Kultur | Heimatverlust

Über Solastalgie reden

„Solastalgie“ bezeichnet ein belastendes Gefühl des Verlusts. In einem Gespräch in der Galerie Ar/Ge Kunst wurde dazu gesprochen. SALTO war dabei.
Bild: Tiberio Sorvillo

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Im Rahmen der vor wenigen Tagen abgelaufenen Ausstellung in den Räumen der Ar/Ge Kunst kam es unter anderem auch zu einem Gespräch zwischen dem Künstler Hannes Egger, Florian Trafojer und Claudia Plaikner.

Ein zentrales Thema des Gesprächs ist der Begriff Solastalgie – also das Gefühl von Schmerz oder Trauer über den Verlust der vertrauten Heimat durch tiefgreifende Veränderungen der Umwelt. Als Gegenmittel zur Solastalgie sehen die Gesprächspartner aktives Engagement. Nicht Resignation, sondern Beteiligung soll den Verlustgefühlen entgegenwirken. Bürgerinnen und Bürger werden ermutigt, sich einzubringen, Leserbriefe zu schreiben, Initiativen zu gründen und Verantwortung für ihre Umgebung zu übernehmen. 

Wenn Menschen die Veränderung oder Zerstörung ihres unmittelbaren Lebensraums beziehungsweise ihrer Heimat miterleben und sich dadurch zunehmend entwurzelt fühlen.