Gesellschaft | Integration

Wer trägt die Konsequenzen?

Wer als Nicht-EU-Bürger Kinder- oder Familiengeld des Landes beziehen will, muss Sprach- und Gesellschaftskenntnisse nachweisen. Aber ist die Regelung zielsicher?
Seit 2023 müssen Menschen aus Nicht-EU-Staaten, die Landesfamilien- und -kindergeld beantragen, Kenntnisse einer Landessprache sowie der Südtiroler Gesellschaft und Kultur nachweisen. Aber wirkt die Regel? Bild: Pexels/Emma Bauso

2025 verloren Hunderte Familien in Südtirol den Anspruch auf Kinder- oder Familiengeld des Landes, weil sie die vorgeschriebenen Sprach- und Gesellschaftskenntnisse nicht nachweisen konnten. Vergangene Woche erklärte Soziallandesrätin Rosmarie Pamer, dass in 381 Fällen der Anspruch auf das Landeskindergeld und in 136 Fällen jener auf das Landesfamiliengeld für verfallen. Heuer sind die Zahlen bislang deutlich niedriger: Beim Landeskindergeld waren es 43, beim Landesfamiliengeld 27 Fälle.

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