Gesellschaft
| Integration
Wer trägt die Konsequenzen?
Wer als Nicht-EU-Bürger Kinder- oder Familiengeld des Landes beziehen will, muss Sprach- und Gesellschaftskenntnisse nachweisen. Aber ist die Regelung zielsicher?
2025 verloren Hunderte Familien in Südtirol den Anspruch auf Kinder- oder Familiengeld des Landes, weil sie die vorgeschriebenen Sprach- und Gesellschaftskenntnisse nicht nachweisen konnten. Vergangene Woche erklärte Soziallandesrätin Rosmarie Pamer, dass in 381 Fällen der Anspruch auf das Landeskindergeld und in 136 Fällen jener auf das Landesfamiliengeld für verfallen. Heuer sind die Zahlen bislang deutlich niedriger: Beim Landeskindergeld waren es 43, beim Landesfamiliengeld 27 Fälle.
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Der Sprach-Nachweis über…
Der Sprach-Nachweis über Kurse - Zertificate + mündlicher Prüfung, stinkt nach behördlicher Willkür der Mussolini-Zeit.
Ganz allgemein wollen Eltern das Beste für ihren Nachwugs ...!
Antwort auf Der Sprach-Nachweis über… von Josef Fulterer
Manche Eltern wollen auch,…
Manche Eltern wollen auch, dass ihr Nachwu... Rechtschreibung lernt.
Zitat: „Ganz allgemein…
Zitat: „Ganz allgemein wollen Eltern das Beste für ihren Nachwugs ...!“
ganz allgemein ist dies nicht: oft wollen Eltern das beste für ihre Ideologie, ihre Gesellschaftsnormen (Patriarchat), ihre Religion - und nicht für ihre Kinder!
Hinter den nackten Zahlen –…
Hinter den nackten Zahlen – den Hunderten betroffenen Familien im Jahr 2025 und den erfreulicherweise sinkenden Fällen im Jahr 2026 – stehen Schicksale und Lebensrealitäten von Menschen, die hier bei uns eine neue Heimat suchen.
Wenn finanzielle Unterstützung wegbricht, trifft das oft die Schwächsten.Genau hier dürfen wir nicht bei starren Regeln stehenbleiben, sondern müssen ereignisbereit und offen aufeinander zugehen.
Ermutigen wir doch gleich alle Leute in den Gemeinden und in der Provinz, schaffen wir lebendige Räume der Begegnung!
Teilhabe ist kein theoretischer Akt, sondern geschieht genau dann, wenn wir die Landeshauptstadt und unsere nähere Umgebung gemeinsam mit allen Sinnen entdecken.
Lassen wir uns auf das Abenteuer des Austauschs ein, nehmen wir die Familien an die Hand und ermutigen wir Gelegenheiten, bei denen aus dem „Fremden“ ein geteiltes, vertrautes Zuhause wird.