Nichts Neues weiß man nicht
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Jetzt S+ abonnierenDie Mehrheit im Branzoller Gemeinderat war der Veranstaltung ferngeblieben, weil die oppositionelle Liste „Projekt Branzoll“ zur Informationsveranstaltung „Die BBT-Baustelle in Branzoll - Was erwartet uns?“ geladen hatte. Martin Ausserdorfer, der Chef der BBT-Beobachtungsstelle, hat da weniger Berührungsängste: „Wenn ich eingeladen werde, komme ich.“
„Zeichnungen, Pläne oder irgendwelche schriftlichen Unterlagen hatte er keine dabei.“
Wesentlich neues konnte er allerdings vor vollbesetztem Saal nicht erzählen. „Das Projekt liegt noch nicht vor“, sagt er. Sobald wir es von der RFI bekommen, werden wir es genau studieren, im Jänner startet dann die Bürgerbeteiligung. An mehreren Abenden in den betroffenen Gebieten werden wir darüber informieren."
„Das übliche Blabla“
Die oppositionelle Bruna Corteletti ist dann auch wenig begeistert vom Infoabend. „Das übliche Blabla“, sagt sie. „Er hat einiges über die Ausgleichsmaßnahmen und die geplanten Baustellen erzählt, was wir aber im Grunde schon wussten. Zeichnungen, Pläne oder irgendwelche schriftlichen Unterlagen hatte er keine dabei.“
Es gibt eine Vorstudie, die Tunnelein- und ausgang südlich von Branzoll verortet. Man spreche auch schon mit den eventuell betroffenen Grundbesitzern, sagt Ausserdorfer. Auch ein Haus mit mehreren Parteien müsste weichen, bliebe es bei der aktuellen Planung.
Bürgerversammlung im Jänner?
Branzoll ist vom BBT doppelt betroffen. Hier wird die Bozner Bahnumfahrung enden, irgendwo bei Branzoll kommt der Zug ans Tageslicht. Etwas weiter südlich verschwindet er dann wieder im Berg. Wie es südlich von Branzoll weitergeht, liegt noch völlig im Dunkeln.
Aber wie gesagt, sehr erhellend war der Abend für die Branzoller ohnehin nicht. Ausserdorfer wiederholte, dass es in den nächsten Monaten, vermutlich im Jänner, eine Bürgerversammlung gebe, bei der das Projekt vorgestellt werde. Jene Bürgerversammlung, die auch schon mal für Herbst 2025 angekündigt war.
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Die Organisatoren wussten…
Die Organisatoren wussten und wurden explizit darauf hingewiesen, dass noch kein Projekt vorliegt. Sie wollten den Abend dennoch machen. Dann darf man sich aber nicht enttäuscht zeigen, wenn es nichts Neues gibt :-)
Antwort auf Die Organisatoren wussten… von Martin Ausserdorfer
Ich kann bestätigen, dass…
Ich kann bestätigen, dass wir als Organisationsteam darüber informiert waren, dass noch kein Projekt vorliegt.
Wir fanden und finden es trotzdem wichtig, die Bevölkerung bereits in dieser Phase einzubinden und zu informieren, damit Zweifel und Ängste frühzeitig thematisiert und ausgeräumt werden können und um vorbereitet zu sein, wenn die Debatte nach der offiziellen Präsentation des Projektes richtig in Gang kommt.
Wir danken Martin Ausserdorfer und Bürgermeister Alexander Überbacher hiermit noch einmal für die interessanten Ausführungen und ihren wichtigen Beitrag.
Frau Bruna Corteletti hat übrigens als Gast an der Veranstaltung teilgenommen und ist nicht Teil unserer Bürgerliste bzw. des Organisationsteams.
Lavinia Brunelli, Gemeinderätin der Liste Projekt Branzoll
Bei vorbei-rasenden Tunell…
Bei vorbei-rasenden Tunell-Wänden drängt sich in einem längeren Tunell das un-gute Gefühl auf: "Was wäre wenn die Technik versagt + der Zug ohne Licht -s t e h t- ... ...???
Noch „peinlicher werden die Ängste im Straßen-Tunell!“
Aber der ALFREIDER baut möglichst im SÜND-teurem Rohr ... ...