten, bis später in den Nachtstunden -v i e l l e i c h t- ein Geleise frei wird ...???
Probleme optimalen Lösungen…
Probleme optimalen Lösungen zuzuführen wäre ja aber die Aufgabe der Politik.
Stattdessen liest/hört man ständig, dass das Wahlvolk das Problem sei
Wäre es da nicht doch einfacher, die Regierung löste das Volk auf und wählte ein anderes?
Der Wunsch nach mehr…
Der Wunsch nach mehr Wahrheit und Transparenz von Politikern bezüglich ihrer Kontakte und Abhängigkeiten, kommt mir nach diesem Interview in den Sinn.
Lobbyismus braucht klare Regeln, um das Vertrauen in die Demokratie zu sichern. (Wunschdenken)
Svp kann so lange Macht zum Selbstzweck betreiben, solange die SüdtirolerInnen ihre
Leidensfähigkeit nicht transformieren wollen.- Also den Übergang von passivem Erleiden zur aktiven GestalterIn!
Z. B. Brennerblockade:
Druck aus der Bevölkerung sollte zu einer Geschlossenheit in der Politik führen. Diese Politik sollte bei der Problemlösungsfindung die Gesundheit der Bevölkerung zu Ziel und Wert erklären!
...macht sie halt nicht (raten wieso?)
...was sie stattdessen macht ist, Oberlehrerhaft von oben herab, mutige Gruppen, als„unwissendund ungehorsam“ hinstellen.
(übrigens solche Politik widerspiegelt die enge Verbindung von Patriarchat und Kapitalismus).
Der nächste LH. Reden ist…
Der nächste LH. Reden ist Gold; Handeln ist ein Fremdwort.
Der Alfreider kommt über…
Der Alfreider kommt über versprochene Studien nicht hinaus. Alles nur billige Ankündigungspolitik..,,,
Tirol fordert in Wien:…
Tirol fordert in Wien: Nachtfahrverbot, Abfahrverbot, Ausbau der RoLa, Flüsterasphalt und Lärmdämmung im Inn- und Wipptal (ASFINAG); hoffentlich gelingt auch die Vervollständigung des viergleisigen Ausbaus im Unterinntal Richtung Bayern.
Südtirol tritt in Rom (Metapher für Regierung, RFI, A22-Konzession, etc.) als Bittsteller auf. Und muss sich an die staatlichen Regeln und das enge Kompetenzenkorsett halten.
Mit Verlaub: Weder Grüne noch Grillini haben den BBT verzögert, das tun schon die Erbauer selber, die daüber streiten, welche Leitzentrale (Ibk oder VR) den BBT und den Zulauf eisenbahntechnisch führen soll.
Bozen, die größte Stadt des Landes, wartet seit Jahrzehnten sowohl auf die Güterzugumfahrung als auch die Nutzung des Bahnhofareals. Auch das wird RFI übernehmen: Bekanntlich läuft dann alles wie am Schnürchen. Ironie off.
Der Staat Italien - *nicht* die Italiener:innen und schon gar nicht die in Südtirol wohnhaften!!! - ist der Klotz am Bein Südtirols.
Antwort auf Tirol fordert in Wien:… von WerPram
Haben wir ein Glück, dass es…
Haben wir ein Glück, dass es den Staat gibt, sonst bliebe die Schuld doch glatt bei uns hängen.
Antwort auf Tirol fordert in Wien:… von WerPram
Nicht dass Sie glauben ich…
Nicht dass Sie glauben ich würde mich persönlich angesprochen fühlen, aber sogar bei diesem Thema (das im Grunde auf der EU-Bühne entschieden wird) haben Sie es geschafft, die Selbstbestimmung als Panazee ins Spiel zu bringen. Dagegen wirkt Cato Maiors „ceterum censeo“ geradezu lächerlich.
Antwort auf Nicht dass Sie glauben ich… von Manfred Klotz
Die Geschichte hat dem Cato…
Die Geschichte hat dem Cato Recht gegeben. Aber wer interessiert sich schon für Geschichte.
