Umwelt | Wasserknappheit

„Die Daten werden nicht offengelegt“

Robert Bargolini, Experte für Wasserverlustmanagement und Leckortung, erklärt, warum Südtirol trotz seiner vielen Quellen vor Wasserknappheit warnt.
Der Experte für Wasserverlustmanagement, Robert Bargolini, kritisiert die mangelnde Transparenz in Sachen Wasserversorgung in Südtirol. Bild: Andy Odierno/SALTO

SALTO: Herr Bargolini, Sie sagen, dass Südtirol enorme Wasserverluste hat, bevor das Wasser überhaupt von der Quelle ins Leitungsnetz kommt. Könnten Sie das erklären?Robert Bargolini: In Südtirol werden laut den ASTAT-Zahlen, auf die ich mich beziehe, 86,1 Millionen Kubikmeter Wasser entnommen. Davon werden aber nur etwa 67,4 Millionen Kubikmeter in die Trinkwassernetze eingespeist.

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