Antwort auf Die Geschichte hat dem Cato… von Hartmuth Staffler
Nein, die Geschichte hat…
Nein, die Geschichte hat Cato nicht recht gegeben. Weshalb sollte sie auch? Er war einer der ideologischen Verantwortlichen für die de facto Auslöschung der punischen Kultur. Es mag vielleicht zu jener Zeit ein erstrebenswertes strategisches Ziel, bzw. ein strategischer Erfolg gewesen sein. Heute sieht es die Geschichte anders, nämlich nicht als Akt der Verteidigung bzw. der Prävention, denn von Karthago ging nach der Niederlage im 2. Punischen Krieg keine Gefahr mehr aus.
Es geht nebenbei in diesem Zusammenhang um den omnipräsenten Einwurf Catos - heute würde man Whataboutismus„ sagen - ceterum censeo, Carthaginem esse delendam. Mit “aber wer interessiert sich schon für Geschichte" wenden Sie sich an den Falschen.
Oh, bei „uns“ würde man…
Oh, bei „uns“ würde man schon auch problematische Aspekte finden. Wenn wir uns selbst regieren dürften (und müssten!), wäre das mit enormer Verantwortungsübernahme verbunden: für das „Wahlvolk“ wie für die politische Elite.
Es täte „uns“ jedenfalls sehr gut.
Ich empfehle einen Besuch in…
Ich empfehle einen Besuch in Nowegen, dort werden Fjorde untertunnelt. Das bißchen Grundwasser dürfe da wohl kein allzugroßes Problem sein.
Tunnels unter Häusern gibt es in jeder größeren Stadt beim U-Bahn Bau.
Antwort auf Ich empfehle einen Besuch in… von Louis de Funès
Leider haben wir keine…
Leider haben wir keine Fjorde, die man untertunneln könnte. Außerdem werden die meisten Fjorde in Norwegen nicht untertunnelt, sondern überbrückt.
Antwort auf Leider haben wir keine… von Hartmuth Staffler
Es gibt sie aber, die…
Es gibt sie aber, die untertunnelten Fjorde. Ich habe nicht geschrieben „alle Fjorde“.
Bitte genau lesen, Herr Staffler
Antwort auf Es gibt sie aber, die… von Louis de Funès
Ich kenne Norwegen sehr gut,…
Ich kenne Norwegen sehr gut, aber auch Südtirol. Ich habe bei uns noch nie einen Fjord gesehen, den man untertunneln könnte, so wie man es in Norwegen in Einzelfällen gemacht hat. Über die meisten Fjorde führen Brücken, wenn man nicht um den Fjord herumfahren mss.
... selbst regieren dürfen …
... selbst regieren dürfen ...???, ... dann müsste man das auch können!
„Das Jahrhundert-Werk BRENNER-BASIS-TUNNEL + das was der Betonierer-Alfreider so abliefert, lassen erhebliche Zweifel aufkommen ...!“
Proteste lösen niemals ein…
Proteste lösen niemals ein Problem, aber sie machen auf ein Problem aufmerksam und sie setzen Politiker unter Druck, zur Lösung des Problems etwas zu tun. Das ist ihr Zweck.
Die Wissenschaft zeigt, das…
Die Wissenschaft zeigt, das Proteste sehr wohl Auswirkungen auf die Politik haben! Kompatscher und Alfreider liegen mit ihrer Vermutung falsch:
https://www.politische-bildung-brandenburg.de/themen/protest-der-demokr…
Antwort auf Die Wissenschaft zeigt, das… von Sigmund Kripp
Lieber Sigmund, das würde…
Lieber Sigmund, das würde ich jetzt so pauschal nicht behaupten. Proteste, die für einen Teil der Menschen negative Auswirkungen haben, ziehen eher Misserfolg nach sich und zwar indem diese Menschen Antipathie für die Protestierenden - deren Beweggründe durchaus berechtigt sein können - entwickeln (z.B. Klimakleber, solche, die Kunstwerke mit Tomatensuppe bewerfen, die FFF-Bewegung). Also eben ein Eigentor und genau das Gegenteil von dem was sich Demonstranten eigentlich erwarten. Ich denke, die Warnung in Richtung der Organisatoren der Brenner-Blockade geht genau in diese Richtung. Die Stellungnahme des Transitforums Austria geht sogar noch einen Schritt weiter und wirft der Tiroler Politik sogar ein abgekartetes Spiel mit eigentlich anderen Zielen vor. Das wäre dann ein weiteres Eigentor für die Organisatoren. Wenn du 2:0 in Rückstand bist, ist es nicht mehr so leicht das Spiel zu gewinnen.
Proteste können dann Erfolg haben, wenn sie nicht nur hie und da stattfinden, sondern sich über einen längeren Zeitraum erstrecken. So wie beispielsweise die Montagsdemonstrationen damals in der DDR, die zum Mauerfall und schließlich zur Wiedervereinigung beigetragen haben.
Antwort auf Lieber Sigmund, das würde… von Manfred Klotz
Lieber Manfred, Das heute…
Lieber Manfred,
Das heute war eine großartige Aktion! Eben nicht gegen gewisse Gruppen ausgerichtet, keine Schäden, keine Aggression, keine laute Störerei! Eine komplett friedliche Großdemonstration, wo die Vertreter des Volkes mit dabei waren, von den Bürgermeistern und Gemeinderäten des nördlichen Wipptales, über den dortigen Landeshauptmann (!!) bis zu den hunderten SüdtirolerInnen mit gar einigen der dortigen Landtagsabgeordneten.
Besser kann eine Willenskungebung nicht ablaufen!
Und Kompatscher hat sich mit dem Lächerlichmachen dieser Aktion und mit seiner Abwesenheit das größte Eigentor selbst geschossen! Ich denke, er hat der SVP bei der nächsten LT-Wahl 1 - 2 Mandate gestohlen!
Und keine Katastrophe ist passiert, kein Chaos ausgebrochen! Ich habe selbst die Polizei gefragt: „ Wie schauts denn auf der A12 aus?“ und sie haben geantwortet: „Nichts, überall normaler Verkehr!“
Wie Bgm. Mühlsteiger angedeutet hat, wird er auch bereit sein, diese Art von Protest weiter zu betreiben, wenn die „hohe Politk“ nicht reagiert.
Und auch ich werde gerne wieder nach Matrei fahren, um das zu begleiten.
So wie 5.000 andere von heute auch!
Antwort auf Lieber Manfred, Das heute… von Sigmund Kripp
Dass die apokalyptischen…
Dass die apokalyptischen Töne an einem Samstag, ohne Ferienbeginn in Deutschland, übertrieben sein würden, war wohl jedem klar, dessen Welt nicht bei der eigenen Nasenspitze aufhört. Es wäre sicherlich zu Aggressionen gekommen, wenn man die Aktion nicht von langer Hand angekündigt hätte und sich die Menschen, die die Fahrt unbedingt auf sich nehmen mussten, anderweitig organisieren konnten. Auf einer Seite ein weiser Zug der Organisatoren, auf der anderen Seite eben kaum Schadenspotential und daher geringe reale Auswirkungen. Durch Schaden wird man klug... diese Redensart gilt besonders für Protestkundgebungen.
Politiker machen sicher viele Fehler und geben dem Druck von Interessensgemeinschaften häufig zu leicht nach, aber lächerlich gemacht hat Kompatscher die Aktion nicht, so ehrlich muss man sein.
Und um den Gedanken zu den Hintergedanken des Transitforums Austria, das der Kundgebung fern blieb (!) weiterzuspinnen: Kandidiert Mühlsteier bei den Tiroler Landtagswahlen?
Spätesten wenn die…
Spätesten wenn die Konzession der A22 Dritte bekommen werden, … wird die SVP den Verkehr offiziell bekriegen.
Antwort auf Spätesten wenn die… von Josef Ruffa
Interessanter Ansatz! :-)
Interessanter Ansatz! :-)